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Probleme nach Auszug

W@ikkexy hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin neu hier im Forum und hoffe auf ein paar vielleicht hilfreiche Gedanken oder Tipps.

Zu meinem "Problem".

Ich bin jetzt 24 und vor gut 3 Monaten zu Hause ausgezogen. Nicht, weil ich musste, ich wollte es einfach.

Ich habe mir das auch alles sehr schön vorgestellt. Allein leben, Entscheidungen treffen, Freunde einladen, wann immer ich will usw.

Habe auch eine eigentlich schöne kleine Wohnung gefunden, nicht weit von zuhause weg und in einer Stadt, die ich schon kenne.

Nun ist es so, dass mir dieser Auszug doch mehr zu schaffen macht, als anfangs angenommen.

Ich bin am verzweifeln. Anfangs noch dachte ich, dass dieses sich so unheimlich allein zu fühlen, nach der Zeit vergehen wird. Ist ja klar, dass es erstmal eine Umstellung ist. Aber es vergeht einfach nicht. Es wird nichtmal etwas besser.

Ich zähle die Tage bis zum Wochenende, an dem ich dann meist heim fahre und auch dort übernachte. Hier fühle ich mich zuhause, die neue Wohnung löst in mir eher Angst oder so etwas aus.

Ich habe oft Besuch von Freunden, gehe täglich arbeiten. Also unter Menschen komme ich schon. Jedoch arbeite ich mittlerweile sogar immer länger, nur um nicht dorthin zu müssen. Schon auf der Arbeit fängt es an, dass ich einfach sowas wie Panik bekomm, wenn ich nur dran denk, gleich "nach Hause" zu müssen. Zu Wissen, dass dort niemand ist und vielleicht heute auch niemand mehr vorbeischaut ist schrecklich. All das Schöne, was ich mir vorgestellt hab und was ja eigentlich auch da ist, kann ich gar nicht geniessen.

Ich telefoniere täglich mit meiner Mum, dann gehts mir etwas besser (oder manchmal auch schlechter). Wenn freie Tage anstehen an denen ich nichts vorhabe, fahre ich nach Haus und bleibe dort und ich freu mich schon Tage vorher, wenn es dann soweit ist.

In der ersten Zeit dort, habe ich sogar einige Unternehmungen am Wochenende abgesagt, nur um dann nach Haus fahren zu können. Lächerlich finde ich das selbst, aber ich finde einfach nichts, wie ich dieses Gefühl abstellen oder unterdrücken kann.

Zu Hause trau ich mich auch schon nicht mehr es anzusprechen, weil dann oft Tränen fließen und meine Mum schon meinte, es würde auch sehr an ihr zerren.

Es ist dieses Alleinsein, mit dem ich gar nicht klarkomme, so sehr ich es auch versuche.

Ein Jahr muss ich dort bleiben (Vertrag und so).

Würdet ihr zurückziehen und warten, bis es einen Partner gibt, der mal mit einem auszieht? Oder ist es eine Schande wieder zurück zu ziehen? Eine WG käme für mich nie in Frage.

Im Moment denke ich einfach, wenn es nicht aufhört sich so schlecht anzufühlen, macht es mich kaputt...

Antworten
H appUyN Ban-anxa


Also mit 24 bist du wirklich alt genug um alleine zu wohnen. Du bist kein kleines Mädchen mehr das umsorgt werden muss. Du musst nun dein eigenes Leben leben.

Warum kommt denn keine WG in Frage? Ich denke du fühlst dich alleine? Dagegen hilft nur Gesellschaft, aber nicht Mama und Papa ;-) . Das macht es dir nur noch unendlich viel schwerer. Und deine Eltern haben es dadurch auch nicht leichter. Schau mal wenn du jetzt einen Rückzieher machst und zurück gehst, wirst du dich die nächsten Jahre nicht mehr trauen dein leben in die Hand zu nehmen.

Vielleicht würde dir auch betreutes Wohnen helfen. Ich denke mal du kommst nicht von deinen Eltern los und wenn sie dich so sehr lieben werden sie dir nicht wirklich helfen können über die Einsamkeit hinweg zu kommen.

Ich fände es wichtig das sie dich nicht wieder aufnehmen, wenn du dir das wünschst. Das wäre überhaupt nicht gut für dich.

