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Pädophilie

c"hn'oxpf


Hallo nicnic, meinen allergrössten Respekt dass du dich diesem Konflikt zwischen deinen Gefühlen und der Realität stellst und dass du Wege suchst, damit zu leben. Ich habe mal eine Website durchgelesen, von einem Mann, der genau dasselbe Problem hatte und er beschrieb darin auch alle möglichen Tipps (neben seiner persönlichen Geschichte) damit umzugehen und zu leben. Leider weiss ich nicht mehr wie die Seite heisst, aber vielleicht kannst du sie mittels Google ausfindig machen (vielleicht kennst du sie auch schon).

Ich finde es schade, dass in der Gesellschaft jeder Pädophile ein Krimineller ist, den man vernichten muss. Pädophile können genauso wenig für ihre Neigungen wie Homosexuelle! (Achtung, ich spreche von Neigungen, nicht von Handlungen).

Ich wünsch dir, dass du trotzdem ein für dich angenehmes Leben leben kannst :)*

cchneopf


Es war nicht diese, aber das ist auch so eine Seite: [[http://www.schicksal-und-herausforderung.de/ueber-uns.html]]

nYicnnic.88


@ chnopf:

Danke aber leider zielt das größtenteils auf die Impulskontrolle ab. Ein Thema mit dem ich weniger ein Problem habe. Ich denke zwar Sachen aber ich weiß, dass ich mich (zumindest noch) gut genug unter Kontrolle habe. Die Fälle unterscheiden sich von mir insofern, dass diese Menschen nicht so unter den erzeigten Bildern leiden wie ich... Stell dir mal vor du sitzt im Kino und müsstest du dir täglich Filme von Kindesmissbrauch ansehen. Da kann man nur Depressiv von werden und keiner würde auf die Idee kommen zu sagen: "Leb einfach damit, du kommst hier nicht raus"

Muollxiexnchen


Ohne jetzt etwas verharmlosen zu wollen, aber haben nicht sehr viele Menschen mal Gedanken und Vorstellungen, die sie in unerregtem bzw. befriedigten Zustand ziemlich abartig finden? Und die sie sich für die Wirklichkeit nie wünschen würden, die nur in der Fantasie erregend sind (wenn man eh schon erregt ist)?

Oder hattest Du schon den (mit dem Willen unterdrückten) konkreten Wunsch, die eine oder andere Fantasie mal praktisch auszuprobieren?

cwhnoxpf


nicnic, aber du musst Wege finden damit zu leben. Auch die zwei von dir genannten Dinge werden deine grundsätzliche Veranlagung nicht zum verschwinden bringen. Ich würde mich an deiner Stelle an einen Spezialisten wenden. Der kann dir sicher auch mehr zu den beiden "Kastrationsarten" sagen.

aLnnajlidxa


Ich finde es sehr schön, dass du so reflektiert bist. Leider ist in manchen Köpfen immer noch der Irrglaube: Pädophil=Kinderschänder %-| . Deswegen wird dieses Thema lieber totgeschwiegen und zum Tabu gemacht. Da ist es mehr als logisch, dass Menschen mit der Neigung sich nicht trauen sich Hilfe zu holen. Umso besser, dass du es machst!!!

Ich denke, dass du in dem Programm "Kein Täter werden" bist, dieses gibt es ja in mehreren Städten Deutschlands. Leider lässt sich Pädophilie nicht "heilen" genauso wenig wie jemand ändern kann, dass er bi, homo oder hetero ist. Der Unterschied hierbei ist nur, dass Pädophilie der anderen Person Schaden bringt. Kastration ist wirklich der letzte Schritt und hierbei muss man auch beachten, dass diese nicht immer die Neigung unterdrückt. An Selbstmord denke bitte erst gar nicht!!!

Wie ist es im Alltag? Wenn du z.B. im Bus neben einem Kind sitzt. Versuchst du derartige Situationen zu vermeiden? Wie ist es mit deinem kleinen Bruder?Meinst du, dass du kurz vor einer Grenzüberschreitung stehst? (Entschuldige meine vielen Fragen, nur ich möchte besser die Situation einschätzen) @:)

aU.fixsh


Die Fälle unterscheiden sich von mir insofern, dass diese Menschen nicht so unter den erzeigten Bildern leiden wie ich...

