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Suizid bei schwerer chron. Erkrankung

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@ pelztier:

Ich habe nur eine chronische Erkrankung, die ein bisschen nervig ist. Trotzdem sind mir ein paar Sachen aufgefallen.

Ich bin ein Boxer, der seit Jahren den Ring nicht verlassen und immer noch die gleiche Partie kämpft, ohne Pause zwischendurch.

Und jetzt steht er kurz vorm KO Schlag, trotz des tapferen Kampfes zuvor.

Ich mache nebenbei Kampfsport und weiß, wie elends lang drei Minuten werden können. Wie hast du diesen Kampf gemeistert?

Außerdem braucht man, um einen KO zu vermeiden, eine gute Deckung. Das geht meistens über Kondition und Konzentration. Nicht umsonst sind Weltmeisterschaftskämpfe über 12 Runden angesetzt, weil sich damit die Spreu vom Weizen trennt.

Ich hätte gesagt, du hast da eine Riesenaufgabe erledigt. Sei stolz auf dich.

Die andere Frage, die sich mir gestellt hat, ist folgende: Was passiert, wenn jetzt endlich der Gong für das Rundenende geschlagen wird? Wie sieht die Pause aus? Du hast dir auch auf jeden Fall eine Pause verdient. ;-)

Falls du gegen dich selbst gekämpft haben solltest, könnte es sein, dass auch das Akzeptieren der Situation zu einer Verbesserung des Zustandes führt. Alleine ein Wechsel der Perspektive von "Das ist alles nicht mehr möglich." zu "Ah, das ist noch möglich!" führt einer deutlichen Erhöhung der Lebensqualität.

Meine Empfehlung wäre, dass du dir die nächsten Tage so angenehm wie möglich machst.

EYxsec-ratu's


Bei diesem Thema hat Deutschland wirklich noch einiges zu lernen :°(

Liebe TE, ich hoffe das Du wirklich weißt was Du willst und das Du jemanden findest der Dir helfen kann Deinen künftigen Weg "genau" so zu gehen wie DU das wünscht! :)* :)* :)*

GKoldenW#intxer


Tut mir Leid, dass es dir so schlecht geht. :°(

Ich wollte vielleicht noch eine Therapie Maßnahme anbringen. Ich habe mal gelesen, dass in Ausnahmefällen Marihuana als Schmerztherapie verordnet werden kann. Hört sich blöd an, aber es hat wohl schon vielen geholfen.

Ansonsten vielleicht in eine richtig gute Schmerzklinik, um dich einstellen zu lassen.

Nicht alle Ärzte sind gleich. Es gibt wirklich sehr engagierte und gut auf Schmerzen spezialisierte Ärzte.

Glol}denW`intexr


Ich würde dir raten, dass du das Ärztepotential in einer guten Schmerzklinik ausschöpfst und zuerst einmal deine Diagnose noch konkretisieren lässt.

Ich habe mal in einem Artikel, der über chronische Schmerzen ging gelesen, dass ein Arzt sagte, dass heutzutage niemand mehr Schmerzen haben muss. Der Rat hier war, sich eben eine spezialisierte Schmerzklinik zu suchen.

Dcoc fSchülxler


Ich finde es äußerst problematisch, hier im Forum, wo man sein Gegenüber gerade einmal aus wenigen Worten her kennt, über Fragen wie einen konkreten Sterbewunsch zu diskutieren, und dann auch noch Tipps zum "Gelingen" zu geben. Entsprechende Beiträge habe ich gelöscht.

Ich denke, ein solcher leichtfertiger Umgang mit dem Thema wird dem Anspruch dieses Gesundheitsforums nicht gerecht, dementsprechend bitte ich darum, an dieses Thema mit der größtmöglichen Zurückhaltung heranzugehen.

_-Nzixxe_


Ich hatte lediglich auf Informationen und Artikel hingewiesen, die kürzlich in allen Medien offen und öffentlich publiziert wurden, selbstredend mit kontroversen Diskussionen.

"leichtfertig" betrachte ich dieses Thema mit Sicherheit nicht – im Gegenteil – ich tue mich verflixt schwer damit.

J ulianxia


Hinweise auf die Patientenverfügung und auf die Notwendigkeit von Gesprächen mit den nächsten Angehörigen zu dem Thema sind meiner Meinung nach keine Beihilfe zum Suizid.

Duoc JSchgülxler


Ich hatte lediglich auf Informationen und Artikel hingewiesen, die kürzlich in allen Medien offen und öffentlich publiziert wurden, selbstredend mit kontroversen Diskussionen.

