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Borderline beim Partner

JDan]74


Das hat etwas mit geringem Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu tun

Also bei mir sind das "Trigger".. die bestimmte, sehr schmerzhafte Phasen der Vergangenheit wieder wach rufen.

Respekt für den Therapieerfolg :)^

s#nowwuixtch


Danke, hat ja lange genug gedauert ;-)

Bei mir waren die Auslöser für Panik die simpelsten Dinge. Eine Aschenbecher, eine Zigarette. Ich wusste oft vorher, wann ein Panikanfall kommt,dann hatte ich das Gefühl alle möglichen Menschen schon mal gesehen zu haben. Leider kommt das ab und an heute auch noch vor, aber nur noch sehr selten und nur, wenn ich unter extremen Belastungen stehe.

B_ob622


Wir sind seit 14 Monaten zusammen.Sie war, das erste mal in Behandlung mit 13 Jahren. Das war wegen ihrer Esstörung und ihrem Selbstverletzenden Verhalten. Die Diagnose BPS kam dann vor 2 Jahren.

Manchmal sehe ich, dass sie was ändern will. Sie hat sich dieses Selbsthilfebuch über Borderline gekauft, liest oft darin oder guckt ab und zu Sachen in den Ordnern, die sie in den Therapien bekommen hat nach (z.B. Skills etc.). Auch bei Essen sieht man machmal, dass sie sich echt überwinden mussm aber es dann doch isst. Manchmal wiederum das totale Gegenteil und ihr ist das alles egal und sie macht was sie will.

pdospxae


Das Ausmass in dem meine Stimmung schwankt und sehr schnell von einem einzigen falschen Satz in den tiefesten Keller gerissen werden kann und sich arge Seelenqualen auftun, deutet schon in diese Richtung.

Das kenne ich auch. :)z Habe auch öfters darüber nachgedacht, ob ich eine Borderlinepersönlichkeit habe. Aber da sind dann wieder viele andere Dinge, die dagegen sprechen- diagnostiziert hat es noch keiner bei mir.

Es ist genau wie du sagst, Jan 74, es gibt eben Trigger, die etwas auslösen- das kann dann schon mal aussehen wie Borderline, ist es aber nicht. Abgesehend davon rutscht fast jeder Mensch in einer stark belastenden Situation ein Strukturniveau "tiefer", aber nur vorrübergehend.

Bob22

Hut ab vor deinem Willen, bei deiner Freundin zu bleiben. Ich finde, die möglichen (und sehr wahrscheinlichen) Problematiken solcher Beziehungen wurden schon recht gut angedeutet in den Beiträgen von anderen Usern. Ich bin auch der Meinung, dass man das Schwierige hier nicht unterschätzen sollte und möchte dich auch darauf hinweisen, gut auf dich selbst zu achten. Auch du bist aufgefordert, über dich selbst zu reflektieren. Sich einen "gestörten" (verzeiht bitte dieses Wort!) Partner zu wählen kann oftmals auch auf eigene, im Verborgen liegende Probleme hinweisen (Helfersyndrom?).

Andererseits muss man aber auch sagen, dass Borderlinepersönlichkeiten oft eben auch sehr faszinierende und interessante, intensive Menschen sind und ich kann daher verstehen, dass du dich hingezogen fühlst. Langweilig wird es dir bestimmt nicht werden.

Dazu kommt, dass deine Freundin noch sehr jung ist und ihr Störungsbild sich vielleicht derzeit am stärksten zeigt, wenn sie aber dran bleibt, d.h. Therapie macht, an Reflexion und Entwicklung interessiert ist und daran arbeitet, so hat sie vermutlich doch ganz gute Möglichkeiten, aus ihren Problemen "rauszuwachsen". Es ist bei vielen emotional instabilen Menschen so, dass sich ihre Beschwerden so ab dem 30. 40. Lebensjahr herum besser- sie haben gelernt, mit sich umzugehen.

Und wenn ich von Schnecke, snowwitch und anderen Betroffenen hier so lese, so bestätigt sich mein Eindruck.

