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Selbstbewusstsein? Nicht vorhanden!

Eylla\ganxt hat die Diskussion gestartet


Ok das ist etwas allgemein formuliert... Ich habe ja eigentlich in allen möglichen Bereichen kein Selbstbewusstsein :-/ Aber bei einem ist es echt hinderlich: Arbeit

(Der Text ist jetzt unerwarteterweise etwas länger geworden, ich versuch ihn mit hübschen Absätzen aufzulockern)

Ich bin jetzt mit dem Studium fertig und weiß nicht was ich jetzt machen soll. Mein Studium hab ich eigentlich normal gut abgeschlossen. Ist sogar ein Ingenieursstudiengang gewesen, ich bin jetzt also Frau Dipl.Ing. Ellagant (FH) :-o Und allein die Tatsache würd ich so gern verschweigen. Man geht bei Ingenieuren doch davon aus, dass die super logisch denken können, technisch begabt und sehr intelligent sind – jedenfalls war das immer meine Vorstellung von Ingenieuren ;-) Aber all das trifft bei mir nicht zu ;-D :-/ Mein Studium war nicht 100% technisch. Am Schluss nur noch gestalterisch/kreativ. Aber weil wir anfangs viel Mathe/Phsyik und Informatik hatten, gab man uns halt den Titel Dipl.Ing. Ja ich hab diese Klausuren alle geschafft, aber teilweise oft mit mehr Glück als Verstand. Denn verstanden hab ich vieles vieles nicht. Ich ging auch oft nicht in die Vorlesungen weil ichs langweilig und uninteressant fand. Für die Klausuren hab ich dann die Aufgaben geübt und für die Theorie hatte ich Spicker |-o Meine Faulheit u Risikobereitschaft war so groß, dass ich nicht nur einmal einen Zweitversuch hatte. Und das, was ich an Wissen mitgenommen hab ausm Studium ist halt echt nicht so viel. Bisschen Gestaltung/Design. Bisschen Film, bisschen Radio, bisschen Programmierung (ok "bisschen" ist noch untertrieben ;-D ). Mit einer Psychologin hab ich mal gerätselt, wieso ich mich nicht zum Lernen aufraffen kann. Heraus kam: Lieber lerne ich zu wenig, falle dann durch oder hab eine schlechte Note und kann dann sagen "ach, hätte ich mehr gelernt, hätte ich bestimmt ne bessere Note gehabt" als zugeben zu müssen, dass ich es einfach nicht besser konnte. Ich kam mir einfach immer schlechter u dümmer als die anderen vor. Oh Mann... vor dem Studium war mein Selbstbewusstsein echt nicht so mies wie jetzt. Aber da hab ich mich so richtig selbst schlecht gemacht.


Jetzt hab ich halt auch das Problem, dass ich gar nicht weiß, was ich wirklich kann. Der Pessimist denkt ja, er ist ein Realist. Egal also was man mir sagt, ich habe immer Gegenargumente oder denke schlecht von mir. Wenn man mir sagt "keiner erfüllt von Stellenbeschreibungen ALLE Anforderungen" dann weiß ich das, tu es aber ab, weil ich mir denke, ich erfülle aber ZU WENIG. Und verdammt, ich finde einfach immer dass es nicht pessimistisch sondern realistisch gedacht ist. Beziehungsweise... ich sehe aus Angst lieber pessimistisch um nicht versagen zu müssen. Bewerbe ich mich also, könnte man mich zum Vorstellungsgespräch einladen und das löst schon mal fetten Druck in mir aus. Wenn ich die Stelle dann noch bekommen würde.... ich wäre alles andere als glücklich. Ich hätte schlaflose Nächte, würde jeden Tag mit Bauchschmerzen zur Arbeit fahren. Hab das schon hinter mir. Anfang des Jahres hatte ich eine Stelle. Die war eigentlich genau auf mich zugeschnitten. Ein bisschen hiervon, ein bisschen davon, und ein kleinesbisschen von dem. Also nichts, wo man etwas 100% perfekt beherrschen oder Profi sein muss. Kam mit den Aufgaben und Anforderungen auch gut zurecht. Der Chef meinte auch öfter, er wäre zufrieden mit mir (gut, ich war nur 2.5 Monate da). Aber ich habe keine Nacht durchgeschlafen. War so dermaßen angespannt bei der Arbeit. Man erwartet jetzt etwas von mir. Was wenn ich die Aufgaben nicht kann, wenn ich es immer und immer wieder falsch mache und einsehen muss, dass ich dafür einfach nicht geeignet bin? Wenn ich Ärger vom Chef bekomme? Wenn ich schneller oder besser sein muss?! Und diese Gedanken halten mich so oft ab, mich wo zu bewerben. Oder wenn ich den Arbeitgeber lese. Was XY ist das? Nee, die haben bestimmt total fiese Anforderungen, sind gemein im Vorstellungsgespräch (auch so ne Angst von mir, Vorstellungsgespräche) etc. Hach und wenn ich dann teilweise lese was ihr hier beruflich macht oder studiert, dann werd ich neidisch. Wow, das könnte ich nicht, oder das wäre ich auch gern, aber ich trau mich nicht/bin zu schlecht/zu untalentiert etc. %-|


