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Erschöpfung vs. Verantwortungsgefühl

N'ov-embexr78 hat die Diskussion gestartet


:( Ich habe meine Angststörung in den Griff gekriegt...ich habe meine Panikattacken in den Griff gekriegt, aber alles ist immer noch anstrengend und ein ständiger Kampf. Die Erschöpfungsdepression will und will nicht besser werden. Ich bin seit anderthalb Jahren in Therapie und es hilft mir, aber ich bin an einem Punkt, wo ich einfach nur noch sagen kann: Ich kann nicht mehr. Ich habe meine aktuelle Situation bereits in anderen Fäden erklärt... ungewollt schwanger nachdem ich die Gynefix verloren habe und morgen hab ich n Termin, wo ich meiner Ärztin sagen werde ich will dieses Kind nicht. Immer wenn ich denke es kann nicht schlimmer werden, wird es schlimmer. Ich bin am Ende und denke eigentlich kann mir nur noch eine wirkliche Auszeit helfen bspw. eine stationäre Aufnahme in einer psychosomatischen Klinik, aber ich denke auch die ganze Zeit an meinen Job und habe das Gefühl ich kann meine Kollegen nicht hängen lassen. Vom Gefühl her möchte ich für eine längere Zeit aus meinem Leben aussteigen, aber alles scheint dagegen zu sprechen. Mein Therapeut sagt mein schlechtes gutes Gewissen steht mir im Weg. Ich habe das Gefühl, ich muss meinen Job machen, ansonsten würde ich versagen und hab schon bei der reinen Vorstellung meiner Chefin sagen zu müssen das ich bspw. für 2-3 Monate ausfalle tierische Angst. Ich weiß nicht weiter...was soll ich denn bloss tun ???

Antworten
E.quilcizxer


Hör auf dein Gefühl und gönn dir ein paar Monate Auszeit. Ein schlechtes Gewissen brauchst du deswegen nicht zu haben. Danach geht es Job umso besser voran.

N7ovemtber78


Vom Gefühl her bräuchte ich das wirkich dringend, ich kann einfach nicht mehr, aber ich weiß nicht WIE ??? ? Ich bin mit allem einfach überfordert und hab so ein schlechtes Gewissen bei der Vorstellung länger auszufallen, zumal ich im Sommer schon 4 Wochen krank geschrieben war. Aber "nur" zuhause auszuruhen scheint nicht mehr zu reichen...ich weiß einfach nicht, was ich tun soll...

BPrombeberkvüchlxein


Irgendwann muss man auch mal egoistisch sein und an sich selbst denken ... nimm dir ne Auszeit! ;-)

NBoveYmber7x8


Muss ich eigentlich im Falle, das ich länger ausfalle und einen Platz in einer psychosomatischen Klinik bekomme meinem Arbeitgeber die "Wahrheit" sagen? Muss ich, bis ich einen Platz bekomme arbeiten? Und kann ich gekündigt werden, wenn ich über längere Zeit ausfalle? Eigentlich geht es vom Projekt aus gesehen überhhaupt nicht, das ich ausfalle, aber ich kann einfach nicht mehr...ich kann nicht mehr...

tVoIm7766


@ November78

ist es nicht auch ein Symptom einer Depression, dass man nicht in der Lage ist Entscheidungen zu treffen?

Wenn du das Gefühl hast du kannst nicht mehr lass dich Krank schreiben. Dein Arbeitgeber muss nicht erfahren warum du Krank geschrieben bist. Sobald dich dein Hausarzt krank schreibt musst du nicht mehr Arbeiten.

Gekündigt werden kannst du ab einer bestimmten Zeit, dass sind aber garantiert mehr als 2 Monate. Muss in deinem Arbeitsvertrag stehen.

Dein Therapeut sollte dir diese Fragen aber beantworten können!

Viel Glück!

N`ovem3berx78


Ich bin jetzt diese Woche krank geschrieben, nachdem ich letzten Freitag einen Schwangerschaftsabbruch hatte und habe auch mit meinem Therapeuten bereits darüber gesprochen, einen stationären Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik zu beantragen. Meinem Arbeitgeber habe ich zwar schon mitgeteilt, das ich für längere Zeit ausfalle, aber mir erscheint alles so unglaublich schwierig. Die gynäkologische Praxis will mich nicht so "ohne weiteres" weiter krank schreiben und nun muss ich Montag nochmal zum Gespräch und zur Untersuchung. Mein Therapeut hat zum Glück schon gesagt, das er mich weiterhin krank schreibt und mir auch ein paar Kliniken genannt, aber selbst damit bin ich überfordert. Ich hab die letzten zwei Stunden recherchiert und die Hürden, die man nehmen muss, um einen Antrag zu stellen, wenn man denn eine Klinik ausgewählt hat (selbst das erscheint mir grad unmöglich) sind echt enorm...da fühl ich mich grad nur noch überfordert und frage mich, wie ich das schaffen soll...

tVom7476x6


soweit ich weiss gibt es auch psychiatrische Notaufnahmen an den Krankenhäusern. Wenn alles zu viel ist gehst du da hin und die werden dann sicher erste schritte in den Weg leiten.

Nimmst du den Medikamente gegen die Depression?

Nbovemxber78


Nein, ich wollte bisher keine Medikamente. Mein Arzt hat mir empfohlen aus Hamburg rauszugehen, was gegen die Notfallaufnahme spricht...puh...alles nicht so einfach. Aber da es ein anderes Thema ist, eröffne ich glaube ich zu dem Thema einen neuen Faden...

t!om7+76x6


Ich habe zwar selber keine direkte Erfahrung mit dem Thema, aber ich habe es bei einer guten Freundin mitbekommen. Mein Tipp: nimm Medikamente. Dann geht es dir besser und du kannst die anderen Sachen angehen. Und mit Depressionen alleine auf dem Land zu sitzen ist wahrscheinlich das falscheste was du machen kannst... ;-)

NMo_vembxer78


Ich bin immer noch krank geschrieben und hadere so stark mit mir, weil ich das Gefühl habe ich darf das nicht und dann stand zu allem Überfluss am Freitag meine Chefin unangekündigt vor meiner Haustür und ich dachte die ganze Zeit nur: Oh Gott, ich MUSS da wieder hin...

Ich habe morgen ein Vorgespräch in einer psychosomatischen Klinik, aber mein Therapeut sagte mir schon, das die Wartezeit 3-4 Monate dauert und ich würde mich am Liebsten bis dahin krank schreiben lassen, aber habe wie gesagt dieses ungalublich schlechte Gewissen, denke ich darf das nicht und denke ich stelle mich nur an...es geht mir immer noch unglaublich schlecht und ich krieg nichts auf die Reihe, nicht mal kleine Alltagsaufgaben und einerseits will ich so gern, das es mir besser geht und andererseits habe ich angst, das ich, wenn es mir wieder besser geht, wieder zur Arbeit muss...ich komm mir total bescheuert vor, das so zu sagen....

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