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Introvertierte haben ein anstrengendes Leben

ASluc ard9


Introvertiertheit bringt einem doch nur Nachteile:

-Im Job wird es als negativ gesehen, mann muss oft mal das Maul aufreißen und sich durchsetzen. Setzt dich mal als Introvertierter gegen ein Extrovertierten durch.

-Bei Frauen, man schafft es selten eine anzusprechen, kann das Gespräch nicht gut halten, wirkt langweilig obwohl man es gar nicht ist.

-Sich ein Sozialen Kreis aufzubauen ist sehr schwer. Freundschaften mit Extrovertierten funktionieren eher selten.

Man muss sich oft zurückziehen und neue Kraft tanken weil die gespräche anstrengend sind. Dadurch kommt man als langweiler und Arsch rüber, weil man nicht ständig erreichbar ist.

Die Vorteile die für Introvertierte gebracht werden sind eher naja. Ich sehe es eher nicht als Vorteil über alles viel nachzudenken und mir über alles Gedanken machen zu müssen. Sowas lenkt zum beispiel bei Gesprächen sehr ab weil ich mich auf andere Dinge konzentriere.

Ich werde aufjedenfall alles versuchen dieses "Defizit" loszuwerden und ein "normaler" Mensch zu werden.

So habe ich aufjedenfall kaum Spaß, das Leben habe ich mir etwas anderst vorgestellt.

Aoiy6a/na89


Wenn man introvertiert ist hat man 3 Möglichkeiten:

1.) Sich selbst bemitleiden und andere beneiden, dass sie "besser" sind. Meiner Meinung nach die schlechteste Lösung.

2.) Dagegen ankämpfen und versuchen jemand zu sein, der man nicht ist.

3.) Es anzunehmen und es positiv zu sehen. Und genau das ist gleichzeitig auch der Weg der die Introvertiertheit nicht so extrem wirken lässt. Weil man selber positiv denkt = Ausstrahlung = Anziehung für andere.

Introviertheit ist auch nicht immer gleichzeitig schüchtern sein. Ich bin selber durch und durch introvertiert. Aber nicht mehr schüchtern, dass war ich früher mal. Und früher habe ich mich dafür gehasst... aber irgendwann habe ich zum Glück gelernt, mich anzunehmen wie ich bin und auch durchaus von anderen Leuten positives gehört.

Introvertierte können häufig besser zuhören, was von den Extrovertierten auch sehr geschätzt wird. Und sie fallen weniger unangenehm auf, eben weil sie sich mehr zurückhalten. Klar hat man nicht überall nur Vorteile. Aber man muss sich eben selbst seinen Weg suchen. Ich werde nie Politikerin werden, die vor Publikum große Reden schwingt. Sondern mir liegt ein Beruf im Hintergrund mehr. Ebenso dränge ich mich bei Gruppenarbeiten nie vor. Ich lasse andere reden, mache mir meine Gedanken und werde dann dafür gelobt, dass ich zwar selten was sage, aber wenn ist das auch gut durchdacht. Und mein früherer Arbeitgeber hat mir selbst gesagt: "Sie haben zwar bei all ihren Beurteilungsgesprächen zu Recht gehört sie sind sehr ruhig, manchmal fast zu ruhig. Aber das ist eben Teil ihrer Persönlichkeit. Und das hat für den Kundenkontakt sogar Vorteile. Wir haben sie beobachtet und wenn ein Gast aufgebracht ist und wütend wird, dann können sie mit ihrer Art ihn runterholen und werden selber nicht aufgeregt, sondern können perfekt zuhören usw."

Ich will mich auch nicht gegen alle anderen "durchsetzen". Wozu diese Kraft verschwenden? Ich will nur glücklich sein nicht mehr. Und wenn die anderen glauben dem "Besten" hinterherzujagen um noch besser zu werden, bitte. So lange ich mit meiner eigenen Leistung zufrieden bin stimmt doch alles.

Und vor allem habe ich einen Heidenspaß daran Leute zu schockieren. ]:D Alle halten mich für total schüchtern. Bis sie mich näher kennenlernen und merken das "ruhig und zurückhaltend" garantiert nichts mit schüchtern zu tun hat. Die Leute bekommen sofort das Bild von mir ich sei ein Langweiler. Aber wer mich besser kennenlernt, der merkt, dass ich ganz anders sein kann. Und diese Reaktionen die darauf kommen liebe ich über alles ]:D

Ansonsten bin ich auch ein ziemlicher Einzelgänger. Ich brauche nicht viele Freunde. Aber auch das hat Vorteile. Wenn man sich selber so mag, wie man ist, dann zumindest ja. Ich genieße die Stille, die Zeit mit mir selbst, ein Buch zu lesen, nicht wegzugehen, mal nicht zu reden... aber das bin eben ich und das ist gut so.

Ich habe all das geschrieben um mal zu zeigen, dass Introviertheit auch anders sein kann. Nicht negativ, ohne Spaß und vor allem ist es genauso normal wie alles andere! Letztendlich sind wir doch alle anders und jeder kann selbst das Beste aus seinem Leben machen. Aber man sollte sich selber annehmen können. Ansonsten macht man sich wirklich unglücklich.

:)_

l-aVeilMlazine


hier noch ein schöner link zu dem thema.

[[http://www.ftd.de/karriere/karriere/:tipps-fuer-introvertierte-so-werden-ruhige-mitarbeiter-zu-buero-helden/60116175.html?page=3]]

es geht genau darum, dass intros es in der gesellschaft schwerer haben, aber auch darum, dass angeblich langsam ein umdenken stattfindet.

aber besser als nur dazusitzen und zu hoffen, ist es dagegen etwas zu machen. deshalb hab ich den artikel mal hier reingestellt, in der hoffnung dass es einige inspiriert. ":/

ich für mich hab herausgefunden warum ich introvertiert bin und die ursache ist eigentlich etwas gutes. ich zahl aber einen hohen preis dafür... introvertiertheit.

im endeffekt kommt am ende plus-minus-null bei raus... aber immerhin weiß ich, dass ich nicht schlechter bin als extros. nur hab ich s leider schwerer.

letztendlich wird man durch das wissen auch entspannter und macht einen gesünderen schritt in richtung sich-öffnen ohne dabei komplett ins extrovertierte zu rutschen und sich zu verlieren, aber so dass man besser im leben damit klar kommt.

letztlich ist es nichts schlechtes, sondern sogar etwas sehr gesundes, wenn man fähig ist kraft aus dem eigenen inneren zu schöpfen und erst nachzudenken bevor man den mund aufmacht.

was krank macht ist der stress der einem in der heutigen gesellschaft dadruch entsteht.

vielliecht wäre unsere welt ein stückchen besser, wenn mehr intros an der spitze sitzen würden... da gebe es vielleicht wöchentlich einent tag meditation für alle kostenlos und als pflichprogramm anstelle eines arbeitstages. 8-)

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