Ich hab ja schon den Plan mich für ne Ausbildung zu bewerben. 2 Berufe stehen zur Auswahl grad. Aber dann? Dann fliehe ich nur 2-3 Jahre wieder, nehme den Druck raus indem ich denke, ich hab Welpenschutz weil ich ja Azubi bin (ok Azubi mit Diplom ;-D bestimmt ein Grund für größeren Druck den ich mir mache) und man deswegen vllt nicht so viel von mir erwartet. Aber iwann wäre auch diese Zeit vorbei und ich würde mich dann wieder klein machen. Oder Selbstständigkeit, da hab ich keinen Druck von oben. Also keine Chefs. Aber mit was denn selbstständig machen? "Biete ein bisschen Design an" ;-D Ja ich hatte schon ne Idee, aber die lohnt sich wohl nicht weils keiner braucht :-(

Und jetzt? Keine Ahnung. Ihr könnt mir jetzt schreiben "kein Arbeitgeber rechnet damit, dass ein Bewerber alle Anforderungen erfüllt" oder "trau dich einfach" etc, aber das hilft bei mir leider nicht weiter. Ich werde trotzdem Angst haben, mich nicht bewerben oder voller Angst zum Vorstellungsgespräch gehen, irgendwie hoffen, dass ich den Job nicht bekomme und mir wünschen, ich wäre irgendwas von Beruf, was so wenig Anspruch wie möglich hat, damit ich ja keinen Druck habe und versagen könnte. Beim Psychologen bin ich übrigens, aber wir arbeiten im Moment an anderen Dingen. Eigentlich auch am Selbstbewusstein.

Antworten
L_adySxue


Jetzt hab ich halt auch das Problem, dass ich gar nicht weiß, was ich wirklich kann.

Das weiß man nie, bevor man es nicht probiert hat.

Werde Dir erstmal klar, was Du überhaupt willst, dann mach die 1.Schritte und dann wird sich der Weg schon auftun.

Hab da ruhig mal etwas Vertrauen in dich selber.

Ist sogar ein Ingenieursstudiengang gewesen, ich bin jetzt also Frau Dipl.Ing. Ellagant (FH)

Mensch Mädel, das ist doch super! @:)

Herzlichen Glückwunsch. *:)

Mxartiwenxchen


Man geht bei Ingenieuren doch davon aus, dass die super logisch denken können, technisch begabt und sehr intelligent sind – jedenfalls war das immer meine Vorstellung von Ingenieuren ;-) Aber all das trifft bei mir nicht zu ;-D :-/ Mein Studium war nicht 100% technisch. Am Schluss nur noch gestalterisch/kreativ. Aber weil wir anfangs viel Mathe/Phsyik und Informatik hatten, gab man uns halt den Titel Dipl.Ing. Ja ich hab diese Klausuren alle geschafft, aber teilweise oft mit mehr Glück als Verstand.

Du musst einfach bloß begreifen, dass es ganz furchtbar vielen Leuten so geht. Im Zweifel sogar den meisten. Am weitesten kommen die wenigen, die richtig beeindruckend gut sind und zwar so gut, dass es jeder merkt und dass es egal ist, was für ein Sozialverhalten an den Tag gelegt wird. Ebenfalls am weitesten kommen dann die vielen im Bereich der geistigen Oberschicht und des geistigen Mittelfeldes, die am besten bluffen können. Was schade ist für diejenigen im Bereich der geistigen Oberschicht und des geistigen Mittelfeldes, die das System nicht verstehen und sich einfach nicht trauen, zu bluffen weil sie denken, diejenigen, die bluffen, seien wirklich gut. Und so einer bist Du offensichtlich.