:°_

Und 3 Monate sind auch noch eine sehr kurze Zeit. Gib dir zeit. Und wenn die Panik schlimmer wird, flüchte nicht zu deinen Eltern sondern suche dir professionelle Hilfe. @:)

Warum fällt es dir denn eigentlich so schwer dich einzuleben?

W,ikk(exy


Ehrlich gesagt, weiss ich nicht genau, warum es mir so schwer fällt. Dann könnte ich ja vielleicht was ändern oder so.

Ich kenne die Stadt, kenne ein paar Leute dort, habe oft mehrmals die Woche Besuch...es ist eigentlich nicht so, dass ich einsam wär, aber ich fühle mich unheimlich allein irgendwie. Und zetiweise auch so, als hätte ich momentan gar kein richtiges Zuhause mehr, daheim bin ich ja eigentlich raus und die Wohnung als Zuhause zu bezeichnen, da sträubt sich alles, obwohl sie mir so generell gut gefällt.

Zu Hause hab ich auch die meiste Zeit allein verbracht im Zimmer, aber es war eben immer jemand da, wenn einem danach war. Zu telefonieren ist nicht das gleiche finde ich.

Es ist auch keine schlimme Panik in dem Sinne, um es micht zu überdramatisieren. Es ist einfach so, dass mir schon zum heulen zumute ist, wenn ich nur daran denke zurück in die Wohnung zu müssen. Also arbeite ich länger, gehe in der Stadt bummeln etc. Nur um nicht dort den Nachmittag und Abend verbringen zu müssen.

Wenn Besuch da ist geht es, aber der geht eben auch meist wieder.

Ich glaube – und das hätte ich nie für möglich gehalten – ich kann einfach nicht gut so ganz allein sein.

Ich weiss, dass das mit 24 vielleicht lächerlich ist, aber das ändert ja nichts an dem was ich fühle. Ich komme mir mittlerweile schon selbst mehr als blöd vor.

Und eine WG mit fremden Menschen ist nichts für mich. Ich bin da etwas eigen, wenn es darum geht mir mit wildfremden Menschen plötzlich alles teilen zu müssen. ;-) Allein der Gedanke lässt mich zurück schrecken, auch wenn es gesellschaftsmäßig sicher Vorteile hätte. Und mit Freunden eine WG ist eben nicht realisierbar.

LMotxta


Liebe Wikkey *:)

Ich bin zwar schon alt (49) aber ich hatte noch nie in meinem Leben alleine gelebt !!!

Meine 3 Kinder sind aus dem Haus und Anfang Mai ist meine Mann gestorben. :°(

Nun war ich alleine – aber: ich hatte meine Katze !!! Sie war mir eine tolle Gefährtin und hat mich 12 Jahre begleitet. Sie war mir eine große Hilfe in der schweren Zeit. Mit ihr hab ich über alles geredet und sie hat mich getröstet, indem sie den ganzen Tag auf meinem Schoß lag und geschnurrt hat. Das war so schön !!! Sie hat mich freudig begrüßt, wenn ich von der Arbeit kam und ich mußte nie in eine leere Wohnung !!!

Leider ist meine Katze vor 2 Wochen im Schlaf gestorben :°( so daß ich nun wirklich ganz alleine bin. Das ist sehr schwer für mich. Ich bleibe auch länger auf der Arbeit und gehe danach noch ewig in der Stadt spazieren, nur um nicht heim in die leere Wohnung zu müssen.

Ich werde mir aber eine neue Katze anschaffen. Hab sie auch schon ausgesucht und ende November kann ich sie endlich abholen.

.

Mein guter Rat: schaff die eine Katze an !!! So ein Tier macht unheimlich viel Freude und gibt Geborgenheit und es wäre immer jemand da, wenn du nach hause kommst. :-)

uHpelxa


Ich wohne auch nicht gern alleine. Obwohl ich gerne alleine BIN. Gerade geniesse ich zwei Wochen als Strohwitwe – zwei Wochen, die nur mir gehören :D. Aber ich würde nie alleine wohnen, dafür bin ich nicht gemacht. Allerdings verweigere ich auch WGs nicht – das ist natürlich etwas schwierig bei dir. Alleine geht nicht, aber wenn nicht allein, dann nur mit Eltern oder Freund – das ist schon ein bissl heikel, findest du nicht? In einer guten 2er-WG kann das alles sehr entspannt und freundlich ablaufen.

ubpexla


Zusatz: wenn du dann mal mit einem Partner zusammenziehst – machst du dann auch Terz, wenn er unterwegs ist für eine Woche oder zwei? Ich finde, man kann nur zusammenziehen, wenn man auch fähig ist, alleine zu sein.

