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Wie finde ich die richtige Psychosomatische Klinik?

N/ovem bexr78 hat die Diskussion gestartet


Hallo Ihr Lieben,

ich denke nun ernsthaft darüber nach, in eine psychsomatische Klinik zu gehen und habe auch schon mit meinem Therapeuten gesprochen, der dies für eine gute Idee hält. Ehrlich gesagt ist es meine letzte und einzige Idee im Moment...Er hat mir folgende Kliniken genannt, die ich mir im Internet mal anschauen sollte:

Caduceus Klinik Bad Bevensen

Klinik Heiligenfeld (aber welche? Fachklinik oder Rosengarten?) Bad Kissingen

Ginsterhof Tötensen

Curtius Klinik Bad Malente

Adula Klinik Oberstdorf

,aber allein das überfordert mich grad schon. Wie soll ich denn rausfinden, welche die richtige Klinik für mich ist? Habe Unmengen von Bewertungen gelesen und bin total verunsichert. Außerdem erscheinen mir die Aufnahmemodalitäten grad schon als unüberwindbare Hürde...Telefonate führen, Anträge stellen erscheinen mir grad als unüberwindbare Aufgaben... :/

Vielleicht hat ja der Eine oder die Andere selbst Erfahrungen mit einer dieser Kliniken gemacht oder kann eine andere Klinik empfehlen ???

Das wäre großartig!!!

Herzlichen Dank schon mal und liebe Grüße!

November78

Antworten
K&letterp2flanzxe80


Außerdem erscheinen mir die Aufnahmemodalitäten grad schon als unüberwindbare Hürde...Telefonate führen, Anträge stellen erscheinen mir grad als unüberwindbare Aufgaben... :/

Falls es dich beruhigt, das sehen nicht nur Betroffene so, sondern man fragt sich auch teilweise unter Fachleuten bzw. unter Ärzten, Sozialarbeitern etc. wie das denn Leute immer schaffen sollen, die zb. schwer depressiv sind und nichtmal aufstehen können oder Ähnliches. Das Argument ist immer, dass die Leute es wollen müssen und dementsprechend auch was dafür tun sollen, über das Argument kann man wie gesagt streiten, vor allem da selbst wenn man das negieren würde nicht einfach die Bürokratie dem im Wege stehen würde.

Zur Auswhal der Klinik: Ein wichtiges Kriterium sind die Schwerpunkte, also ob sie überhaupt und angemessen auf deine Krankheit eingehen können und ob dir überhaupt ihr jewieliges Konzept zusagt. Die einen finden Gesprächstherapien zb. total toll, für andere ist das nichts. Ja es ist mühsam sich sowas anzuschauen, aber hilfreich, du kannst da auch ruhig deinen Therapeuten mit einbeziehen, der solte dich ja ganz gut kennen.

Die Entfernung zu deinem Wohnort kann unter Umständen auch ein kriterium sein, willst du zb möglichst weit weg sein oder nicht.

Zu konkreten Empfehlungen, da muss man wohl auch leider unterscheiden, ob du gesetzlich oder privat versichert bist. Also was gesetzlich betrifft, soll Ginsterhof ganz gut sein in der Gegend, für Privatpatienten wiederum ist Bad Bramstedt eine gute Adresse meines Wissens.

cQr}o8wl


Heiligenfeld z.B. kann man sich auch als Besucher anschauen:

[[http://www.heiligenfeld.de/der-weg-in-die-kliniken/heiligenfeld-kennenlernen.html]]

Njov!embke#r78


Danke für eure Hilfe! Ich bin gesetzlich versichert und die Entfernung zum Wohnort...das ist eine gute Frage. Hat alles Vor- und Nachteile. Ich komme aus Norddeutschland und Bad Kissingen ist ganz schön weit weg um sich die Klinik mal anzuschauen...Mich verwirrt das alles sehr...

Kolett/erpflxanze80


Mich verwirrt das alles sehr...