M?adame C-harenPton


ich dachte die Diagnose Borderline darf nicht bei Minderjährigen gestellt werden? sie war vor 2 Jahren doch noch 16!

f,lactjwhitxe


Ich möchte ganz vorsichtig meine eigene Meinung und Sichtweise auf die Störung "Borderline" geben, das ist nicht wissenschaftlich belegt, sondern meine eigene Perspektive die ich mir aus Erfahrung gebildet habe.

Borderline ist keine Krankheit an sich, sondern man könnte es eher eine bestimmte Tendenz eines Charakters in eine bestimmte Richtung sehen. Es wird nicht umsonst eine Persönlichkeitsstörung genannt.

Insofern: Boderline ist KEINE Krankheit, sie liegt nicht begründet in einer physiologischen Störung, wie zum Beispiel Depressionen, Schipzophrenie, Psychosen etc, denn all diese haben ihre Wurzeln in einer Unausgeglichenheit von Neurotransmittern im Gehirn und können somit als Krankheit , oder noch genauer 'Gehirnstoffwechselstörung" angesehen werden.

Ich denke Borderline und ADS sind beides Störungen, die eigentlich erst zur Störung wurden, weil diese Formen der Charakterzüge in der Gesellschaft keinen Platz finden, sie 'passen' nicht in die Gesellschaft.

ADS kann mit Ritalin, euuhh, 'bekämpft' werden, aber Ritalin wirkt, genau wie bei allen anderen Menschen, konzentrationsfördernd, und ist demnach KEIN Medikament abgestimmt auf ADS. Zur Veranschaulichung: Ein Antidepressivum wirkt nur antidepressiv bei Depressiven, bei gesunden hat dies keine Auswirkung.

An diesen ist also zu erkennen, dass das Medikament eine ausgleichende, normalisierende Wirkung hat.

Ihr seht also: Medikamente manipulieren Gefühle durch das Ausgleichen von Botenstoffen im Gehirn,WENN sie unausgeglichen sind. Sie sorgen also für einen Ausgleich im Gehirn.

Wenn diese Botenstoffe im Gehirn aber ausgeglichen sind, wirken sie nicht.

Gehen wir von diesem Standpunkt aus :

Für Borderliner gibt es keine Medikamente. Dies müsste also folglicherweise bedeuten, dass der Mensch nicht unter einer Unausgeglichenheit von Botenstoffen steht, und dementsprechen KEINE unnormalen oder extremen Gefühle hat wenn man sie mit seinen Mitmenschen vergleicht.

Sondern: Der Borderliner weiß nicht mit seinen Emotionen umzugehen, die wahrscheinlich nicht mal viel anders sind als bei anderen.

Waahh, ich hoffe, es ist deutlich was ich sagen möchte: Boderliner haben wahrscheinlich keine extremeren Gefühle, sondern wissen nicht wie sie mit Gefühlen umgehen müssen, oft wohl weder mit den eigenen noch mit den von anderen (ist ja dann auch eine logische Konsequenz).

Weil sie nicht wissen, wie sie mit Gefühlen umgehen müssen, sie also keine Kontrolle darüber haben, entsteht eine Angst davor, wieder Gefühle zu haben, wodurch sich der Kreislauf schließt: emotionelle 'normale' Reaktion auf ein Ereignis-aufgrund von nicht-wissen wie mit dem Gefühl umzugehen – >gefühl von Kontrollverlust= Angst- reaktion auf die Angst ist dann unterschiedlich: aggressiv,depressiv etc.

Der Kontrollverlust den die Menschen haben äußert sich ebenso in eben oft dem kontrollieren von anderen Dingen um das Gefühl von Kotrollverlust zu kompensieren.Daher auch oft Esskontrolle, Waschzwang etc.

Es stellt sich also die Frage: Wie lehrt man Menschen, die Angst vor ihren eigenen Gefühlen haben ihre Angst vor ihren Gefühlen zu verlieren?Was kann man als Angehöriger tun?

Ich habe selbst eine gute Freundin die Borderlinerin ist, und bin wohl eine der ganz ganz wenigen, die mit ihr umzugehen vermag.

Ich hab ihre Gefühle akzeptiert, ihr gesagt dass es ok und menschlich ist wenn sie da und da ängstlich, habe ihr gleichzeitig Lösungsvorschläge geboten, zb neugierig anstatt ängstlich die dinge zu sehen etc etc.

