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Suizid bei schwerer chron. Erkrankung

Eghem0aliger Nu'tzerH (o#4671x93)


Pelztier, magst du noch etwas zu deinem Thema schreiben?

L_uc=i32


@ Pelztier

Du hast nicht mal eine Diagnose. Woher weiß du das es zur Tod führen kann?

[...] (unangemessen, Provokation)

h&e:r"ze)nsRguote6x9


hallo, ich bin auch sehr krank, bei mir sind es mehrere krankheiten aufeinmal, ich habe täglich schmerzen u muss viele medikamente nehmen. bin schwerbehindert, habe pflegestufe u eu rentner bin ich auch. der begutachter sagte mir , dass ich bald im rollstuhl lande. aber dagegen sträube ich mich u versuche immer wieder zu üben, trotz schmerzen.

wenn es mir doll schlecht geht, dann denke ich an die menschen, denen es noch schlechter geht, an die die nicht mehr lange zu leben haben. dann denk ich immer reiß dich zusammen, das leben ist schön. ich bin glücklich über jeden neuen tag, das durchatmenm an frischer luft, das lachen der spielenden kinder. ich bin glücklich über jede zeit mit meiner familie, die mich auch unterstützt.

so konnte ich im letzten jahr nochmal eine burg besuchen, mich in ihren schatten setzen u die aussicht genießen. ich konnte mit meinerfamilie an einer familienfreizeit teilnehmen u ich war nie außen vor. mir wurde sogar ermöglicht an einem picknick im wald teilzunehmen u es hat so geregnet an dem tag. aber das war mir egal. und auch ich kann nicht immer überall hin. zu allen kranheiten muss ich auch ein wassermedikament nehmen u das rennen auf toilette macht mich schon fertig u dazu bin ich auch inkontinent. klar manchmal heule ich vor schmerzen, wenn mir beine u füße weh tun oder sogar die hände, aber an suizid habe ich nie gedacht. ich will meine enkel noch aufwachsen sehen, will mit meiner familie zusammen sein und das noch sehr viele jahre. jeder hat seine aufgabe, auch ich, obwohl ich körperlich nicht viel machen kann. mein motto ist mir immer das positive aus jeder situation raus suchen, auch wenn es gerade nicht gut läuft und nach regen kommt immer wieder die sonne. :)*

JAulbexy


@ Pelztier

Du hast nicht mal eine Diagnose. Woher weiß du das es zur Tod führen kann?

[...]

Luci32

Ich habe jetzt nicht den ganzen Faden gelesen, aber sie schreibt doch schon auf der 1. Seite, dass sie eine Diagnose hat! ???

@ pelztier

Ich kenne Suizidgedanken nur zu gut. :)_

Aber mittlerweile will ich leben. Die Wende kam, als ich vor 2 Jahren eine Lungenembolie knapp überlebt habe. Eine Krankheit, an der jährlich 40.000 Menschen in Deutschland sterben. Seitdem kämpfe ich. Ich habe allerdings "nur" chronische psych. Krankheiten (und eine körperliche, aber nichts woran man sterben muss). Alles alles Gute dir! @:)

JBuJlPey


@ Luci

Da bin ich anderer Meinung.

Habe pelztiers andere Fäden überflogen und bin mir sicher, dass sie eine schwere Erkrankung hat. Sei bitte vorsichtig mit solchen Aussagen!

P`lüsc,hbiesxt


Einen Suizid auszuführen erfordert sehr viel Mut. Und den haben Gott sei dank nur wenige.

Viele Schwerkranke hätten es am liebsten sie könnten einfach einschlafen und würden nicht mehr aufwachen.

p-elzt3ier8x6


@ Juley

Danke.

Ich werde hier nichts mehr groß schreiben, denn es ist eigentlich klar, dass es kaum junge Menschen in einer ähnlichen Situation gibt, zumindest nicht hier. Und das ist ja auch gut so.