ROafax88


Ich kann deine Situation nachfühlen - mir gehts genauso.

Ich bin ebenso mit 24 ausgezogen und wohne nun gut ein halbes Jahr in meiner neuen Wohnung. Die Wohnung ist klasse, viele beneiden mich dafür. Ich wohne nicht alleine, sondern mit meiner Freundin. Die Wohnung liegt bei mir nur 500 m vom Haus der Eltern entfernt, dadurch verbringe ich weiterhin quasi jeden Tag daheim, da ich zum Essen oftmals zu meiner Oma fahre ^^. Mit der eigenen Wohnung bin ich momentan auch nicht glücklich, ich denke es liegt daran das ich mich zuhause so wohl gefühlt habe.

Doch in unserem Alter, sollte man sich endlich mal was eigenes aufbauen und auch seine eigenen 4 Wände haben.

Versuche dich besser einzuleben, der Anfang ist immer schwer. Ich gebe zu das ich auch schon überlegt habe wieder auszuziehen und meine 2 Zimmer bei meinen Eltern zu beziehen, gerade finanziell ist das auch ein Kraftakt alles zu bezahlen. Doch logisch gesehen kommt sowas nicht mehr in Frage.

Versuche mal an den WE nicht zu deinen Eltern zu fahren und unternehme was mit Freunden. Du musst dich endlich loslösen von deinem alten Leben. Mir ist das auch noch nicht so ganz gelungen, gerade weil bei meinen Eltern noch mein Hund und meine Katze lebt.

Die Idee mit der Katze ist nicht schlecht, besser wären 2 Katzen. Doch dazu brauchst du auch Zeit, wenn du Abends erst um 7 heimkommst, brauchst du auch keine Katze - weil diese auch gewisse Zuneigung brauchen.

W@ikkxey


Erst einmal vielen Dank für die netten Kommentare :-)

Lotta: Das tut mir leid, dass du nun auch so allein bist. Das mit einem Haustier hatte ich auch schon überlegt, jedoch bin ich nicht so ein Katzenfan und einen Hund in der kleinen Wohnung in der Stadt zu halten finde ich nicht so gut. Zudem ich ja auch noch den halben Tag nicht da bin.

Vielleicht hole ich mir irgendwann mal einen Hamster oder einen Vogel. Das gibt mir ja auch das Gefühl, dass wenigstens jemand hier ist ;-)

upela: Man kann nie wissen, wie es dann ist (hatte es mir ja jetzt auch ganz anders vorgestellt), aber ich denke, wenn man 1-2 Wochen allein ist, ist das eine absehbare Zeit. Momentan habe ich so ein absehbares Ende nicht.

Rafa: Ich bin beruhigt, dass es nicht nur mir so geht in dem Alter ;-) Man meint ja, wenn man Freunde etc. beobachtet, dass das alles so einfach wäre. Nachdem es mir nun nicht so gut geht, kommt von meiner Mum oft, dass sie mit XY erzählt hat und deren Kindern ging es genauso.

Ich kenne jemanden, auch 24, der seit 3 oder 4 Jahren allein lebt (berufsbedingt) und immernoch jeden Abend mit seiner Mum telefoniert und nun auch zurück nach Haus zieht. Und der ist trotzdem kein Muttisöhnchen, hat ne Freundin etc. Aber er hat dort eine eigene kleine Wohnung dann.

Wie sehr wünschte ich mir sowas ;-)

Heute ist es auch ein wenig besser irgendwie. Wenn ich erstmal hier bin, dann geht es manchmal. Aber diese überwindung, die es mich kostet, hier her zu gehen...

Ich hoffe es vergeht mit der Zeit und hat wirklich nur immernoch etwas mit der Abnabelung zu tun. Ich möchte ja auch nicht für immer bei meinen Eltern "versacken". (Obwohl mir jetzt, wo ich weg bin, weil ich dachte es wird Zeit, soviele auffallen, die weitaus älter sind und noch zu Haus wohnen).

Ich finde auch, dass es ja nicht unbedingt etwas mit Abhängigkeit oder Unselbstständigkeit zu tun hat. Ich würde schon sagen, dass, wenn ich wollte, ich schon sehr selbstständig bin. Natürlich ist es bequem zu Haus, aber das stört mich nicht so sehr nun alles selbst zu machen.

