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Pädophilie

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Zu welchen Antworten zu diesen Fragen bist Du denn bisher gelangt und wie sind Deine Gedankenzusammenhänge dazu?

Meine momentane Sicht dazu, die aus diesen Thread und auch aus anderen Quellen resultiert:

1. Eine Therapie, welche Form auch immer ist unumgänglich

2. Ich bin unter den Pädophilen ein eher ungewöhnlicher Fall. Der Umgang mit dem Problem ist nicht typisch. Das liegt vielleicht auch an einer Autismussprektrumsstörung die ich habe.

3. Akut bin ich keine Gefahr für Kinder. Die Gefahr sehe ich wenn überhaupt langfristig. Vor allem wenn starke Veränderungen in meinem Alltag auftauchen, wie Jobverlust.

4. Die Psychotherapien scheinen diesbezüglich nur darauf abzuzielen mit den Gedanken zu leben und die Impulse zu kontrollieren. Deshalb bin ich da sehr skeptisch.

5. In Gruppentherapien sieht das genauso aus. Ob Gruppentherapien für mich allerdings eine Option sind ist fraglich. Eie Psychologin hatte mir von sowas wegen der Autismussprektrumsstörung sogar einmal abgeraten und geraten verstärkt auf Einzeltherapien zu setzen.

6. Die Auswirkung der chemischen Kastration scheint sehr individuell zu sein. Viele behaupten es ändert an den Gedanken und Fantasien etwas zu tun garnichts aber nur das "können" ist nicht mehr gegeben... Also im Prinzip Impotenz trotz vorhandenen Triebs. Es gibt allerdings auch Menschen die sagen, der Trieb sei nahezu komplett verschwunden und die Gedanken tauchen einfach nicht mehr auf. Letzteres wäre mein Ziel. Wie wahrscheinlich das ist kann ich aber nicht abschätzen.

7. Die chemische Kastration kann keine langfristige Lösung sein. Ich möchte nicht mein ganzes Leben alle paar Monate mir Spritzen im Krankenhaus abholen und mir mit den zusätzlichen Nebenwirkungen den Körper kaputt machen. Unter der Vorraussetzung, dass die Psychotherapie nicht hilft aber die chemische Kastration den gewünschten Effekt hat, wäre die chriugische Kastration die für mich einzig denkbare langfristige Lösung. Damit könnte ich leben. Besser keinen Trieb als ein Trieb den man nicht ausleben kann, darf und will.

Wenn allerdings weder Therapie noch chemische Kastration wirken... naja, hoffen wirs mal nicht. :-|

MBax-SxuH


Hallo Nicnic

Ich habe gesehen dass von hier aus auf unsere Seite verlinkt wurde und wollte dir auch einmal schreiben.

Auch unsere Fantasien sind für uns durchaus belastend. Es ist ja nicht so, dass unsere Fantasien ausgelebt Kindern nicht schaden würden, im Gegenteil! Und auch wenn wir sie nicht ausleben und unsere Seite darauf fokussiert ist, die Handlung Kindesmissbrauch zu verhindern, ist doch der Ansatzpunkt im Kopf. Und wenn ich mir vorstelle, jemals Kinderpornos zu schauen... in dem Bewusstsein, dass sowas wirklich Tag für Tag mit Kindern überall auf der Welt geschieht, ist jede meiner Fantasien belastend. Sadistische Fantasien sind allerdings noch eine ganz andere Sache, da stimme ich dir zu.

Das mit dem Kopfkino ist so eine Sache. Es ist sinnvoll in gewissem Maße den Ekel abzulegen, nämlich damit man sich selbst sachlich mit der eigenen Neigung auseinandersetzen kann. Ob sich dem Kopfkino hinzugeben sinnvoll ist, ist eine andere Frage: die einen sagen Ja die anderen sagen Nein. Ich kann mittlerweile ohne Schuldgefühle auch pädophile Fantasien zulassen, die in meinem Falle alles andere als sadistisch ausgelegt sind. Aber ich frage mich, was bringt das? Bringt es mich nicht eher in Versuchung, echte Kinder aus meiner Umgebung als gedankliche Vorlage zu nehmen? Und das wiederum, schürt das nicht Fantasien, wenn ich dann wieder mit diesen Kindern irgendwie in echt zu tun habe, ob ich mit ihnen rede oder zeichne oder spiele oder bei den Eltern zu Besuch bin? Das bringt mich noch lang nicht in den Bereich der realen Gefahr, etwas schlimmes zu tun, aber es erhöht zuallermindest meinen Leidensdruck. Ich mag diese Fantasien nicht und ich möchte niemandem RATEN sich in solche Welten zurückzuziehen. Andere sehen das jedoch sehr viel anders als ich.

