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Was ist nur los,Wochen nach der Geburt gehts mir gar nicht gut

J-amiex0209 hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich bin zum 1. Mal hier und habe ein Problem, was mich sehr belastet. Ich bin w und 32 Jahre. Vor gut 3 Monaten habe ich mein Kind zur Welt gebracht, Schwangerschaft und Geburt war auch ganz ok. Auch nach der Geburt fühlte ich mich gut. Stille mein Kind auch voll. Doch irgendwann nach ca.7-8 Wochen fing es an, das es mir gar nicht mehr so gut ging. Und ich kann nicht verstehen warum das so ist. Alles fing an, als ich mit meinem Kind spazieren war und anschl. noch im Geschäft zum Einkaufen. Dort wurde mir auf einmal ganz komisch im Kopf wenige Sek. als ich vorm Regal stand, schwer zu beschreiben. Ich bekam dann Angst und überlegte nicht lieber aus dem Laden zu gehen, dachte ich kippe um oder so. Bin aber drin geblieben und versuchte meinen Einkauf zu erledigen. Ich fühlte mich noch recht komisch. Danach sofort nach Hause. Seitdem habe ich ständig irgendwelche Symptome bestimmt 3 Wochen durch, habe mich so schlecht gefühlt Kopfschmerzen, Übelkeit, Unwohlsein, kein Antrieb, lustlos ich weiss auch nicht ständig was anderes. Das machte mir natürlich Angst, dachte ständig an Krankheiten. Als es mal gar nicht ging, fuhr ich zu meinem HA ich schilderte ihm alles und er meinte es sei psychisch. Muss dazu sagen war 2009 und 2010 in Therapie wegen angeblicher Angststörung. Habe auch seit 2010 Antidepressiva genommen bis zu meiner SS, dann hab ich abgesetzt. Es sollte jetzt halt wieder eine depressive Episode sein. Was ich nicht so glauben kann, warum weiss ich nicht. Ich bilde mir halt immer ein, ich hätte eine schlimme Krankheit. Es wurde auch besser, Symptome waren auch weniger manche ganz weg aber eben noch nicht ganz weg, fühle mich noch nicht so wie vorher. Und das belastet mich. Weil es halt nach 3 Monaten immer noch nicht besser ist. Ich hab auch so eine Art benommenheitgefühl, so beschreibe ich es jetzt mal so echt komisch, und wenn ich manchmal nach draussen gehe dann iss das Gefühl so wie unwirklich, und manchmal auch im Geschäft noch schlimmer, da bekomme ich echt Angst. Seit 2 Wochen ca. kamen auch so komische Gefühle in Beine und Hände dazu. Hatte auch schon paar Tage dazwischen wo ich gar nix hatte bzw. nichts gemerkt habe an Symptomen. Da war ich so froh drüber, aber die kamen wieder. Mal mehr mal weniger und jetzt nach über 3 Monaten immer noch da. Was ist das ??? Ich habe so Angst!!! Mich würde gern interessieren ob es hier wem ähnlich geht. Ich würde mich auf Antworten freuen. Weil ich weiss nicht mehr was ich machen soll. Ständig diese doofen Gedanken, das ist nicht toll. Ich möchte wieder leben wie vorher. %-|

Antworten
TPhis TLwilighwt Gaxrden


wichtig wäre ja erstmal herauszubekommen, ob du etwas körperliches hast oder es doch psychisch ist.

wie wäre es mit einem blutbild, wo nach eisen, schilddrüse etc. geguckt wird? zur not auch auf eigene kosten.

Spun flowxer_73


Eine medizinische Abklärung wäre sicherlich empfehlenswert, aber: Bei einer Vorgeschichte mit Angsterkrankung ist man v.a. nach der Geburt auch erneut gefährdert. Und Angst vor einer schlimmen Krankheit ("Hypochondrische Störung") ist letztlich auch nur eine von vielen Angststörungen.

