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Suizid bei schwerer chron. Erkrankung

lkea!na-B~urgfesxt


Hab auf deine Seite geschaut, sind das alles deine Werke?

Die Zeichnungen find ich toll :)=

Wie geht es dir jetzt? Etwas besser als heute Nacht?

pJelztiexr86


Ja, alles von mir. Aber schon länger her...kann nicht mehr zeichnen/malen, auch aufgrund den Nervenschmerzen in den Händen.

Besser nicht wirklich? So ohne Hoffnung...

l.eana-vBurgfexst


Die Bilder sind aber schön. Ich mag Zeichnungen.

Was machst du denn den ganzen Tag? Hast du einen festen Tagesablauf?

prelz;tierx8x6


Tja, was mache ich den ganzen Tag...warten, bis ich wieedr so müde bin, dass ich vll etwas schlafe.

Ansonsten meinem Körper hinterher rennen. Er fordert sein Recht ein, macht mich zum Gefangenen.

l~eaWna-Baurgfexst


Hmm :-(

sYchn:eck0e19$8x5


:)* :)* :)* :)* :°_ :°_ :°_ :°_ :°_

S{pCee+dxyse


Hallo Pelztier *:)

Las jetzt alles mal durch und muss sagen, die Vorstellung, was Du alles schon durch hast in so jungen Jahren, ist schrecklich :°_ :)*

Ich kann verstehen, wenn jemand nicht mehr möchte, wenn er soviel Leid erlebt und selbst die Ärzte nicht mehr weiter wissen....

Aus eigener Erfahrung ( ich hatte bereits zweimal Krebs, Lungenembolie und diverse andere Erkrankungen) kann ich sagen, ich möchte auch selbst entscheiden können, zu gehen oder zu bleiben. Von daher ist eben auch eine Vorsorgevollmacht so wichtig, um nicht andere für mich entscheiden lassen zu müssen.........

Leider ist es eben nicht Normalität, im wirklichen Leben und auch hier im Forum offen mit diesem Thema umzugehen, obwohl es doch immer heißt, der Tod gehört zum Leben dazu und eigentlich beginnen wir mit unserer Geburt ja schon wieder zu sterben........Als es mir so schlecht ging und ich schon meine Beerdigung plante, wollte auch niemand offen mit mir darüber sprechen, außer meine Onkopsychologin.

Von daher ist es vielleicht wirklich noch eine Überlegung wert, eine geeignete Psychologin zu finden, die Dich in Deinen Gedankengängen unterstützen kann :)*

Ansonsten wünsche ich Dir viel Kraft, egal , welchen Weg Du auch einschlägst und den Du für Dich als richtig erachtest :)*

p#elzStiexr86


Ich weiß nicht warum, ich erzähle einfach mal weiter.

Ich habe dieses Jahr schon so viel mitmachen müssen...

Im April diesen Jahres hatte ich eine große Op, bei der das Brustbein gespalten und die Thymusdruese entfernt wurde.

Ein halbes Jahr zuvor hatte man dort einen Tumor entdeckt, wusste jedoch nicht, was es war.

Schließlich entschied ich mich zur Op, denn rs bestand die Möglichkeit, dass die immunologische Problematik, die ich seit einer verkorksten, unnötigen und falsch durchgeführten Immuntherapie vor 2 Jahren und die vermutlich für die Schmerzhafte Neuropathie und Durchblutungsstoerung verantwortlich ist, mit diesem Tumor zu tun hatte. (der andere Teil der neurologischen Klinik ist durch meine Grunderaknkung bedingt, aber dieser belastet mich nicht so sehr und verursacht vor allem keine Schmerzen)

Ich wagte kaum zu hoffen, aber es war meine einzige Option...und wirklich, erst schien es, als ob das Hoffen berechtigt gewesen wäre.

Ich traute mich kaum zu hoffen, und gerade als ich annehmen musste, dass es wirklich geklappt hatte, kam der Tritt in die Fresse.

ich war am Boden zerstört, wusste nicht mehr, wie weiter. Dich irgendwie kratzte ich meine verblieben Kraft zusammen und kaempfte weiter. Denn ich wusste, von nun an muss ich das allein hinbekommen, denn niemand sonst kann mir mehr helfen und ich wuerde keinen fraglichen und risikoreichen Therapieversuche mehr zustimmen, nur weil andere Optionen durch Ärzte fehlten.

Und langsam, ganz langsam merkte ich mit meinem persoenlichen Ansatz Verbesserungen, und nach 2 Monaten unheimlicher Disziplin und Kraftverbrauch hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, es schaffen zu können, kurz vor dem Durchbruch zu sein.