Ich habe nur wirklich keinen Nerv mehr mich mit "ich bin krank, aber kriege trotzdem alles auf die Reihe" Leuten auf der einen, und Möchtegern-Kranken auf der anderen Seite auseinanderzusetzen.

Dir wünsche ich jedenfalls für deinen weiteren Weg auch alles Gute, auch wenn deine Probleme so ganz anders zu sein scheinen - aber du scheinst mich mehr verstanden, weil gelesen zu haben als so manch anderer hier!

pUelzbtie3r86


@ Luci

Ich würde vorschlagen, du unterlässt deine ständigen Unterstellungen. Ich könnte auch einiges dir unterstellen, und das sogar noch untermauern. Ist mir aber zu blöd.

Wenn man keine Ahnung hat: einfach mal den Mund halten. Das ist etwas, was du dir meiner Meinung nach öfter zu Herzen nehmen solltest.

Und falls das in deiner [...-]Welt noch nicht vorgekommen sein sollte: Es gibt durchaus Menschen, die leiden an mehreren schweren Erkrankungen gleichzeitig.

Der Thread ist 3 Jahre alt. Damals hatte ich noch keine neurologischen Ausfälle. Und war trotzdem schon schwer krank, und hatte trotzdem schon mehrere Diagnosen. Ja, das soll es geben...

p1elIztiexr86


Du hast nicht mal eine Diagnose. Woher weiß du das es zur Tod führen kann?

[...]

[...] (Bezug auf gelöschte Inhalte) Du präsentierst dich doch nur allzu gerne als die Mutter, Uni-Absolventin, klinische Psychologin und Sportlerin in Personalunion, die all das trotz ihres Handicaps geschafft hat. Ja - ist schön für dich, und ja, das ist eine Leistung. Aber offensichtlich brauchst du es, dich immer wieder vor anderen damit zu profilieren.

Das ist meine Erfahrung: klinische Psychologen haben alle selbst ein Problem.

Dein Leben ist gut? Prima. Dann frage ich mich, warum med1 seit neuestem nun auch noch deine Spielwiese ist. Doch nicht um solchen "um Mitleid heischenden Personen" wie mich ihre in deinen Augen "wahre Krankheit" vor Augen zu führen?

p.s.: hättest du auch nur ein Mindestmaß von dem verstanden, was ich all die Seiten zuvor geschrieben habe, dann wüsstest du auch meine Diagnose [...] Die Erkrankung, die ich bereits habe, führt in vielen Fällen zu einem vorzeitigem Tod, und zu lebengefährlichen Komplikationen, die ich schon hatte (Sepsen etc).

[...]

J&ulexy


pelztier :)_ @:) :)*

Lass dich von solchen Leuten, die keine Ahnung haben, nicht runterziehen!

hkerzeNns$gute6k9


oh bitte nicht streiten, schmerzen sind echt was richtig schlimmes. ich habe gerade sehr doll schmerzen in beiden beinen, es zieht u zerrt u brennt von den oberschenkeln bis in die füße. diese schmerzen habe ich oft, aber heut ist es sehr heftig. ich habe gestern noch was neues zum spritzen wegen diabetes bekommen. da ich die schmerzen kenne denke ich aber nicht, dass das von der neuen kommt. von außen sieht man nix.

pelztier ich versteh dich sehr gu, aber streite dich doch nicht mit denen, die dich hier runter machen. das regt auf u macht noch mehr schmerzen. bei mir bitte nicht auf fehler achten, ich seh die tastatur nicht so gut und mir passieren oft diese tipfehler.

ich weiß nicht, was ich dir raten kann, aber mit meinem vorigen kommentar wollte ich dir nur nochmal sagen, dass das leben schön ist, auch wenns oft weh tut. :)* @:)

p*elzti{erx86


@ herzensgute

ich kenne diese fiesen neuropathischen Schmerzen auch, habe sie täglich. Und ich empfinde fast nichts Schlimmer an meiner momentanen Situation als eben diese Schmerzen.