Hm... "Jungfrau, männl, 24J., pädo (kastr), sucht asexuelle Partnerin für ein Leben zu zweit..." ;-) Wäre schön und kennen wir ein-zwei Beispiele, die sich auf unserer Seite gemeldet haben. Und es soll ja auch Homos geben, die glücklich mit einer Frau verheiratet sind und drei Kinder haben. Der Sex bringt ihnen nichts, aber die Family schon.

Was die chemische Kastration angeht haben wir ein paar Erfahrungen auf unserer Seite sammeln können. Vielleicht magst du da mal reinschauen. Du findest sie hier: [[http://www.schicksal-und-herausforderung.de/erfahrungen-mit-medikamenten.html Erfahrungen mit Medikamenten]]

Gruß, Max von [[http://www.schicksal-und-herausforderung.de Schicksal-und-Herausforderung.de]]

MWax-SxuH


@ Kleio:

Ich will erstmal klarstellen, dass ich nichts für diese Neigung kann und und nur für meine Handlungen verantwortlich bin.

Ich halte diese Einstellung auch sehr kontraproduktiv in Hinsicht auf den Erfolg der Therapie.

Wieso kontraproduktiv?

Myaxj-SuH


@ In-Kog Nito:

bei hunderüden macht man das so, dass man sie chemisch ein paar monate kastriert, wenn sie nur noch mädels im kopf haben und für nichts mehr offen sind (die fressen oft tagelang nicht, hecheln ständig hinter der tür, verdursten....)

und während die spritze wirkt, macht man mit ihnen verhaltenstraining, damit sie im kopf kapieren, wie es zu laufen hat.

Gar nicht so abwegig, wenn der Vergleich mit Hunden auch kaum schmeichelhaft ist: die Medis geben einem die Möglichkeit über den eigenen Tellerrand der sexuellen Neigung hinauszuschauen. Oft ist dieser Blick nämlich von all den Sorgen versperrt, die man sich um dieses Thema macht.

Es wurde mal damit verglichen dass man einen Wasserball in der hand hätte, den es ständig Unterwasser zu drücken gilt, damit die anderen im Pool ihn nicht sehen. Solange man damit beschäftigt ist, kann man sich kaum auf etwas anderes konzentrieren. Medikamente zur Triebdämpfung lassen etwas oder sogar die komplette Luft aus dem Ball, sodass man ihn mit Leichtigkeit unter Kontrolle hat und den Kopf frei für andere Dinge. Bei mir war das ähnlich, aber als Dauerlösung taugen sie für mich nicht, wenn auch die regelmäßigen Spritzen für mich kein Problem wären.

nWicni7c88


@ Max-SuH:

Danke. Die Berichte kannte ich schon. Wie gesagt: Die Erfahrungen bei den Medikamenten sind sehr unterschiedlich. Was mich mal interessieren würde wären Erfahrunsgberichte von der chirurgischen Methode... Aber das scheint ja sehr sehr selten zu sein. Die Frage ist, ob das so selten ist weil die Ärzte sich weigern oder weil die Leute das nicht wollen. Also rein rechtlich sollte das bei entsprechenden Leidensdruck und ausdrückliche Zustimmung ja möglich sein... Würde gern wissen wie die Leute da reagieren wenn ich diese Lösung vorschlage...

S!peeddysse


:)D

t+ryübRfisxch


Puh ":/

ein ziemlich interessantes Thema. Und für mich zugegebenermaßen auch das erste Mal dass ich mich damit auseinander setze. Man betrachtet Pädophilie eigentlich immer nur von der Opferseite, zumindest ich habe das bisher gemacht. Ich glaube ** Max-SuH hat da schon einige gute Ansätze auf seiner Seite und ich wünsche jedem Betroffenem eine für sich gute Möglichkeit mit seinen Neigungen leben zu lernen

n`icnxicx88


Mein Ersttermin wegen der Therapie ist am Donnerstag... Ich hoffe, dass die mir da helfen können... Wenn die das nicht können wird das wohl nirgendwo der Fall sein...

cMhWnxopf


Alles Gute! @:)

a;.fixsh


Viel Erfolg.

