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Pädophilie

L]ieb"ex8


Ich glaube, das ist eine ziemlich individuelle Angelegenheit und nicht unbedingt vom Geschlecht abhängig, denn das:

Spätestens nach zwei/drei Tagen "ohne" wird man echt kirre im Kopf.

Geht mir als Frau ähnlich. Wie eine tickende Zeitbombe fühle ich mich dann zwar nicht direkt, also es geht dann keine Gefahr für andere von mir aus, denn ich bin dann nicht kurz davor übergriffig zu werden, aber ich kann mich dann auch auf nichts mehr konzentrieren und meine Gedanken kreisen dann erst recht um Sex. Bei mir nimmt der Trieb/Drang durch Abstinenz definitiv nicht ab, sondern im Gegenteil, eher zu.

c6riechpaXrlile


Ich weiß aus Erfahrung und aus Gesprächen mit Männern und Frauen,

dass die ersten Tage "schlimm" sind, aber danach wird man immer entwöhnter und nach einer Weile geht's. Bei Männern UND Frauen. Durch viel Sex oder Masturbation wird der Trieb aufrecht erhalten, Transmitter und so, aber man kann sich entwöhnen.

nwicOnic?88


Das androcur wirkt einfach nicht... Sehr ärgerlich. Noch eine Woche warten zum nächsten Termin.

S&erapPhinax 1


Wie geht es dir mittlerweile?

Gib doch bitte ein Feedback, viel User hier interessiert es....

nfizcnicx88


Ich bekomme heute wieder salvacyl.

SCer-aphin>a 1


:)*

nlicni cx88


Das Salvacyl fängt langsam an zu wirken. Blutwerte sind alle ok. Knochendichtemessung war auch in Ordnung. Mir geht es gut momentan.

E:hemali`ger Nu,tzer (3#43x8245)


Mir ist allerdings auch bewusst, dass es keine Therapie gibt die die sexuelle Orientierung ändert.

Woher bist du dir da so sicher? Selbst wenn es keine Therapie gibt, die dich davon "heilen" kann, so ist es, meiner eigenen Erfahrung nach, möglich, durch therapeutische Maßnahmen einen verbesserten Zugang zu sich selbst herzustellen. Damit löst sich nicht automatisch dein Problem, aber du erfährst dich auf eine Art und Weise, die für dein weiteres Leben eine andere, im optimalen Fall, verbesserte Lebensqualität bieten kann.

Deine Skepsis gegenüber therapeutischen Möglichkeiten hast du nicht verheimlicht. In deinem Fall ist sie für mich sogar sehr gut nachvollziehbar, denn wenn man als junger Mensch aufgrund einer autistischen Veranlagung, mitbekommt, wie an einem "herumgedoktert" wird, dann entwickelt man eine natürliche Abwehr gegen jede Art von Versuchen, die einem im Kopf wieder gerade biegen wollen.

Leider geht es auf deinen letzten Seiten fast nur noch um Medikamentierung. Dir ist sicher bewusst, dass damit nur Symptome behandelt werden. Sexuelle Bedürfnisse damit auszuschalten ist nichts anderes als chemische Kastration und seelische Amputation.

Was ist in den letzten Monaten auf therapeutischer Seite passiert? Wurden deine sexuellen Phantasien jemals therapeutisch bearbeitet? Wenn 10 - 12 Jährige deine "Zielgruppe" sind, wurde je danach gefragt, was in deinem Leben zu diesem Zeitpunkt passiert ist?

Deine pauschale Aussage, in deiner Kindheit war nichts Besonderes, würde ich dir als Therapeut nicht abkaufen.

Mir scheint, du hast da eine Mauer hochgezogen und alles was in deiner Kindheit und Jugend dahinter liegt, entzieht sich deiner rationalen Betrachtung, und rational bist du "wie Sau", saugut sogar. Leider ist das nicht immer nur hilfreich.

Dein Windelfetisch ist eigentlich ein sehr gutes Beispiel, wie vorhandene Bedürfnisse sich eine Möglichkeit suchen, befriedigt zu werden. Zu irgend einem Zeitpunkt in deiner Vergangenheit, muss dir keine "bessere Möglichkeit" "eingefallen" sein, deine sexuellen Bedürfnisse auf "normalem" Wege zu befriedigen. Dein Gehirn hat sich einen "Ersatz" gesucht und gefunden.

Diese "Lösung" hat sich dabei in deinem Gehirn verselbständigt, die Geister die dein Gehirn "rief", wird es nun nicht mehr los.