Das ist völlig normal und überhaupt nicht schlimm. Tief durchatmen ;-) Also du darfst nur nicht aufgeben bzw. dich davon erdrücken zu lassen, anderseits ist Rom auch nicht an einem tag erbaut worden.

Ich bin gesetzlich versichert und die Entfernung zum Wohnort...das ist eine gute Frage. Hat alles Vor- und Nachteile.

Das ist korrekt, da musst du entscheiden, was für dich am besten ist und ja ich weiß, je nachdem was du für eine Erkrankung hast ist genau das ein problem bzw. man ist einfach vond er Fülle und der Gewichtigkeit der Entscheidung überfrodert und erschlagen.

ich empfehle da auch umbedingt Rücksprache mit deinem Therapeuten zu halten

Und wie gesagt konkrete Empfehlungen sind schwierig, weil es auch vond er jeweiligen Erkrankung abhängt.

N]ovem<ber7x8


Danke! Ich habe eine generalisierte Angststörung mit Panikattacken, die ich aber ganz gut im Griff habe, und akut bin ich in einer mittelschweren Krise, nachdem ich im Sommer schon 4 Wochen wegen einer Erschöpfungsdepression krank geschrieben war. Aktuell größtes Problem sind die Depressionen. Ja, ich werde am Donnerstag nochmal mit meinem Therapeuten sprechen...puh...

K6let"te~rpflanxze80


Danke!

Gern geschehen, dafür sind Foren ja da, es würde mich vorallem freuen, wenn ich dir weiterhelfen kann.

Ich woltle nicht so direkt fragen was du hast, ist ja auch immer sehr persönlich.

Okay also hast du das Gefühl, die Angst und Panikstörung erklärt deine Probleme ausreichend oder legst du auch Wert darauf, dass es nochmal ne ordentliche Diagnostik gibt (Also die wirds eh geben, aber auch da gibts bessere und schlechtere Kliniken)?

Und wenn du ungefähr weißt was du hast, kannst du ja gucken, welche Kliniken da Schwerpunkte haben.

Und ja ich kann mir vorstellen wie anstrengend das ist gerade mit Angst und Depression zusammen und dann noch Jemanden persönlich fragen müssen, aber das dient ja einem zweck. Tschakka ;-)

kyikibpell


Liebe November,

Ich war schon zwei mal in Bad malente und würde jederzeit wieder da hingehen, ich fand es toll da.

Falls du Fragen hast, immer her damit, vielleicht kann ich dir ja weiter helfen :)

Liebe grüße kiki

sHcbhneck9e1985


Adula in Obersdorf war eine Freundin von mir.

Was sie mir davon erzählt hat, war mir etwas zu... hm... esoterisch angehaucht. Z.B. gehörte es dort dazu, Mitpatienten zur Begrüßung / Abschied zu umarmen, es wurde viel Wert auf zwischenpatientliche Beziehungen gelegt, keine Drogen (kein Alkohol, keine Zigaretten, ich glaub auch kein Kaffee, andere Dinge sowieso nicht). Meine Freundin hat es mir so erzählt, dass es eine ziemlich abgeschottete Gemeinschaft in der Klinik dort ist und sie nachher ziemliche Schwierigkeiten mit dem Wiedereinstieg ins normale Leben hatte (weil eben in der Klinik sehr viel über Körperkontakt und Gespräche ablief und sie dann plötzlich wieder alleine klarkommen musste).

Ich persönlich halte viel von verhaltenstherapeutischen Ansätzen, die gerade die Probleme im "realen Leben" mit einbeziehen. Will heißen: Die Male, wo ich einen Aufenthalt in einer psychsomatischen Klinik in Betracht gezogen habe, wollte ich zwar schon die "Abgeschottetheit" der Klinik erleben, aber mir war es in allen therapeutischen Beziehungen wichtig, dass ich fit fürs normale Leben gemacht wurde, danach besser alleine klar komme.

