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Habe bei meiner Tochter 16 Abschiedsbrief gefunden, was tun?

m]nexf


Das habe ich nicht gesagt. %-|

Igt's a beaPutifu(l daxy


das ist unverantwortlich... soll sie etwa einfach abwarten?

Nein und nein.

Das ist ja kein akuter Fall. Die Tochter ist selbstmordgefährdet, aber sie hat es noch nicht versucht.

Ich würde den Hilferuf hören und die Symptome angehen.

cNhi


Also ich wurde mit 15 auch spontan in einer Kinderkurklinik eingewiesen. Das war das Beste, was man in der Situation hätte machen können. Ich musste einfach aus dem Umfeld heraus. Soweit ich mich erinnern kann, war meine Mutter ebenfalls bei meinem Haus-, bzw Kinderarzt und zusammen haben sie erreicht, dass ich innerhalb von Tagen einen Platz in einer Klinik bekam. Dort waren Mädels, die ähnliche Dinge durchgemacht hatten, sodass man jemandem zum reden hatte. Natürlich gabs auch Programm und Therapie – aber das wichtigste war, dass ich aus dieser unsäglichen Situation rauskonnte. Und ich war "nicht mal" selbstmordgefährdet, noch hätte ich es jemals versucht.

gPar ciax75


ganz schwierig ...,

und vielfältig ...,

mir fallen einige punkte auf:

-ist dein name auch programm? heißt, gibt es noch zwillinge aus der fast getrennten beziehung die auch aufmerksamkeit brauchen und suchen?

-das mädchen kennt ihren vater seit sie drei jahre alt ist? gab es dazwischen noch andere männer- die funktionen in ihrem leben eingenommen haben?

-ihr scheint es sehr schwer zu fallen vertrauen aufzubauen – sie lebt in verschiedensten konstellationen mit vaterfiguren, evtl. sind da noch zwei jüngere die auch aufmerksamkeit fordern, die derzeitige trennungsphase geht auch an einer jugendlichen nicht vorbei- sie wird merken das auch das eine belastung ist.

toll ist, dass du ein auge auf deine tochter hast, leider-ist es in diesem alter aber schwer die jugendlichen mit dem passenden ton abholen zu können, und noch schwerer wenn die eltern es versuchen ;-)

an deiner stelle würde ich sehr genau beobachten wie es der kleinen/großen geht. und ich würde für jede situation einen plan parat haben, wie z.b. in psychatrie anrufen situation schildern, evtl über hausarzt oder kinderarzt versuchen die dringlichkeit deutlich zu machen – die können da meist was bewegen/ meine termin für therapie. und, auch wenn ich gleich evtl zerstückelt werde, dass jugendamt ansprechen, die haben tolle hilfemöglichkeiten die es ermöglichen mit menschen die auch mit deiner tochter arbeiten / sie begleiten, neue wege zu entdecken.

falls du dich, mit zwei kleinen kindern und deiner tochter gerade in einer solchen trennungsphase befindest, macht ihr ja sogar gerade das selbe durch ?!

HAappy _Banana


Ich würde mich schnellstens um eine Einweisung kümmern. Und das aller spätestens am Montag. Ich glaube wäre ich Du, hätte ich totale Panik sobald sie allein das Haus verlässt, das später die Polizei klingeln würde. Du kannst sie natürlich nicht einsperren, deshalb handle bitte dringend. Rufe in den Krankenhäusern an ob es einen psychologischen Notfalldienst oder so gibt. Vielleicht ist es sogar möglich das deine Tochter wegen evtl. akuter Suizid-Gefahr direkt ein Bett in einer Kinder und Jugendpsychiatrie bekommt.

Also warte nicht, sondern handle. :)* :)* :)*

Z<willinngsmKama20x07


danke schon mal für die schnellen Meinungen...

Meine Tochter kann ihren Kummer so gut verstecken, dass sie fröhlich aus der Schule kommt und keiner der sie kennt eine Veränderung an ihr bemerkt....ich denke eine Einweisung in eine Klinik ist zu voreilig. Sie geht ihren Freizeitaktivitäten nach(reiten), chillen mit ihrer besten Freundin...eigentlich legt sie einen ganz normalen Teenageraltag an den Tag.

