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Medikamente gegen Sozialphobie

j8ustaHshadxow hat die Diskussion gestartet


Guten Abend, welche Medikamente gibt es denn gegen Sozialphobie? Habe das seit ein paar Jahren und habe keine Lust mehr darauf, es schränkt das Leben einfach zu sehr ein. Nicht nur, dass man Sachen nicht machen kann, die einem Spaß machen würden, nein auch wichtige Termine kann man nicht wahrnehmen.

Nun nehme ich schon Antidepressiva, die verbessern zwar meine Stimmung, aber gegen die Sozialphobie wirken sie leider nicht, aber was bringt mir das, wenn ich zwar "gut" (gut ist zuviel gesagt) gelaunt bin, aber alleine zuhause hocke und nichts machen kann.

Weggehen mit Freunden etwas unternehmen und Spaß haben kann ich nur mit viel Alkohol, die Alternative ist alleine zuhause hocken, das mache ich jetzt seit vielen vielen Monaten, habe aber keine Lust mehr darauf, aber ich habe auch keine Lust soviel zu trinken. Welche Medikamente könnten mir also helfen?

Antworten
S2pli`tt7ersee,lxe


Da Sozialphobie unter Angststörung fällt, kann ich den Wirkstoff "Quetiapin" empfehlen. Bei mir wirkt der sehr gut gegen Ängste, ich kann Nachts schlafen (alleine das hilft schon) , aber ich gehöre zu den 1 von 100 in den Nebenwirkungen, die unter "restless Legs" leiden. D.h. ich bekomme "komische" Gefühle in den Beinen, wenn ich zu lange mit den Pillen wach bin.

S2plitCter'seelxe


Generell solltest du natürlich eine Medikation mit deinem Arzt besprechen ;-) Aber den Wirkstoff kannst du natürlich ins Gespräch bringen :)

a@ug2W33


Und wie sollte das Ergebnis einer erfolgreichen Therapie mit Medikament aussehen? Kann man mal ein Beispiel erfahren?

C2ou!rioLusxbi


Bin kein Mediziner, aber halte von Medis bei so was nix. Aus Erfahrung mit Psychosenpatienten usw. und da ich auch Waschzwänge und gewisse Panikängste seit meiner Kindheit habe kann ich nur von Medis abraten und mein Neurologe gibt mir Recht dabei. Man muss einfach für sich selbst rausfinden , ob es was bringt , aber für mich haben diese Medis oft Ihre Tücken. Oft ging es mir damit noch viel schechter und das hatte sich auch nicht gebessert. Aber was bei mir nicht hilft, hilft vll. bei anderen doch .

Ich hätte bei den ganzen Medis eher Angst vor zukünftigen Komplikationen. Mein Freund der auch Psychopharmika nimmt wg. Sozialphobie (wir haben diesselbe Diagnose) usw. bekommt so starke Medis , dass er seit Jahren eine Tag- Nachtrhytmustörung hat und

kaum Hunger hat , schnell überdreht ist oder so...der neurologe meint ,dass alles inordnung mit den Medis ist.

Komme ohne Medikamente auch besser klar! Hatte Cipralex und was weiß der Guguck usw.

Bei mir ist das "Arbeiten "durch die erkrankung stark eingeschränkt , aber Gottsei Dank habe ich einen Heimarbeitsjob gefunden , wo ich wenigstens 100% Leistung ungestört bringen kann.

Menschen mit Behinderung verlieren schneller Ihren Job als gesunde, wenn kein Nachweis über die Behinderung vorliegt .

Jobverlust halt wegen Belastbarkeitsminderung durch die Krankheit , Fehltage usw.

Daheim bin ich viel Ausdauernder (logisch = Kein stressiger Anfahrtsweg , keine blöden Ereignisse die noch während der Anfahrt zur Arbeit z.B. im Auto, Zug, bahn usw. passieren können ) Und die Menschenmenge gibt auch den Ton an bei mir. Zu nervig ist mir das alles mit den Kollegen im Betrieb , Vorurteile, Mobbing, Schlechte Laune, Arbeitsstress und dauernd will jmd. Small-Talk od. Kaffeekränzchen führen. Wie soll man so arbeiten, wenn man es soweiso schon so schwer hat!?

