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Erholung nach stressigen Phasen – ich kann es nicht

Sumilxli2 hat die Diskussion gestartet


Hallo!! *:)

Nachdem mich dieses Thema nun schon seit einiger Zeit beschäftigt, muss ich doch einen Faden eröffne, da ich selbst einfach nicht mehr weiterkomme.

Mein Problem:

Ich hatte in den letzten Monaten enormen Stress und war innerlich total angespannt. In der Zeit war ich auch regelmäßig jede 3. Woche krank. Immer was anderes, viel Blasenentzündung ("Es geht mir an die Nieren?"). Als es dann dem Ende dieser Zeit entgegenging, war ich plötzlich voller Energie, die Ruhe selbst und konnte ganz effektiv durchstarten (wäre es nur mal permanent so gewesen %-| ).

Seitdem dieser Druck vorbei ist (bzw. eigentlich geht es noch weiter, aber nun könnte ich mich wenigstens ein wenig erholen und "runterkommen"), spinnt mein Körper.

Ich habe vermehrt Panikattacken, eigentlich ständig das Gefühl, dass ich krank werde. Dann tut der Hals weh (besonders die Lymphknoten am Hals, sind auch manchmal leicht geschwollen). Ich habe dann immer Angst, dass der Stress einen Schub ausgelöst hat (ich habe Hashimoto; Schilddrüsenerkrankung), denn ich kenne solche Symptome auch wenn sich meine SD-Werte verschlechtern.

Schlafen tu ich eigentlich ganz gut.

Ich habe nun wirklich einige Tage gar nichts gemacht, versucht zu entspannen, ruhige Dinge getan, war mal schwimmen. Aber egal was ich tu – ich kann nicht abschalten, fühle mich ausgebrannt. Ich habe wirklich keinen Stress, bin eigentlich ruhig, aber in mir drin brodelt es. Ich weiß nicht, .... Wie kann ich zur Ruhe kommen?

Ich muss das nächste halbe Jahr noch einiges leisten und habe Angst, dass ich irgendwann im kompletten burn out lande.

Vermutlich ist der erste Schritt, die SD checken zu lassen.

Mmh. Hat jemand darüber hinaus Tipps? Ging oder geht es jemandem ähnlich? Es kann ja nicht wahr sein, dass ich so empfindlich bin, was Stress angeht und total ausflippe und nicht mehr runterkomme. %-| ":/

Antworten
T+OFU


Schon einmal ganz viele Kraftsternchen und Drücker für Dich liebe Smilli :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_

Spmiplli2


Danke lieber Tofu, das ist lieb!! :)_ Ich hoffe, dass ich mich mal endlich beruhige ;-)

Es ist ja nicht ganz neu – ich hatte schon als Jugendliche das Problem, dass ich nicht sonderlich gut mit Stress umgehen kann. Aber wie kann ich das lernen? Andere sind da immer ganz ruhig... Sie merken zwar, ja, ok, irgendwie eine stressige Zeit, aber dann wird eben alles nacheinander abgearbeitet und anschließend geht man einen trinken und alles ist topp. Bei mir ist da gar nichts in Ordnung. :-/

TROxFU


Also ich sag es jetzt mal so - Jeder Mensch ist anders, ich konnte den Stress früher besser vertragen, heute bringt mich jede kleinste Änderung erstmal in Wallungen ":/ :-( Ich hab so langsam das Gefühl, das ich auch kurz vorm BO stehe ":/ :-/ Aber wie kann man einen Burn Out überhaupt definieren ? ":/

@:) :)* :)* :)* @:)

S"mil%li2


Huhu Tofu!

Mmh, scheinbar sind wir beide hier – vorläufig (?) – die einzigen. Bzw., ich will jetzt meine Probleme nicht auf dich projizieren.

Ich kenne das genau – Änderungen bewirken in mir auch erst mal totale Aufregung. Mmh. Ich weiß jetzt nicht genau, ob ich vor dem sogenannten BO stehe, ich glaube ja, dass der Begriff auch viel zu oft verwendet wird. Aber irgendwie fehlt mir halt die Möglichkeit, mich zu erholen. Bin überfragt...

Hatte heute schon 3 PA – das darf doch echt nicht wahr sein!! %-| :|N :(v

Dfie S`ehe2rin


kommt bei dir erst immer erst die panik, wo "eigentlich" alles schon vorbei ist? das finde ich nämlich ziemlich normal!

ich tue mich wahnsinnig schwer, meine eigene weiße fahne zu hissen, deswegen bin ich als unglaublich belastbar bekannt. wenn dann die belastung endlich weniger wird, dann fängt bei mir erst an, dass ich über alles nachdenke, was hätte passieren können.

ich will das gar nicht großartig mit dem wegfall von adrenalin (oder so) chemisch begründen... es ist einfach so: wenn die äußere anspannung weg ist, dann kommt die innere ;-)

allerdings habe ich das glück, dass sich das nicht so extrem zeigt, wie bei dir.

mein trick: ich habe mir selber regeln gegeben

der weg zur arbeit gehört schon zur arbeitszeit, ich darf also schon an die arbeit denken

der weg zurück gehört schon zur freizeit, ich muss also an daheim denken

ich mache jeden tag eine mittagspause von mindestens 20 minuten

ich verlasse meinen arbeitsplatz in der zeit

gerade in besonders belasteten zeiten muss ich nachmittags 10 minuten rausgehen (egal, wie das wetter ist)

ich verlasse den schreibtisch nur, wenn meine ordnung hergestellt ist, auch wenn die wlet untergeht

abends gehört meine freizeit immer ab 21h meinem mann und mir als privatzeit...