Ich glaube, dass ist eine Ambivalenz, die für viele Menschen schwer zu begreifen ist. Dass man etwas begehren kann, das einen abstößt und wie die eigenen Gedanken einem die schlimmsten Schuldgefühle bescheren können. "Aber Dir gefällt doch sowas!" – es ist eine aufreibende Gespaltenheit zwischen dem, der auf Vorstellunge anspringt, die der moralisch und menschlich erzogenen Person unerträglich sind.

Leider kann ich Dir keine "Verbesserungsvorschläge" für Dein inneres und äußeres Handeln anbieten, ich denke, Du bist da auf dem richtigen und vermutlich einzig gangbaren Weg. Anfang des Jahres ist ja bald, solange musst Du vielleicht einfach noch durchhalten (und vielleicht hilft Dir der Austausch hier ja dabei). Dann wird Dein Leben sich erstmal ändern oder zumindest anders anfühlen, weil eine Therapie – wenn man sich einlässt und sie für einen funktioniert – vieles in Bewegung setzt und man dann erstmal gut mit sich selber beschäftigt ist.

Ich wünsch Dir dafür auf jeden Fall alles Gute.

M^adamSe ChaBrentloxn


Ich weiß nicht wie hoch wie Wahrscheinlichkeit ist, dass ich da tatsächlich jemanden deratig verständnisvollen Menschen finde

naja verständnisvolle Menschen gibt es genug (auch wenns oft nicht danach aussieht) - vl. wäre eine asexuelle Partnerin die beste Lösung :-)

aC.zfish


Ja, dass sich jemand Partnerschaft ohne Sexualität wünscht, ist nichts nie dagewesenes. Also, im Bereich des Möglichen liegt es, absolut.

n<icnCict88


@ Mollienchen:

Die Gedanken sind da... Auch manchmal inklusive Planung (in Gedanken) wie man das umsetzen könnte... Aber die Gedanken waren nie stark genug, dass es auch nur ansatzweise zu einer Handlung gekommen wäre.

@ annalida:

Im Alltag sieht es so aus, dass wenn ich ein Kind im richtigen Alter sehe oft an irgendwelche Sachen denken muss was ich mit dem Kind anstellen würde... Ich bin allerdings nicht "kurz vor" einer echten Handlung. Bei meinen Bruder sieht es so aus, dass er noch ein paar Jahre zu jung ist und deshalb rein vom Alter sexuell uninteressant ist. Ich hab absolut KEINE Ahnung was ist, wenn die Zeit um ist. Es wäre noch unerträglicher, wenn ich an solche Sachen bei meinen eigenen Bruder denken müsste und mich deshalb eventuell sogar von ihm fernhalte. So weit kann ich es nicht kommen lassen...

@ a.fish:

Ich habe meine Zweifel, dass eine (Psycho-)Therapie in dem Fall viel bringen wird aber ich werd mich drauf einlassen. Aber ich werde auch ganz klar sagen wie meine Ansicht zu meiner Situation ist...

@ Madame Charenton:

Das wäre dann wohl eine gute Lösung aber das muss man auch erstmal finden...

aJ.f[ixsh


Zweifel sind erlaubt. :-) Man muss sich zur Vorbeugung evtl. Enttäuschungen vielleicht bewusst machen, dass eine Therapie nichts "bringt" in dem Sinne, dass plötzlich irgendetwas mit einem passiert, so als würde man eine Kopfschmerztablette nehmen. Der Therapeut versucht einen einzuschätzen, er bietet die Möglichkeit für offene Gespräche (also ja, unbedingt sagen, wie Du Deine Situation siehst. Je mehr Informationen Du dem Therapeuten gibst, desto passiger kann die Behandlung für Dich gestaltet werden) und dann wird man Dir Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und anbieten. Bei der Umsetzung kann man unterstützt werden, aber letztendlich hat man immer selber das Ruder in der Hand.