L@ilaoLinxa


Ich finde die Idee mit der Ausbildung wirklich gut. Du hast Zeit, unter Welpenschutz zu merken: Hey, alle machen Fehler, keiner ist in allem gut und keiner erwartet, dass du sofort alles kannst. Selbst wenn du zu langsam bist oder etwas falsch machst, passiert kein Unglück, sondern das Leben geht Weiter.

Und vermutlich/hoffentlich/vielleicht ändert sich mit der Zeit (die Ausbildung dauert ja 2-3Jahre) dein Selbstbewusstsein und du schaffst es, ohne dir selber so einen Druck zu machen, eine Arbeitsstelle anzutreten.

Mal so nebenbei: Ich kenne wirklich keinen einzigen Ingeneursstudiengang den man mit "mehr Glück als Verstand" meistern kann. Wenn es eine FH gibt, die Diplome um sich schmeißt ohne dass Studenten dafür etwas tun müssen, will ich da auch hin ;-)

DAer \klerine PrJinz


Das hat Martienchen perfekt erklärt, lies dir das gut und mehrmals durch. Da drin steckt nämlich die Erklärung, wie das Leben bei uns funktioniert.

Y1angYxin


@ martienchen

:)= :)z :)^

R9uka


Ich finde, eine Ausbildung ist doch der optimale Weg, Dich den gewünschten Leistungen in der Firma anzupassen und die Fähigkeiten zu erlernen.

Und Erfolgserlebnisse führen irgendwann automatisch zu einem höheren Selbstbewusstsein.

Also trau Dich @:)

Eillagxant


LilaLina

Mal so nebenbei: Ich kenne wirklich keinen einzigen Ingeneursstudiengang den man mit "mehr Glück als Verstand" meistern kann. Wenn es eine FH gibt, die Diplome um sich schmeißt ohne dass Studenten dafür etwas tun müssen, will ich da auch hin

Kannst mir ja ne PN schreiben, wenn du wissen willst, wo du studieren sollst ;-D Im Übrigen hat meine FH immer sehr weit oben im Ranking abgeschnitten. In dem Jahr als ich anfing sogar Platz 1. Aber mit den guten Noten sind die Profs echt nicht sparsam.

Martienchen&Prinz

man sagt mir ja auch immer, dass ich mich einfach hinsetzen soll und das fetteste Selbstbewusstsein und Können vorspielen soll. Im Vorspielen bin ich in vielen Lebenslagen spitze, aber nicht dann, wenns wichtig wär. Denn da macht mir einfach die Angst u das fehlende Selbstbewusstsein einen Strich durch die Rechnung. Selbst wenn, ich könnte die Fassade wohl nicht lange aufrecht erhalten, heimlich würde es mich innerlich auffressen :-(

Also doch Ausbildung? Die Bewerbung werd ich auf jeden Fall mal probieren. Am 31.10 ist Bewerbungsschluss.

S!innFestFäHter


Also doch Ausbildung?

Halte ich nicht für das Verkehrteste. Wenn man ohnehin Probleme mit dem Selbstwertgefühl hat, ist es keine gute Idee es ständig vorspielen zu müssen, das raubt unglaublich viel Energie. Und man fällt in ein ziemlich tiefes Loch, wenn man die Maskerade irgendwann nicht mehr aufrechterhalten kann.

Lieber klein, und gemütlich anfangen. Auf dem Weg sammelt man automatisch neue Kontakte, und hat es immer weniger nötig, sich zu verkaufen, hat es immer weniger nötig über sich zu sprechen, weil die eigene Arbeit für einen spricht.

Ich bin da wohl ein Sonderfall und habe viel Glück gehabt, aber ich bin auch einer der Sorte, die sich einfach nicht verkaufen können, geschweige denn wollen. Bin aber trotzdem letztlich dort gelandet, wo ich hinwollte – und hab auf dem Weg, neben dem Studium, noch zwei Berufsausbildungen mit abgestaubt, und im ganzen Leben noch keine einzige Bewerbung geschrieben oder ein offizielles Vorstellungsgespräch gehabt.