J-amie0x209


Hm...ja stimmt, aber während der SS wurde doch ständig Blut abgenommen, Eisen war zum Ende hin etwas erhöht, aber da hatte ich ja Medis gegen genommen. Im Kh wurde ja auch Blut abgenommen. Weiss aber nicht worauf getestet wurde. Mein HA wollte schon einen Bluttest machen, aber ich weigerte mich weil ich Angst hatte. Oh man ich weiss auch nicht was los mit mir ist. Es kann einen echt verrückt machen. Hab auch ständig Stress mit meinem Partner. Und manche Nächte mit dem kleinen waren auch nicht immer einfach. Kann das vielleicht auch an Stress liegen ???

JEamie0x209


Was von Hypochonda sagte mein Arzt mir damals auch schon was. Vielleicht sind auch meine Hormone durcheinander, ich hab keine Ahnung. Alles doof!!!

SVchnlüppLidu


Hallo,

lass mal dringend deine Schilddrüsenwerte bestimmen.

da hatte ich nach der Schwangerschaft auch Probleme.

und einige "Symptome" die du beschreibst passen auch ganz gut

Schnüppidu

J9aRmiUe02x09


Danke für eure bisherigen schnellen Antworten!!!

J)amdie020x9


Hey Schnüppidu :)z danke für deine Antwort. Was hattest du denn alles genau für Symptome? Und ab wann fingen die bei dir an und wielange?

M[onstjermuddxi


Hallo Jamie,

was du da durchmachst, kenne ich nur zu gut.

Bin seit Jahren mit ADs eingestellt und mir ging's gut damit.

Die erste Schwangerschaft, Geburt, Zeit danach...alles Paletti.

DIe zweite Schwangerschaft hat mir echt "das Genick" gebrochen.

Habe nach der Geburt meines zweiten Kindes ständig diffuse Symptome gehabt und wurde Dauergast beim Arzt (bei diversen, um genauer zu sein).

Etliche Blutbilder, Untersuchungen usw....alle ohne Befund.

Mein Gyn weigert sich aber bis heute, ein Hormonstatus zu machen, ich würde mir alles (bezogen auf med. Vorgeschichte) einbilden.

Fakt ist jedoch, dass ich im Kalender festgehalten habe, wann ich welche Symptome hatte und habe diese später mit meinem Zykluskalender abgeglichen (selbst 13 Mon. nach Geburt schwankt der Mist noch zwischen 20 und 50 (!) Tagen).

Erstaunlicherweise, waren jene Symptome (die von "tierischer Gereiztheit" über "starke Magenschmerzen" bishin zu "starker Migräne mit Aura, krankenwagen, tatütata usw") immer nur dann bzw. wesentlich verstärkter präsent, wenn Eisprung óder Einsetzen der Periode anstanden.

EIn furchtbarer Spießroutenlauf, Lebensplanung rund um den Zykluskalender inbegriffen!

Nehme nun den ersten Monat die Minipille und bis soweit zufrieden!

Natürlich kann diese nun auch einen Placeboeffekt haben - mir egal - hauptsache es geht bergauf!

So...ENde des Romans! :-)

LG

S4unflo(werx_73


Wenn es nichts Organisches ist: Klar kann das alles am Stress liegen!

Selbst eine "problemlose" Hormonumstellung ist Stress für den Körper; plus Schlafmangel, plus die doch vorhandenen Unsicherheiten bzgl. Kind und neuer Verantwortung. Und und und.

Nicht umsonst gilt die Geburt eines Kindes als sog. "kritisches Lebensereignis, was einen erhöhten Risikofaktor hinsichtlich des Auftretens einer psychischen Problematik darstellt.

Und wenn man diesbzgl. bereits vorbelastet ist, ist das Risiko halt nochmals höher!

Lass' das bitte nicht außer Acht...