Mit Ihrem Vater stehe ich im engen Kontakt und er weiß alles über die Sache und ihre Probleme. Wir hben ein so gutes Verhältnis, das wir üner alles reden, was sie betrifft.

Ich fahre jetut erst mal mit ihr und ihren Geschwister(Zwillinge 5 Jahre) übers We in die alte Heimat, Verwante besuchen...und am MOntag werde ich gleich noch andere Beratungsstellen anrufen....

s6c6hnecgke19\85


Einweisung finde ich zum jetzigen (unklaren) Zeitpunkt auch zu früh, bevor nicht ein "Fachmann" draufgeschaut und die Lage eingeschätzt hat.

Das kann vom üblichen "jugendlichen Weltschmerz" bis zu ernsthaften psychischen Problemen alles sein. Außerdem könnte eine Einweisung die Gesamtsituation noch verschärfen und die Tochter vor psychologischer Hilfe abschrecken. Psychiatrie ist für so einen jungen Menschen auch nicht ohne. :-/

Das beste, was die TE tun kann ist in meinen Augen mit der Tochter über die "Entdeckungen" reden (also ihr mitteilen, dass man von ihren Gedanken weiß) und die Augen offen halten bis zum Facharzttermin.

skchnec)ke19_85


PS: Ich habe mich wohl etwas unklar ausgedrückt: Die Vorgehensweise der TE finde ich bisher sehr gut :)^ und kompetente Hilfe von Außen ist unumgänglich :)^

Allerdings könnte die Tochter eine Einweisung als "Bestrafung" für ihre Gefühle verstehen und sich dann noch mehr verstellen und zurückziehen. Diese Handlungsweisen und Gedanken empfindet auch der Betroffene als extremes Tabu (deswegen merkt man vielen ihre Probleme auch nicht an, weil sie auf Biegen und Brechen überspielen), deswegen ist es auch für Betroffene schwierig mit Außenstehenden über ihre "wahren" Gefühle zu sprechen. Umso wichtiger ist es, dass Eltern Souveränität ausstrahlen (auch wenns innen drin sicher ganz schrecklich ausschaut) und behutsam vorgehen, weil sich der Betroffene auch nicht Knall auf Fall öffnen kann und will.

Z[wilDlingsmaPma2x007


Hallo garcia 75

du hast sehr genau gelesen...

ich habe mit meinem jetzigen Mann noch Zwillinge bekommen, die 5 Jahre alt sind.

Laura ist mit dem Vater meiner großen Tochter(21 eigene Wohnung) aufgewachsen, welchen sie heute noch papa b.... nennt, wozu sie aber keinen Kontakt mehr hat.

Zu ihrem leiblichen Vater hat sie eigentlich einen sehr guten Kontakt...es ist zwar so, dass hauptsächlich er sich bei ihr meldet und sie das eher vergißt, sich bei ihm zu melden, so sagt sie jedenfalls.

In der Trennungsphase in der wir uns momentan befinden läuft es eigentlich so gut wie ruhig ab. Es soll ja auch vorerst nur eine räumliche Trennung sein, denn mein Mann hat noch einen 21 jährigen Sohn, der bei uns lebt und den er total bemuttert( steht um 3 Uhr Nachts für ihn auf, weckt ihn, macht ihm Schnittchen, sonst würde er verschlafen) und alle unter einem Dach leben, funktioniert einfach nicht mehr. Die Zwillinge wissen das Papa mit seinem Sohn in einer anderen Wohnung bald wohnt, aber sie werden ihn jeden Tag sehen, da mein Stiefsohn selbstständig ist und wir das Wohnhaus auf dem Firmengelände bewohnen...

Ich weiß, ist eine ganz verworrene Geschichte....

srchneck|e198x5


PSPS: Dass deine Tochter malt ist auch schon eine Form von Therapie – weil es nämlich eine "unschädliche" Art (also nicht selbstzerstörerisch, sondern produktiv) ist, Gefühle zu verarbeiten.

Vielleicht könntest du ihren Fokus auch ein bisschen vom Weltschmerz weglenken, indem du z.B. ihr Hobby Malen förderst (da gibt es tolle Staffeleien und Zubehör) und sie darin bestärkst, ihre Gefühle durch positive Beschäftigungen zu kompensieren.