Und genau diiese Schmerzen, die am meisten meine Lebensqualität beeinflussen, hätten nicht sein müssen, sind die Ärzte und eine Fehlbehandlung Schuld...

Hast du denn einen Typ 1 Diabetes/Kindheitsdiabetes?

k3athxa26


Hallo pelztier,

ich bin gerade erst auf deinen Thread gestoßen - leider, denn sonst hätte ich dir schon viel früher geantwortet. Ich hoffe trotzdem, dass du dies noch liest.

Ich denke, ich bin in einer sehr ähnlichen Situation wie du. Wenn die 86 in deinem Nick dein Geburtsjahr ist, dann sind wir beide sogar genau gleich alt.

Ich möchte hier öffentlich nicht allzu sehr ins Detail gehen, da meine Krankheit so selten ist, dass es mich identifizierbar machen würde. Wenn du nach dem Lesen meines Beitrags Interesse hast, können wir uns aber diesbezüglich gerne per PN unterhalten.

Meine Krankengeschichte verlief / verläuft wohl in großen Teilen ähnlich wie deine. Angefangen hat es bereits als ich ein Kind war mit plötzlichen halbseitigen Lähmungen, erst nur im Gesicht, dann kamen Zunge und Augenmusekln dazu, nach einigen Monaten zog sich die halbseitige Lähmung fast bis zum Knie. Gehen war unmöglich und ich auf den Rollstuhl angewiesen. Zu diesem Zeitpunkt war ich längst durchuntersucht und da nichts gefunden werden konnte, auf die psychische Schiene abgeschoben. Die Diagnose lautete atypische Magersucht, was sich allein auf mein dafür "typisches" Alter und den Gewichtsverlust bezog - dass ich nichts lieber wollte als essen, aber mich aufgrund der Gesichts- und Zungenlähmung nur mehr von Sachen ernähren konnte, die durch einen Strohhalm passten, hat niemanden interessiert.

Und das hier...

Das ist meine Erfahrung: klinische Psychologen haben alle selbst ein Problem.

... ist leider auch meine (traurige) Erfahrung.

Das Leben gerettet hat mir damals nicht zum ersten Mal meine Mutter, die mir als einzige geglaubt hat und hinter mir gestanden ist. Sie hat einen Kinderneurologen gefunden, der mich erstmals (!) komplett durchgecheckt hat und die Lähmungen sowie die klinische Schwäche bestätigt hat. Nach vielen vielen MRTs, CTs und PET-Scans entdeckte man schließlich eine Art Gerinnsel auf der Gehirnhaut - man entfernte es und die Lähmungen verschwanden nach und nach. Zurückbehalten habe ich die halbseitige Gesichtslähmung (die sieht man aber nur mehr beim Lachen), eine teilweise Zungenlähmung und einseitige Taubheit.

Mehrere Jahre hatte ich danach "Ruhe", dann fing es erneut an, diesmal mit Sehstörungen und epileptischen Anfällen. Die Ärzte warfen mit den wildesten Verdachtsdiagnosen um sich, aber keiner hatte auch nur einen blassen Schimmer. Schließlich stellte man extremen Bluthochdruck fest, der auch die Anfälle verursachte und von den Nieren ausgelöst wurde, da alle Arterien im Oberbauch bei mir verschlossen oder verengt sind. Die Diagnose dazu nenne ich jetzt aus Anonymitätsgründen nicht, aber man eröffnete mir gleich zu Beginn, dass der einzige Spezialist im Lande für diese Krankheit in seiner ganzen Karriere 3 Fälle hatte, ich wäre sein vierter. Wie bei dir gibt es für meine Krankheit keine wirkliche Behandlung und niemanden, der sich auskennt. Was dann folgten waren mehrere Bypässe, wobei bei manchen OPs geschlampt wurde und weitere OPs folgten. Ich hatte dreimal ein akutes Nierenversagen, von dem sich die Nieren wieder erholt haben, nach der letzten OP hatte ich dann jedoch eine Infektion nach der anderen, die in einem Multiorganversagen mündeten, wobei mir das Nierenversagen diesmal geblieben ist.