Und ich selbst bin in anstrengend Situationen ruhig geblieben, habe sie unterstützt wenn sie Stress hatte, ohne sie zu belehren, 'ja, ich helfe dir, klar! Wenn du möchtest können wir's aber auch so oder so machen (eigene Idee eingebracht).'

Wenn sie mich angeraunzt hat weils ihr nicht gut ging, hab ich einfach 'ja, vielleicht hast du recht' , und ein paar augenblicke spáter oder später am tag oder auch mal einen tag spáter entschuldigt sie sich.

Das heisst also, wenn du eine Person bist, die eher pragmatisch bist, oder die sehr reflektiert und kontrolliert ist, dann passt du zu einer Person bei der 'Borderline' diagnostiziert wurde. Stabil zu Instabil = Balance

Wenn du aber selbst eher zu emotionalem Verhalten neigst solltest du dir das sehr überlegen, denn das würde bedeuten, du müsstest die ganze Zeit zurückstecken und deine Gefühle unterdrücken.

Also, ich finde es schon anstrengend mit ihr, aaaaber was ich sehr sehr an ihr schätze: sie ist ein interessanter und kreativer mensch, sie gibt mir viel zurück, eben weil sie oft ein bißchen 'extrem' ist, es wird sicher nicht langweilig mit ihr ;-)

Sie hält mich mit ihren super-kreativen Gedanken ebenfalls gedanklich auf Trapp und hat auch mir schon zu tollen Gedankanstößen verholfen.

Ich finde nämlich, DAS wird leider in unserer Gesellschaft immer weniger gefragt: Eigenständiges, kreatives Denken.

Daran sieht man übrigens auch: Boderline ist nur eine Störung weil es eben nicht ganz einfach für die Menschen um sie herum ist damit umzugehen, und sie aber vor allem eines brauchen: Stabilität und Struktur von außen.

Ihre 'Störung' ist gebunden an äußere Umstände, und liegt NICHT in ihrem physiologischen Gefüge.

Ich hoffe, das wird jetzt alles gut verstanden ;-)

fUlatwh|itxe


Sie ist übrigens 'nur' eine sehr gute Freundin, nicht meine Partnerin ;-)

J-an7x4


Verständlich ist das schon, aber..

vielleicht kann man Borderline wirklich eher als "Beschaffenheit einer Person" denn als "Krankheit" auffassen, ja. Der depressive ist nicht in seinem Normalzustand sondern aus diesem krankhaft entfernt. Der BPler ist in seinem Normalzustand, und empfindet da halt Leid. Es ist vielleicht wie ein Auto, bei dem man nicht sanft Gas geben und Bremsen kann, sondern jedes sanfte Antippen des Pedals hat schon 50% der vollen Kraft zur Folge. Das Auto ist dann auch nicht kaputt, aber "funktional schwierig zu benutzen". Der Vergleich trifft es doch ganz gut.

Das liegt aber trotzdem an dem Auto und nicht an den Fahrern, die damit nicht umgehen können. Der Betroffene leidet, nicht unter der Gesellschaft die damit nicht umgehen kann, sondern an den viel zu extremen (vor allem in die negative Richtung) Gefühlsausschlägen.

Die Folgerung, es ist keine Krankheit weil nicht gehirnorganisch (was nicht stimmt; und das es nicht gehirnorganisch ist lässt sich damit belegen das es keine Medis dafür gibt, ist logisch falsch. Nur weil wir keine Medis haben heisst das nicht, das es nicht vielleicht doch welche gibt, die bisher noch nicht gefunden worden sind. Und soweit ich weiss liegen bei BPlern ganz klar erkennbare gehirnorganische Veränderungen im Vergleich zur "Normalperson" vor.

Das man dem auch was Positives abgewinnen kann, finde ich auch. Kreativer, impulsiver, emotionaler und irgendwie auch "unterhaltsamer" als ausgeglichene Normalos, finde ich auch. Vermute trotzdem, das die Betroffenen liebend gerne mit einem langweiligen Normal tauschen würden.

dPanKae8x7


Ich kann sie doch nicht verlassen nur weil sie BPS hat. Sie kann doch auch nichts dafür. Sowas finde ich dann wiederum unverantwortlich.