Es ist einfach dieses Gefühl immer jemanden da zu haben, wenn man reden mag oder nur nicht allein fernsehen.

Meine Mum sagt immer, ich soll mir nicht selbst so einen Stress machen und es langsam angehen und sollte es nicht gehen eben für einen Abend nach Haus kommen, bevor ich mich weiter reinsteigere.

Nur ärgert es mich dann so, wenn ich es tatsächlich machen würde, so auch unter der Woche. Es ist so ein Gefühl wie versagt zu haben :/

V9er"rückxtxe


Das hat doch nichts damit zu tun, dass man mit 24 Jahren endlich "erwachsen" sein müsse und "auf eigenen Beinen" stehen. Ich war vor 10 Jahren für 2 Jahre Single und habe diese Zeit allein gelebt. Single war ich auf MEINE Entscheidung hin. Ich hatte es mir auch SEHR anders vorgestellt und mich auch sehr einsam gefühlt. Mein einziges alleines Weihnachten habe ich da überstanden *grrrrrrr. Das war nicht schön.

Und auch mein Sohn(damals 23) ist vor 2 Jahren nach seiner Lehre (weit wech in einer anderen Stadt) wieder zu mir und meinem Partner gezogen: Einsamkeit und 20 oder 30 kg zugenommen in 3 Jahren :-(

Und eigentlich ist es doch schön, wenn du dich mit deinen Eltern verstehst und dich da hingezogen fühlst. Die Einen früher – die Anderen später. Jedem Tierchen sein Plesierchen...

Jetzt ist mein Sohn mit seiner Freundin in eine eigene Wohnung ca. 100 km von uns weg gezogen. Alles zu seiner Zeit... (ui... hab heut Sprüche-klopf-Tag... )

W.iDkke`y


So etwas tut gut zu lesen ;-)

Im Moment glaube ich auch, dass ich mir das Jahr, was ich ja eh gebunden bin, erstmal gebe und dann weiter schaue. In einem Jahr kann ja viel passieren. Vielleicht wird es ja doch noch besser, ich gebe mir Mühe nicht immer gleich zu verzweifeln, kann nur oft wenig dagegen tun. Vielleicht muss ich dann auch nicht mehr allein wohnen, weil jemand da ist.

Sollte es wirklich nicht besser werden, dann geht es eben zurück, bis es vielleicht mal zu zweit in eine Wohnung geht.

Was andere sagen ist mir nicht egal, aber ehrlich gesagt denke ich, sollte es mir gut gehen. Und wenn das so nicht funktioniert, dann muss ich das nur mit mir ausmachen, dass ich gescheitert bin.

Auch wenn das für viele seltsam erscheint, immernoch bei Mami zu wohnen oder sogar wieder zurück zu gehen.

Morgen seh ich das bestimmt schon wieder ganz anders ;-) Ich bin mir momentan selbst auch nicht so einig...

V8errXücxkte


Warum musst du so streng zu dir selbst sein? Du bist doch nicht gescheitert, Mädchen... :-) Doch nicht deshalb, weil du dich einsam fühlst...

Setz dir doch in Gedanken den Wieder-Einzugs-Termin bei deinen Eltern als fix – so für dich und deinen Kopf. Dann hast du nicht mehr den Druck, "ewig" allein in der Wohnung zu wohnen. Sag dir doch, dass du nach diesem Jahr wieder zurück ziehst und bis dahin ausprobierst, wie du allein zurechtkommst. Da ist der Druck weg.

Ich finde das nicht schlimm, insbesondere dann, wenn deine Eltern das auch möchten, und das hast du ja geschrieben. Meinem Sohn ging es da in der Stadt, wo er die Lehre gemacht hat psyschich auch nicht sehr gut und ich bin froh, dass er gefragt hat.

WjiVkkexy


Dein erster Satz könnte von meinen Eltern kommen ;-) Meine Mum sagt auch immer, dass ich mir viel zu viel Stress deswege mache. Aber unweigerlich kommt das eben, da kann ich schlecht was gegen tun. Versuche es ja.

Ja, ich denke auch, dass ich mir das Jahr jetzt erstmal zum ausprobieren gebe. Ist wahrscheinlich auch die beste Lösung. Und wenn es dann immernoch nicht besser ist, dann ist das eben so. Letztlich muss ich ja damit klar kommen und niemand sonst und zurück kann ich ja jederzeit.

