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Das Leben ist nicht fair, oder etwa doch?

WXo~lfgxang


Ich merke gerade, dass dieser Artikel nur gegen Bezahlung lesbar ist. Wenn ihr aber eingebt in google

.

"Berliner Behörden nehmen Ku-Klux-Klan ins Visier"

.

dann bekommt ihr einen Link, der kostenlos lesbar ist. ;-) :-D

Ndo_Nazme_


Ein starker bzw. nach wie vor stärker ausgelebter Instinkt (resultierend aus Angst, der Angst nicht zu überleben) führt zu kontinuierlichem und sehr präsentem Machtbestreben, welches sich in so ziemlich jeder Person entdecken lässt, ob es nun hier in Deutschland, auf der anderen Seite der Welt oder irgendwo anders ist. Dieser "Machthunger" erstreckt sich letzten Endes auf partnerschaftliche Beziehungen, "gemeinschaftliches Miteinander", interkulturelle und politische Beziehungen. Wirklich friedliche Menschen sind nicht die Regel, sondern die Ausnahme.

Und das ist schon seit Menschengedenken so. Man will nicht wirklich "gleich" mit allen anderen sein, sondern im Zweifel lieber stärker, denn schwächer als "die anderen".

Gründe und Vorwände für die Feindseligkeit und Dominanz gab es schon immer – sei es das Überleben durch rohe Gewalt, "die göttliche Wahrheit", politische Ideologien oder wirtschaftlicher Imperialismus zum Wohle des Landes und der Familie.

Die Welt ist nicht friedlicher, als sie jemals war. Gewiss ist sie weniger blutig, aber ob in den Köpfen mehr Fairness herrscht, darf zweifelhaft bleiben. Der Wohlstand eines Landes kann leicht über das hinwegtäuschen, was sich in den Köpfen abspielt.

Der Wohlstand eines Landes ist maßgeblich durch seinen technologischen Fortschritt und seine Marktdominanz bestimmt. Ob dies, so es denn gegeben ist, einem fairen Denken entspringt und ein solches fördert, ist wirklich fraglich.

Fortschritt und Wohlstand werden oftmals aus der Not geboren und aufrechterhalten, um niemals wieder in Not zu geraten. Daraus wiederum resultiert ein konkurrenzgeprägtes Denken, welches immer und immer wieder Gewinner und Verlierer braucht. Nachvollziehbar ist das, aber fair?

N"o_QNaxme_


"Wir müssen schneller, besser, erfolgreicher sein – der Marktführer. Geringe Verluste, hohe Rendite – mit allen Mitteln. Wir sind die Gewinner, nicht die Verlierer. Wir müssen nur alle an einem Strang ziehen."

Das ist Krieg.

zxwetsc=hge x1


Ich denke es liegt daran das wir Menschen die einzige Lebewesen sind, die auf fairness Wert liegen, und ständig bewerten was fair ist, und was unfair ist, und mit biegen und brechen versuchen unfair ins fair zu ändern.. Das Leben ist nicht fair, wenn wir es mensclich sehen.. Wir haben ein riesen Drang dazu alle glücklich machen zu wollen, was sehr meschliches , aber eben nur menschliches und komplett unrealistisch..

Meine Mutter war sehr gläubig und ich habe sie einmal gefragt als Kind, warum mein Meerschweinchen gestorben ist, weil ich habe zu Gott gebetet, das es nicht stirbt.. Ich meinte zu meine Mutter das wenn es ein Gott geben würde, hätte er mich zugehört.. Meine Mutter guckte mich an und meinte zu mir, das Gott mich immer zuhört, aber das sein Antwort eben ab und zu ein Nein ist, aus welchen Grund auch immer... Das hat mich irgendwie nachdenklich gemacht..

Wir menschen erwarten immer eine Lösung für sachen die traurig oder belastend sind.. Ab und zu gibt es halt keine Lösung...

Das leben ist halt nicht fair ;-)

NXo_tN=am?e_


Wir haben ein riesen Drang dazu alle glücklich machen zu wollen

Ist das so?

Wenn dem so sein sollte, dann stellen wir uns ziemlich doof an.

N:o_Namxe_


Man stelle sich die gesamte Welt als eine große Formel vor. Was würde die meisten Menschen am meisten glücklich machen?

zlwet}schjge 1


Das kann man doch pauschal gar nicht sagen..

Nwo_NaTme_


Man stelle sich die gesamte Welt als eine große Formel vor. Was würde die meisten Menschen am meisten glücklich machen?

Das kann man doch pauschal gar nicht sagen..

Warum nicht? Gibt es denn nicht etwas, was alle Menschen glücklich macht und in dessen Ermangelung es einen unglücklich macht?

Zum Beispiel Waffen? Eher nicht.

Gibt es nicht einen Grundbaustein des Glücks?

m8ollJi2


Gibt es nicht einen Grundbaustein des Glücks?

Zufriedenheit

Nwo_Npame_


Gibt es nicht einen Grundbaustein des Glücks?

Zufriedenheit

Ich stimme zu. :)z Mir fiele zumindest kein besserer Baustein ein – zumindest nicht in einem geistigen Sinne.

Was jedoch wäre der Grundbaustein in einem materiellen Sinne?

m[oYlli12


Was jedoch wäre der Grundbaustein in einem materiellen Sinne?

Ich würde sagen, da gibt es keinen, denn wenn du unzufrieden bist,

reicht dir kein Geld der Welt um glücklich zu sein.

