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Ständige Angst, dass ich vergiftet werde

FEe+ta hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mein Problem steht schon oben im Titel. Ich leide unter der permanenten Angst, vergiftet zu werden. Bevor ich etwas esse, kontrolliere ich genauestens die Verpackungen. Geträke, die offen waren und von mir außer Augen gelassen wurden (unterwegs, zu Hause zum Glück nicht), kann ich nicht mehr Trinken. Wenn ich mir nicht 100% sicher bin, dass die Verpackung heile ist, schmeiße ich es lieber weg.

Besonders schlimm ist es, wenn ich in der Mensa essen muss, denn ich habe immer das völlig bescheuerte Gefühl, dass ein paar Leute, die mich nicht mögen und sich über mich lustig machen wollen, dafür gesorgt haben, dass das Essen in irgendeiner Form manipuliert wurde. Besondere Angst habe ich vor Abführmittel im Essen.

Ich weiß, dass diese Gedanken realistisch betrachtet, Schwachsinn sind. Trotzdem esse ich nur unter Mühen und leide hinterher unter großer Panik. Heute hab ich in der Mensa gegessen und bekam einige Zeit später einen komischen Anruf. Seitdem hab ich Bauchschmerzeun und Angst, der Anrufer hätte mich vergiftet, um etwas zum Lachen zu haben.

Wenn zum Beispiel jemand mal über mich lacht und veratscht (passiert mir leider öfters), dann denke ich immer, dass der auch mein Essen vergiftet hat.

Ausgelöst wurde diese Panik wahrscheinlich dadurch, dass Klassenkameraden mir in der siebten Klasse wirklich mal Abführmittel ins Essen getan haben {:( . Zum Glück hab ich es noch rechtzeitig bemerkt, aber die Angst ist trotzdem da.

Ich warte im Moment auf einen Threapieplatz. Trotzdem, ich kann nicht mehr so Leben, abgesehen davon, dass es auch ins Geld geht.

Irgendwelche sinnvollen Tipps?

Danke euch :-)

Antworten
Mwurtxel


Als Sofortmaßnahme fällt mir da leider nichts ein (außer Medikamente).

Aber Therapie und hier die Verhaltenstherapie ist oft sehr hilfreich und ermöglicht ein fast wieder normales Leben.

Ich wünsche Dir, dass Deine Wartezeit nicht mehr allzulange dauert.

RJuka


Ich hab leider auch keine sinnvollen Tipps (ich denke das einzig sinnvolle hast Du bereits in Angriff genommen – die Therapie) aber ich wollte dir dennoch viel Kraft wünschen :) :)*

E6llakganda


Ich kenne das in abgeschwächter Form auch. Letztens hatte ich wieder so einen Fall. Ich hatte mir eine Salatsauce geholt. Die in der Flasche. Als ich die Flasche zuhause öffnen wollte, sah ich, dass dieses Papiersiegel, was immer um den Flaschenschraubverschluß geklebt ist, schon durchgerissen war. Die Flasche ging auch leicht auf. Kurzum, ich vermutete, dass die Flasche schon jemand im Supermarkt aufgemacht hatte. Bestenfalls hat er nur seinen Finger schnell mal eingetaucht, um die Sauce zu kosten, weil er nicht die Katze im Sack kaufen will. Aber es könnte ja auch ein Lebensmittelanschlag sein...mit Gift. >Ich stand da...was mache ich nun. Sauce wegwerfen war ich zu geizig. Also quälte ich sie mir mit Panik rein und hatte null komma null Genuß bei dem Salat, weil ich dachte, ich werde danach eventuell verrecken. Ich gab mir nach der Mahlzeit ca. 4 Stunden, und wenn es mir dann noch gut ist, müßte ich überm Berg sein. Dann fiel mir noch ein, dass ja auch jemand ne schwere Droge, ein LSD oder so reingetan haben könnte. Etwas, was ich nicht für ne halbe Million einnehmen würde.

Fazit war: Nichts war. Die Sauce war ok. Es ist Wochen her und nichts passierte. @:) *:)

F!etxa


Ellaganda, wow, das hätte ich nie im Leben tun können.

Danke fürs Mutmchen, es tut gut zu wissen, dass man nicht ganz alleine auf der Welt ist ;-)

Ich hab richtig starke Bauchschmerzen und mache mir große Gedanken.War da doch etwas in den Kartoffelpuffern? Zudem leide ich auch noch unter Emetophobie und hab Angst, dass ich mich übergeben muss. Argh, ich will wieder normal werden!

R~uYka


Kann dich gut verstehn, ich hab auch die Emetophobie :) Ich hoffe du bekommst schnell einen Therapieplatz.

F?exta


Danke dir, das hoffe ich auch. Aber da ich hier erst ganz neu hingzogen bin, sieht das eher schlecht aus :-( . Ich solle mit 6-8 Moanten rechnen :°( . Lange schaffe ich es nicht mehr, so zu Leben. Was heißt Leben, es ist ja kein Leben mehr. Viele meiner Mitstudenten sind gerade Feiern und nur ich hocke hier so doof rum, aus Angst.

Ruka, bist/warst du in Behandlung? Wie geht es dir mit der Emo?

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