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Mobbing und die Spätfolgen

B26mc<hen_Ma|us


Ich habe kein Ventil mehr. Ich fresse alles in mich hinein und rede mit niemanden über meine Probleme und wenn es mir zu viel wird, dann fange ich an zu weinen.

I[n-Ko(g Nxito


:°_ :°_ :°_

P"ferdef"refak


Ich war in meiner Ausbildung davon betroffen es waren andere Azubis.

Ich war ziemlich mit den nerven am Ende und hatte Selbstmordgedanken. Mir wurde immer eingeredet das ich das doch verdient hätte und selbst daran schuld bin.

Körperlich gab es kleinere Übergriffe aber die meisten waren verbal. Bis zu einem Tag als es so blöd herlief das ich mir was gebrochen habe.

Damit war das Maß dann entgültig voll und ich bin gegen die Leute vorgegangen über die Firma und rechtlich.

Ich habe lange Zeit gebraucht um mich wieder halbwegs als wertvollen Menschen zu sehen und bin viel am Computer gesessen und habe nur gespielt und nur mehr virtuellen Kontakt zu Menschen in meiner Freizeit gesucht.

Am meisten haht mir mein Pferd geholfen das ich mir kurz danach gekauft habe. So kam ich wieder unter Leute im Stall.

Aber vernünftig und sozialisiert bin ich noch immer nicht und werde es auch nie sein. Ich bin oft die einzige die an manchen Tagen nur zum Stall kommt um das Pferd zu machen und dann gleich wieder abhaut. Aber es gibt viele Tage da ertrage ich nicht viele Menschen.

Aber wenn irgendwas an Veranstaltungen ist wo geprobt werden muss bin ich wirklich zuverlässig und immer freundlich und zur Stelle so lange es einen Zweck hat mit vielen anderen Menschen zusammenzukommen und wir ein gemeinsames Ziel verfolgen geht es wieder :-)

Sachen wie in die Disko gehen oder mit Freunden kräftig trinken (was altersgemäß wäre) habe ich ein par mal probiert ich finde es allerdings stinklangweilig *gähn*

Wenn ich alleine mit einem Menschen bin den ich mag, kann ich reden wie ein Wasserfall und stundenlang über Gott und die Welt reden.

Sind mehrere Menschen beisammen fühle ich mich immer fehl am Platz und höre eigentlich nur denen zu und mir fällt auch nix ein was ich sagen könnte. Daher nehmen mich viele gar nicht wahr oder halten mich für leicht unterbelichtet weil nie was von mir kommt oder auf Nachfrage nur eine kurze Antwort die sicher nicht meine Meinung beinhaltet.

Ich habe da einfach so einen Knoten im Hirn der sich nicht lösen lässt.

Dennoch habe ich einen lieben Freund und einige soziale Kontakte mittlerweile.

Mittlerweile fühle ich mich auch ohne Therapie wieder wertvoll und bin eigentlich recht zufrieden mit meinem Leben.

Ja ich bin oft sehr anders als andere Leute aber nicht unbedingt zurückgeblieben. Eigentlich mag ich mein Leben und ich habe jetzt trotzt der vielen schweren Jahre vieles erreicht was ich vom Leben wollte.

Lehrabschluss, ein eigenes Pferd, einen super tollen Freund.

Ich denke immer daran das ich manche Sachen die ich jetzt habe, liebe und ohne ich die ich mir das Leben nicht vorstellen kann vielleicht nicht hätte wenn das ganze damals nicht genau so passiert wäre.

Das hat mir wirklich sehr geholfen damals als ich den Gedanken fasste danach ging es mit mir wieder bergauf. Vielleicht solltet ihr euch auch mal darüber Gedanken machen und nicht nur darum was euch durch die lange schreckliche Zeit entgangen ist :)* @:)

BUazix1


@ Alucard9

Wir kennen uns ja schon aus deinem anderen Thread, aber ich dachte echt nicht, dass deine Geschichte sich so stark mit meiner ähnelt. Aber mit einem Unterschied: Ich hatte quasi fast meine gesamte Schulzeit mit Mobbing zu kämpfen. Bis auf die ersten Jahre in der Grundschule und zwei Jahre in der Oberstufe, war von einfachen mich ignorieren, bis zu extremen Psychoterror und teilweise körperlicher Gewalt alles mit dabei.