Geht es deinem Sohn denn jetzt nach dem Auszug besser dort?

VVerriückJte


Geht es deinem Sohn denn jetzt nach dem Auszug besser dort?

Mein Sohn ist vor 2 Jahren (+3 Monaten) schon zu uns gekommen. Hat dann nach kurzer Zeit ein Mädchen kennengelernt. Die beiden sind jetzt Weihnachten seit 2 Jahren zusammen und seit diesem September haben sie eine eigene Wohnung.

Und ja, meinem Sohn ging es recht schnell besser, als er damals zu uns kam. Komisch, er war ja dann auch nicht ständig mit uns zusammen, hatte ein eigenes Zimmer, wo er sich auch viel aufhielt. Aber wenn er "rausgekommen" ist, war halt immer jemand da. Es war somit SEINE Entscheidung, Gesellschaft zu haben. Ich fand es auch in Ordnung, dass er zu mir (uns) kam, als es ihm nicht gut ging. Es ist mein Sohn und ich werde vielleicht noch öfter für ihn da sein (müssen). :-)

sDonn=eNnstOernx2


Hey Wikkey,

kann es vielleicht sein, dass dir in deiner neuen Wohnung auch oft langweilig ist? Du hast sowas geschrieben, wie: "den Nachmittag und den ABend dort allein verbringen"...

Was machst du denn in deiner Wohnung, wenn du dort bist?

Ich frage deshalb, weil mir z.B. fällt total die Decke auf den Kopf, wenn ich nicht 5x die Woche abends oder am Wochenende was vor habe. Daher treff ich mich auch oft mit Freunden, gehe 2x die Woche laufen mit meiner Laufgruppe, etc. pp. Wenn ich dann mal zwei Abende nacheinander zu HAuse bin, denk ich gleich, ich bin einsam, habe keine Freunde etc. Bei mir ist es nicht so sehr das Heimweh (bin 29) sondern eher die Einsamkeit an sich, da ich mich zu Hause auch nie wirklich gut beschäftigen kann.

Vielleicht überlegst du mal, womit du dein Leben generell etwas interessanter und lebenswerter machen kannst in Sachen Hobbies etc.? Das lenkt dich auch ab.

C&hVrkist@ina8X5


Hey Wikkey,

als ich mit 21 innerhalb der gleichen Stadt in eine eigene Wohnung gezogen bin, war auch alles zunächst ein Riesenabenteuer! Als ich dann aber gemerkt hab, dass das alte Leben mit den Eltern (bei mir wars nur die Mama) wirklich vorbei ist, da hab ich auch erstmal Panik bekommen. Besonders der Gedanke, nie wieder zurück zu können, war für mich ganz schwierig zu ertragen...ich hatte nämlich diese Gedanken, dann hätte ich versagt, auch. Nur zu gern hätte ich weiter hin und wieder bei meiner Mama übernachtet, hatte gehofft, es könnte einen Kompromiss geben zwischen neuer Wohnung und dem so verführerisch wirkenden Elternhaus.

Nun, mein Kompromiss war, dass ich jeden Sonntag dort verbracht hab, aber immer wieder zurück in meine Wohnung gefahren bin, also zum Beispiel nie dort übernachtet hab. Und das war am Anfang gar nicht so einfach!

Stück für Stück wurde es immer besser, und plötzlich hab ich mich richtig auf meine neue Wohnung gefreut! Heute könnte ich mir gar nicht mehr vorstellen, bei meiner Mama zu wohnen, geschweige denn zu übernachten :-X

Ich an deiner Stelle würde also die Besuche bei deinen Eltern deutlich einschränken! Weil so ein bisschen hier wohnen und ein bisschen da, führt ganz sicher dazu, dass du nie dein altes Leben loslassen können wirst. Und wenn du wirklich nach einem Jahr merkst, du fühlst dich immer noch nicht wohl, DANN kannst du immer noch zurückziehen. Aber bis dahin solltest du deine neue Erfahrung eben auch wirklich ausprobiert haben, inclusive Wochenenden. ??Ich bin mir ja fast sicher, dass du nach einem Jahr nicht mehr zurück ziehen wirst ;-) ??

Und 3 Monate sind noch nicht viel, gib dir ein bisschen Zeit... :)*

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