L,ewyixan


Ellagant

Wem glaubst du, was beweisen zu muessen? Fuer wen bist du nicht gut genug? (Koennte es sein, dass die kuenftigen Arbeitgeber, von denen du hier schreibst, nur Stellvertreter in deiner Psyche sind fuer irgendjemanden, der in deinem Leben, deiner Kindheit wichtiger war?)

Warum waere es so schlimm, irgendwas nicht zu koennen, das ein Chef von dir will? Sowas kommt oft vor. Viele, die studieren, nehmen nicht viel aus dem Studium mit. Die lernen dann halt "on the job" weiter, was halt gerade gebraucht wird.

Irgendwie versuchst du, die Zukunft vorwegzunehmen. Realist oder Pessimist, ist doch egal, du kannst, was du kannst, du kannst nicht, was du nicht kannst, und damit kannst du ja mal losgehen und gucken, wer dich will und ob das dann gut geht. Das findest du dann schon heraus, und wenn dir was fehlt, kannst du dich immer noch fortbilden. So lange du die Leute im Interview nicht anluegst, ist es deren "Schuld", wenn sie dich anstellen und deren Verantwortung, sich ein realistisches Bild davon gemacht zu haben, was du kannst.

EDljl<agaxnt


Lewian

ich muss nur mir selbst was beweisen. Ich bin selbst bin mein größter Kritiker. Mache ich einmal einen Fehler, mache ich mich nieder, zweifel an mir. Denke ich bin zu dumm für etwas. Mache ich mir mehr Druck, es besser machen zu müssen, dass sowas nicht mehr passieren darf.

Warum waere es so schlimm, irgendwas nicht zu koennen, das ein Chef von dir will?

Antwort siehe oben. Teilweise gehe ich Situationen im Kopf 100mal durch. Hätte ich es doch nur so gemacht und nicht so.

So lange du die Leute im Interview nicht anluegst

würde ich nicht machen, eher spiele ich dann da meine Rolle indem ich mich nicht klein mache. Sondern tu so, als wäre ich selbstbewusst und als wüsste ich, was ich tue. Aber ich bewerbe mich ja nicht mal, weil ich Schiss hab %-|

Lnewi?axn


Ellagant

ich muss nur mir selbst was beweisen. Ich bin selbst bin mein größter Kritiker. Mache ich einmal einen Fehler, mache ich mich nieder, zweifel an mir.

Warum?

Menschen machen Fehler... willst du kein Mensch sein?

Antwort siehe oben.

Also das heisst, die Vorstellung, den Chef zu enttaeuschen, schreckt dich nicht? Bloss, dir selber zu sagen, dass du zu doof warst?

Hätte ich es doch nur so gemacht und nicht so.

Was waere dann?

Exllag`ant


Lewian

Warum?

Menschen machen Fehler... willst du kein Mensch sein?

Doch, aber ich habe immer den Anspruch an mich, ein perfekter Mensch zu sein. Ja ich weiß, niemand ist perfekt ;-) Fehler lassen mich eben an mir zweifeln, ob ich auch gut genug bin. Da kommen dann so Gedanken wie "also das hättest du aber können / besser machen müssen". Also angenommen ich schicke meinem Chef einen Text und er schickt ihn mir 5 mal zurück um ihn umzuschreiben, weil ihm etwas nicht passt. Das würde so derbe an mir nagen. Ich würde schlecht schlafen, mich zu Hause in meiner Freizeit noch damit beschäftigen, ich könnte quasi an nichts anderes mehr denken. Ich muss ihn doch zufrieden stellen. Er soll meine Leistung gut finden. Dann bin ich zufrieden. Mach mir aber weiterhin Druck

Also das heisst, die Vorstellung, den Chef zu enttaeuschen, schreckt dich nicht? Bloss, dir selber zu sagen, dass du zu doof warst?

Doch die Vorstellung schreckt mich auch. Ich mache etwas falsch – ich enttäusche den Chef – krieg vllt Ärger – ich finde mich zu doof – er findet mich evtl auch zu doof – würd mich lieber ersetzen

Was waere dann?

dann hätte ich es gleich richtig gemacht und müsste mich nicht ewig im Kopf noch damit rumquälen und mir selbst Vorwürfe machen.