Wenn die das nicht können wird das wohl nirgendwo der Fall sein...

Das stimmt nicht zwangsläufig. Es gibt nicht die beste Therapie/Therapieeinrichtung. Das beste ist, was für Dich funktioniert.

V{isitTo6rc/at


Ich habe mal eine Frage an den Threadsteller:

Ich sehe es genauso, dass man für seine sexuellen Phantasien nichts kann. Aber die sind ja nicht weiter gefährlich. Ich habe in der Phantasie schon gemordet ohne Ende usw...aber ich habe keine Angst vor meinen Phantasien, weil es mir völlig klar ist, dass ich sowas niemals in die Realität umsetzen würde.

Und über sexuelle Phantasien hat man doch auch Kontrolle. Egal wie geil man auf eine Sache ist, deswegen setzt man sie doch nicht um, wenn es nicht möglich ist oder verboten, nicht erwünscht oder sonstwas.

DAS ist immer der Punkt, den ich nicht verstehe bei Pädophilen, die einsehen, dass ihre Neigung nicht ausgelebt werden darf. Gehen die, wenn alles schiefläuft, wie ferngesteuert auf Kinder zu, um sie zu missbrauchen, obwohl sie es eigentlich nicht wollen? Das verstehe ich eben an der Sache nicht. Man hat seine Gefühle doch im Griff.

a*.fixsh


aber ich habe keine Angst vor meinen Phantasien, weil es mir völlig klar ist, dass ich sowas niemals in die Realität umsetzen würde.

Weil morden wahrscheinlich kein integraler Bestandtteil Deines Gefühlslebens ist, richtig? Es geht ja nicht nur um sexuelle Phantasien, es geht um die gesamte Sexualität.

Gehen die, wenn alles schiefläuft, wie ferngesteuert auf Kinder zu, um sie zu missbrauchen, obwohl sie es eigentlich nicht wollen?

Wie viele Menschen gehen mit genau der Begründung fremd? "Ich wollte es gar nicht, es ist einfach passiert." Dabei denkt man sich doch, man hätte bei so einer Aktion eine Menge Zeit, über sich und sein Tun nachzudenken. Also so 100%ig haben Menschen sich und ihre Gefühle offenbar nicht im Griff. Und gleichgültig, ob das auf einen persönlich zutrifft oder nicht (man kanns ja vorher nicht wissen), kann allein die Befürchtung schon belastend genug sein. Oder einfach die Schuldgefühle, weil man so empfindet.

V9isitvorcxat


Das sehe ich anders. Wer fremdgeht und es nicht wollte, wer ein Kind missbraucht und es nicht wollte, hat es sich einfach DOCH erlaubt. Er hätte es verhindern können, doch da waren Anteile in der Gefühlswelt, die einfach gesagt haben: "Nö, ich nimm mir das jetzt raus!" Er hätte widerstehen können, aber er wollte einfach nicht. Man kann zwar nicht unbedingt seinen Gefühlen widerstehen, aber seinen Taten.

Es sei denn, man ist geistig nicht mehr zurechnungsfähig, aber dann gehört man eh unter Dauerkontrolle.

aO.fiXsh


Na das wollte ich doch gerade ausdrücken. Man hat sich nicht immer im Griff – davon kann man ausgehen, wenn man sich anschaut, was Menschen so tun und lassen. Warum sollte man die goldene Ausnahme bilden, wie darauf vertrauen, wenn man eh schon keine hohe Meinung von sich hat, sich für seine Gefühle und Gedanken teilweise verachtet? Das heißt nicht, dass jeder alles tut, was er sich selber unter ungünstigsten Bedingungen zutraut, aber der Leidensdruck allein durch diese Überlegungen kann schon enorm sein.

nFicnixc88


@ Visitorcat:

Es gibt manchmal gewisse Handlungsimpulse. Diese kann ich noch Unterdrücken, was aber sehr viel Energie kostet. Da mein Leben momentan Größtenteils aus routinierten Abläufen besteht habe ich eine gewisse Stabilität und denke auch dass ich akut keine Gefahr bin. Die Fantasien sind dennoch stark ablenkend... In allen Bereichen des Lebens... Das allein ist schon Grund genug was zu tun.

Die wirkliche Gefahr sehe ich bei mir wenn sich meine Lebensumstände stark ändern und instabil werden. Dann weiß ich nicht ob ich noch genug Kontrolle habe. Insgesamt werden die Handlungsimpulse ja auch stärker.

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