Von daher bin ich froh, dass ich ohne Medis auskomme. Behindertenausweis ist unterwegs bei mir wegen Sozialphobie, Zwangsgedanken(Waschzwang = da man mir immer eingeredet hat ich wäre unnormal wg . der Liebe zum gleichen Geschlecht , Kontrollzwänge = Wegen der Angst mein Leben zu verlieren und Fehler zu machen . Bin schon so oft in Lebenskritischen Situationen gekommen , wo man mir Taschenmesser oder Steine auf mich geworfen hat wgen meiner Sexualität , einfach nur Panik vor den Leutz und Vorurteilen und Machtkämpfe) , Depression (na ja immer ein Begleiterscheiner bei so ner anderen psysischen Erkrankung) und war sehr oft krank , also aus psychosomatischen Gründen , da in einer Umgebung mit den falschen Leutz wird mein Körper plötzlich krank, auch mit Fieber ohne Grund und defintiv keine anderen körperlichen Erkrankungen dafür verantwortlich .

Kopfschmerzen, Steifheit, Beschwerden beim Sprechen , Abkapseln usw.

Jetzt seit ich auf Arbeitssuche war kein einzigstes mal krank , seit ich von daheim arbeite war ich ebenfalls niemals krank ,also nun seit

2 Jahren ohne nicht mehr krank gewesen .

jxustashzaxdow


Danke, werde meinen Arzt mal nach dem Medikament fragen.

Das Ergebnis sollte sein, dass ich z.B. in sozialen Situationen nicht mehr nervös bin.

E+llzagxant


1. [[http://de.wikipedia.org/wiki/Venlafaxin Venlafaxin]] – lies unter Indikationen

2. [[Übungsfaden [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/633659/]]]]

;-)

a>ug23x3


Wer in sozialen Situationen durch Medikamente nicht nervös ist, der täuscht seine Gegenüber, wird unter Umständen als "Lahma....." empfunden oder als abwesend, abweisend, nicht authentisch. Das kann mehr schaden als nützen. Mit genügender Lebenserfahrung legt sich die Nervosität und vorher kann sie auch nützlich sein.

S1chli9tza]uge6x7


Warum nicht in eine Klinik gehen und das Problem an der Wurzel packen ???

aMugx233


Sind die Beiträge zur Rentenversicherung und Krankenversicherung nicht hoch genug?

j,ustash9adow


Venlafaxin habe ich schon ausprobiert, hat leider nicht geholfen. Trotzdem danke.

Empfinde Nervosität in sozialen Situationen nicht als nützlich, kann z.B. auf Arbeit nicht mein Potential nutzen und kann mich schlecht auf das wesentliche konzentrieren.

Weiß nicht, wieso die Beiträge zur Renten- und Krankenversicherung steigen sollten, wenn ich in eine Klinik ginge.

a$ug23x3


Wenn nur 10 Prozent mit gleichem Problem in eine Klinik gehen, dann ist für andere Bedürftige kein Platz mehr! Wie soll im abgeschirmten Rahmen einer Klinik ein solches Problem gelöst werden?

Wenn, dann gehört es in den Bereich eines Verhaltenstherapeuten, mit dem solche Situationen geübt werden.

j*ustakshadxow


Weiß gar nicht mehr was ich noch machen soll. Will nicht mehr das dieses Leben so schwer ist. Bitte schreibt auf, welche Medikamente euch geholfen haben.

E.ll'ag{ant


Hab dir ja meins schon genannt, was dir aber nicht half. Wenn dir jetzt andere was nennen, muss das nicht heißen, dass dir DAS dann helfen wird.

Worin wirst du denn genau eingeschränkt? Also was geht nicht? Schau doch mal in meinem Faden vorbei, ich versuche auch gerade schrittweise gegen die soziale Phobie vorzugehen

dUolooroxus


aug233

Wenn nur 10 Prozent mit gleichem Problem in eine Klinik gehen, dann ist für andere Bedürftige kein Platz mehr! Wie soll im abgeschirmten Rahmen einer Klinik ein solches Problem gelöst werden?

Je nach Ausprägung ist ein Klinikaufenthalt durchaus sinnvoll. Es fällt viel leichter, die erste Hürde eben in dem geschützten Rahmen der Klinik zu nehmen!

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