...

und diese regeln halte ich total stur ein und ausnahmen gibt es nicht. das mussten meine kollegen lernen und meine chefin. war am anfang für die etwas ungewohnt, aber ich habe den sehr deutlich verklickert, dass ich sonst irgendwann gar nicht mehr kann.

seitdem ist meine belastung zwar nicht wirklich weniger geworden, ich kann sie aber besser steuern – die äußere und die innere anspannung :)z

S{miJlli2


kommt bei dir erst immer erst die panik, wo "eigentlich" alles schon vorbei ist? das finde ich nämlich ziemlich normal!

Also eigentlich nicht. Ich hatte jahrelang mit Panikattacken zu kämpfen und bin da nun (eigentlich) schon seit einiger Zeit beschwerdefrei. Ganz ganz selten, dass da noch was hochkommt und wenn, dann weiß ich auch, wie ich mir helfen kann. Also reagiere nicht mehr so hysterisch wie früher.

Früher war es oft so, dass ich währenddessen angespannt war. Oder kurz vorher (zB bei Klausuren). Danach ging es mir gut. Klar, meist war es dann schon noch so: Kaum hat man frei, wird man krank. Aber das war dann körperlich krank, also zB ein Schnupfen. Die Psyche war prima.

Mmh. Vielleicht setze ich mich auch zu sehr unter Druck, weil ich bereits das im Kopf habe, was als nächstes kommt? Ich habe dafür noch nichts getan, wollte mir erst einmal Ruhe gönnen. Vielleicht bin ich deswegen schon unterbewusst angespannt und denke mir, ich sollte schon was tun?

Deine Regeln lesen sich gut! Und sobald ich mal irgendwo arbeite, versuche ich das auch ähnlich umzusetzen. Nur so lange der Arbeitsplatz daheim ist, ist das so wahnsinnig schwierig. Bzw. auch teilweise nicht machbar. ":/

Ich bin aber froh – die Seherin – dass du meinst, dass das schon ein Stück weit normal ist. Mmh, ich frage mich nur, wie lange der Zustand anhält...

D0ie S.ehxerin


Kaum hat man frei, wird man krank. Aber das war dann körperlich krank, also zB ein Schnupfen. Die Psyche war prima.

naja... körper und psyche hängen ja sooo nah aneinander... ich würde das mal nicht so strikt trennen ;-)

Vielleicht setze ich mich auch zu sehr unter Druck, weil ich bereits das im Kopf habe, was als nächstes kommt? Ich habe dafür noch nichts getan, wollte mir erst einmal Ruhe gönnen. Vielleicht bin ich deswegen schon unterbewusst angespannt und denke mir, ich sollte schon was tun?

das kann natürlich sein. da ist die frage dann, ob du diese anspannung nicht versuchst positiv zu nutzen. also z.b. sagst: okay, dann mache ich heute schon mal einen plan (einsatz höchstens 2h), wie ich das nächste "projekt" angehe... und danach ist ruhe angesagt.

Deine Regeln lesen sich gut! Und sobald ich mal irgendwo arbeite, versuche ich das auch ähnlich umzusetzen. Nur so lange der Arbeitsplatz daheim ist, ist das so wahnsinnig schwierig. Bzw. auch teilweise nicht machbar.

dann mach dir das machbar ;-D das sind beispiels-regeln! pausen-sturheit kann daheim auch gelebt werden. rausgehen kannst du auch... oder in ein anderes zimmer, die badewanne, den balkon... stell dir einen wecker, wenn es dir hilft! formuliere dir deine regeln für deine rahmenbedingungen – es geht mehr, als man am anfang denkt!!!

S`mi%lli2


Ich habe leider schon desöfteren gemerkt, dass bei mir der Körper und die Psyche ganz wunderbar zusammen spielen können %-| Da hat man dann immer gleich im Doppelpack einen wunderbaren Schaden %:| :=o

Das Problem ist halt: Ich habe dann gestern, aus Verzweiflung, auch was dafür gemacht, weil ich gemerkt habe, dass es nichts bringt, wenn ich nichts tue. Aber dann merke ich, dass da ganz viel Arbeit wartet und finde kaum nen Absprung. Gestern habe ich einfach irgendwann den PC ausgemacht und beschlossen, dass es jetzt reicht. Bin auch vom Schreibtisch weggegangen, in einen ganz anderen Raum. Und dennoch rattert es in meinem Kopf so unterdrückt weiter. Nicht so, dass ich da noch an was Spezielles denke, sondern eher so ein "Ich muss da noch was tun, ich muss da noch was tun". Also richtig nervig. %-|

Ich finde deine Idee gut mit den Regeln. Ich glaube, ich werde mich nachher mal hinsetzen und mir welche überlegen. Und dann meinem Hirn gut zureden, dass der ganze Körper sich daran halten muss. ;-D

D)i+e Seh~erin


Und dann meinem Hirn gut zureden, dass der ganze Körper sich daran halten muss. ;-D

und deinem hirn gut zureden, dass sich die komplette smilli auch dran halten muss

nicht ]:D gegen o:)

sondern o:) mit ]:D für smilli!

S}miVlli2


Hahahahhaaa!!!! :-D

T^OFxU


*:) @:) :)* :)* :)* :)* @:)

S8milDli2


*:) *:) *:)

Ich habe mir jetzt (realistische) to do Listen erstellt. Also die mache ich abends und werden am nächsten Tag abgearbeitet. Zwischendurch zwinge ich mich zu Pausen. Auf jeden Fall wieder Zeit nehmen zum entspannten Essen. Alles noch etwas schwierig und verkrampft.

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