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Pädophilie

n!icn1ic8x8


@ Sunflower_73

Ich habe mich bereits ganz am Anfang an diese Stellen gewendet. Bei der ersteren bin ich zur Zeit in "behandlung", bei der anderen kann man anscheinend nicht viel erwarten. Da warte ich schon bald zwei Monate.

S unflo=werx_73


Ach so... Aber zwei Monate sind keine Zeit, wenn man selbst für "normale" Psychotherapie je nach Region mit 3-12 Monaten Wartezeit rechnen muss... Alles Gute!

h'ikl@einexs


Shojo

Du hast recht, ich war mir auch sehr unsicher, wie ich formulieren sollte.

Mdax-SuxH


Hey Nicnic und Sunflower!

Kleiner Hinweis: ITP-Arcados könnt ihr vergessen, denn die (lies mal deren Texte!) verharmlosen Missbrauch in ganz eraschreckender Weise. Es ist eine Seite voller seltsamer Propaganda und nichts weiter. Leider.

nbicn+ic88


@ Max-SuH

Nenn doch mal ein Beispiel wo etwas verharmlost wird. Ich fand die Texte eigentlich sehr sachlich und neutral.

MMax-xSuH


Ja, sie sind so geschrieben, dass sie sachlich und neutral wirken, genau wie die Beschreibung der Magnetmatten, die zur Heilung von Krebs angeboten werden.

Diese Texte verharmlosen nicht "Missbrauch" sondern "einvernehmliche sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern", welche es in der Praxis nicht gibt oder sagen wir: wahrscheinlich nicht gibt, um wissenschaftlich korrekt zu bleiben. Es werden Ausnahmefälle herangezogen und als allgemeingültig hingestellt. Ich selbst habe einige Texte der Seite gelesen und dabei – Entschuldigung – derart das KOTZEN gekriegt, dass ich mich dieser Seite nicht mehr sonderlich zu widmen bereit bin.

Allein der Begriff "Kinderliebe". Oder die dort viel gerühmte "Diskussion um sexuelle Rechte von Kindern" wo es darum geht "die wirkliche Bedeutung der sexuellen Rechte von Kindern und ihre Fähigkeit zur Einwilligung deutlicher werden" zu lassen.

Kennzeichen von GLF, Krummer 13, Jungsforum, ITP-Arcados und leider vieler anderer Foren/Infoseiten ist das ständige Herumreden um die Einwilligungsfähigkeit der Kinder in Sex mit Erwachsenen – oder die Behauptung, dass Kinder Sex wollten. Sie kümmern sich mehr um die "sexuellen Rechte der Kinder" die ja in unserer Gesellschaft sooo schlimm verletzt werden, weil sie kein Sex mit unsereuins haben dürfen, als um den Schutz der Kinder, die keinen Sex aufgedrängt bekommen wollen. Falls es die andere Sorte von Kindern, die Sex wollen, überhaupt geben sollte, was leider prinzipiell niemand wissenschaftlich widerlegen oder beweisen kann.

(Quelle: vor allem [[http://www.itp-arcados.net/wissenschaft-paedophilie-aus-der-chinesische-perspektive-emil-ng.php)]]

n;icvnicO88


@ Max-SuH:

Ich denke das ist ein Thema, welches man hier im Forum nicht abschließend klären kann, da die Meinungen zu stark auseinandergehen. In meinen Fall ist das sowieso irrelevant, da meine Fantasien a in Richtungen bei denen die Kinder keinesfalls einwilligen würden und ich auch ehrlich gesagt nicht mehr damit rechne eine vernünftige Antwort zu bekommen. Das ist aber auch nicht schlimm, da ich deshalb ja auch so schon in ärztlicher Behandlung bin.

Meine Androcur Dosis liegt übrigens seit 2 Wochen bei 100mg (davor 50mg). So ganz langsam zeigt sich eine Wirkung. Die Intensität und Häufigeit der Fantasien lassen nach. Insofern denke ich schon dass das der richtige Weg ist.

SJaraeh Jo[nxes


Ich entschuldige mich vorab, ich habe nur die ersten 11 Seiten dieses Threads Wort für Wort gelesen, danach wurde es mir zu unsachlich/emotional und ich hab nur noch überflogen...

Ich kenn mich mit Missbrauch zwar nur von der Opferseite aus, und mit Pädophilie überhaupt nicht, aber dafür umso mehr mit dem Asperger Syndrom.

