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Wenn mein Mann alleine weg geht, geht's mir schlecht

zPu<ckerxsüßNx3 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Forum mitglieder ;-)

Wie oben in der Überschrift beschrieben, geht es um dieses Thema.

Fangen wir von vorne an. Wir haben sehr viel durchgestanden schon. Mein Mann hat eine ex Frau und mit ihr 2 Kinder. Damals als wir uns kennenlernten war er noch mit ihr zusammen. Trennte sich nach einer Weile von ihr und kam mit mir zusammen. Da er damals aber nicht damit klar kam das sie Ihn so fertig gemacht hat, ging er 3 mal zu ihr zurück :°( . Also zu mir zu ihr und so weiter. So er hatte mich auch einmal betrogen mit ihr. Naja ich habs mit mir machen lassen und nun sind wir 3 Jahre zusammen und 1 1/2 jahre verheiratet. Klar er liebt mich und will mich sonst hätte er mich nicht geheiratet ;-). Ich komme auch mit seinen Kindern gut zurecht. Nur mit seiner ex Frau nicht. Sie hat viel scheiße verbogt. Naja ist ja nun auch egal ;-). Aber wenn mein Mann zur arbeit geht ist alles gut :). Aber wenn er denn sagt ich bin heute abend weg und komme spätestens um sagen wir mal 19 uhr nachhause und um kurz nach 20 uhr sagt er das er unterwegs ist und um kurz vor 21 uhr nachhause kommt gehts mir noch schlechter er sagt denn wir haben uns verquatscht. Naja okay ich glaubs ihm auch aber wenn er weg ist so lange bekomme ich bauch weh und sehe sachen, die hier gar nicht sind. Schatten und so :( hmm naja oder ich weiß er geht zur weihnachtsfeier von seiner firma und sagt ca um 23 uhr fahren wir nachhause und ich weiß ich sehe ihn den ganzen tag nichts gehts mir vorher auch schon schlecht. ich fang denn an wenn ich alleine bin zu heulen, mir wird arsch kalt, ich zitter ab und an, mir wird schlecht, ich bekomm bauchweh und ab und an sogar duchfall.

kann mir einer sagen wieso das so ist und wie ich das ändern kann? :-x

ich hoffe ich bekomm ein paar ratschläge :-D

küsschen :-x

Antworten
akuog23x3


In Psycho-Kreisen gibt es den Spruch: "Ratschläge sind auch Schläge"; schlagen wollen wir Dich hier sicher nicht.

Frage mal lieber, wie andere Frauen mit solchen Situationen umgegangen sind.

Manche sind froh, wenn sie ein wenig Zeit haben für Dinge, die der Mann mal nicht sehen soll – geht ja auf Weihnachten zu. Ich würde eine solche Zeit entsprechend nutzen.

Sorgen machen? Wieso – wenn er nach Hause kommt ist die Zeit davor Vergangenheit und an dieser lässt sich bekanntlich nichts mehr ändern.

DdieKuruemxi


Ich kann das ein Stück weit gut verstehen, dass du dir Sorgen machst und Verlustängste hast.

Denn immerhin hat er schon mal Frau und Kinder betrogen und letztendlich wegen einer anderen (wegen Dir) verlassen, hat dich bereits 3 mal wegen ihr verlassen und hat dich bereits (mit der Ex) betrogen. Das alles spricht nicht gerade für einen treuen Mann....

Dir fehlt das Vertrauen in seine Treue, daher wird bei dir die Angst übergroß. was du dagegen tun kannst--da kann ich dir leider keinen schlauen rat geben.....

D`ieKr?uemi


Aber wenn er denn sagt ich bin heute abend weg und komme spätestens um sagen wir mal 19 uhr nachhause und um kurz nach 20 uhr sagt er das er unterwegs ist und um kurz vor 21 uhr nachhause kommt gehts mir noch schlechter

und hieraus ziehst du -vielleicht unterbewußt- die Erfahrung, dass du dich auf sein Wort nicht verlassen kannst, was die Verlustangst noch bestärkt.

Vielleicht solltest du das eher in den Beziehungs-Faden posten, denn ich denke, das du kein generelles psychologisches Problem hast, sondern eines, dass eine Reaktion auf das frühere Handeln deines Partners ist, also etwas, dass sich aus der beziehungsinternen Interaktion ergibt.

C{ouchxi


Weißt du denn wo er hingeht wenn er sagt, dass er noch unterwegs ist und es später wird?

Ich habe auch ein sehr angeknackstes Vertrauen zu meinem Partner. Aber wenn ich weiß, wo er ist und mit wem, dann fühle ich mich gleich sicherer. :-)

M[ayf{loower


Frage mal lieber, wie andere Frauen mit solchen Situationen umgegangen sind.

;-D Aaalso. Ich lebe seit demnächst 20 Jahren mit meinem Mann zusammen. Mein Mann ist ein wesentlich geselligerer Mensch als ich, er hat folglich viel mehr das Bedürfnis ausserhäusliche Kontakte zu nutzen. Und weil er gesellig ist, ist er logischerweise auch ein gerngesehener und oft eingeladener Gast (und zwar in privatem wie beruflichen Kontext).

