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Pädophilie

F4oreIve4r.fYoxurs


Die Opfer suchen es sich auch nicht aus.Noch beschissener.

Das relativiert das Schicksal der Betroffenen nicht.

Das ist ein riesiger Einschnitt in das Leben der Betroffenen und ich finde es großartig, wenn man so reflektiert ist und diesen Schritt gehen will. Um sich und die Zielobjekte zu schützen; um sich nicht selbst zu verraten.

Dem stimme ich absolut zu.

Ayleounoxr


Weil ich es einerseits schon bedenklich finde seine Kinder einem bis dahin völlig unbekanntem Mann anzuvertrauen und andererseits einige Personen, wozu auch ich gehörte, sie vor dieser Situation zu warnen.

Sowas kann auch bei einem "bekannten" Mann passieren ....

-XCraczylenli-


as relativiert das Schicksal der Betroffenen nicht.

In der Art, wie sie es schrieb, meiner ansicht nach schon. Sie haben eine Chance etwas dagegen zu tun, der TE tut es, finde ich auch durchaus anerkennenswert. Die Opfer haben aber in der Regel diese Chance nicht.

S)irTwel`emarxk


es ist doch völlig überflüssig, das Leid zu vergleichen...der TE leidet unter seiner Neigung und weil es keine Opfer gibt, relativiert ihr nicht vorhandenes Leid auch nicht das Leid eines anderen %-|

BZrombe&erkUüchleixn


Weil ich es einerseits schon bedenklich finde seine Kinder einem bis dahin völlig unbekanntem Mann anzuvertrauen

Also steckt hinter jedem Mann ein potenzieller Pädophiler?

C>aoimxhe


Soll bedeuten, du schätzt das Leiden eines Pädophilen möglicherweise höher ein als das eines mißbrauchten Opfers?Das muß ich jetzt erst mal verdauen.

Ich hab keine Ahnung - da ich das Glück habe weder pädophil zu sein noch eine Missbrauchsvergangenheit zu haben. So oder so ist's ein Leben, das sich keiner wünscht.

Sie haben eine Chance etwas dagegen zu tun, der TE tut es, finde ich auch durchaus anerkennenswert. Die Opfer haben aber in der Regel diese Chance nicht.

Gegen Pädophilie kann man nichts tun. Nur die Auswüchse bekämpfen.

-aCrhazy!lenix-


Ich hab keine Ahnung – da ich das Glück habe weder pädophil zu sein noch eine Missbrauchsvergangenheit zu haben. So oder so ist's ein Leben, das sich keiner wünscht.

Tja, wenn man keine Ahnung hat, sollte man eben manchmal lieber :-X

-+Cra]zylexni-


Gegen Pädophilie kann man nichts tun. Nur die Auswüchse bekämpfen.

Und was ist deiner meinung nach die Auswüchse bekämpfen anderes als etwas tun? ":/

C'aoixmhe


Und was ist deiner meinung nach die Auswüchse bekämpfen anderes als etwas tun?

Äh..? Der Betroffene kann kein 'normales' Leben führen, nie. Dagegen kann er nichts tun.

Tja, wenn man keine Ahnung hat, sollte man eben manchmal lieber

Mein Liebe, das habe ich:

Da will ich nicht werten was beschissener ist.

