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Trennung vom elterlichen Betrieb

mXeli\ss[a78x509


Niobe30: Danke für Deine Antwort.

Dann streich den Besuchssonntag. Sie muss nicht jede Woche kommen und wenn bleibt sie so lang wie du Zeit hast. Wenn deine Kinder sehr an ihr hängen soll sie doch unter der Woche mal abends vorbeikommen.

Sie arbeitet ja unter der Woche meist bis 20 Uhr, da sind die Kinder schon schlafen. Geht also nicht.

Echt zum Haare raufen!

NXi>obex30


Das ist blöd. Dann mach es doch jeden zweiten Sonntag oder schränke die Dauer auf ein für dich erträgliches Maß ein.

myeliss3a78v509


Ja ich versuche das ja auch schon so gut ich kann.

Mir persönlich ist das total unangenehm, wenn sie bei mir zuhause ist. Immer hab ich das Gefühl, alles verräumen zu müssen, gerade meine Post usw.

Wenn sie etwas sehen würde, dann würde sie sofort wieder draufloshetzen usw.

Ich habe mal eine Zeitlang Schlagzeug gespielt, einfach als Hobby, ohne Ambitionen in einer Band zu spielen oder so.

Einmal haben sie während meines Unterrichts auf die Kids aufgepasst. Als ich mich dann kurz vorm gehen eingespielt habe, kam dann die Frage: "Für was brauchst Du sowas denn eigentlich?" mit einem zynischen und verständnislosen Unterton. Sie selbst hat keine Hobbys.

Die absolute Krönung fand ich allerdings, dass sie sich in das Freundebuch meines großen Sohnes eingetragen hat mit folgenden Einträgen:

Lieblingsbuch-Terminkalender

Lieblingsessen-Kaviar

Mein Spruch für Dich – Von nichts kommt nichts

Sorry, aber kann man das in ein Freundebuch eines 7jährigen eintragen? Ich schäme mich richtig dafür! >:( >:( >:( >:( >:(

K(leJio


melissa78509

Gerade eben komme ich wieder aus einer Besprechung mit meiner Mutter und bin fix und alle. Natürlich durfte der Satz von ihr: "Alles was Du machst, machst Du nur halb – Du fängst alles an und bringst nichts zu Ende!" nicht fehlen bei dem Meeting.

Was hälst Du denn von einigen Coaching-Stunden?

C<or*n$eliaS59


"Alles was Du machst, machst Du nur halb – Du fängst alles an und bringst nichts zu Ende!"

Bei dem Spruch würde ich mich umdrehen und gehen, mitten im Gespräch! Wie kommst du darauf, daß du so einen Mist einer Antwort würdigen solltest? Ich glaube, sie ist sich gar nicht darüber im klaren, wie beleidigend sie sich eigentlich verhält! Dasselbe gilt für die Bemerkung übers Schlagzeugspielen und alles andere, was du sonst so von ihr beschreibst! Besonders die Sache mit dem Unternehmensberater wundert mich nach deiner Beschreibung überhaupt nicht!

Offensichtlich ist sie sehr schnell dabei, andere zu kritisieren und niederzumachen, aber ihre eigenen Fehler und Schwächen sieht sie nicht! Kennst du das schöne Zitat vom Splitter im Auge des Anderen und dem Balken im eigenen Auge?

Außerdem: Besuchssonntag? JEDEN Sonntag? Geht´s noch? Das würde ich radikal einschränken, und zwar so, daß ich ihr sage, ach, diesen Sonntag geht nicht, wir sind unterwegs. Nächsten geht auch nicht, da haben wir auch schon was vor... Laß uns doch Termine machen! Wir wollen ja schließlich am Wochenende auch selber mal was unternehmen und nicht immer nur zuhause hocken! Oder du machst es ganz hart und sagst ihr, nur noch auf Einladung, Dauerzustand Mutter auf dem Sofa am Sonntag nervt!

Du bist nicht die Sklavin deiner Mutter! Und du bist nicht verpflichtet, ihr zu beweisen "daß du Dinge zu Ende führen kannst", das ist DEINE Sache und verd**** noch mal nicht ihre! Sag ihr: Ich habe keine Lust mehr, auf deine ewigen Unverschämtheiten zu antworten, es reicht mir!

Sieh zu, daß du dir einen neuen Job suchst, ohne daß sie davon weiß, dann kündige hochoffiziell und schriftlich in der Firma deiner Mutter, dreh dich um und geh. Und wenn sie dann loslegt, dann sag ihr: "Du wolltest doch immer, daß ich die Dinge ganz und nicht nur halb tue! Jetzt tue ich das mal, und das ist dir auch wieder nicht recht? Vielleicht merkst du ja jetzt endlich mal, was du an mir hattest!"

Bevor du dich auf ein Gespräch mit ihr einläßt, schreib dir ein paar Stichpunkte auf, damit du noch weißt, was du antworten wolltest. Im Eifer des Gefechts wird es sonst gerne mal unsachlich. Wenn du schön sachlich bleibst und auf ihre beleidigenden Bemerkungen nur insofern eingehst, daß du sie als Beleidigungen herabwürdigst und ihr "in den Hals zurückstopfst", hat sie ein Problem, denn ihre ganze miese Argumentation fliegt durchs Fenster hinaus.