Derzeit ist meine Situation so, dass ich seit fast 3 Jahren Hämodialyse mache - derzeit bin ich noch / wieder halbtags arbeitsfähig, aber nun ja, eine besondere Lebensqualität habe ich nicht. Ich war immer jemand, der sehr aktiv war und vieles spontan gemacht hat, das geht nun nicht mehr. Verreisen geht zwar, aber ich muss Monate im Vorhinein alles planen und mich um Dialyse am Urlaubsort kümmern. Je nachdem, wohin man verreisen möchte, bedeutet das auch einen nicht unerheblichen finanziellen Aufwand. Meine Eltern ermöglichen mir vieles, wofür ich ihnen sehr dankbar bin - mein Lohn, der durch das Sozialamt noch etwas aufgestockt wird und das Pflegegeld reichen gerade für Miete / Strom / Gas / Wasser und Lebensmittel / Hygieneartikel.

Wie du habe ich mir schon oft die Frage gestellt, wie es weitergehen soll. Ob eine Transplantation überhaupt klappen könnte, ist aufgrund der Situation meiner Gefäße völlig unklar, und ich habe keine Ahnung, ob ich es überhaupt versuchen wollen würde, wenn ich die Chance bekäme. Ich habe in den vergangenen Jahren mehr als einmal an Suizid gedacht, es sogar bereits einmal versucht, indem ich die Dialyse abgebrochen habe, weil ich einfach keinen Sinn mehr in meinem Leben gesehen habe. Damals habe ich mich nach etwas mehr als 2 Wochen umentschieden, weil ich doch noch nicht sterben wollte. Aber ich behalte mir das Recht vor, die Entscheidung zum Dialyseabbruch jederzeit erneut zu treffen und habe für diesen Fall durch eine Patientenverfügung Vorsorge getroffen. Für den Moment habe ich mich mit meiner Situation arrangiert, wie das ist, wenn sich etwas verändert, beispielsweise ständige Schmerzen hinzukommen, das kann ich jetzt nicht sagen... mein Leben zu beenden ist jedenfalls eine sehr reale Möglichkeit, die ich immer im Hinterkopf behalte.

Ich würde mich freuen, noch etwas von dir zu lesen.

katha

rBathlvose


Die Erkrankung möchte ich nicht hier im oeffentlichen Forum nennen, da sie so selten ist, da würde mich jeder erkennen...

Spezialisten gibt es nur im Ausland, wo ich auch diagnostiziert wurde.

Das Problem ist,dass die wenigen Therapieoptionen, die es gibt, bei mir nun auch nicht ausprobiert werden können aufgrund der Folgeerscheinungen, die durch die Fehlbehandlungen hier entstanden sind.

Wenn, dann würde ich zerbrechen und sterben an den Folgen dieser Fehlbehandlungen.

pelztier86

Ähm...von woher sollte man dich dann kennen, wenn wir die Diagnose wüßten ???

Normalerweise wäre ich die Letzte, aber wirklich die Allerletzte, die einen schwer Kranken nicht ernst nimmt oder nicht mitfühlt. Wenn andere manche Kranke längst aufgegeben haben, bin ich immer noch für diese Leute da usw...ABER deine Sache macht mich so langsam wütend:

was soll das Theater, die Diagnose nicht zu nennen? [...]

Ja, ok...kann ja sein, ich habe auch solche Dinge in mir, aber wenn ich darüber rede, dann rede ich auch Tacheles und sage nicht, da ist was, was ich nicht preisgeben will und rede trotzdem immer drumrum und die anderen sitzen drumherum wie bei -Rate mal mit Rosenthal-.

Sorry...neee.... :|N >:(

p>elztLier8x6


....und ich habe weder Interesse noch Lust mich zu rechtfertigen...

Wenn du alles gelesen hättest, wüsstest du sie ohnehin.

%% [...]

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