Mein Rat/meine Vermutung: wahrscheinlich ist das Asperger Syndrom ein Schlüssel (wenn auch vielleicht nicht der einzige), warum dir der Zugang zu Erwachsenen fehlt. Wenn du hier ansetzen kannst, und lernen kannst, emotionalen Zugang zu Erwachsenen zu bekommen, könnte ich mir vorstellen dass sich das auch auf die Sexualität auswirken kann.

Bei mir war es so (ich hatte keine Neigungen in bezug auf Kinder, aber andere seltsame Fantasien) und sie sind vollständig verschwunden seit ich besseren Umgang mit anderen Erwachsenen habe, bzw. das Gefühl habe, dass sie emotional nicht komplett unerreichbar sind.

Stichwort chemische Kastration bzw. Kastration im allgemeinen: ob es bzgl. dem Trieb hilft .... kann ja sein. Das tut die Antibabypille auch. Seit ich die Pille nicht mehr nehme hab ich wieder einen normalen Trieb. Allerdings glaub ich kaum dass sich das auf die Phantasien auswirkt, eher auf die Häufigkeit.

Passt jetzt nicht ganz zum Thema, irgendwie aber doch:

Female-Sexual-Children-Michele-Elliott

Dieses Buch kann ich sehr empfehlen. Es behandelt Frauen als Täterinnen, und enthält ziemlich viele Abhandlungen, auch über die Täterseite. Man erfährt Motivationen und Hintergründe aus Täterperspektive, und (was ich gut finde!) die Täter werden als Menschen dargestellt, nicht als Monster. Schwarzweissdenken hilft gar nicht weiter. Und es wird klar erklärt dass man für Missbrauch eben keinen funktionierenden Penis braucht. Deshalb meine Sorge ob die Kastration soviel bringt.

Ich bin absolut kein Fan von Gutmenschentum und leichten Strafen bei Kindesmissbrauch, aber jemand der niemand bisher geschadet hat und der ernsthaft Hilfe sucht, sollte volle Unterstützung bekommen IMHO. Ich bin ehrlich gesagt nicht überzeugt, dass pädophile Phantasien "normale" sexuelle Orientierung sind wie Homo- oder Heterosexualität, und ich vermute, dass sie weggehen, wenn du die Ursache beseitigst (kann alles mögliche sein, bei dir eben evtl. dein Unvermögen mit Erwachsenen emotionale Bindungen einzugehen, weil du selbst emotional noch recht kindlich geblieben bist? Alles nur ins blaue geschossene Vermutungen, Therapie ist hier sicher hilfreich!!!)

Ich wünsche dir viel Erfolg und alles Gute!

SLarah^ Jxonexs


Ehrlich gesagt bin ich entsetzt, warum so viele hier überrascht sind, dass der TE ein ganz normales Leben möchte, ggfs. inkl Frau und Kinder.

Erstens ist das auch ein ganz normaler, evolutionär durchaus sinnvoller Trieb, zweitens eine soziale Sicherung, und drittens eine gute Möglichkeit, Liebe zu empfinden und zu geben. Man sollte nicht alles auf Sexualität reduzieren.

Dass der TE aktuell nicht dazu in der Lage ist, ist offensichtlich und hat er ja auch eingesehen, sonst hätte er wohl hier nicht gepostet...

n)i{cnic-8x8


@ Sarah Jones

Mein Rat/meine Vermutung: wahrscheinlich ist das Asperger Syndrom ein Schlüssel (wenn auch vielleicht nicht der einzige), warum dir der Zugang zu Erwachsenen fehlt. Wenn du hier ansetzen kannst, und lernen kannst, emotionalen Zugang zu Erwachsenen zu bekommen, könnte ich mir vorstellen dass sich das auch auf die Sexualität auswirken kann.

[...]

, weil du selbst emotional noch recht kindlich geblieben bist?

Das ist sicher nicht ganz falsch. Eine Psychologin meinte mal zu mir, dass mit Asperger Syndrom eine emotionale Bindung zu Kinder einfacher fallen kann, da deren emotionaler Ausdruck einfacher und direkter ist, während die Emotionen der Erwachsenen komplexer sind und aus mehr "Graustufen" bestehen. Dass ich emotional etwas "kindlicher" bin als der durchschnittliche Erwachsene will ich auch nicht abstreiten..

Eine Erklärung für die Gewaltphantasien ist das aber auch nicht. Die gilt es zu bekämpfen.

Ob ich jemals in der Lage sein werde wirklich eine intensive emotionale Bindung mit einen Erwachsenen einzugehen weiß ich nicht. Heilbar ist das Asperger Syndrom in der Hinsicht eigentlich nicht.