Natürlich kann man meine Meinung nicht verallgemeinern, jeder muss das therapeutische Konzept finden, das für ihn passt. Für einen Burn-Out-Patienten kann ich es mir z.B. gut vorstellen, dass er erstmal Ruhe und Isolation braucht. :)*

s=chdn8eckGe1985


PS: Falls noch nicht erfolgt, würde ich auch eine medikamentöse Behandlung in Betracht ziehen. Dazu unbedingt einen Neurologen / Psychiater aufsuchen und nicht den Hausarzt herumwursteln lassen. Oft geben Medikamente erst wieder die Kraft, überhaupt therapeutisch an sich zu arbeiten. Ich hab kurz einen anderen Faden von dir quergelesen, wo du gar nicht gut klingst :)* :°_

Medikamente stabilisieren in der Regel schneller, als es reine Therapie tut. Sie können auch helfen, die Wartezeit zu überbrücken.

Und zum Thema Arbeit: Deine Seele schreit nach Ruhe, höre gut auf diese Rufe. Es nützt deinen Kollegen nichts, wenn du noch Monate auf Sparflamme herumwurstelst. Da ist es oft doch sinnvoller, einen längeren therapeutischen Aufenthalt zu machen und nachher wieder 80 oder 100 Prozent geben zu können. Du hilfst dir nicht und deinen Kollegen nicht, wenn es dir nicht besser geht. :)_ :)*

mVinixmia


Bad Zwesten, unterhalb von Kassel, ist eine Fachklinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Neurologie. Hat ebenfalls einen sehr guten Ruf.

Wieso musst du eigentlich die Anträge stellen? Macht das nicht der behandelnde Arzt? Er schreibt ja schließlich auch dein Attest, um deine Aufnahme in einer Klinik vor dem Rentenversicherer zu begründen. ???

GOofixo


Normalerweise macht die Überweisung und Aufnahme in eine Psychiatrische oder Psychosomatische Klinik alles der Hausarzt oder Psychiater, man muss eigentlich nur hin.

Ich habe derzeit 2 Meinungen von Psychiatern bei mir, einer meinte ich soll in eine psychosomatische der Andere eine Psychiatrische Klinik. Die Psyhosomatische wurde mir Alpenblick in Isny Allgäu als sehr gut empfohlen, was ich auch schon von Patienten gehört habe, weit weg von mir was bei so einer Klinik gut ist. Der andere Psychiater meinte ich soll in eine Psychiatrische da zu allererst meine Medikamente richtig eingestellt werden müssten um dann erst psychosomatisch behandelt zu werden. Mit einer Depression die nicht medikamentös gebessert ist macht eine psychosomatische Klinik wenig Sinn die ist auch etwas zu esoterisch in einer Depression, davon bin ich jetzt auch überzeugt. Ich war schon in einer psychiatrischen und die hatten mich auch ganz gut eingestellt nur hat sich dies zu Hause wieder verschlechtert. Die Psychiatrische ist bei einer angesagten Medikamenteneinstellung weil es einem schlecht geht, die bessere Alternative ich fand es dort auch sehr gut , man hatte den ganzen Tag Therapien Ergotherapie, Sport, Kraftübungen, Kunst, Musik, Psychiatrische Einzel und Gruppengespräche und jeden Tag Visite um die Wirkung der Medikamente abzufragen und ggf. umzustellen. Bei der Psychiatrischen war ich im ZFP Schloss Winnenden auf der Privatstation , dass wie ein Hotel von der Ausstattung und Essen war, auch die Ärzte und Psychiater waren sehr kompetent.

atug23x3


Wenn das Anrufen Probleme macht, dann vorweg mal im Internet nachsehen. Es wurde Bad Zwesten genannt.

Hardtwaldklinik gehört zum Wicker-Konzern. Da gibt es mehrere Häuser, die in Frage kommen könnten.

a^u|g23x3


hier der Link zur Übersichtsseite Wicker-Kliniken: [[http://www.wicker.de/psychotherapie.html]]

Ruhig die Sekretariate der Fachabteilungen anrufen – die "fressen keinen auf°!" Im Gegenteil, manchmal helfen die auch dabei die richtige Klinik herauszufinden.

Also, Montag kann es losgehen!

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