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Innere Unruhe Angspanntheit Jugendlich 17

fAußb@allexr5 hat die Diskussion gestartet


Hallo :)

Ich bin 17 und mein Leben hat sich im letzten Monat sehr verändert. Bis Oktober 2012 besuchte ich ein Gymnasium im welchen ich in die Oberstufe ging (11.Klasse). Wegen meiner Faulheit fehlte ich immer öfter. Ich hatte genug von dieser Schule.Ende Oktober brach ich dann ab und plante bis zum Sommer 2013 Praktika zu machen, da ich auch noch nicht genau weiß ,was ich später machen will. Ab Sommer 2013 möchte ich zwei Jahre Schule machen um mein Fachabi zu erlangen. Den Schulabbruch führte zu Stress mit meinen Eltern sie verstanden es nicht weil es ja viel auch an meiner Faulheit lag. Ich war erstmal froh ein paar Wochen nichts zu tun und mich nur noch meinen Freizeitaktivitäten zu widmen. Plötzlich hatte ich das perfekte Leben nur noch Party Freunde und genug Geld. Um einen Praktikumsplatz für den 1.12 hab ich mich nebenbei gekümmert. Doch das Verhältnis zu meinen Eltern blieb angespannt. Sie waren natürlich nicht erfreut wenn ich auch in der Woche spät nach hause kam und lang schlief. Mitte November bekam ich einen längeren Infekt. Ich bin ein sehr sensible Mensch und mache mir immer viel zu viele Gedanken. ICh bekam schiss an einer herzmuskelentzündung zu leiden etc. bin 100mal zum Arzt doch das alles ok war konnte mich nicht beruhigen. Doch ich wurd wieder gesund und da ich ab dem 1.12 einen geregelten Tagesablauf hatte ( Praktikum ) wurde alles wieder normal. Ich lebte wieder wie vorher und machte mir nicht immer diese unnötigen gedanken. Doch kurz vor weihnachten (meine freunde bekamen alle ferien ) fing es wieder an . Ich wollte lieber mit ihnen abends länger weg, da sie ja ferien hatten, ich aber nicht. Die Folge ich ging wieder immer seltener zum Praktikum. Der Stress mit meinen eltern wurde wieder größer. Ich habe das Praktikum nach einem Monat jetzt beendet ( es sollte eigentlich zwei gehen)An Weihnachten fing es dann richtig an ich bekam innere Unruhe und Angespanntheit. Also ich fühle mich so als ob ich gerade Angst hätte aber ohne grund. Hab dann kalte hände /füße und so ein komisches gefühl halt. Sofort machte ich mir wieder gedanken und guckte im internet was das sein könnte. Direkt schoss mir der Begriff Depressionen ins Auge. Da dachte ich scheiße ich hab Depressionen und sah schon Robert Enke vor meinen Augen wie er geendet ist. ICh steigerte mich in diese innere unruhe wieder total rein und konnte nachts nicht schlafen. Am anfang war es nur als ich nichts zu tun hatte und mir langweilig war, dass dann diese gedanken kamen. Doch das verhältnis mit meinen eltern wurde noch schlechter ,ich hatte ja das praktikum abgebrochen. Als ich mit freunden abends weg war war alles wieder normal und ich dachte nicht dran. Doch am Donnerstag ist es eskaliert ich streitete anderthalb stunden mit meinen eltern mein vater ist ein bisschen auf mich losgegangen und ich bin erstmal weg zu nem freund und kam eben wieder. Ich habe immernoch kein wort mit ihnen geredet. ICh weiß das meine eltern nur das beste für mich wollen. Hab seid Donnerstag diese innere unruhe durchgehend. Sogar als ich unter leuten war. Da dachte ich wieder das ist die nächste stufe von depressionen aber es gab auch momente am tag wo ich dachte : alter wie dumm bist du eigentlich du hast nichts jetzt tritt dich mal in den arsch. ich habe aber trotzdem noch spaß am leben : freue mich aufs feiern lache noch oft. es ist halt nur diese innere unruhe diese angstgefühle vor nichts die mich tierisch einschränken. Kann jemand sagen was mit mir los ist? Ich bin froh wenn ich im sommer wieder auf einer schule bin und ich wieder normale Probleme habe ich glaube, dann lache ich über das was ich mir jetzt denke doch trotzdem beschäftigt es mich irgendwie den ganzen tag, ich komm nicht von diesen gedanken weg. wollte mich ab morgen um einen aushilfsjob kümmern um nicht den ganzen tag nichts zu tun. Wäre nett wenn sich einer zeit nehmen würde und antworten würde auch wenn der text sehr lang ist. Hab immoment so viele baustellen :(.