Und dann kam es, wie es kommen musste. Ich erklaerte mich entgegen meinem Vorsatz, keine Therapieversuche mehr zu machen, bereit noch einmal ets anderes zu probieren,meinen Eltern zuliebe, die mit mir soviel durchgemacht und Nerven gelassen hatten.

Sie konnte nicht verstehen, dass ich nun ueberzeugt davon war, am besten selbst damit klarzukommen (und tatsächlich war ich mit meinem Ansatz so weit wie noch kein Arzt zuvor gekommen) Meinten, jemand müsse mir helfen, ihnen ging es zu langsam...

Aber ich hatte Angst, vom regen in die Traufe zu kommen, und ich hatte mir zuvor geschworen nichts mehr gegen mein Baucgefuehl, ws immer recht hatte, zu tun. Und doch, aus Liebe tut man viel...

Jedenfalls hat dieser Therapieversuch einen furchtbaren Rückschlag verursacht. So massiv und allumfassend, dass ich nicht mehr hoffen kann. Und nicht nur un Bezug auf das immunologische Problem/Nervenschmerzen, sondern auch in Bereichen, in denen ich mir zuvor kleine, aber für mich so wichtige Rperfolge muehsam erkaempft hatte.

Nun habe ich das Gefühl, dass mir alles genommen worden ist.

pzelzt#iexr86


Und wieder mal frage ich mich:warum immer ich?

Wird mein kämpfen denn niemals belohnt werden?

p(elzytFie"r86


Auch hier lag übrigens ein schwerer Eingriff in meine Persönlichkeitsrechte vor, und wieder nur aus der unheilvollem Mischung aus Arroganz, Selbstüberschätzung und Selbstgerchtigkeit heraus. Auch bei diesem Therapieversuch wurden Dinge gemacht, von denen ich weder wusste noch mein Einverständnis gegeben hatte (im Gegenteil, in weiser Voraussicht hatte ich genau mitgeteilt, was ich unter keinen Umständen behandelt haben möchte, weil ich aus Erfahrung wusste, dass das nicht gut geht...dazu wurde sich nicht geaussert, und genau das trotzdem einfach gemacht, wie ich erst hinterher erfuhrt, als es schon zu spät war)

suchneEcke1I98x5


@ pelztier

Mein Schatz hatte auch ein Thymus-Ca

pgelztiexr86


Soll es das gewesen sein?

Offenbar, fest steht, ich kann nicht mehr. Das geht über jede Menschenkraft.

Ich haette weitergekaempft, doch nun kommen zu der enormen physischen Belastung die Selebstvorwuerfe und der Zorn, die mich zerfressen.

Ich hätte so vieles ertragen, aber das ist das schlimmste, was man mir hätte antun können.

Wie soll man da noch glauben, dass man ein recht darauf hat, auch einmal ein kleines stück vom Kuchen abzubekommen, vom Kuchen des Glücks?

Nein, man hat kein recht, und es gibt auch keine ausgleichende Gerechtigkeit.

Das Leben ist ungerecht und es interessiert niemanden, das Leben nicht, und auch keinen Gott, dass es fuer manche Menschen besondern fies ist.

Alles geht einfach weiter seinen Gang, die Erde dreht sich weiter, ungeachtet der persönlichen Tragödie, die die eigene Welt zum Stillstand hat kommen lassen.

Wozu soll man weiterkaempfen? Wozu sich immer wieder zum Deppen machen lassen? Wozu immer wieder Bittsteller sein, für ein kleines bisschen "verdientes" Glück, wenn man alles, was man bekommt, immer nur ein Tritt in die Fresse ist? Wenn alle Gehversuche zum Scheitern verurteilt sind?

Just because "the Show must go on"?

GSol$denW!intexr


Es tut mir so leid für dich. Ich kann dich aber wirklich verstehen. Das ist wirklich eine Scheiß Krankheit.

Mir fällt noch so meine letzte Idee ein. Wie wäre es wenn du dich an z.B Stern TV wendest und deine Geschichte erzählst. Da wurde vielen geholfen. Die besten spezialisten dazu geholt. Im Ausland wurden Ärzte aktiv. Es muss dir nicht gefallen. War nur so ein Gedanke.

@:) :)*

sPchn>eckme1x985


pelztier, ich hab grad eine Kerze für dich angezündet – vielleicht kommt ein bisschen von dem Licht und der Wärme bei dir an :)- :°_ :)*

GKo!lden=Wintexr


WO auch immer du bist Pelztier. Nach deinem verzweifelten Posting.......

@:) :)- :)- :)* :)*

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