Eine Gesprächstherapie und eine medikamentelle Behandlung schließen sich ja auch nicht aus. Im Gegenteil, üblicherweise erfolgt beides ergänzend. Darüber wird man Dich sicher noch genauer informieren.

nWictnic8x8


@ a.fish:

Ich denke auf eine Gesprächstherapie + Medikamente zur Triebsenkung wird es bei mir erstmal hinaus laufen bei allem was ich bis jetzt erfahren habe. Wie es mit der chirugischen Lösung aussieht wird sich dann zeigen. Aber dafür habe ich sowieso noch fast ein Jahr Zeit drüber nachzudenken, da ich noch zu Jung bin damit das legal wäre.

IFn-KoPg 9Nito


....also das hört sich nun doof an,

aber bei hunderüden macht man das so, dass man sie chemisch ein paar monate kastriert, wenn sie nur noch mädels im kopf haben und für nichts mehr offen sind (die fressen oft tagelang nicht, hecheln ständig hinter der tür, verdursten....)

und während die spritze wirkt, macht man mit ihnen verhaltenstraining, damit sie im kopf kapieren, wie es zu laufen hat.

vielleicht macht es eine kombi?

also trieb abstellen und dann psychtherapie und verhaltenstraining?

das sind ja die großen drei der psychiatrischen behandlung.....

anssonten kam hier schon mal eine ähnliche frage auf und da kam ein rat, der hier ganz gut passen würde:

versuche, der sexualität im leben keinen raum mehr zu geben, versuche, andere ebenen zu erreichen,

ähnlich, wie den zöllibat.

S5chi)ldkhrötex007


Such dir auf jeden Fall einen Spezialisten und achte bei allen Angeboten und Psychotherapien immer darauf, wie es mit der "ärztlichen" Schweigepflicht ausschaut. Ich finde es ja schon gefährlich Depressionen behandeln zu lassen, bei so einer Diagnose kann man gesellschaftlich natürlich schnell total erledigt sein, falls etwas öffentlich wird.

Das du dich hier deinen Problemen so stellst ist wirklich ein ehrenhaftes Verhalten, da bekommst du bestimmt von fast allen Usern die volle Unterstützung, weiter so!

KplOeio


nicnic88

Hast Du Dir denn hier Fäden zu Deinem Problem gelesen oder generell zum thema passive Pädophilie? Was einmal wichtig ist, ist dass Du noch kein Täter bist und noch sehr jung.

Es ist ja nicht so, dass nicht viele passive Pädophile diesen Kampf führen, wie z. B. hier zu lesen ist: [[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/243656/Nutzer/59tcb/]]

Wie Du dort lesen kannst, bin ich auch nicht der Meinung, dass jemandem pädophile Neigungen in die Wiege gelegt sind.

Auch stehe ich die Idee Deine Neigungen nur gedanklich, in irgend einer nicht verbotenen bildlichen Form "auszuleben" sehr skeptisch gegenüber, denn Taten gehen Gedanken voran. Somit meine ich, dass die Gedanken umgeleitet werden müssen, anstatt sie zu verstärken. Je mehr man diesen Gedanken nachgeht, umso größer macht man sich den inneren Konflikt, der hier zu sein scheint.

Ich will erstmal klarstellen, dass ich nichts für diese Neigung kann und und nur für meine Handlungen verantwortlich bin.

Ich halte diese Einstellung auch sehr kontraproduktiv in Hinsicht auf den Erfolg der Therapie.

Ich habe meine Zweifel, dass eine (Psycho-)Therapie in dem Fall viel bringen wird aber ich werd mich drauf einlassen. Aber ich werde auch ganz klar sagen wie meine Ansicht zu meiner Situation ist...

Du hast schon sicher etwas von selbsterfüllenden Prophezeiungen gehört?

Die Diskussion ist also hiermit eröffnet. Seht ihr andere Optionen? Habe ich irgendwelche Denkfehler? Sehe ich was unrealistisch? Ich bin offen für alles.

Zu welchen Antworten zu diesen Fragen bist Du denn bisher gelangt und wie sind Deine Gedankenzusammenhänge dazu?

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