SkhAojo


Sie haben eine Chance etwas dagegen zu tun

Hm. Ein Pädophiler hat die Entscheidungsgewalt darüber, wie er mit seiner beschissenen Situation umgeht. Er trifft die Entscheidung dafür oder dagegen, jemand anderem Leid zuzufügen, um das eigene kurzfristig zu erleichtern. Er hat aber NICHT die Entscheidungsgewalt darüber, ob er so empfindet, wie er es nun einmal tut. Er kann sich nicht für eine Sexualität entscheiden, die es ihm ermöglicht, ein ganz stinknormales Leben zu führen, in dem Sexualität ein freundlicher, schöner, bereichernder Teil seines Lebens ist. Ein Teil seiner Selbst wird immer ein Damoklesschwert repräsentieren, ein Geheimnis, das sein Leben zerstören kann, wenn die falschen Leute davon erfahren, ein Teil des eigenen Innern, der die meisten Menschen – oft auch den Pädophilen selbst – mehr abstößt als die meisten anderen Abgründe, die in einem Menschen klaffen können. Dafür entscheidet sich niemand, und in meinen Augen ist es eins der schwierigsten und scheußlichsten Schicksale, die es gibt. Dass es noch eine Unzahl anderer möglicher Schicksale gibt, die man niemandem wünschen würde, hat damit nichts zu tun. Wenn jemand mir erzählt, er habe Multiple Sklerose, und es ginge ihm dreckig, sag ich ja auch nicht: "Na und? Andere Leute haben Knochenkrebs und Leukämie, dagegen hast du es ja noch gut!"

Coa=telxyn


Tja, wenn man keine Ahnung hat, sollte man eben manchmal lieber :-X

Und du bist sowohl Täter als auch Opfer um dich in beide Seiten hinein versetzen zu können? ":/

Ich will mich hier auf keine "Seite" stellen, aber man muss wenigstens objektiv es so sehen das man sich nicht in jede Person hineinversetzen kann und weiß wie es in ihr drinnen aussieht.

-#Crazylekni-


Mein Liebe, das habe ich:

Ne,meine liebe, denn damit hast du auch eine eindeutige Message rübergebracht ;-)

Ja, Shojo,ich weiß, das hatten wir schon mal, deswegen ist hier für mich Schluß.

-zCrjazyle$nix-


Und du bist sowohl Täter als auch Opfer um dich in beide Seiten hinein versetzen zu können?

Nein, aber zumindest eine Seite und das ist immerhin mehr als gar keine Ahnung zu haben. Aber ich habe den Entschluß des TE respektiert und auch ausdrücklich als positiv hervorgehoben. Also wieso du mich jetzt angehen mußt, ist mir ein Rätsel.

SZhoxjo


Tja, wenn man keine Ahnung hat, sollte man eben manchmal lieber :-X

Eigene Erfahrungen mit Missbrauch haben noch nie jemandem zum Experten für ein komplexes Thema gemacht – ganz sicher zum Experten dafür, was ein bestimmtes Trauma in einem Menschen anrichten kann beziehungsweise in einem selbst angerichtet hat, aber mehr auch nicht. Das "Mehr" muss man sich genau wie jeder andere durch einen differenzierten Umgang mit der Thematik erarbeiten.

Man hat übrigens auch als ehemaliges Opfer eines Menschen, der aus seinen jeweiligen Gründen ein Kind missbraucht hat, die Entscheidungsgewalt darüber, wie man damit umgeht. Der große Unterschied zwischen beidem ist: Das Leid des Pädophilen hat kein Gesicht, es gibt keinen Schuldigen, während das Leid des Missbrauchsopfers durchaus ein gesicht hat. Aber eben nur genau eins – das des Täters. Es ist menschlich verständlich, aber absolut nicht in Ordnung, wenn man diese Blaupause jedem überstülpt, der einem dafür in Frage zu kommen scheint. Ein ehemaliges Missbrauchsopfer hat ebenso wenig das Recht, einen anderen Menschen anzugreifen, der niemandem etwas getan hat, wie jeder andere. Dass nicnic pädophil ist, ist zuallererst einmal, so absurd es für Dich klingen mag, seine Privatsache. Solange er nicht straffällig wird, geht es niemanden etwas an. Dass er sich Hilfe sucht, um mit seinem Leben besser klarzukommen und sein Leid zu mildern, ist ebenfalls seine ganz eigene private Entscheidung. Er kann nichts für das, was Dir offenbar zugestoßen ist, so wenig wie ich oder auch Du selbst. Er ist nicht derjenige, der damals die Entscheidung getroffen hat, sich an einem Kind zu vergreifen, er ist ein ganz anderer Mensch.

S8ho;jo


Ja, Shojo,ich weiß, das hatten wir schon mal, deswegen ist hier für mich Schluß.

Schade. Weil: Stagnation. Aber: deine Entscheidung.

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