» »

Das Leben ist nicht fair, oder etwa doch?

CEhri\s_-dmxf


leana-Burgfest

Wie weit standen wir vorm Abgrund? Wann genau?

Es gibt unzählige :-o Momente seit den 1960ern. Ein Beispiel ist von Anfang er 1980er. Da lösten russische Satelliten Alarm aus, von den USA würden (Atom)raketen starten. Nur aufgrund des umsichtigen Handelns des zuständigen Generals wurde ein Gegenangriff verhindert. Er wurde übrigens unehrenhaft aus der Sowjetarmee ausgeschlossen.

Die Satelliten hatten Sonnenblitze/reflektionen als Raketenstart "erkannt"....

NZo_LNamex_


Ist es fair, dass Waffen existieren und wir nicht unser Möglichstes tun, dass sie nicht mehr existieren?

NLo_NWame_


Fairness? Schön und gut.

Warum schafft ihr die Waffen nicht ab?

h)udemxcv


Selsbt wenn es keine "Waffen" mehr gäbe, würde irgendwann einer anfangen andere Menschen zu töten, zu unterdrücken usw.

Dazu braucht es an sich die Waffen auch nicht. Die meisten Waffen auf der Welt stabilisieren. Nur wenige destabilisieren!

WwolRfg7anxg


Die meisten Waffen auf der Welt stabilisieren. Nur wenige destabilisieren!

Das sind die Phrasen der Waffenindustrie. Und mit der gleichen abstrusen Logik läuft (fast) jeder Ami mit einem Schiesseisen namens Peacemaker in der Hosentasche durch die Gegend.

B>LACK|PEAxRL1


Ich denke jeder hat Probleme und die die keine haben lügen.

hvudeVmcv


Sicher ist das Argument etwas "blöd", dennoch finde ich, ist da eine gewisse Wahrheit dran.

Ich laufe übrigens nicht mit einem Schießeisen rum, hehe.

Wie schon gesagt, der Mensch findet Wege sich gegenseitig zu unterdrücken und Landesgrenzen gewalttätig zu verschieben.

Auch ohne Neuzeitwaffen!

Wenn es keine Neuzeitwaffen gäbe, würden die Menschen eben mit Knüppeln usw. aufeinander losgehen.

So ist er eben, der Mensch.

Früher war der "bewaffnete Konflikt" noch etwas "ehrlicher". Da stellte man sich mit deinen Armeen auf einem großen Acker gegenüber und dann wurde aufeinander losgegangen.

Da wusste jeder, was Phase ist.

Heute drücken Leute aus 10000en Kilometern ein paar Knöpfe und "BUMMM", schepperts irgendwo auf der Welt gewaltig.

Meist mit vielen unbeteiligten Verletzten.

Was das angeht, war es früher vielleicht besser, weil eben nur die Armeen involviert waren.

lOeanga-BuXrgfesxt


Es gibt unzählige :-o Momente seit den 1960ern. Ein Beispiel ist von Anfang er 1980er. Da lösten russische Satelliten Alarm aus, von den USA würden (Atom)raketen starten. Nur aufgrund des umsichtigen Handelns des zuständigen Generals wurde ein Gegenangriff verhindert. Er wurde übrigens unehrenhaft aus der Sowjetarmee ausgeschlossen.

Die Satelliten hatten Sonnenblitze/reflektionen als Raketenstart "erkannt"....

Findest du es nicht etwas gewagt über Ausrottung zu sprechen?

Es ist nichts passiert. Unter Ausrottung versteh ich einen Zustand, der sich nicht beeinflussen lässt. Krieg gehört da zwar schon dazu, denn irgendwann läuft alles nur noch drunter und drüber. Trotzdem ist es keine Art von Naturkatastrophe, die man nicht in der Hand hätte.

W&olfgxang


Ich versprühe mal wieder Pessimismus:

Ich habe keineswegs den Eindruck, dass die Amis im Iraq oder in Afghanistan das Heft in der Hand hatten / haben.