J&amiex0209


Hallo Monstermuddi :-D

danke für deine Antwort! Ad´s hatte ich 1 1/2 Jahre genommen (mir ging es auch gut dabei)bis zur Schwangerschaft, dann habe ich abgesetzt. Übrigens meine 2. SS. Die erste ist schon 10 Jahre her. Ich hoffe auch das alles was mit den Hormonen zutun hat, und nicht irgendwas schlimmes ist. Hm..das mit den Kalender keine schlechte Idee, ich habe es auch versucht, aber das Problem ich habe jeden Tag irgendwas deswegen kann ich schlecht sagen wann ich was habe. Hatte auch vor Wochen mit der Stillpille angefangen, die habe ich nach einer Woche wieder abgesetzt, weil es mir ja so doll schlecht ging. Da dachte ich und dann noch die Pille dazu, nee. Wusste ja auch nicht wo es her kam. Nun nehme ich die Stillpille wieder seit einer Woche. Zu meinen Symptomen gehörten auch so Art Schwankschwindel keine Ahnung ob man das so nennt. Das ist jetzt aber weg, genau wie Schwindel. Hitzewallungen hab ich auch noch ständig, wie noch andere Symptome. Ging es dir denn jetzt 13 Monate schlecht bis du mit der Minipille angefangen hast, und jetzt erst wurde es besser? Hattest du auch jeden Tag was mal mehr mal weniger? Ich find das schlimm. Und mach mir da natürlich auch jeden Tag Gedanken drüber, was das ist. Komm aber auch nicht von den Gedanken weg, ja aber wie auch wenn man jeden Tag irgendwelche dooffen Symptome spürt.

Ist ja auch schön das es bei dir bergauf geht, ich wünschte es wäre bei mir genauso....

lg back

JIa\miem0x209


Hey Sunflower_73 Danke!

Ja ich habe daran auch gedacht oft sogar das es evtl.auch daran liegen könnte, sagte mir mein Arzt ja genauso. Nur ich habe das Problem, ich kann es nur schwer glauben das es daran liegen könnte. Ich bilde mir eben irgendwelche Krankheiten ein und nicht das es an der Psyche liegt. Weil ständig sind die Symptome da jeden Tag und es hört nicht auf, das kann doch nicht die Psyche sein, so denke ich. Sind auch ganz andere Symptome wie damals, bevor ich Antidepre.genommen habe. Da hatte ich ständig u. a Herzrasen. Das habe ich jetzt so nicht. Es muss doch mal wieder besser werden. Nichts :°( Das zieht mich runter und mein Partner hat es da auch nicht immer leicht mit mir, wobei ich auch nicht einfach bin. Aber ich möchte einfach nur das es wieder besser wird und ich wieder ein Leben habe mit lachen und was dazu gehört. Daher sicherlich auch meine Launen.

lg

SDunflBowrer_73


Aber es ist doch ganz klar: ANGST macht Körpersymptome. Angst plus Symptome führt dazu, dass man sich umso genauer beobachtet. Also bemerkt man auch umso mehr Beschwerden.

Wie war es mit Deiner Angst in der Vergangenheit? Waren da die Ängste begründet?

Wie gesagt:

Medizinische Abklärung finde ich sinnvoll. Aber bevor man jetzt wochenlang nichts anderes tut und letzlich nichts bei rauskommt, sollte man den Angstaspekt einfach nicht ignorieren.

Vielleicht kann das hier auch weiterhelfen: Rauh-Somatoforme-Beschwerden-Krankheitsängste-Informationen

