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Psychologische Therapie ohne wissen der Eltern?

N egahtiveDxay hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich bin 17 Jahre alt und habe seit einem Jahr starke Probleme die sich nun verschlimmert haben. Ich habe schon zimlich viel ausprobiert um damit alleine fertig zu werden leider ohne großen Erfolg.

Nun würde ich gerne in psychologische Behandlung gehen habe mich auch schon im Internet darüber informiert.

Wenn ich zum Hausarzt gehe und mir somit eine Überweisung zum Psychologen hole darf er es doch meinen Eltern nicht sagen aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht oder ? :-/

Wir sind auch über die AOK versichert also könnte sie die Kosten doch übernehmen ohne das meine Eltern das mitbekommen würden..

Denn ich möchte wirklich nicht mit meinen Eltern darüber reden nur habe ich Angst das der Psychologe es ihnen trotzdem sagt da ich noch nicht volljährig bin.

Könnt ihr mir vieleicht sagen, ob er es meinen Eltern sagen wird oder nicht?

Ich bin da wirklich grad hin und hergerissen da ich wirklich davon ausgehe, dass eine Behandlung mir helfen würde..

Vielen Dank schonmal! :-)

Antworten
5 up3Trn*0vx4


Wenn ich zum Hausarzt gehe und mir somit eine Überweisung zum Psychologen hole darf er es doch meinen Eltern nicht sagen aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht oder ?

Ja, er wird es ihnen nicht sagen. Wenn du aber akut suizidgefährdet bist oder ähnliches, muss er es ihnen sagen. Also das heißt nicht, dass er das gleich weitererzählt falls du in der Therapie sagst dass du dich am liebsten umbringen würdest (es ist ja nochmal ein Unterschied ob man nur ein Gefühl äußert, oder ob du den Eindruck machst, dass du vorhast dir wirklich zu schaden).

Du hast ja erstmal 5 Probesitzungen frei (pro Therapeut), um zu sehen ob ihr miteinander klarkommt. Da kannst du ja direkt nochmal nachfragen, wie der Therapeut zu dem du gehen willst das genau handhabt. Aber normalerweise sagen die nichts weiter – außer du bist eben in akuter Gefahr.

G-ofixo


Also ich weiss nicht welche Probleme du hast , aber der erste Weg sollte über den Hausarzt gehen mit Überweisung an einen Psychiater. Dieser macht durch Befragung eine Diagnose z.B. Depression oder Psychotische Störung etc. dieser entscheidet dann ob dir mit Medikamenten und Psychotherapie geholfen werden kann oder nur durch Medikamente oder nur durch Psychotherapie. Den Schritt über den Psychiater kann ich nur empfehlen und es ist auch der in der Medizin vorgesehene. Psyhotherapeuten wissen wenig über die Pharmazie. Man rutscht schnell in eine schwere suizidale Depression oder Psychose und da hilft zunächst meines Erachtens nur die Pharmazie und Psychiater mit evtl. anschliessender psychotherapeutisch begleitender Therapie. Ganz schlimm ist wenn du dies vor deinen Eltern verheimlichst, du verschlimmerst dadurch deine Krankheit und du hast evtl, niemand der darauf aufmerksam wird, dass es dir schlecht geht, dies gesteht man sich selbst oft nicht ein und wird oft von Aussenstehenden besser bemerkt, wenn sie von den Problemen wissen. Ich habe engste Freunde, Frau und Eltern eingeweiht und diese beobachten mich und reden mit mir wenn ihnen was auffällt, oft erst dann bemerke ich Dinge an meinem Verhalten.

T{ravisa Bicklxe


Ich würde eher zu dem Gegenteil, von dem was Gofio schreibt, raten.

Ob Du es deinen Eltern sagst, oder nicht, wirst du schon selber am Besten wissen. Und allein, daß Du es deinen Eltern noch nicht gesagt hast, spricht ja dafür, daß Du das, aus welchem Grund auch immer, irgendwie nicht willst. Es ist ja auch nicht nötig und läuft auch nicht weg. Du solltest mit dem Psychotherapeuten besprechen, ob Du es deinen Eltern sagen solltest, und ergründen, warum Du das nicht willst.