Meines Erachtens könnte es mit therapeutischen Werkzeugen durchaus gelingen, zu erarbeiten, wie deine sexuellen Phantasien zustande kommen. Ich glaube nicht daran, dass man sie einfach weg therapiert, aber ich glaube daran, dass, wenn man sie besser versteht, besser damit umgehen kann. Vielleicht gelingt es sogar, für deine sexuellen Bedürfnisse Möglichkeiten zu erarbeiten, diese mit "normalen" Lösungen zu befriedigen.

nbicnhic88


Woher bist du dir da so sicher? Selbst wenn es keine Therapie gibt, die dich davon "heilen" kann, so ist es, meiner eigenen Erfahrung nach, möglich, durch therapeutische Maßnahmen einen verbesserten Zugang zu sich selbst herzustellen. Damit löst sich nicht automatisch dein Problem, aber du erfährst dich auf eine Art und Weise, die für dein weiteres Leben eine andere, im optimalen Fall, verbesserte Lebensqualität bieten kann.

Ich weiß nicht wie ein "besserer Zugang" zu mir selbst auch nur im Ansatz die Fantasien beeinflussen sollten. Ich möchte die entweder ganz loswerden oder eine harmlose Sexualität haben. Letzteres werd ich wohl nie haben.

Leider geht es auf deinen letzten Seiten fast nur noch um Medikamentierung. Dir ist sicher bewusst, dass damit nur Symptome behandelt werden. Sexuelle Bedürfnisse damit auszuschalten ist nichts anderes als chemische Kastration und seelische Amputation.

Dass es sich um chemische Kastration handelt ist mir bewusst. Tatsächlich geht es mir darauf aber sehr gut.

Was ist in den letzten Monaten auf therapeutischer Seite passiert? Wurden deine sexuellen Phantasien jemals therapeutisch bearbeitet? Wenn 10 - 12 Jährige deine "Zielgruppe" sind, wurde je danach gefragt, was in deinem Leben zu diesem Zeitpunkt passiert ist? Deine pauschale Aussage, in deiner Kindheit war nichts Besonderes, würde ich dir als Therapeut nicht abkaufen.

Tatsächlich wenig... Ja es wurde danach gefragt ob jemals was in meiner Kindheit passiert ist aber da war WIRKLICH nichts.

Dein Windelfetisch ist eigentlich ein sehr gutes Beispiel, wie vorhandene Bedürfnisse sich eine Möglichkeit suchen, befriedigt zu werden. Zu irgend einem Zeitpunkt in deiner Vergangenheit, muss dir keine "bessere Möglichkeit" "eingefallen" sein, deine sexuellen Bedürfnisse auf "normalem" Wege zu befriedigen. Dein Gehirn hat sich einen "Ersatz" gesucht und gefunden.

Der Windelfetisch ist ein sehr merkwürdiges Ding... Weil der schon vor der Pubertät da war und weil der auch ohne Testosteron vorhanden ist. Ich sehe das völlig unabhängig von irgendwas. Leider scheint der nur begrenzt als ausgleich infrage zu kommen. Eine Zeit lang hat es ja funktioniert aber irgendwann waren die pädophilen Gedanken einfach zu stark.

Ewhemaligver \Nut zer x(#438245)


Ich weiß nicht wie ein "besserer Zugang" zu mir selbst auch nur im Ansatz die Fantasien beeinflussen sollten. Ich möchte die entweder ganz loswerden oder eine harmlose Sexualität haben. Letzteres werd ich wohl nie haben.

Die Fantasien entstehen in deinem Gehirn. Du bist dein Gehirn. Irgend "etwas" produziert diese Fantasien.

Möglicherweise zu einem "Zweck". Ich vermute Bedürfnisbefriedigung. Herauszufinden, welche Bedürfnisse dies sind, würde doch etwas Licht ins Dunkel bringen. Du schreibst, du würdest diese Fantasien gerne los werden. Es könnte so kompliziert sein, dass dieser Leidensdruck für sich allein schon eine "Lösung" für etwas anderes ist. Anfangs hast du mal geschrieben, dass es dieses "Leid" ist, was dich in deinen Fantasien beflügelt.

Im Prinzip geht es darum, an die Ursache ran zu kommen. Mit gesprächstherapeutischen Maßnahmen gelingt dies möglicherweise nicht. Es gibt aber noch andere Therapieformen. Ich denke z.B. an GESTALT-Therapie.

Da kommt man ganz anders an Sachen ran, Dinge, die sich der Ratio verschließen.

Dass es sich um chemische Kastration handelt ist mir bewusst. Tatsächlich geht es mir darauf aber sehr gut.

Und was ist mit den ganzen Nebenwirkungen? Du ruinierst deine Gesundheit, nur um einen Aspekt deiner Persönlichkeit unter Kontrolle zu halten. Ein sehr hoher Preis finde ich.

Tatsächlich wenig... Ja es wurde danach gefragt ob jemals was in meiner Kindheit passiert ist aber da war WIRKLICH nichts.