Diese Medien haben in ihren Artikel aber keinen Bezug auf die konkrete Situation der Fadenstarterin genommen.

Hinweise auf die Patientenverfügung und auf die Notwendigkeit von Gesprächen mit den nächsten Angehörigen zu dem Thema sind meiner Meinung nach keine Beihilfe zum Suizid.

Wenn solche Hinweise in einem Grundsatzfaden erfolgen, ohne einen klaren Bezug zu einem Einzelfall, so habe ich nichts dagegen. In einem konkreten Fall wie dem hiesigen, wo noch nicht einmal geklärt ist, um welche Krankheit es eigentlich geht, und wo es Hinweise darauf gibt, dass noch nicht alle verfügbaren Therapieoptionen ausgeschöpft sind, haben solche Hinweise einen sehr fatalen Beigeschmack, da sie doch eine grundsätzliche Bestärkung im angedachten Tun der Fadenstarterin beinhalten. Das betrachte ich durchaus als (wenn auch ungewollte) Beihilfe.

pSelztie#r86


Von marihuana habe ich auch schon gehört, aber das geht bei mir auch nicht. Viele Medis vertrage ich nicht mehr, oder sie greifen in die ohnehin massivst gestoerte Darmfunktion ein.

Schmerztherapie - da war ich bei der besten Schmerztherapeutin im ueberregionalen Raum. Aber: auch sie musste aufgeben.

Ich habe keinerlei ärztliche Anbindung mehr. regelmaessig bin ich nur zu meinem Gastro Doc an der Uniklinik gegangen, aber seitdem ich vor Schmerzen kaum mehr laufen kann, geht das nicht mehr, habe die Kraft nicht mehr, und machen kann er auch nichts.

Wenn es nur Muskelschwaeche waere oder sich meine Neuropathien nur in negativen Symptomen aeußern würden, da hätte ich kein Problem einen Rollstuhl zu benutzen. Aber ich kann nicht laufen wegen unerträglichen Nervenschmerzen und Missempfindungen.

Wenn es immer heißt, dass kein Patient in D. mehr Schmerzen ertragen muss, da kann ich nur lachen. Da ist für mich Hohn und Zynismus hoch zehn.

von klein an kenne ich nichts anderes als Schmerzen aushalten. Ich dachte sogar bis ins Grundshculkindalter, dass Bauchschmerzen etc normal wären.

@ Juliana

Tut mir leid, dass es bei meinemd damaligen Beitrag so rüberkam, als ob ich dich perseonlich angreifen würde. Kann sein, dass ich etwas aggressiv geschrieben habe, aber das war in keinster Weise auf dich bezogen.

Ich meine mich zu erinnern, dass du Kehlkopfkrebs hattest. Warum weißt du jetzt schon, dass du bei einem nächsten Rezidiv auch nicht mehr leben wollen würdest? Ich meine, sowas kann man doch immer erst IN der Situation für sich entscheiden, es sei denn, es geht um so was grundsaetzliches wie Demenz im Alter etc.

Ich habe schon sehr viel hinter mir, extreme Situationen durchmachen müssen.

Und trotzdem habe ich es geschafft. Was mir jetzt so zu schaffen macht ist meine Verschlechterung der Lebensqualität durch Ärzte und das psychische Problem damit, Opfer von Fehbehandlungen geworden zu sein.

Ich weiß für mich, dass ich sehr viel geschafft habe und auch weiterhin schaffen würde, ABER es gibt ein paar wenige Dinge, die ich nicht nochmal durchmachen KANN. Nicht nochmal von Anfang an. Und das ist leider passiert. daher die Entscheidung.

pmelztiter86


und wo es Hinweise darauf gibt, dass noch nicht alle verfügbaren Therapieoptionen ausgeschöpft sind

Das finde ich schon leise anmaßend und unverschämt. Und bitte welche Hinweise?

Sie können gar nicht wissen, was ich schon alles ausprobiert habe.

und da tut der Name der Erkrankung rein gar nichts zur Sache aber bitte:

[[http://www.orpha.net/consor/cgi-bin/OC_Exp.php?Expert=2978.0&lng=DE]]

Ich bitte aber darum, den Namen dieser Erkrankung hier nicht in dem Thread auszuschreiben.

Und das ist nur die Grunderkrankung.