Schade, daß sie nicht weiß, wofür man Hobbys braucht. Sie ist ein trauriger Fall.

mxuska5tnxuss


Ist mir sowieso ein Rätsel warum für deine Mutter ein uneingeschränktes Besuchsrecht für deine Kinder gilt...einmal im Monat reicht auch. Aber ist ja sowieso wieder das Problem deiner Mutter, wenn sie ihre Enkel sehen will ist das ja in ihrem Interessse. Da muss sie dann für sorgen, dass sie sich Zeit einräumt.

Ich möchte mich in einem anderen Betrieb wieder beweisen; für meine Arbeit selbst zuständig sein und auch den Kopf selbst hinhalten, wenn mal Fehler passiert sind.

Genau das könntest du bei einem neuen Unternehmen auch thematisieren. Fände ich zumindest eine gute Erklärung, warum man etwas Neues sucht.

Aber sie gibt mir Arbeit für definitiv mehr als 6 Stunden / Tag. Es bleibt dann für den nächsten Tag liegen und ein neuer Berg kommt hinzu. So summiert sich das natürlich. Wenn ich dies anspreche, erhalte ich nicht mal eine Antwort.

Theoretisch könntest du das Spiel mitspielen. Wirf einen Blick in deinen Vertrag, schau dir die Arbeitszeiten an und dein Aufgabengebiet und du tust nur noch was da steht. Und nach 6 Stunden lässt du den Stift fallen und verlässt das Unternehmen. Deine Mum kann dir ja kündigen, wenn sie will. ;-) (Keine Angst, wird sie nicht machen. Zumindest würde ich es drauf ankommen lassen)

Aber du kannst es drehen und wenden wie du willst. Deine Mutter wird so bleiben wie sie ist. Sie scheint ja eine sehr machtbesessene Frau zu sein und sie will natürlich auch die Macht über dich behalten. Und das was du gerade merkst ist das dir diese Macht deine Freiheit nimmt. Du merkst wie der Führungsstil deiner Mutter dir nicht gefällt. Alles das ist tut weh, aber wird sich nur ändern in dem du dich halt anpasst und den Schmerz erträgst.

Eigentlich hast du doch Bombenvorraussetzungen um zu kündigen. Hast einen Freund im Rücken, das mit dem Auto ließe sich regeln, das mit dem Haus auch. Aber natürlich wird es dir deine Mutter nicht einfach machen. Und es wird dir wahrscheinlich auch noch wehtun, wenn du gekündigt hast. Eltern können weit weg sein, können tot sein, aber sie können uns trotzdem tyrannisieren.

Deswegen immer noch mein Rat dir professionelle Hilfe zu holen. Hier stand was von Coaching. Wäre auch keine schlechte Idee. Aber auf jeden Fall, wenn du es alleine schaffst, dann kündige. ;-)

*:) @:)

C.or-nelixa59


Ach, im übrigen: natürlich kannst du Dinge zu Ende führen! Sonst hättest du wohl kaum ein eigenes Haus, zwei Kinder und einen Job! Bestimmt fallen dir noch mehr Dinge ein, die du zu Ende geführt hast, z. B. dein Abitur, deine Studiengänge, deinen Schlagzeugkurs, was auch immer!

m4e3lisqsa785x09


Ich danke Euch allen wirklich sehr und möchte Euch alle mal ganz fest KNUDDDDELN!

Theoretisch könntest du das Spiel mitspielen. Wirf einen Blick in deinen Vertrag, schau dir die Arbeitszeiten an und dein Aufgabengebiet und du tust nur noch was da steht. Und nach 6 Stunden lässt du den Stift fallen und verlässt das Unternehmen.

Ich muss sowieso nach 6 Stunden gehen, weil ich ja zur Kita muss. Überstunden gehen nicht.

Wenn eines meiner Kinder krank ist, und der Opa nicht einspringen kann, hab ich früher sogar meine Arbeit nachhause geliefert bekommen. Aber ganz ehrlich, wer kann ordentliche Telefonate führen oder Grafiken erstellen, wenn nebenan das kranke Kind liegt und jammert?

Ich hab heute schon ein paar Bewerbungen geschrieben, werde heute abend weitermachen.

Ich bin flexibel und offen für vieles.

Ich denke, ich kann mich in vielen Bereichen beweisen und auch schnell einarbeiten. Das sollte nicht das Problem sein.

m!elisOsa7x8509


Und es wird dir wahrscheinlich auch noch wehtun, wenn du gekündigt hast.

Ich höre schon den Satz -> Und das nach allem, was wir für Dich getan haben. Du bist so undankbar!

Ctor-nelia|5N9


Oh ja, der klasssiche Satz, mit dem man sooo gut Schuldgefühle bei seinem Gegenüber erzeugen kann! Der funktioniert aber nur, wenn du dich überhaupt auf diesen Satz einläßt. Eine gute Anwort wäre: "Ach, wieder mal die alte Leier vom Schuldgefühle-Erzeugen? Vergiß es, das zieht nicht mehr!" Und schon ist ihr ganzes hübsches Argument unwiderruflich hin. Ich kenne das nämlich auch, meine Mutter hatte etwas ähnliches drauf. Und genau mit dieser Methode habe ich es ihr abgewöhnt.