Auch was aktuell im Nahen Osten läuft (sei es rund um Israel, seien es die weiteren arabischen Staaten) sieht nach meinem Eindruck aus der Ferne nicht so aus, als ob da jemand genau wüsste, wo der Hase lang läuft. Die Meldung "Wir stehen kurz vor dem Endsieg" wurde schon oft gesendet. Meist war der Endsieg noch weit entfernt und oft siegte doch die andere Seite.

hpudeYmcv


Gewalt ist eben, je nach Kulturkreis, mehr oder minder Teil des Alltags.

Dazu kommt dann sicher noch die Verbohrtheit, Angst vor Machtverlust, oder Gesichtsverlust usw.

Die Vergeltungsangriffe zwischen Israel und Palästina sind doch ei gutes Beispiel.

Niemand ist in der Lage, aus Kultur-, Gesellschafts- und Machtgründen darauf zu verzichten.

Israel baut einfach Siedlungen und stichelt damit gegen Pal.

Die schießen Raketen auf die Israelis.

Die schicken Jets und beschießen "Stellungen".

So geht es hin un her und hin und her, weil keiner nachgeben "kann".

lYeanaQ-BuUrgfes5t


Wolfgang, ich hab bisher wirklich nicht kapiert warum die dort "unten" überhaupt Krieg führen. Irgendeinen Grund wurde mal genannt, ich kann es aber nicht nachvollziehen.

Ich frag mich eher für die Zukunft wie das weiter gehen soll. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Amis dort glücklich und zufrieden abziehen und eine heile, heile Welt hinterlassen.

Ich denke die Wunden sind zu tief um zu heilen, es kann doch nie Frieden geben, oder?

Ich gebe es zu, ich verstehe keine Politik, entweder mangelt es mir an Intelligenz – denn ich sehe darin keine Logik. Oder es ist schlichtweg einfach nicht zu verstehen. Ich denke aber ersteres. Ich sehe mir die Dinge an, lese mit und lass mir gern auch etwas erzählen, aber das ist rein informativ, einen Sinn darin oder gar Verständnis bleibt leider aus.

leeanga-BTurgxfest


Israel baut einfach Siedlungen und stichelt damit gegen Pal.

Niemand ist in der Lage, aus Kultur-, Gesellschafts- und Machtgründen darauf zu verzichten.

Naja. das soll ein Grund sein, das ist das eben wieder, was ich nicht verstehen kann.

Mein Verstand sagt mir, dass dies einfach nur ein dummer, dummer Grund ist Menschen abzuschlachten, trotzdem passiert es. aber wirklich einen Grund ist das doch nicht ":/

Aber im Prinzip scheiß egal, denn es passiert ja doch....

Wio$l2fganxg


es ist schlichtweg einfach nicht zu verstehen.

Ich habe es auch aufgegeben, in dieser Beziehung etwas verstehen zu wollen. Je älter ich werde, desto weniger verstehe ich, aber ich bin so arrogant zu behaupten, dass das nicht an mir liegt.

Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen, aber Dummheit muss man nicht verstehen.

GFolZdmädrchen


Fairness? Schön und gut.

Warum schafft ihr die Waffen nicht ab?

Würden sie abgeschafft, würden sie früher oder später wieder erfunden oder anders hergestellt. Nur, weil etwas verboten wird oder ist, bedeutet das nicht, dass kein Bedarf mehr danach besteht, im Gegenteil. Irgendjemand wird immer früher oder später Wege finden, seinen Willen durchzusetzen. Notfalls entgegen dem Willen anderer. Folglich sind die Menschen nicht fair, und da das Leben sich indirekt aus Menschen zusammensetzt und von ihnen gestaltet wird, ist es ebenfalls nicht fair. Alles, was menschengemacht ist, trägt den Makel des Menschen.

M0iRvo"Lxi


Alles, was menschengemacht ist, trägt den Makel des Menschen.

Der Wolf des 21. Jahrhunderts unterscheidet sich in seinem Verhalten nicht vom Wolf des 11. Jahrhunderts, der Mensch des 21. Jahhunderts schon.

Die Selbstreflexion und die Fähigkeit zur Korrektur des eigenen Handels unterscheidet den Menschen von allen anderen Spezies. Neben den vielen Makeln die der Mensch besitzt, ist dies vor allen Dingen die Ursache für seine Stellung als am höchsten entwickeltes Lebewesen auf unserem Planeten.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH