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Ich weiß nicht was meine Therapeutin von mir will

mpusk&atnxuss


Soll ich ihr sagen da sich im mom in einer Therapie bin und wechseln will weil die Therapieform nicht passt ?

Oder sage ich garnichts ?

Das Verhältnis zwischen Patient und Therapeut ist wichtig. Also weihst du die neue oder potenziell neue Therapeutin natürlich in die Situation ein. Es gibt nichts zu verheimlichen oder zu verstecken.

Im übrigen frage zukünftig bevor du eine Therapie beginnst ob die Therapeuten eine psychotherapeutische Ausbildung besitzen. Das ist heute Standard und ich würde bei niemanden anfangen der keine besitzt. Die ohne Ausbildung sind Therapeuten vom alten Schlag (meistens auch Älter) und hier in dem Forum liest man schonmal so kruse Geschichten wie bei dir ("neue" Therapeuten behandeln einen Patienten eigentlich nicht so). Das soll jetzt keine Verurteilung sein, auch Therapeuten ohne die Ausbildung mögen durchaus gut sein, aber du kannst dir sicher sein bei Therapeuten die eine haben, das sie gut sind.

*:) @:)

L(e9andrxa36


fundierte Tiefenpsychologie ist es jetzt noch.

Es wurden erstmal 25 stunden genehmigt.

Bei der neuen Therapeutin weiß ich nicht viel bisher. Sie möchte mir gerne alles in Ruhe bei dem Erstgespräch erklären.

Soll ich ihr da sagen das ich bisher die Stunden die fundierte Tiefenpsychologie hatte ??

Ich hab in den letzten Wochen auch vermehrt darüber nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen das ich doch lieber Zukunftsorientiert arbeiten möchte.

Soll heißen das ich lernen möchte meine Sachen in den Griff zu bekommen.

Ich will garnicht mehr wissen was Unbewußt ist – was was ausgelöst hat und so ...

Ich habe gemerkt das ich meine Probleme beim Schopf packen und sie ändern muss ( und möchte!!! )

Leider ging damals alles viel zu schnell – ich hatte noch stress mit meinem ADHS Jungen ( kam zu der Zeit in die Klinik) sodass ich garnicht richtig auf den Gedanken kam erstmal zu schauen was für eine Therapie ich da mache ^^

ber jetzt habe ich mich ausreichend informiert und bin mir sicher das die jetzige Therapieform garnicht die richtige für mich ist ( auch wenn ich es eine Zeit lang annahm )

Ichweiß wie gesagt nicht wie man sich verhält.

Es der Therapeutin sagen – ok – ich glaub da muss ich echt allen Mu der Welt für zusammen nehmen.

Aber es der "neuen" Therapeutin sagen ??? ??

L3eandr-ax36


Im übrigen frage zukünftig bevor du eine Therapie beginnst ob die Therapeuten eine psychotherapeutische Ausbildung besitzen.

Wie gesagt – ich war schon überfordert als ich die Therapie anfing.

nun bin ich schlauer ;-)

LueandrJa36


So, ende – ich werds der alte Therapeutin sagen ( dann muss ich mich halt damit auseinander setzten – gehört halt dazu )

Und ich werde es der potenziellen neuen Therapeutin sagen ( auch auf die Gefahr hin das sie sagt; Nein danke ) ^^

Zerreis mich ja im mom wieder nur selbst ....

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^** Vielen lieben dank an alle **^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Srunf2lowexr_73


Ja, Du solltest OFFEN von der lfd. Therapie berichten. Klar schildern, womit DU nicht umgehen konntest. Ist einfach hilfreich und klärt einiges, verhindert einen erneuten Flop.

Wenn die andere nur 25 Sitzungen beantragt hatte, war sie gutachtenfrei, d.h. musste nur ein Formular ausfüllen und ein Gutachter wurde gar nicht eingeschaltet bei der Bewilligung. Macht den Wechsel einfacher...

Es ist keine Schande, das Verfahren und/oder den Therapeuten wechseln zu wollen. Kommt häufiger vor. Aber sei ehrlich – und achte sehr genau auf Dinge, die Dir evtl. wieder Probleme machen. Sprich' sie an – oder lasse Dich gar nicht auf einen neuen Antrag ein nach den Probesitzungen.

Sollte das aber IMMER so laufen, auch beim 3. oder 5. Anlauf – dann würde ich ganz vorsichtig mal drüber nachdenken, ob ein Grund nicht vielleicht bei einem selber liegt.

Im übrigen frage zukünftig bevor du eine Therapie beginnst ob die Therapeuten eine psychotherapeutische Ausbildung besitzen. Das ist heute Standard und ich würde bei niemanden anfangen der keine besitzt.

OHNE Ausbildung DARF man gar keine Praxis betreiben. Außer als Heilpraktiker. Und einen Kassensitz für Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen bekommt man absolut gar nicht ohne Ausbildung!

Die Ausübung zur Heilkunde ist an die Approbation = Abschluss der Weiterbildung gebunden. Okay, alle die vor 1998 angefangen haben, sind da über eine Übergangslösung drangekommen. Aber auch das war mit Weiterbildungen verbunden.

Therapieschule und persönliche Sympathie spielen definitiv eine größere Rolle als die Weiterbildung. Die ist sicherlich z.T. gerechtfertigt, aber in vielen Bereichen lernt der Therapeut eher selber trotz extremster Existenzängste und Schuldenberg und konstanter Überlastung zu überleben und funktionieren, als extrem sinnvolle inhaltliche Dinge. Ohne jetzt desillusionieren zu wollen.

myuska8tnuss


Ich will garnicht mehr wissen was Unbewußt ist – was was ausgelöst hat und so ...

In allen Therapieverfahren gehts darum unbewusstes bewusst zu machen. Aber die VT hat so einen Lern-bzw. Erfahrungsansatz. Auch eine TP kann Erfolge bringen, aber ich finde es wird ein bisschen zu viel in alten Suppen gerührt.

Soll ich ihr da sagen das ich bisher die Stunden die fundierte Tiefenpsychologie hatte ??

Was spricht dagegen; Was sind deine Befürchtungen? Das sie Nein sagt? Du hast Erfahrungen in einer anderen Therapierichtung gesammelt und weißt nun das es die Falsche war. Dafür muss man sich nicht rechtfertigen.

Wenn du einen neuen Partner suchst, musst du dich ja auch nicht rechtfertigen wenn du vorher andere hattest. ;-)

*:) @:)

m]uXskaLtnxuss


OHNE Ausbildung DARF man gar keine Praxis betreiben. Außer als Heilpraktiker. Und einen Kassensitz für Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen bekommt man absolut gar nicht ohne Ausbildung!

Gibt es nicht noch alte Therapeuten die keine Ausbildung besitzen, die man aber weiter praktizieren lässt, weil man ihnen die Lebensgrundlage nicht entziehen kann?

S@unfrlowYer_7x3


Wie gesagt, mit entsprechender Berufserfahrung plus nachgewiesenen Weiterbildungskursen gab's 1998/1999 auch eine Übergangsregelung. Aber so ganz ohne Weiterbildung ging es da auch nicht. Der Vorteil "alter" Therapeuten ist, dass sie oft noch ergänzende Verfahren beherrschen jenseits der heute anerkannten drei großen Verfahren (Vt, Tiefenpsychologie, Analyse).

OT, aber:

Existenzgrundlage entzieht man den jungen Therapeuten, in dem in einigen Regionen die Kassenärztliche Vereinigung eine Abgabe von Kassensitzen verhindert. Ärgerlich für beide Seiten (Abgebenden und interessierten Nachfolger).

@ Leandra:

Gerade wenn Du sagt, dass dieses "Unbewusste" etc. Dir nicht hilft, sondern Du lieber konstruktiv aktuelle Probleme lösen willst (wozu halt aber auch gehört zu schauen, warum es manchmal nicht so klappt, wie Du es gerne hättest!), wirst Du damit vermutlich offene Türen einrennen.

Mach' dir nicht so viele Gedanken – sondern achte lieber darauf, ob es JETZT passt.

a:ug23x3


Auf die Frage von "muskatnuss" zur Übergangsregelung 1998/1999. Wer in den Jahren 1994 bis 1996 (nicht zu 100% erinnerlich), aber innerhalb eines definierten Zeitfensters in eigener Praxis eine bestimmte Anzahl von den Krankenkassen bezahlte Therapiestunden absolviert hatte, der konnte auf der Grundlage dieses Besitzstandes einen Kassensitz erhalten. Die Krankenkassen haben also vor 1998 darauf geschaut, wem sie eine Therapie bewilligten und wer diese durchführt; das wurde nicht einfach so bezahlt. Mag sein, dass da die eine oder andere Zulassung "durchgerutscht" ist, die es einige Jahre später nie gegeben hätte. Die Approbation mussten aber auch solche "Besitzstandswahrer" erlangen.

Die wesentliche Frage ist also auch, was Therapeut ab dem Jahre 2000 für seine Weiterbildung getan? Kann er das nachweisen und auf welche Weise geschieht dies. Nur gibt es da leider genügend Möglichkeiten um an die nötigen Punkte zu gelangen.

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