Bei Sport kann man sich auch ganz toll auspowern, rumschreien, Frust rauslassen. In den meisten therapeutischen Stationen gibt es Boxsäcke, um den Stress abzubauen. Vielleicht gibt's ja eine Sportart, die ihr gemeinsam machen könnt oder die deine Tochter schon lange machen will ;-)

Das baut auch zu dir stärkeres Vertrauen auf. :)*

SMmillNi2


Das ist ja kein akuter Fall. Die Tochter ist selbstmordgefährdet, aber sie hat es noch nicht versucht.

Ja huch!!! Ist es erst ein akuter Fall, wenn sie es versucht hat? Ganz ehrlich – sowas DARF man doch nicht schreiben!!!!!! Muss es immer bis zum Äußersten gehen?

m\nxef


Kannst du mal deine Panik ablegen und auch, anderen zu unterstellen, die Tochter durch Unterlassung in den äußersten Fall treiben zu wollen?

Ja es ist eine sehr schwere Situation und Angst ist da nur nachvollziehbar, es würde mich sogar wundern, wenn eine Mutter da ganz einfach einen kühlen Kopf behalten könnte. Aber als außenstehende Person kann man es doch unterlassen, die Angst weiter anzufeuern.

Sie, wie du geraten hast, zum Arzt zu schleifen würde doch womöglich nur mit noch mehr psychischem Stress für beide Seiten enden: Der Arzt wird sie nicht direkt zwangseinweisen lassen, weil Mama sagt, die Tochter sei komisch drauf. Wenn der Arzt das Ganze also ernstnehmen soll, muss sie auch alles offenlegen. Also mit der Tochter da sitzen und erzählen, dass sie ihre intimsten Gedanken aus dem Tagebuch gelesen hat und auch den Abschiedsbrief kennt. Ich glaube nicht, dass das die optimale Lösung wäre.

g3a2rcixa75


die antworten – ob panik oder nicht kann nur die zwillingsmutter selber beantworten .., und das hat sie ja auch schon gemacht!

die schnibbelgeschichten sollten, wenn dann auch genauer betrachtet werden, z.b. haben sie schon vor der trennung des freundes – bzw. vor dem freund bestanden und co. .

was ich sehr schon finde zu lesen ist, wie du deine kinder im blick hast, das der wunsch bei dir besteht allen gerecht zu werden und der ausflug liest sich auch durchdacht!

aber, auch wenn alles wieder besser läuft – das mädel brauch hilfe, und wenn sie nur darin besteht die pubertät gut zu überstehen ;-)

hör auf dein herz!

mfnef


Hä? Ja sie hat Panik. Aber nein, man muss sie bei aller Vorsicht nicht schlimmer machen oder halb "androhen", sie werde es bald bitter bereuen, wenn sie nicht handele wie User XY sagt, das bringt nämlich gar nichts.

U?nprnotec$texd


Deine Tochter könnte ich sein, als ich noch jünger war. Ich muss sagen, dass ich meiner Mutter niemals übel genommen habe dass sie mein Tagebuch gelesen hat, denn ich wusste dass sie sich nur Sorgen machte... war natürlich peinlich für mich, aber wie gesagt, ich konnte es nachvollziehen und sie machte sich auch Vorwürfe deswegen...

Meine Mum ging mit mir zum Hausarzt und als ich gefragt wurde, ob mir stationär oder ambulant lieber wäre, sagte ich sofort stationär. Ich hatte mich vorher schon damit beschäftigt und mir insgeheim gewünscht jemand würde etwas bemerken und ich könnte in eine Klinik gehen, hab mich nur nie getraut selbst etwas zu sagen.

Das war im Endeffekt wirklich das beste, was man hätte tun können. Ich liebe meine Eltern, sie sind immer für mich da, egal worum es geht, aber es tat gut, in ein anderes Umfeld zu kommen. Man ist dort auch wirklich den ganzen Tag lang beschäftigt, lernt neue Leute kennen... Ich weiß ja nicht wie das bei deiner Tochter ist, ob sie viel allein Zuhause sitzt und grübelt?

Ich denke auch dass es sehr wichtig ist, sie nicht zu sehr unter Druck zu setzen, aber gleichzeitig immer wachsam zu sein. Frage sie einfach mal, was sie von einer Klinik halten würde, schaut euch evtl. ein paar Homepages an, wenn man die Bilder von den Einrichtungen sieht, nimmt das schon manchmal etwas die Angst ;-)

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