Mir geht das ab. Es hat mich einiges (an Arbeit mit mir selbst) gekostet, zu akzeptieren, dass mein Mann andere Bedürfnisse hat als ich. Das, was er macht, wäre für mir der pure Stress. Ich muss mich zwingen, um an Geschäftsessen zu gehen, private Verpflichtungen im Freundeskreis mag ich nur in homöopathischen Dosen. Bei mir müssen soziale KOntakte superspontan sein, sonst fühle ich mich verpflichtet, angebunden, unwohl.

Zusammengefasst heisst das: ich lasse meinem Mann die Leine sehr lang. Er kann gehen, ja, er soll sogar gehen. Ich will nicht diejenige sein, die ihn einengt und kurz hält. Ich will ihn auch nicht an mich binden: er soll mit mir zusammen sein, weil er das will, nicht weil er muss.

Allerdings bin ich nicht ganz selbstlos: ich zieh mein Ding auch durch. Ich hatte mit 2 kleinen Kindern eine 4-jährige Zweitausbildung gemacht, da musste er oft abends und am Wochenende die Zwerge hütten, später hatte ich dann mein Pferd, das viel Zeit verschlang und heute mach ich abends Sport oder belege den einen oder anderen Kurs.

Wir sind also beide auf Achse, nur nicht auf die gleiche Art.

Mein Mann kommt bei seinen ausserhäuslichen Aktivitäten gezwungenermassen mit anderen Frauen in Kontakt. Und ja, es könnte problemlos etwas passieren. Aber das liegt in seiner Verantwortung, nicht in meiner. Genauso, wie auch ich - wenn ich mich diesbezüglich öffnen würde - dem einen oder anderen Angebot über den Weg laufen könnte. Mal abgesehen von allen multimedialen Kanälen, die da permanent fliessen. Wer heute fremdgehen will, der kann das problemlos tun.

Da könnte man sich schon hintersinnen und permanent Verlustängste schieben. Aber es bringt nichts, ausser das man in ständiger Sorge lebt. Und so habe ich entschieden, dass ich selbst sauber bleibe und hoffe, dass dies mein Mann auch tut. Und ich beschäftige mich nicht mit ungelegten Eiern. Sollte irgendwann etwas passieren, kann ich mich immer noch damit auseinandersetzen, wenn es soweit ist.

zYuck+ersxüßx3


danke schonmal für eure antworten ;-)

also couchi ich weiß wo er hingeht ;-) das sagt er mir das glaube ich ihm auch. aber ich habe diese angst alleine zu sein ja schon seitdem ich klein bin :(. sehr stark ist es wenn mein mann auch abends weggeht. vielleicht hbat ihr recht und es liegt am mangelndem vertrauen aber wie kann man sowas stärken ;-)

@:) @:) @:) :-x :-x :-x

L\ouisi5ana


Wohl nur durch eine Therapie, denn das hat sicherilch was mit Deiner Kindheit zu tun und wird ganz sicher nicht von allein verschwinden.

Ich könnte mir nicht vorstellen, mit einem Mann zusammenzusein, der mich schon zigfach hintergangen hat, der immer wieder zu seiner Ex zurückgegangen ist und auf den auch sonst in keinster Weise Verlass ist

Coha:nBce0x07


ich habe diese angst alleine zu sein ja schon seitdem ich klein bin

Dann ist das Weggehen Deines Mannes wohl eher nicht die Ursache, sondern eher ein (weiteres) Symptom. Ich kann Dir nur empfehlen, Dich mit Deinen Ängsten mal ganz genau auseinander zu setzen. Schaue hin, wo die Angst wirklich her kommt. Und wenn Du das weißt, kannst Du Dir besser erklären, warum Du so (extrem stark) reagierst, wie Du es tust. Erst, wenn man sich der eigenen Verhaltensmuster bewusst wird, kann man gezielt an einer Veränderung arbeiten.

Ich (er)kenne (inzwischen) auch Situationen, die mich emotional verstärkt reagieren lassen. Indem ich mir – jetzt, wo ich Bescheid weiß – vergegenwärtige, dass diese Reaktion nicht wirklich etwas mit der Gegenwart zu tun hat und ich heute ja ganz andere Möglichkeiten zur Verfügung habe, wo ich erwachsen bin, gelingt es mir mehr und mehr, bewusst einzugreifen und mein eigenes Denken zu beeinflussen. Die Gefühle ziehen da (leider) noch nicht immer gleich mit und manche Situationen erwischen mich trotzdem eiskalt. Jedoch sind sie lange nicht mehr so anhaltend wie sie es einmal waren. Mein Verstand kann heute dagegen halten. Ich bin sicher, Stück für Stück zieht das Gefühl dann nach.

Ja, es ist ein langer Weg, aber ich halte ihn für den einzig möglichen. Wenn Du Dich alleine damit schwer tust, dann such Dir Hilfe. Oft ist es schon unheimlich erleichternd, einen Gesprächspartner zu haben, der sich damit auskennt, zuhört und behutsam die richtigen Fragen stellt, um Dir den Wald inmitten der ganzen Bäume nahe zu bringen. ;-) Das können einfühlsame Freunde sein, aber im Zweifel auch sicher ein Psychologe, der mehr Abstand hat und emotional nicht involviert ist.

D|ie G/ekränxzte


@ zuckersüßmaldrei:

Wie sind denn seine Kinder mit dem Hin - und Her zwischen ihrer Mutter und dir, und schließlich mit der Trennung zurecht gekommen?

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