Am schlimmsten war es bei mir von der 7. bis zur 10. Klasse. In der Zeit verging kein Tag, an dem ich keinem Psychoterror körperlicher Gewalt ausgesetzt war. Ich wollte einfach nicht mehr in die Schule und hab mich nurnoch daheim verkrochen. Diese Zeit, die für andere Jugendliche damals die Phase war, in der ihre Persönlichkeit sich entwickelt und in der sie neue Erfahrungen machen, ging an mir komplett vorrüber. Ich hatte quasi keine Jugend und frühes Erwachsenenalter.

Bis heute habe ich genauso wie du, mit vielen Spätfolgen zu kämpfen. Ich werde langsam aber sicher 25 Jahre alt, aber die Spätfolgen konnte ich vielleicht maximal zu 50% eliminieren. Genauso wie du, komm ich mir nicht wie fast 25 Jahre alt vor, sondern erst wie Anfang 20.

Der einzige "Trost" ist für mich, dass diese Leute bis heute nichts erreicht haben und ich in ein paar Jahren einen Akademischen Grad erreichen werde. Meine verlorene Jugend und die ganzen Erfahrungen die ich nicht machen konnte, bringt es mir aber auch nicht zurück.

Hiasenr%eich


@ Blümchen_Maus

wenn es mir zu viel wird, dann fange ich an zu weinen.

Das ist doch ein Ventil! Und ein sehr befreiendes sogar! Und dazu noch eines, das niemandem schadet!

Weinen kann sehr befreiend sein, ich selbst habe dieses Ventil und es hilft mir sehr.

Und falls dieses Ventil nicht reicht, es gibt noch viele andere Ventile, die ebenfalls unschädlich für andere sind, zB. Sportliche Verausgabung, einen Boxsack, auf den man draufhauen kann, OHNE anderen wehzutun - Du siehst also, es GIBT Möglichkeiten, sich abzureagieren, ohne andere - wiederum Unschuldige - unter seinem Frust leiden zu lassen.

Haase(nr'eivcxh


@ Pferdefreak

Schön dass Du Dein Pferd hast! - Ja, tiere können große Therapeuten sein! Ich hab selber Tiere und ich bin so froh, dass ich sie habe! Sie geben mir so viel, und ich möchte sie in meinem Leben nicht mehr missen! Und toll, dass Du Deinen Freund hast, der Dich auffängt! :)* @:)

G^oldeTnWiRntxer


andere leute haben auch probleme, gegen meine kindheit war deine ein zuckerlecken.

mobbing wäre mir nie eingefallen.

Allerdings. Was ich durchmachen musste ist ein Zuckerlecken dagegen,. Ich weiß nicht wie man auf die Idee kommt sich das als Ausrede zum Mobben einfallen zu lassen.

Zeugt von sehr schlechtem Charakter.

Mobber zerstören das komplette Leben anderer Unschuldiger Menschen. Andere Menschen erleiden noch sehr viel mehr familiär und fangen auch nicht an zu mobben.

Blümchen_Maus, ich finde deine Erklärung einleuchtend, du wusstest einfach nicht weiter. Heute würdest du bestimmt anders reagieren oder? Ich finde es gut das du hier so offen schreibst.

Das finde ich absolut nicht. Nun versucht man hier den armen Mobbern eine reine Weste zu waschen.

Gewalt ist Gewalt. Ob körperliche oder seelische Gewalt. Ich musste leider beides erfahren.

Da gibt es keine Entschuldigung.

Ein anderes vedeutlichenderes Beispiel aus meinem Leben.

Ich wurde vergewaltigt von 2 Typen. Soll ich jetzt diese Demütigung durchgehen lassen, weil er im Heim aufgewachsen ist? Wenn das eine Rechtfertigung sein, soll dann bräuchten wir keinen Rechtsstaat mehr. Und auch keine Gesetze. Dann könnte jeder machen was er wollte. Die meißten haben irgendein Päckchen zu tragen. Der eine mehr und der andere weniger.