Ich habe einfach so große Versagensängste. Ich träume mindestens einmal pro Woche von der Schule. Erst gestern Nacht wieder: es stand ein Mathetest an und ich war nicht vorbereitet. Habe nicht gelernt. Und das träum ich regelmäßig, mit allen möglichen Schulfächern. Dann spicke ich beim Nachbarn oder versuche kurz vorher noch schnell so viel Stoff wie möglich zu lesen u hoffe dass er hängen bleibt. Bin auch regelmäßig kurz vor den Abiprüfungen u hab nicht gelernt und gerate unter Druck, weil ich dann Angst habe, ich schaffe meinen Abschluss nicht. Hatte gehofft dass das mit Abgabe der Diplomarbeit vorbei geht. Aber nein, es bleibt mein steter Begleiter.

LZewiaxn


Also ist es doch nicht bloss du selber, den du befriedigen willst. Ich erinnere an was ich vorher geschrieben hatte:

(Koennte es sein, dass die kuenftigen Arbeitgeber, von denen du hier schreibst, nur Stellvertreter in deiner Psyche sind fuer irgendjemanden, der in deinem Leben, deiner Kindheit wichtiger war?)

Ich denke, dass waere eine typische Erklaerung fuer sowas, und ein Ansatz, etwas zu tun (z.B. Nicht-Genuegensgefuehle dahin zurueckzugeben, wo sie hingehoeren).

Ich glaube nicht, dass man einen solchen (wie du selber weisst) irregeleiteten Perfektionismus einfach so aus sich selber heraus entwickelt. Ansprueche stellt immer erstmal jemand von aussen an den Menschen (z.B. Eltern), nicht der Mensch selber. Bloss wird sowas oft internalisiert.

Das würde so derbe an mir nagen. Ich würde schlecht schlafen, mich zu Hause in meiner Freizeit noch damit beschäftigen, ich könnte quasi an nichts anderes mehr denken.

D.h. im Moment nagt die Angst an dir, dass so etwas irgendwann in Zukunft mal an dir nagen koennte. (Du siehst, wie du das Problem durch Pessimismus verdoppelst?)

Ich muss ihn doch zufrieden stellen.

Wirst du immer zufrieden gestellt von anderen Leuten? Wenn nicht, kommst du damit klar?

E-llDaganHt


D.h. im Moment nagt die Angst an dir, dass so etwas irgendwann in Zukunft mal an dir nagen koennte. (Du siehst, wie du das Problem durch Pessimismus verdoppelst?)

Richtig, deswegen beschäftige ich mich mit der Arbeitssuche nicht wirklich um mit der Angst gar nicht im weitesten Sinne konfrontiert werde.

Wirst du immer zufrieden gestellt von anderen Leuten? Wenn nicht, kommst du damit klar?

werde ich nicht und ich komme bestens damit klar. Ich fordere es auch nicht ein. Bsp mein Partner: er braucht Bestätigung und Lob, wenn er etwas gemacht/geschafft/erreicht hat. Als mein Diplomzeugnis kam hab ich Bilder gemacht und sie meiner Familie per E-Mail geschickt. Ohne Text dazu. Mein Vater u mein Bruder haben nicht mal drauf geantwortet. War mir egal. Und wenn mich jmd zur guten Note beglückwünscht hat, hab ich mich selbst schlecht gemacht und gesagt, dass die Note eigentlich gar nicht so gut ist und die Profs ja eh immer gute Noten her geben. Wann man mir Komplimente bzgl Leistung macht, sag ich höchstens "danke" und das wars. Freue mich aber nicht wirklich darüber oder sauge es auf wie ein Schwamm. Lob etc bekam ich als Kind von meiner Mutter. Bei guten Schulnoten (und sonst bestimmt auch, es herrschte jedenfalls kein Druck. Kein "wenn du eine 4 schreibst, hast du Hausarrest" – sowas gabs nicht). Einmal hatte ich eine 6, das hab ich ihr verschwiegen weil ich nicht wollte dass sie enttäuscht ist oder mich für schlecht hält. Ich hab mich für die Note geschämt. Sie hätte aber nicht wie von mir erwartet reagiert.

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