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Unglücklich mit meinem gesamten Leben

Snunfl2o]wexr93 hat die Diskussion gestartet


Hallo *:)

Ich habe diesen Sommer mein Abi gemacht, mit einem eher schlechten Ergebnis 2,9 . Habe aber trotzdem einen Studienplatz in meinem Wunschbereich (Lehramt) bekommen und diesen hochmotiviert angenommen. Dafür bin ich 300 km weit weg gezogen.

Tja nun, nach knapp 6 Wochen bin ich einfach nur noch todunglücklich und würde am allerliebsten einfach wieder zurück in mein altes, geregeltes Leben und sogar gerne wieder meine früher so verhasste Schule besuchen ;-) .

Ich habe noch keine wirklichen Kontakte geknüpft. Innerhalb der Uni schon, das ist nicht das Ding. Aber darüber hinaus halt nicht. Alle meine Bekanntschaften kommen aus dem weiteren Umkreis und pendeln pro Weg etwa 1 Stunde. Die wollen dann nach der Uni logischerweise schnell nach Hause und haben dort ihren Freundeskreis.

Nun ist es so, dass ich eh nur ziemlich wenig Veranstaltungen habe und diese auch noch zum großen Teil ausfallen :(v . Ich muss erst wieder am Freitag an der Uni sein :-o , Montag bis Mittwoch fallen komplett aus. Und das nicht zum ersten Mal. In zwei Bereich hatte ich erst je eine Veranstaltung, in einem anderen noch gar keine.

Daher bin ich ziemlich viel zu Hause bei meinen Eltern und gammle hier rum, denn hier hab ich wenigstens noch ein paar Freunde, mit denen ich mal was unternehmen kann, im Gegensatz zum Studienort. Meine Eltern sind nur noch genervt von mir, weil ich so oft zu Hause bin und nicht vernünftig studiere. Aber wie denn?? Ich kann doch nichts dafür, dass so viel ausfällt. Ich find das doch selbst zum Kotzen!

Wenn ich mich dann an meinem Studienort befinde, fühle ich mich ziemlich unwohl und gar nicht heimisch. Mein großes Hobby kann ich nun auch nicht mehr ausüben, das verschlechtert meine Stimmung noch mehr.

Generell fühle ich mich noch ziemlich jung und unreif |-o . Ich vermisse die Routine meines früheren Lebens, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit. Manchmal denke ich wirklich, ich will nicht mehr weiterleben, so sehr bedrückt mich die ganze Situation.

Danke fürs Lesen, das musste mal raus. Alle meine Bekannten denken, es gehe mir blendend, dabei geht es mir schlechter denn je :°(

Antworten
hYudoemcxv


Hört sich stark danach an, dass dich die Studienrealität halt hart getroffen hat :)

Erstmal solltest du für dich selbst sortieren, was dieses gefühl auslösen könnte.

Ist es die Tatsache die Woche über so weit weg zu sein, wonders, aus dem "alten Leben" raus?

Sind es die Eltern, die genervt sind, weil sie vielleicht gehofft hatten, ein wenig "Ruhe" vor dir zu haben?

Ist es dein Frust über den holprigen Start des Studiums?

Überlege mal, was davon am ehesten dazu führt, dass du dich so fühlst.

Wenn du keine Lust auf gammeln hast, dann suche dir etwas, was du machen kannst in der Zeit.

Bereite schonmal Einiges fürs Studium vor, wo du kannst.

Recherchiere selbst schon ein wenig vor, fang an zu "studieren".

Oder aber mach ein wenig Pause, wenn du kannst, fahre auf Städtereise oder, oder.

Es braucht manchmal seine Zeit, bis man sich in der neuen Situation eingelebt hat.

Shunf0lowxer93


Danke dir!