Ich sehe es aber nicht ein eine schwierige familiäre Situation als Rechfertigung und Gewissenserleichterung zu nehmen. Ich wurde geschlagen, beschimpft, bespuckt (auch mitten ins Gesicht), getreten, jeden Tag gesagt wie hässlich ich bin, im Schulbus hin und her geschubst, Lügen über mich erzählt, meine Sachen weggenommen und kaputt gemacht.

Ich bin gedemütigt, es hat mir mein ganzes Leben kaputt gemacht. Und weißt du was? Meine familiären Umstände waren alles andere als toll.

Mein Leben ist wirklich so schrecklich verlaufen. Es ist auch heute noch eine Qual. Ich werde immer wieder depressiv und es quält mich. Es lässt mich alles auch heute nicht mehr los. Am liebsten würde ich mich suizidieren. Aber dafür wäre ich viel zu Feige. Also bin ich gezwungen mein Leben lang zu leiden, bis es ein Ende hat.

Und ich habe keinerlei Mitleid mit solchen psychopathischen Mobbern. Andere haben ganz andere Dinge durchmachen müssen und haben trotzdem Charakter und sind nicht zu Mobbern geworden und haben andere Leute gequält. Ja, es ist eine Qual.

Bd9mWchen_Mxaus


Allerdings. Was ich durchmachen musste ist ein Zuckerlecken dagegen,. Ich weiß nicht wie man auf die Idee kommt sich das als Ausrede zum Mobben einfallen zu lassen.

Es ist keine Ausrede. Es ist wie es ist! Und ich habe nie gesagt dass ich es entschuldigen kann und damit will!

Sicher hat jeder sein Päckchen zu tragen, aber die einen gehen damit so um und die anderen so. Du kannst die Leute nicht pauschalisieren. Jeder verarbeitet geschehene Dinge auf seine Art und Weise und wenn es meine Art war den Druck an anderen Leuten raus zu lassen, dann kannst du nicht sagen dass du es nicht machen würdest. Ich werde mich für das was ich getan habe nicht weiter erklären. Ich habe gesagt dass ich es nie entschuldigen kann und so ist es.

G=oldTenW{intexr


Sicher hat jeder sein Päckchen zu tragen, aber die einen gehen damit so um und die anderen so. Du kannst die Leute nicht pauschalisieren. Jeder verarbeitet geschehene Dinge auf seine Art und Weise und wenn es meine Art war den Druck an anderen Leuten raus zu lassen, dann kannst du nicht sagen dass du es nicht machen würdest.

Ja, sehr armselig. Sorry ist so. Es ist Gewalt und durch NICHTS zu entschuldigen. Und es hat nichts mit verarbeiten zu tun jemanden fertig zu machen.

Btlack= Gxun


hier im thread sind wirklich einige sehr schlimme geschichten dabei. :°_ :°_

mal eine frage in die runde, aus persönlichem interesse: wie würdet ihr das dominierende gefühl in bezug auf eure mobbingerfahrungen beschreiben: ist es eher hass, wut; ist es verzweiflung und schmerz; oder vielleicht eher trauer und depression?

sorry falls das eine leicht "verquere" frage ist, aber mich interessiert einfach, ob es einen klaren trend in sachen emotionaler reaktion gibt oder ob das komplett unterschiedlich abläuft. und ob es bestimmte arten gibt, mit solchen erfahrungen umzugehen, die erfolgversprechender sind als andere.

übrigens: was mir hier in diesem thread (aber auch in ähnlichem kontext in anderen fäden) immer wieder ins auge sticht ist, dass die mehrheit der weiblichen mobbingopfer trotzdem einen partner gefunden hat während männliche mobbingopfer fast durch die bank weg massive probleme haben beim anderen geschlecht zu punkten. hmmmm..... :-/

H;asenxreich


@ Blümchen_Maus

Du sagst zwar immer, Du würdest Dich nicht herausreden wollen - tust es aber doch permanent. Oder wie soll ich diese Aussage von Dir sonst deuten:

Jeder verarbeitet geschehene Dinge auf seine Art und Weise und wenn es meine Art war den Druck an anderen Leuten raus zu lassen, dann kannst du nicht sagen dass du es nicht machen würdest.

Du redest Dich ständig heraus - mit "Druck an anderen Leuten rauslassen" bewältigt man keine Probleme - im Gegenteil, man schafft neue Probleme!

