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Pädophilie

n@icnCic88


Du schließt es in Zukunft nicht aus falls sich Dein Umfeld destabilisieren sollte und befürchtest Dich nicht unter Kontrolle haben zu können. Ich habe nicht geschrieben das Du deshalb direkt weggesperrt gehörst, sondern das Du von Profis beobachtet werden müsstest und in Therapie gehörst.

Zustimmung. Nichts anderes tu ich ja...

Du schreibst selbst, dass Du nicht nur einfach pädophil bist, sondern zudem sadistische Fantasien hast, was für mich tendenziel noch deutlich gefährlicher für Dein gesamtes Umfeld ist als wenn Du Kinder lieben würdest und sie als eigenständige menschliche Lebewesen mit eigener Persönlichkeit und eigenen Gefühlen wahrnehmen und respektieren würdest.

Es hört sich vermutlich paradox an aber ich kann Kinder auch lieben und ich respektiere jeden Menschen und ihre Gefühle weitaus mehr als der Großteil der Menschheit... Für mich wäre sogar ein kleiner Klaps als Erziehungsmaßnahme als Elternteil absolut Tabu. Zudem bewerte ich zum Beispiel das Thema Beschneidung aus religiösen Gründen als völlig unmoralisch, da ich das Selbstbestimmungsrecht des Kindes höher bewerte als irgendwelche Traditionen.

Die Sexualität "sagt" mir genau das Gegenteil. So ein extremer Gegensatz ist vermutlich schwer verständlich aber gerade deshalb sollte doch klar sein, warum ich diesen Zustand beenden will...

Emxse7c4ratxus


Ich beabsichtige nicht, dass Du Dich hier verteidigen musst. Ich erkenne Deine Schwierigkeit gut und mir ist klar, dass Du einen Weg gehen musst der schwer und lang ist, vorallem vor dem Hintergrund, dass es kaum Spezialisten gibt die Dir helfen könnten. Aus meiner laienhaften Sicht gibt es nur eine Möglichkeit für Dich langfristig ein glückliches Leben führen zu können und diese muss darin bestehen Deine Psyche soweit zu stärken das DU SELBST es 100% ausschließen kannst JEMALS Deinen Neigungen nachzugeben. Medikamente können diesen Prozess sicher unterstützen, können aber keine dauerhafte Lösung darstellen.

m.nexf


Du schließt es in Zukunft nicht aus falls sich Dein Umfeld destabilisieren sollte und befürchtest Dich nicht unter Kontrolle haben zu können.

Er schließt es aktuell so sicher aus wie nur irgend möglich. Ob in Zukunft etwas passiert, was das ändern könnte, kann er nicht wissen, ergo wäre es ziemlich naiv von ihm eine 100%-Aussage hören zu wollen. Du kannst auch nie sicher sagen, dass in deinem Leben nie etwas passieren wird, dass dich psychisch so fertig macht, dass du eine Gewalttat begehst, auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering sein mag. Es waren z.B. schon viele Männer nicht ganz so "nett" zu ihrer Fremdgehenden Ehefrau, da hieß es dann auch "Er war so ein Netter, dem hätte ich das nie zugetraut!"

E-xsecrza7tus


ergo wäre es ziemlich naiv von ihm eine 100%-Aussage hören zu wollen.

es geht nicht darum was andere wollen. Der TE muss es für sich 100% wissen. Wir sprechen hier übrigens nicht über evt. Straßenverkehrsdelikte wo man man sagen kann "Ich bin nicht sicher, ob ich mal zu schnell fahren werde.... könnte passieren wenn ich mal Stress habe".

mJnef


Man kann aber auch für sich selbst nichts zu 100% wissen. Ich weiß, dass wir nicht von kleinen Delikten reden. Wollte uns ersparen den Faden mit vielen, tollen Beispielen für abscheuliche Straftaten, die man nicht selbst absehen konnte, zu schreddern.

lEa/bLe/mxi


Der TE muss es für sich 100% wissen.

Ich frage mich grade, ob man nicht mehr auf der Hut ist, wenn man etwas für sich nicht zu 100% ausschliesst. Wenn man zu 100% sicher ist, dass man etwas trotz vorhandener Veranlagung nicht tun wird, dann wird man vielleicht fahrlässig, achtet sich weniger auf innere Warnsignale etc. Nur so eine Überlegung... :-/

EJxsPecrxatus


Schade, ich dachte es wäre ganz offensichtlich wie ich es gemeint habe... ich hätte auch schreiben können das sich der TE selbst 10000%ig sicher sein muss %-|

JRoh/ann]ax-K


Ich bin auch der Meinung das pädophile Menschen Hilfe benötigen jedoch stufe ich den Opferschutz deutlich höher ein

Bitte dran denken: Hilfe für pädophile Menschen ist praktizierter aktiver Opferschutz. Dadurch wird das Risiko zukünftiger Missbrauchsfälle reduziert. Wenn ein pädophiler Mensch sich selbst Hilfe sucht und aktiv am Erfolg der Hilfe mitarbeitet, tut er auch anderen Menschen etwas Gutes.