Unverantwortlich? Was hat Verantwortung denn damit zu tun? Du hast doch keine Verantwortung für deine Partnerin. Unverantwortlich wäre es wenn du dein Kind im Stich lassen würdest weil es dir zu anstrengend wird wäre das unverantwortlich. Stellt man aber fest das man mit einem Menschen nicht zusammen sein kann weil man mit seiner Art (wieso auch immer) nicht klar kommt ist das nicht unverantwortlich sondern einfach folgerichtig.

Ich finde das "Sowas finde ich dann wiederum unverantwortlich." schon sehr danach klingt als ob du eine eher therapeutische als eine partnerschaftliche Haltung ihr gegenüber einnimmst. Das ist aber weder hilfreich noch besonders schön, denn auch wenn man es nicht glaubt, auch ein psychisch kranker Mensch will einen Partner der bei ihm/ihr ist weil man geliebt wird und nicht weil man bemitleidet wird.

sVchne>ckre198x5


Waahh, ich hoffe, es ist deutlich was ich sagen möchte: Boderliner haben wahrscheinlich keine extremeren Gefühle, sondern wissen nicht wie sie mit Gefühlen umgehen müssen, oft wohl weder mit den eigenen noch mit den von anderen (ist ja dann auch eine logische Konsequenz).

Ganz so einfach ist es nicht. Borderlinetypisch sind ja nicht nur Stimmungsschwankungen, sondern auch das Gefühl absoluter Leere, Taubheit und Gefühllosigkeit. Das finde ich persönlich noch schwerer auszuhalten, als Gefühlschaos.

Deswegen verletzen sich ja viele selbst, um überhaupt etwas aktiv spüren zu können. Natürlich kann man nicht sagen Borderliner haben andere Gefühle als Gesunde, aber das "Ausmaß" ihres Gefühllebens ist doch ein anderes: Aus diesem Grund suchen auch viele Gesunde die Nähe von Borderlinern, weil sie positive Gefühle eben auch viel stärker empfinden und leben – die negative, dunkle Seite, die dann natürlich auch stark ausgeprägt ist wollen Partner aber nicht mitlerleben und so entstehen viele Konflikte in einer Borderline-Partnerschaft (NB: ich gebe den Partnern hier keine "Schuld", sondern meine eher, dass sich Menschen mit einer gewissen Disposition (Helfersyndrom, Co-Abhängigkeit ect.) eher auf eine Borderline-Beziehung einlassen.

s{nowVwitcxh


Wer hat dir denn den Floh ins Ohr gesetzt, dass Borderline keine Krankheit ist ??? Natürlich ist es das, genau wie Depressionen usw. Da frag mal einen Neurologen, der wird dir etwas anderes dazu sagen. Borderline wird ja auch im ICD klassifiziert. Ich habe z.B. durch Borderline auch heftige Depressionen gehabt und habe dann Medikamente bekommen, die extra auch für Borderliner gedacht sind. Zwar behandelt es nicht die Krankheit Borderline, aber die Begleiterscheinungen. Im übrigen wie bei Depressionen. Die gehen auch nicht alleine von Medikamenten weg, da muss man sich und seinen Lebensumständen arbeiten.

s&chnGecke19x85


Insofern: Boderline ist KEINE Krankheit, sie liegt nicht begründet in einer physiologischen Störung, wie zum Beispiel Depressionen, Schipzophrenie, Psychosen etc, denn all diese haben ihre Wurzeln in einer Unausgeglichenheit von Neurotransmittern im Gehirn und können somit als Krankheit , oder noch genauer 'Gehirnstoffwechselstörung" angesehen werden.

Wo Leid ist, da ist auch Krankheit – meine Meinung. Will heißen: ein Psychiater oder Arzt entscheidet ja nicht willkürlich, dass der Patient BL hat und dann geht es dem Patienten schlecht. Da ist ein riesiger Leidensdruck dahinter, sonst wären die Verhaltensweisen ja nicht krankhaft.

Außerdem hat fast jeder Borderliner Begleiterkrankungen, z.B Depressionen, Essstörung, Hypomanie, psychotische Zustände ect.pp.