Und damit wären wir bei dem 2. Punkt: Ich würde nicht zu einem Psychiater sondern zu einem Psychotherapeuten (es gibt ärztliche und psychologische; manche von den ärztlichen sind auch gleichzeitig Psychiater) gehen. Ich sehe das mit den Medikamenten eher kritisch. Psychiater erklären häufig alles mit dieser Hirnstoffwechsel-Geschichte und neigen sehr dazu, der psychischen Komponente wenig bis keine Beachtung zu schenken.

Ich sehe ein, daß manch einem hierdurch wohl gut geholfen worden ist, rate aber entschieden zum Tiefenpsychologischen Psychotherapeuten.

T[rwavi$s Bickxle


Ach so:

Natürlich gilt hier Schweigepflicht. Weder Hausarzt, Psychologe noch Psychiater werde irdendwas ausplaudern.

Ich würde aber auch garnicht zum Hausarzt gehen. Hört man zwar immer, daß man das so machen soll, "warum?", wird aber nie erklärt. Was soll man da?! Der ist garnicht ausgebildet sowas beurteilen zu können, und eine Überweisung braucht man auch nicht per se.

Einfach Psychotherapeuten abtelefonieren und mit Wartezeit rechnen.

Nicht gleich absagen, wenn die Wartezeit zu lang erscheint – tapfer warten!

5Xup3irnx0v4


Ich würde aber auch garnicht zum Hausarzt gehen. Hört man zwar immer, daß man das so machen soll, "warum?", wird aber nie erklärt. Was soll man da?!

Sich ne Überweisung holen falls man im aktuellen Quartal schon dort war, damit man die Praxisgebühr nicht nochmal zahlen muss.

Natürlich kann man auch ohne Überweisung zum Psychologen, dann muss man eben die 10€ blechen. Krankenkassenkarte nicht vergessen @:)

bFe8arrxz


Hallo ich habe das gleiche problem nur das mein Vater mein Hausarzt ist was kann ich da denn anders tut ? :/

J[an74


Du kannst auch direkt zu einem Psychiater gehen, denke ich.

Ansonsten kommt es natürlich stark drauf an ob man die Eltern der TE als "mit schuldig" an den Probleme betrachtet oder nicht, hinsichtlich darauf, ob man es ihnen erzählt. Ohne weiteres Wissen wäre ich hier mit Rat sehr vorsichtig. Seltsamerweise gibt es hier immer mal wieder Menschen, die die Vorstellung haben, Eltern wären grundsätzlich gutmütig und würden ihrem Kind immer nur helfen. Ist halt aber leider oft nicht so.

JXulxey


Hallo ich habe das gleiche problem nur das mein Vater mein Hausarzt ist was kann ich da denn anders tut ? :/

Hmm seid ihr privat versichert? (ich frage das, weil dein Vater ja Arzt ist und viele Ärzte privat versichert sind)

Das wäre natürlich ein Problem, weil die Eltern ja dann die Arztrechnung bekommen.

Ansonsten kann man natürlich auch direkt zum Psychiater oder Psychologen gehen, man braucht glaube ich keine Überweisung mehr oder? ":/

R2healia


Wenn dein Vater dein Hausarzt ist, bist du dann auch privat versichert?

Dann kommst du in Erklärungsnöte, was die Rechnung angeht.

Wenn dem nicht so ist und du mindestens 16 bist, kannst du einen Arzt deiner Wahl aufsuchen.

Solltest du noch in der Schule sein, könntest du als ersten Schritt Kontakt mit dem Schulpsychologen aufnehmen.

In größeren Städten gibt es auch in Jugendzentren Beratungsmöglichkeiten. Vielleicht hilft dir das erst Mal weiter.

N*elxa


bearrz

Hallo ich habe das gleiche problem nur das mein Vater mein Hausarzt ist was kann ich da denn anders tut ? :/

Eine Frage vorab: Wie alt bist du denn? @:)

R helxia


Da habe ich mich mit Juley wohl überschniten ;-D

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