Ich denke, es ist eine Mischung aus allem. Zum einen vermisse ich mein altes Leben und fühle mich im sogenannten Studentenleben gar nicht wohl. Dann trifft es mich schon, dass meine Eltern mich nicht mehr bei sich haben wollen, obwohl sie bei meinem Auszug beide(!) bitterlichst geheult haben. Und es ärgert mich natürlich auch, dass so viel ausfällt.

Ich denke auch, dass es die Einsamkeit ist, die mich so traurig macht. Früher hatte ich hier ein ein Hobby, bin dem Hobby 5x die Woche nachgegangen und hatte dabei mehr als genug Kontakte. Nun gar nichts mehr :°( .

Sport (bis auf mein Hobby halt) kommt nicht in Frage, geht gesundheitlich nicht. Also fällt auch Sport weg, um Leute kennenzulernen.

Ich bin nun 19 Jahre alt und war noch nie in der Disco |-o |-o |-o . Das ist so gar nicht meine Welt und meine fehlenden Erfahrungen in dem Bereich werden mir nun zum Verhängnis, glaube ich.

Ich bin innerlich völlig zerissen, bin mal am Studienort, mal am Heimatort und fühle mich doch nirgendwo so richtig zu Hause. Ich möchte am liebesten nur noch fertig werden (sehr lustig, hab ich doch noch 8 Jahre vor mir) um dann endlich das Hobby wieder aufnehmen zu können.

E|hemaligeGrT Nutze(r (#4U17903x)


Ich hab nie studiert und weiß nicht, was man so anfängt, wenn Kurse ausfallen. Aber spontan würde ich erst mal dafür sorgen, daß ich mich am Studienort wohlfühle. Das heißt: Zimmer oder Wohnung schön einrichten, das muß gar nicht teuer sein, man findet viel schönes auf Flohmärkten oder in Möbelbörsen. Und einiges kann man auch selber machen.

Dann kannst du vielleicht mal die neue Stadt erkunden und herausfinden, wo sich andere Studenten treffen in ihrer Freizeit.

Vielleicht kannst du einen kleinen Job annehmen um ein paar Euro dazuzuverdienen.

Oder einen Kurs besuchen, Malkurs, Musik oder sonst irgendetwas, je nach Interesse. Da lernt man auch recht schnell andere Leute kennen.

Gerade im Herbst/Winter wird man schon mal melancholisch, wenn man dazu auch noch weit von zuhause weg ist und sich noch nicht so richtig wohl fühlt in der neuen Stadt. Man muß sich halt erst dran gewöhnen. Ich bin mit 18 zuhause ausgezogen, in eine 400 km entfernte Stadt, das war auch im Herbst und ich kann ungefähr nachvollziehen, wie du dich fühlst. Aber das wird schon! :)_

S}un_fl`ow^er9x3


Danke, N8eule @:)

Meine Wohnung ist wunderschön, dafür hab ich gesorgt. Für irgendwas muss mein Deko-Wahn ja gut sein :=o

Viele Studenten fahren direkt nach der Uni nach Hause, weil die etwa 60 Minuten pro Weg fahren. Da ist es mit hinterher Treffen schwierig :-( .

Hobbys und Interessen hab ich so gar keine, denn mein eines Hobby hat mich voll und ganz ausgefüllt, so dass ich nie etwas anderes gemacht habe und damit glücklich war. Malen? Ganz nett, aber nach zwei Mal verlässt mich die Motivation. Singen? Lieber nicht, das dient dem Schutz eurer Ohren ;-)

Einen Job würde ich gerne machen, nur bin ich gesundheitlich angeschlagen und kann keine 15 Minuten Gehen oder Stehen, ohne starke Schmerzen zu bekommen :°( . Ich hab mich jetzt bei einem Call-Center beworben, da könnte ich wenigstens sitzen. Denn so typische Studentenjobs wie Kellnern oder Verkaufsaushilfe sind leider völlig unmöglich.

Zusätzlich schlägt mir auch noch das typisch norddeutsche Schmuddelwetter aufs Gemüt.

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