S*araCh Jones


Die Gewaltfantasien sind vielleicht ganz einfach zu erklären ... Sexualität scheint unerreichbar, nicht verdient, nicht legitim, und eine partnerschaftliche Bindung auf gleichem Niveau unmöglich ... die Konsequenz Gewalt (egal in welche Richtung) liegt da nicht fern.

Ich kanns nicht gut beschreiben, aber teilweise kann ich es nachvollziehen. Natürlich weiss ich nicht ob es bei dir genauso liegt oder ob es da ganz andere Gründe gibt. Ein Therapeut kann da aber sicher weiterhelfen ;-)

S-arah/ Jqones


Asperger mag nicht "heilbar" sein, aber man kann viele Dinge (mühsam) nachlernen und das kann dann relativ gut und für andere unauffällig funktionieren.

Andere lernen soziales Verhalten durch Nachahmung oder Intuition, ich lern es aus Büchern und erarbeite es mir mühsam ... wenn das Endergebnis ist, dass ich als normaler Erwachsener wahrgenommen und auch so behandelt werde, taugt mir das. Natürlich ist es wichtig, nicht nur von außen so gesehen zu werden, sondern sich auch selbst das Erwachsensein zu erlauben und auch zu üben, Bindungen einzugehen.

Ich bin noch nicht so weit dass ich aus eigener Erfahrung sagen könnte, das ist auf jeden Fall erfolgreich, aber ich halte es für mich.

Allerdings nicht wenn man sich verhält und denkt wie ein Kind. Dann wird das sehr schwer!

NTs erwarten ein ganz anderes Verhalten, sie achten aber nicht sehr darauf, ob es antrainiert ist oder "natürlich angeboren".

Ein paar gute Freunde denen du dich anvertrauen kannst, halte ich für sehr wichtig. Kannst du denn wenigstens über die Asperger Probleme mit jemand reden, dem du vertraust?

S1ar*ah Jonxes


Der Satz sollte heißen "Ich bin noch nicht so weit dass ich aus eigener Erfahrung sagen könnte, das ist auf jeden Fall erfolgreich, aber ich halte es für mich für möglich – eine positive Grundeinstellung ist Voraussetzung für Erfolg, sonst hast du eine selbsterfüllende Prophezeiung und bist auf deine Opferrolle reduziert."

nqicn^ic88


@ Sarah Jones:

Asperger mag nicht "heilbar" sein, aber man kann viele Dinge (mühsam) nachlernen und das kann dann relativ gut und für andere unauffällig funktionieren.

Meine "Kompensationsstrategien" funktionieren bei mir schon so gut, dass ich halbwegs normal von meiner Umgebung angesehen werde. Erstens können diese aber nicht dauerhaft einesetzt werden und zweitens gibt es da einfach Grenzen.

Eine berufliche Integration ist mir verglichen mit anderen Autisten sehr gut, obwohl man sagen muss dass ich da viel Glück hatte. Ich habe halt eine "Nische" gefunden, in der man auch über einige Eigenschaften hinwegsieht.

Dinge wie Augenkontakt halten, Hand geben etc. sind erlernbare Dinge, die zwar eine Gewisse konzentration fordern aber umsetzbar sind. Nur wie soll man kompensieren, dass man sich Gesichter erst nach Monaten merken kann, oder dass man Leute einfach nicht einschätzen kann wie grad die Stimmungslage ist und wie man mit ihnen gerade umgehen sollte oder dass man es einfach nicht schafft Smalltalk so zu gestalten dass es nicht danach wirkt, dass man nach Drehbuch vorgeht? Ich weiß nicht wie man das eingehen einer emotionalen Bindung "erlernen" kann. Theoretisches Wissen hilft mir da nicht.

Eine Beziehung kann auch nur funktionieren, wenn der Partner damit zurecht kommt. Eine Beziehung die darauf aufbaut, dass ich mich dauerhaft verstellen muss, wird scheitern.

A~ddo


Das größte Problem als Autist ist, daß man auf die Gefühle anderer nur schwer eingehen kann. Gefühle kann man nicht vernunftsmäßig steuern, sondern man muß sie bei anderen erfühlen können, und wenn das nicht klappt, bekommt man immer Probleme. Die anderen halten einen für gefühlskalt und egozentrisch.

Ansonsten kann man natürlich ein ganz normales Berufsleben führen. Die Kollegen halten einen halt für sehr exzentrisch. Aber das ist mir egal. Dafür ist mein IQ recht gut ausgestattet :-)

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