Jfamime020x9


Bei mir wurde generalisierte Angststörung damals festgestellt (Angst vor die Angst)u.a. Die Angst war immer unbegründet, die Symptome machen mir Angst. Damals hatte ich ständig Herzrasen, Schwindel usw...dachte ständig ich kippe um und das wars. Wusste nie warum.Es kam einfach so zb.beim Tv schauen. So Art Attacke, Herz fing plötzlich an zu rasen und da bekam ich Panik. Sind angebliche Angst Panikattacken gewesen. Das hatte ich ständig, bis ich in die Klinik kam Therapie, da wurde es besser. Aber wie gesagt zu dieser Zeit waren es andere Symptome wie jetzt. Manche neue dazu gekommen und alles ganz anders, aber kein Herzrasen,und wenn mal, was selten vorkommt, weiss ich mittl.mit umzugehen. Selbst wenn es an der Tür gekl.hatte bekam ich gleich Angst. Es fing damals so an das ich im Bett lag nicht hoch kam und mich krank fühlte, ich dachte ich bekäme eine Grippe oder so. Sorry wenn ich alles etwas durcheinander schreibe, aber es ist echt viel was ich am liebsten schreiben würde. Fühle ich mich gut,was zur zeit eher selten ist, habe ich keine Angst und denke auch nicht an Krankheiten. :°( :°( :°(

MCons5t0ermuHddi


Hi Jamie :-)

Wie gesagt, mir kommt das alles sehr bekannt vor.

Auch bei mir wurde vor Jahren eine "Generalisierte Angststörung mit depressiven Episoden" diagnostiziert. Medikamentös wurde ich eingestellt und es wurde alles wesentlich besser.

Was bei dir in den Jahren wohl geschehen ist, ist eine Symptomverschiebung.

Denn natürlich achtet man immer genau und ganz besonders auf das, wovor man sich momentan am meisten (un/begründet) fürchtet.

Bei mir ist auch die "Hauptangst" (gewesen), Schwindel/Ohnmacht...alles so in dieser Größenordnung. Natürlich war es dann auch so, dass mir mordsschwindelig schon beim Aufstehen war, wenn ich wusste, heute liegt wichtiges XYZ an.

Der Tag war somit quasi schon immer gelaufen, bevor ich auch nur den zweiten Fuß aus dem Bett gezerrt habe

Aber nu´n zum SPießroutenlauf nach der Geburt meiner Tochter....

Ich habe in beiden Schwangerschaften mein Antidepressivum weiternehmen dürfen.

Allerdings hatte ich bei meiner Tochter 30 Wochen dauerbrechen und nach den Tabletten wars am schlimmsten.

War ständig nur am rauf und runter dosieren, quasi ein- und ausschleichen.

Ich war nach der Geburt extrem erschöpft - in so einer Heftigkeit noch nie verspürt.

14 Tage nach Entbindung (nicht gestillt, war also der erste Zyklus) mein erster Migräneanfall mit Aura.

Ich hab Gedacht, ich hab nen Schlaganfall, geb den Löffel ab...was auch immer. :|N

Krankenhaus, zig checks...MRT, Blutwerte alles gut.

und dann ging's von Monat zu Monat immer lustig weiter.

Meist hatte ich ab Periodenbeginn für ein paar Tage Ruhe.

Aber kurz vor oder genau AM Eisprungtag gings dann wieder los....entweder ich hatte unerklärliche Organschmerzen, starken Schwankschwindel, Fieber, Magen/Darm, extrem depressiv verstimmt (für 1-2 Tage)...oder, oder, oder....

Und mein damaliger Gyn sagte halt immer, es würde da keine Zusammenhänge geben, würd mir das alles einbilden.

Was von dem Ding her schon unmöglich ist, wenn man keinen geregelten Zyklus hat.

Das wäre vllt möglich, bei nem 28er Zyklus sich zeitnah "irre" zu machen.

Aber nicht, wenn der Mist zwischen 20 und 50 Tagen schwankt und man im Nachhinein so deutlich die Zusammenhänge sieht (dank des Kalenders), dass es einen bald anspringt.

Ich hatte in dieser Zeit übrigens fast jeden Tag leichte, unterschwellige Symptome.

Klar, die Angst-Paranoia sitzt einem dann ja quasi auf der Schulter, stimmts?

Mir gehts jetzt seit Wochen jedenfalls mal wieder richtig gut und ich komme endlich mal wieder zum durchatmen! ;-D

Wie lange willst du denn noch stillen?

Vielleicht wäre eine andere Pille (nicht Stillpille) für dich wesentlich sinnvoller?

Viele liebe Grüße! :)z

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