Habe dazu noch verschiedene Neuropathien und neurologische Störungen, Blaseprobleme, Durchblitngsstoerungen.

dmany_x80


Und bitte welche Hinweise?

das habe ich mich allerdings auch gefragt ":/ Vielleicht die Behandlung im Ausland die noch möglich wäre ??? Aber wer bezahlt die ???

Pelztier...Du bist stärker als du selber glaubst. Wenn es jemand schafft, dann DU!! ich habe den größten Respekt vor Dir und deiner Ausdauer!!! :)^ :)=

Bitt glaub weiter an dich, gib nicht auf :)*

p=elztiXeSr8Y6


Ich finde es wirklich sehr verwunderlich, dass man nicht über so ein Thema bei einer schweren Chron. Erkrankung diskutieren darf, aber zahlreiche Magersuchts Threads mit Triggern und gegenseitigem Aufwiegeln und Mitleids/Aufmerksamkeitsheischen werden nicht reglementiert.

dvanjy_8x0


Ich finde es wirklich sehr verwunderlich, dass man nicht über so ein Thema bei einer schweren Chron. Erkrankung diskutieren darf, aber zahlreiche Magersuchts Threads mit Triggern und gegenseitigem Aufwiegeln und Mitleids/Aufmerksamkeitsheischen werden nicht reglementiert.

:)_ ich verstehe deinen Unmut, finde es auch völlig fragwürdig. Vorallem das hier:

Ich hatte lediglich auf Informationen und Artikel hingewiesen, die kürzlich in allen Medien offen und öffentlich publiziert wurden, selbstredend mit kontroversen Diskussionen.

Diese Medien haben in ihren Artikel aber keinen Bezug auf die konkrete Situation der Fadenstarterin genommen.

Wenn es danach ginge, dürfte man überhaupt keine Links/Informationen/Artikel zu Erkrankungen/Situationen & Lebenlagen o.ä einbauen, denn in den seltesten Fällen, beziehen die sich auf den TE. aber vielleicht gibt es ja jemand hier im Forum, dessen OP gefilmt wurde und in der Presse puplik gemacht wurde....der Link wäre dann zulässig, weil er sich definitiv auf den Fadenstarter und dessen konkrete Situation, bezieht :=o

D{oc <Schü*llxer


@ pelztier86

Das finde ich schon leise anmaßend und unverschämt. Und bitte welche Hinweise?

Sie schrieben selbst:

schmerzherapie habe ich hinter mir

Eine Schmerztherapie hat man hinter sich, wenn man entweder keine Schmerzen mehr hat oder sich bewusst dafür entscheidet, die Schmerzen auszuhalten. Wenn beides nicht zutrifft, gibt es keinen Grund, warum eine Schmerztherapie nicht fortgeführt wird.

Sie schrieben danach auch noch:

Ich habe keinerlei ärztliche Anbindung mehr. regelmaessig bin ich nur zu meinem Gastro Doc an der Uniklinik gegangen, aber seitdem ich vor Schmerzen kaum mehr laufen kann, geht das nicht mehr, habe die Kraft nicht mehr, und machen kann er auch nichts.

... und bestätigen damit erneut meine Einschätzung, dass bei Ihnen noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

@ dany_80

Wenn es danach ginge, dürfte man überhaupt keine Links/Informationen/Artikel zu Erkrankungen/Situationen & Lebenlagen o.ä einbauen, denn in den seltesten Fällen, beziehen die sich auf den TE.

Richtig. Aber üblicherweise haben solche Links auch nicht das Potential, einen Fadenstarter darin zu bestärken, sich aufzugeben. Das ist doch hier die eigentliche Problematik.

p@elyztmiJer86


Rede/schreibe ich Chinesisch? Die Schmerztherapeutin hat aufgegeben, gesagt, sie könne mir nicht helfen, weil alle Therapieoptionen ausgeschöpft sind.

Da meinte ich, dass ich Schmerztherapie hinter mir habe. Ich habe mich NICHT dazu entschieden, die schmerzen auszuhalten. Da ist dich wirklich Unfug hoch zehn.

Muss ich noch den Link zitieren, dass Therapiemaßnahmen schon bei meiner Grunderkrankung allein unzureichend und unbefriedigend, quasi nicht existent sind.

Mein Gastro Doc sagte selbst mal zu mir, ich solle nicht mehr kommen, weil er nichts machen könne, bin trotzdem weiter hingegangen , aber immer nur noch zum Reden. Mehr war's nicht. Und er sieht es genauso, dass man bei mir nichts mehr machen kann.

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