Für einen Therapeuten bist du wahrlich eine harte Nuss. Da greift man gerne schnell zu einem Medikament, vor allem, wenn man nicht weiter weiß. Ist nachvollziehbar, aber lange noch nicht der Weisheit letzter Schluss.

Stell dir vor, du hättest eine schwer heilbare Krankheit. Am anderen Ende der Welt, gäbe es einen "Wunderheiler" der diese behandeln kann. Würdest du dich auf den Weg machen?

Der Windelfetisch ist ein sehr merkwürdiges Ding...

Da ist etwas, dass du nicht verstehst, dir rational nicht erklären kannst. Ich behaupte, für einen guten GESTALT-Therapeuten ist es eine Fingerübung, dich dort hin zu führen, wo du sehen kannst, was das ist.

Weil der schon vor der Pubertät da war und weil der auch ohne Testosteron vorhanden ist.

Er erfüllt eine Funktion und /oder befriedigt ein Bedürfnis. Das muss jetzt gar kein sexuelles Bedürfnis sein, auch wenn es vielleicht von außen so aussieht.

Ich sehe das völlig unabhängig von irgendwas.

Unabhängig von deiner Sexualität womöglich ja, für etwas anderes steht es wohl doch.

Leider scheint der nur begrenzt als ausgleich infrage zu kommen. Eine Zeit lang hat es ja funktioniert aber irgendwann waren die pädophilen Gedanken einfach zu stark.

Weil die pädophilen Fantasien andere Bedürfnisse befriedigen. Dein Windelfetisch vielleicht einfach nur ein Ersatz für ein Geborgenheitsgefühl, Bedürfnis nach Nähe oder oder... ist, da will ich nicht spekulieren.

All dies würde ich an deiner Stelle therapeutisch herausarbeiten, eine andere Lösung kenne ich jetzt nicht. Man kann sich ja schlecht einen unerwünschten Teil seines Gehirns herausreißen. Aber den Knoten im Gehirn zerschlagen, das sollte man versuchen.

Du bist doch Programmierer. Dein Gehirn ist ein selbstlernendes Organ. Ohne das du dich dessen bewusst bist, schreibt es laufend Programme. Da musst du dich reinhacken und an den Stellen mittels Therapie umschreiben, wo es "unerwünschte" Programmzeilen gibt. Wie die entstanden sind ist ein anderes Ding, entstanden sind sie auf alle Fälle zu deinen Lebzeiten. Dazu kommt bei dir noch ein anderes "Problem", nämlich die "Hardware". Menschen sind gehirnbiologisch unterschiedlich gut verdrahtet. Du wirst dir etwas schwerer tun beim Umprogrammieren, da mit deiner emotionalen Verdrahtung etwas nicht so gut ist. Dafür hast du aber jetzt auch schon Ersatzprogramme "geschrieben".

E3hemaligerN NutzGe{r (#438x245)


Im Prinzip ist es mit den Therapien nicht anders als mit deinen Medikamenten. Die einen wirken besser, die anderen schlechter. Ein Therapeut ist nichts anderes als ein Gehirnklempner. Da gibt es gute und weniger gute Handwerker, die einen haben gute Werkzeuge, die anderen weniger gute bzw. passende.

nFicn.icB88


Meine psychischen Probleme sind in letzter Zeit wieder schwankend. Ob das mit dem Salvacyl zusammenhängt weiß ich noch nicht. Aber zumindest die Sexualität ist weiterhin auf einen Nullpunkt.

l4acseCrlady


Schade, dass es Ehemaliger Nutzer (#438245) nicht mehr gibt. Selten habe ich so einen wertvollen und für andere nützlichen User gelesen. Fast besser als ein Profi hat er sich in die Dinge von nicnic88 eingearbeitet. Durchweg sachlich und nie wertend hat er die Dinge analysiert.

Warum hauen immer die Besten ab?

@ nicnic88

Was das Medi deinen Sexualtrieb erfolgreich unterdrückt und einigermaßen verträglich ist, kannst du es ja beibehalten und zur Stabilisierung deiner Psyche vielleicht noch ein guten AD hinzunehmen, falls sich das zusammen verträgt.

lGaserl/ady


Was das Medi =Wenn das Medi

Eqvol_uzzxer


Psychopharmaka wirken selten so spezifisch wie man das gerne hätte, da kommt es langfristig durchaus auch zu "Kollateralschäden", nicht sehr viel anders als bei Drogenkonsum. Sexualität weiter bei Null und psychische Probleme schwankend klingt für mich ein bisschen wie Operation gelungen - Patient tot.

Wenn es nicht mit dem Salvacyl zusammen hängt, mit was dann? Nimmst du noch anderes?

Heißt Sexualität gleich Null auch keine Phantasien mehr?

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