Das kann aber nur funktionieren, wenn pädophile Menschen bereit sind, sich Hilfe zu suchen. Daher muss es für diese Menschen eine Möglichkeit geben, sich Hilfe zu suchen und zu erhalten, ohne deswegen mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen oder andere schwerwiegende Nachteile erwarten zu müssen.

An Nicnic: Sieh es auch mal so: Indem du dir Hilfe suchst und aktiv an der Therapie mitmachst, tust du nicht nur dir Gutes, sondern auch anderen Menschen. Vielleicht motiviert dich das. Die Therapie kann nur gelingen, wenn du mitmachst.

Noch ein Gedanke für dich, Nicnic: Du hältst dich für einen besonders schlimmen Fall, weil du so abartige sadistische Gedanken dabei hast. Vielleicht hilft dir aber gerade das, nicht zum Täter zu werden, denn du wirst dir deine Taten nie schön reden können.

Medikamente können diesen Prozess sicher unterstützen, können aber keine dauerhafte Lösung darstellen.

Warum nicht? Vielleicht wegen der Nebenwirkungen, aber da könnte eine chirurgische Kastration an Stelle der Medikamente treten, und zusammen mit dem Gelernten der Therapie kann das sehr wohl eine dauerhafte Lösung sein.

n/icnbixc88


@ Exsecratus:

So ganz klar ist mir das auch nicht wie du das meinst. Wie mnef schon geschrieben hat kann man sich nie zu 100% sicher sein, dass man nicht in bestimmten Situationen irgendwas macht. Außer bei Selbstmord... Und ich denke keiner hier im Forum kann behaupten, dass sie wirklich 100%ig niemals eine Straftat begehen kann... egal in welcher Situation.

Ich kann nur die Gefahr auf ein Minimum reduzieren und dafür bin ich bereit alle Optionen in Erwägung zu ziehen...

nyicniZcx88


@ Johanna-K

Sehe ich auch so

lTa/b_e/xmi


nicnic88

Außer bei Selbstmord...

Selbst da würde ich nicht die Hand ins Feuer legen... wer weiss schon, was das Leben bringt...

n`icnCicx88


Selbst da würde ich nicht die Hand ins Feuer legen... wer weiss schon, was das Leben bringt...

?

Versteh ich nicht ganz. Wenn man tot ist kann man niemanden mehr Schaden zufügen, außer natürlich Leuten die darunter leiden würden... Die Frage ist was das kleinere Übel wäre...

Aber es ist auch sinnlos darüber zu diskutieren, da diese Option für mich zur Zeit sowieso nicht infrage kommt.

lQac/sbe/mxi


nicnic88

Aber es ist auch sinnlos darüber zu diskutieren, da diese Option für mich zur Zeit sowieso nicht infrage kommt.

Ups, sorry, so meinte ich das natürlich nicht!!! Mir ging es darum, dass keiner zu 100% ausschliessen kann, irgendwas zu tun! Ich bin mir zwar sehr sicher, dass ich mir nie das Leben nehmen werde, aber ausschliessen kann ich es eben nicht zu 100%, weil ich nicht weiss, ob es mir tatsächlich immer so gut gehen wird wie im Moment.

t0FbfIiscMh


Johanna-K

Bitte dran denken: Hilfe für pädophile Menschen ist praktizierter aktiver Opferschutz. Dadurch wird das Risiko zukünftiger Missbrauchsfälle reduziert. Wenn ein pädophiler Mensch sich selbst Hilfe sucht und aktiv am Erfolg der Hilfe mitarbeitet, tut er auch anderen Menschen etwas Gutes.

:)= :)= :)=

Eexs_ecraktus


nicnic88

Du musst meine 100% einfach nicht wörtlich verstehen. Ich meine, dass wenn Du an Dir selbst zweifelst, dann bist Du tatsächlich gefährdet. Du darfst keine Angst davor haben das sich Dein Leben verändern "könnte" und Du damit evt. nicht umgehen kannst. Du musst soviel Selbstbewustsein entwickeln das Du von Dir selbst behaupten kannst.... "EGAL was passiert ich kann damit umgehen".

Das ist meine ganz laienhafte Meinung aus einer Vorstellung heraus, das jeder Mensch irgendwie das Bedürfniss hat glücklich und in frieden leben zu können... Wie soll man aber letzteres erreichen, wenn man sich selbst schon nicht über den Weg traut? Damit ist wiederum nicht gemeint das man seine Neigungen vor sich selbst leugnen soll!!! Wichtig, dass bitte ich nicht falsch zu interpretieren.

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