Eigentlich ist der Satz aber auch eine Steilvorlage für einen Konter der absoluten Sonderklasse! Nämlich für eine Antwort: "Ach ja, was du alles für mich getan hast? Meinst du vielleicht..." und dann leg los mit den Dingen, die du im Laufe der Jahre in dich hineingefressen hast! Und die sie damit garantiert nicht gemeint hat! ]:D Aber empfehlen würde ich immer noch die erste Methode, die ich oben beschrieben habe!

mwus0katnuxss


Ich höre schon den Satz -> Und das nach allem, was wir für Dich getan haben. Du bist so undankbar!

Manche Mütter kommen dann noch mit dem "Schmerz der Geburt" an. "Kind, Du hast besonders wehgetan.". Sowas ist immer ein Brüller. ;-D

Man könnte immer in der Schuld der Mutter stehen. Aber welche Aufgabe hat eine Mutter denn? Das Kind so lange unterstützen und fördern, damit es irgendwann alleine gehen kann und die Mutter "nicht mehr braucht". Aber deine Mutter macht ja genau das Gegenteil. Sie will gar nicht das du alleine gehst.

Aber bei dem Verhalten was deine Mutter hat, spielt wahrscheinlich auch viel Angst mit rein. Deine Mutter hat schrecklich viel Angst, dass du dich komplett von ihr abwendest. Das wird für sie schwer zu trennen sein. Diese Drohungen das sie dann die Enkel nicht mehr sehen will, welche Oma kann das denn schon ertragen? Dann meldet sie sich 4 Wochen nicht und dann kommt sie doch wieder an. Also ich kenne deine Mutter nicht, kann natürlich auch sein das sie so herzlos ist. Ist aber meistens nicht so.

Also die ganze Schuldzuweiserei und das Gerede von Undankbarkeit ist oft auch einfach Angst. Sie will dich wahrscheinlich nicht verlieren. Trotzdem ist ihr Verhalten ja kontraproduktiv. Also trotzdem das Unternehmen verlassen und ganz klare Ansagen machen und Grenzen aufweisen, aber ihr auch zwischendurch aufzeigen das sie immer noch Mama und Oma ist. Also Verständnis für ihre Ängste aufbringen aber niemals deine eigenen Wünsche nach hinten stellen. Denn Ängste muss man aushalten.

*:) @:)

C%ohrnelixa59


Daß sie die Enkel nicht mehr sehen will? Das ist ja wohl ein Lacherfolg, die Drohung. Sie ist es doch, die jeden Sonntag antanzt, weil sie es offenbar ohne die Enkel gar nicht aushält!

Übrigens, deine Haushaltsführung geht sie gar nichts an! Und wenn mal was rumliegt? Soll sie meckern. Na und? Dein Haushalt, deine Angelegenheit. Sie hat sich da nicht einzumischen. Punkt.

NXiob<e30


Immer hab ich das Gefühl, alles verräumen zu müssen, gerade meine Post usw.

Jemand der mir solches Unwohlsein verursacht kommt mir nicht in meine Wohnung.

Das ist ja schrecklich. Wieso besuchst nicht du sie mit den Kindern alle paar Wochen/Monate mal? Dann kannst du jederzeit gehen und musst dich nicht mit Aufräumarbeiten stressen.

m6au[ik


Hallo Melissa!

Bei der Problematik die du schilderst , ist eine Aussicht auf Besserung nicht gegeben. Du musst dein eigenes Glück finden und zwar bald. Lass dich nicht emotional erpressen, du hast auch ein Recht auf Zufriedenheit!

Liebe Grüsse mauik

Gbof!io


Ich bin auch in einen elterlichen Betrieb hineingewachsen und hatte auch ständig Probleme Familie und Betrieb in der Waage zu halten, was im Rückblick nicht gelang.

Dieses ständige Gezänke hat mich in eine sehr schwere Depression getrieben, mit meiner Psychotherapeutin habe ich das aufgearbeitet und es war rückblickend ein schwerer Fehler da nicht rechtzeitig die Reissleine mit Familie und Betrieb gezogen zu haben.

Inzwischen hat mein Vater seinen Betrieb altershalber aufgegeben und ich arbeite jetzt alleine ohne Familie im Hintergrund und es ist damit eine schwere Bürde von mir gefallen.

Durch das ständige Unwohlsein und Grübeln über die Situation befand sich mein Körper in einer Art Dauerstress der mich in diese schwere Krankheit getrieben hat. Mit Antidepressivum und der von mir gefallenen Bürde geht es mir heute besser und ich ärgere mich früher nicht einen Strich gezogen zu haben.

Die Gesundheit und das körperlich und geistige Befinden sind, gegenüber vermeintlich finanzielle Vorteile, wichtiger. Man hat nur ein Leben und jeder Tag in dem man unzufrieden mit sich und der Welt ist , ist ein verlorener Tag.

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