Von materiellen Dingen will der Mensch immer mehr und wird immer unzufriedener, denn es erhellt nicht sein Herz, befriedigt nur die Gier.

N2oj_Napme_


Ein Herz erhellt die Welt? Was erhellt das Herz?

SHirhTeJlemarxk


Ich denke es liegt daran das wir Menschen die einzige Lebewesen sind, die auf fairness Wert liegen, und ständig bewerten was fair ist, und was unfair ist, und mit biegen und brechen versuchen unfair ins fair zu ändern.. Das Leben ist nicht fair, wenn wir es mensclich sehen.. Wir haben ein riesen Drang dazu alle glücklich machen zu wollen, was sehr meschliches , aber eben nur menschliches und komplett unrealistisch

wobei wir auch Glück und Fairness unterscheiden müssen. Ein Wirtschaftsliberalist könnte vielleicht sagen: Glück ist das Ziel des Menschen, während Fairness die Möglichkeit ist, dieses Ziel in dem Maße zu erlangen, wie man es verdient. Wie viel Glück man verdient, hängt vom eigenen Fleiß und Durchhahltevermögen ab.

So jemand hätte den Drang, allen eine faire Chance auf Glück zu geben. Deshalb ist beispielsweise das Streben nach Glück in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung als Menschenrecht aufgeführt (auf einer Stufe mit dem Recht auf Leben und Freiheit).

Das heißt aber überhaupt nicht, dass am Ende alle glücklich sein sollen - das Recht, das alle haben sollen, ist das Streben nach Glück, und nicht etwa das Glück selbst.

Daneben gibt es natürlich auch viele Menschen, die jedem Menschen ein bisschen Glück garantieren wollen, weil man sich dieses Glück nicht erst durch Strebsamkeit verdienen muss, sondern weil es einem per Geburt zusteht. Demnach erhält der Mensch das Recht auf Glück nicht erst durch Leistung, sondern hat es schon, weil es sich aus der Würde des Menschen ableitet.

~#y~Erem(ixt~y~


So was wie Fairness von seiten des Lebens gibt es schlicht und einfach nicht. Das ist ein rein menschliches ziemlich naives Konzept, das keiner Überprüfung durch die Natur standhält. Man braucht sich nur mal eine Tierdokumentation anzusehen, um herauszufinden, wie es darum wirklich bestellt ist!

Das stimmt nicht. Der Mensch bzw. die gesamte Natur sucht nach dem Ausgleich. Auch ein Mensch erträgt es z.B. nicht, dauerhaft benachteiligt zu werden, oder dauerhaft geprügelt zu werden, ohne dabei krank zu werden. Man braucht den Ausgleich: wer benachteiligt wird, sucht Anerkennung, wer geprügelt wird, will zurückschlagen...nur so kann ein Gleichgewicht gehalten werden, nur so kann man sich überhaupt erhalten. Es ist wie bei einer Waage.

Sogar wem es auf Dauer nur gut geht, bekommt mit der Zeit ein Problem. Wenn man den Ausgleich als Fairness ansieht, so hat ihn die Natur doch vorgesehen.

Wie das Ungleichgewicht, dass die einen als hungernde Kinder in der dritten Welt leben müssen und andere reich im Westen, ausgeglichen wird, weiß ich allerdings auch nicht. ":/

Haben diese Menschen vielleicht doch etwas an hohem Gut, was wir hier nicht haben? Das das der Ausgleich ist? Ich weiß es nicht. Oder, wenn man an Wiedergeburt glaubt, dann könnte man es so sehen, dass jeder mal unter schlechten und unter guten Bedingungen ein Leben führen darf. Wer weiß. ":/

Jedenfalls gibt es den Ausgleich, überall, auch im Kosmos. @:)

CKorneElia59


Hast du dir mal angeguckt, die Tiere sich in ihrer sozialen Gruppe verhalten? Angefangen bei Hühnern, und bis hoch zu den Schimpansen? Immer gibt es eine Gruppenstruktur, eine Hackordnung, in der ein Tier am unteren Ende der Leiter steht, auf dem alle anderen dann mehr oder weniger herumtrampeln. Bei Schimpansen geht das so weit, daß ein höhergestelltes Weibchen einem niedriggestellteren das Junge wegnehmen kann, ohne daß das sich ernsthaft wehrt. In den Zoos müssen die Tiere dann getrennt werden, damit das Junge überlebt. Von wegen Ausgleich!

Ich sehe deinen Ausgleich nicht wirklich. Klar, Aktion erzeugt Reaktion, wer geprügelt wird, will irgendwann zurückschlagen. Aber das ist nur das alte Gesetz Gewalt erzeugt Gegengewalt, Druck erzeugt Gegendruck. Ganz gut erkennbar wird das am Beispiel von Diktaturen, von denen in letzter Zeit ja so einige gefallen sind. Da ist der Druck einfach zu groß geworden, aber wie lange hat es gedauert, bis sich das soweit aufgebaut hatte, daß die Menschen auf die Straße gingen, ohne sich um die Konsequenzen für sich selber zu scheren? Und hat sich an ihren Lebensumständen seither wirklich so viel verändert? Nein, meist ist nur ein unfaires System gegen ein anderes eingetauscht worden, weil zuviel Machtgier im Spiel ist. Die kleinen Leute werden immer am unteren Ende der Leiter bleiben und es wird auf ihnen herumgetrampelt werden, ganz so wie in der Hackordnung der Tiere!

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