Und Du hast auch noch immer nicht auf meine Frage geantwortet, in wie weit Du aus Deinen Fehlern gelernt hast, wie Du Dich HEUTE verhalten würdest - im Nachhinein in der Situation, als Du andere gemobbt hast - was würdest Du heute tun - immer noch mobben, "weniger" mobben, oder den Druck so bewältigen, dass wenigstens nicht noch andere Unschuldige mit hineingezogen werden? - Auf diese Antwort warte ich immer noch - und wenn Du sagst, Du habest "kein Ventil mehr" (Deine Aussage oben) so stimmt das einfach nicht - Weinen ist ein erstklassiges Ventil, Druck abzulassen - und ich hab Dir auch einiges genannt (Sport, Boxsack) - Du könntest auch Holz hacken oder in den Wald rennen und laut schreien - das alles sind Ventile, die man im Umgang mit den Gefühlen wie Wut, Schmerz und Trauer benützen kann - aber doch nicht so, dass man einfach an wiederum unschuldigen seinen Dampf ablässt - und das auch noch auf höchst schmerzhafte Weise, dass der andere für sein ganzes Leben gezeichnet ist?

Ich kann aus Deinen Aussagen und vor allem auch an Deinem recht aggressiven, verteidigenden Tonfall leider nichts herauslesen, dass Du Dich heute anders verhalten würdest - und zu behaupten, der eine reagiert so der andere so - das ist - sorry - eine recht dumme und zudem auch dreiste Ausrede - tut mir leid.

Auch ich hatte eine in der Klasse, die mich gemobbt hat - die hat sich herausgeredet, wie sei selber auf einer anderen Schule ebenso gemobbt worden - und danach "darf" sie mich mobben - das war also ihr Freifahrtschein dafür - oder wie ??? (Beispiel: Ich saß im Klassenzimmer am Tisch auf meinem Stuhl - die Mobberin schaukelte mich hin und her, andere standen da und haben zugeschaut - plötzlich kippte der Stuhl nach hinten weg und ich lag samt Stuhl am Boden - wenn der Tisch hinter mir ein klein wenig weiter vorn gestanden wäre, hätte ich mit dem Hinterkopf voll die Tischkante erwischt) - das hat sich wirklich "toll"angefühlt - und sehr "erhebend" - und das war doch gar nicht so "schlimm" - erstens bin ich ja nicht an die Tischkante geknallt, und zweitens müsste mir die "arme" Mobberin ja leid tun, denn sie wurde ja selber gemobbt - nach "ihren" Aussagen - was ich aber nicht nachprüfen kann.......

Genau SO kommen auch Deine Aussagen bei uns an, die wir unser durchlittenes Mobbing eben nicht durch "wieder-mobben" beantwortet haben. - Und nein, wir würden nicht andere Unschuldige mobben, weil wir selber an unserer eigenen Haut erlebt haben WIE schmerzhaft das ist - SOWAS wünscht man keinem - und vor allem IMMER die Angst dabei, JEDEN Tag mit Angst zur Schule zugehen, und voller Angst überlegen wie man und ob man überhaupt wieder heimkommt - und der Schulweg war der "Quälweg"....... und ich hab mich immer verzweifelt gefragt, wie diese Person mich mobben kann, wenn sie es doch selbst erlebt hat WIE das ist - das habe ich noch nie verstanden - und ich werde es auch nie verstehen.....

@ GoldenWinter

Ja, sehr armselig. Sorry ist so. Es ist Gewalt und durch NICHTS zu entschuldigen. Und es hat nichts mit verarbeiten zu tun jemanden fertig zu machen.

Kann ich nur unterstreichen!

:°_ :)*

HRaysen9reicxh


@ Black Gun

mal eine frage in die runde, aus persönlichem interesse: wie würdet ihr das dominierende gefühl in bezug auf eure mobbingerfahrungen beschreiben: ist es eher hass, wut; ist es verzweiflung und schmerz; oder vielleicht eher trauer und depression?

Ich spreche mal nur für mich:

Verzweiflung, Schmerz, Trauer, Depression, Ohnmacht, Angst bis hin zur permanenten Todesangst.....die , manchmal sogar umgeschlagen ist in eine Art "Todessehnsucht".....

Im übrigen war besagte Person nicht die einzige mobberin - aber eine der schlimmsten, es waren noch einige andere, eine, die sämtliche Mitschüler gegen mich aufgehetzt hatte, und noch einige andere, die als sogenannte "Mitläufer" mitgemacht haben - nach Schulschluss standen sie mit mindest.10 Leuten an der Schultür um mich "abzufangen", Sportunterricht war auch immer "toll", da konnte ich regelmäßig meine 'Sachen zusammen suchen, die Schulpausen verbrachte ich regelmäßig komplett "auf dem Klo" - weil man mit 3 oder 4 Leuten mir die Tür zugehalten hat uswusf..........

HLuntWerlxi


Ich wurde vergewaltigt von 2 Typen. Soll ich jetzt diese Demütigung durchgehen lassen, weil er im Heim aufgewachsen ist? Wenn das eine Rechtfertigung sein, soll dann bräuchten wir keinen Rechtsstaat mehr. Und auch keine Gesetze. Dann könnte jeder machen was er wollte. Die meißten haben irgendein Päckchen zu tragen. Der eine mehr und der andere weniger.

Tut mir unendlich leid für dich das du sowas erleben musstest :°_ :°_ :°_ :)*

Nein das ist mit nix aber auch gar nix zu entschuldigen, die müssen ihre gerechte Strafe bekommen, wenn es die gibt!!! Ist das schlimmste was einem Menschen geschehen kann.


Ich meinte ja jetz mobbing mit Schlagen treten, beschimpfen usw. es ist echt scheisse das es sowas gibt und ich finde man sollte das niemals jemanden antun aber wenn man es gemacht hat, warum soll man keine 2te chance bekommen.

Ich bin auch ein mobbingopfer und würde mir das anhören wenn meine Mobber sich entschuldigen würden auch wenns nichts ändert. Jedoch zeige ich mir dadurch selber meine Stärke.

HLuntkerlxi


Mir fällt gerade auf das wir hier jemanden verurteilen der uns nichts getan hat, weil sie Mobber war finde ich nicht gut!

Damit machen wir doch als Opfer dasselbe wie damals unsere Täter.

Sie ist vieleicht eine ganz liebe die einfach nur mal erklären wollte warum Mobber das machen evt. das sie selber auch viel mitmachen mussten oder einfach nur nicht weiter gedacht haben.

m_edix001


Hallo!

Habe mich viel Interessere euren Faden hier gelesen!! Ich musste während meiner Schulzeit leider auch nicht nur schöne Zeiten erleben.... . Und ich muss auch definitiv dazu schreiben, dass es sich diese Erfahrung eingeprägt hat!! Bei mir waren es zwar nicht alle Schuljahre, aber ein paar davon und sowas hinterlässt auf jeden Fall Spuren!! Bei mir hat sich das damals in Panickattacken (!!) geäußert!! Wer sowas kennt, weiss wie schlimm sowas ist.... . Ich hatte damals Alpträume gehabt, habe gebetet, dass es aufhören soll und das im Alter von 12 Jahren!!! Ich hatte immer Angst, jeden Tag und zur Schule zu gehen während dieser Zeit – war einfach nur Horror!!! Ich habe mir damals gewünscht, einfach weg zu sein!! Und auch heute habe ich keine angenehmen Erinnerungen daran und verdaut ist es nicht!!! Ich kann dem nur zustimmen, wo hier die Leute schreiben, dass sie für den Rest ihres Leben gekennzeichnet sind und ihr Leben verpfuscht wurde!!! Das ist so!!

Und die Mobberin, die hier schreibt, dass sie früher Probleme gehabt hat: Ja und ??? Ich hatte auch Probleme und habe ich deshalb andere Menschen gemobbt?? NEIN. Habe ich nicht. So tut sie mir ganz ung gar nicht leid. Und es freut mich, dass sie jetzt leidet. Ich hoffe vielen anderen Mobbern geht es genauso und sie sind unglücklich!!!

Ich habe allerdings schon ein paar Mal erlebt wie Menschen, die früher selbst gemobbt wurden, dann zum Täter wurden. Da ist ist mir ein Rätsel wie man so etwas machen kann... . Für mich war es immer ein Tabu wegen meinen eigenen Erfahrungen und wird es immer bleiben!

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