Daneben haben Forscher herausgefunden, dass Borderliner sehr wohl unter einem gestörten bzw. dysfunktionalen Hirnstoffwechsel leiden:

Man konnte in mehreren Studien belegen (Koenigsberg, Siever 2001), dass sowohl bei Borderline-Patienten als auch bei Patienten mit anderen Persönlichkeitsstörungen eine verminderte Gesamtaktivität des serotogenen Systems besteht. Es besteht eine Verbindung zwischen dem serotogenen System und impulsiver Aggression, sowohl Aggressionen gegen sich selbst (z. B. SVV und Suizidversuche) als auch Fremdaggressionen (z. B. Wutausbrüche oder Gewalt). Die serotogene Gesamtaktivität kann gemessen werden, indem man serotogene Substanzen verabreicht und dann die Prolaktinfreisetzung misst, die bei BPS-Patienten geschwächt ist.

Zudem konnte man bei BPS-Patienten nachweisen, dass das cholinerge System empfindlicher ist (Koenigsberg, Siever). Durch diese Empfindlichkeit wird ein Mensch emotional sensibler und stimmungslabiler. Außerdem spielt das cholinerge System eine Rolle bei der Regulierung des REM-Schlafes. Borderline-Patienten haben eine verminderte und stärker schwankende REM-Phase.

Die Amygdala (Mandelkern) und der Hippocampus sind zwei zusammenwirkende Funktionseinheiten des limbischen Systems. Mit Magnetresonanztomographie und Positronen-Emissions-Tomographie konnte festgestellt werden, dass bei BPS-Patienten die Amygdala sowohl verkleinert als auch übererregbar ist (Bohus 2004). Die Amygdala ist ein zentraler Teil des stressverarbeitenden Systems und mit dem Traumagedächtnis verbunden.

Nach Heller und Van der Kolk ist der Hippocampus, der für Gedächtnisabspeicherungen eine wichtige Rolle spielt, bei BPS-Patienten sogar noch stärker degeneriert als die Amygdala. Die Schäden der Borderline-Patienten sind im Übrigen identisch wie bei Patienten mit schweren Posttraumatischen Belastungsstörungen (Bohus, Heller, Van der Kolk). Die Defizite stören die Gefühlsverarbeitung, intensivieren das Emotionsgedächtnis und machen Patienten überempfindlich für Reize. Zudem wird das System durch intensive unangenehme Gefühle (wie Scham, Ärger und Angst) weiter beeinträchtigt, wodurch eine Abwärtsspirale entstehen kann.

Quelle: Wikipedia

MFadaCme Charmenton


Wo Leid ist, da ist auch Krankheit – meine Meinung

so kann es dann aber auch nicht sein, sonst wäre jeder mit Liebeskummer krank, jeder der um einen Toten trauert hätte demnach eine Krankheit - oder anders, jeder der sich ein Bein bricht hat demnach ne Krankheit, jeder der altersschwach ist, usw usw.

J%an7x4


Wenn jemand von Geburt an nur ein Bein hat, oder einen Arm, oder blind ist.. ist das dann eine Krankheit?

dzan(ae8x7


Madame Charenton

Man fühlt sich ja auch krank wenn man Liebeskummer hat und streng genommen gleichen die Hirnaktivitäten eines frisch Verliebten ja auch der eines Zwangsgestörten. Der Ausdruck "Krank vor LIebe" ist zwat etwas altmodisch, beschreibt es aber doch recht gut. Besonders wenn dies Gefühl übersteigert wird, wie zum Beispiel bei Stalkern ist es dann schon krankhaft. Das selbe gilt für Trauer für die man ja auch psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen kann und manchmal auch muss.

Anders gesagt: Man geht ja auch nicht mit jedem Schnupfen zum Arzt, aber krank ist man in dem Moment dennoch. Leid kann ja auch temporär sein, die Seele verfügt über enorme Selbstheilungskräfte und auch Menschen die ein Trauma erlebt haben haben eine gute Chance das es sie nicht dauerhaft beeinträchtigt. Krank war man dann trotzdem, man hat nur einfach keinen Arzt gebraucht weil es so vergangen ist. Eben wie eine Erkältung oder ähnliches.

Beinbrüche gelten selbstverständlich auch als Krankheit udnzwar auch für die Krankenkasse sonst bekäme man dafür ja keine Unterstützung.

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