viele grüße

fußballer

Antworten
mLuskaTtenusxs


Den Schulabbruch führte zu Stress mit meinen Eltern sie verstanden es nicht weil es ja viel auch an meiner Faulheit lag.

es ist halt nur diese innere unruhe diese angstgefühle vor nichts die mich tierisch einschränken.

Solche Dinge können halt auch zusammengehören. Wer nach außen hin faul ist muss das nicht gerne sein, sondern ist es weil viele Ängste oder sonstige Probleme einen hindern mehr zu geben.

Als ich mit freunden abends weg war war alles wieder normal und ich dachte nicht dran.

Ja das ist normal. Wenn man den ganzen Tag Zeit hat über irgendwelche Herzstolperer oder sonstigen Symptome nachzudenken und im Internet zu gucken, der findet natürlich Unmengen an schrecklichen Dingen die er haben könnte. Sobald man abgelenkt ist und eine Tätigkeit hat ist das meistens sehr viel besser. ;-)

Da dachte ich scheiße ich hab Depressionen und sah schon Robert Enke vor meinen Augen wie er geendet ist.

Eine Depression ist eine Krankheit und ist in erster Linie heilbar und nicht tödlich. Du ziehst den Zusammenhang zu etwas wo kein Zusammenhang besteht. Selbst wenn du eine Depression hast heißt du nicht Robert Enke.

Aber in der Situation in der du dich befindest kann ich verstehen das man viele Ängste entwickelt (Zukunftsängste, etc.) oder auch depressiv wirst. Die Situation ist sicherlich ein Nährboden für solche Dinge. Auch kann es körperliche Symptome erklären die dir dann auch wieder Angst machen.

Du hast dich eigentlich in eine Situation hineingebracht in der du eigentlich gar nicht sein müsstest. Du hast die Schule abgebrochen, weil du keine Lust mehr drauf hattest. Jetzt hast du das Praktikum abgebrochen, weil du keine Lust hattest auf Ferien zu verzichten...

Das sind Dinge die passen einfach nicht so richtig zusammen. Eigentlich hast du ja die Schule abgebrochen und freust dich nach nur 2 Monaten im Sommer schon wieder in der Schule zu sein...

Da legst du dir die Dinge aber auch zurecht wie sie gerade schön für dich sind. Und wahrscheinlich wird das auch nicht das letzte Mal gewesen sein das du was abbrichst, weil es dir nicht passt. ;-)

Es kommen noch viele Zeiten in denen andere Schulferien haben und keine, weil du kein Schüler mehr bist. Zumindest nicht im Moment.

Die Probleme die du jetzt hast sind die gleichen wie du sie in der Schule hattest. Die Schule war ein geschlossenes Kollektiv in dem man auch viel mitgezogen wurde, das hast du jetzt nicht mehr, aber die Probleme sind heute wie damals die gleichen und "normalisieren" sich nicht. Das hoffst du ja, wenn du wieder in die Schule gehst. Das scheint ja auch ein Grund für die Schule zu sein:

Ich bin froh wenn ich im sommer wieder auf einer schule bin und ich wieder normale Probleme habe

wollte mich ab morgen um einen aushilfsjob kümmern um nicht den ganzen tag nichts zu tun.

Klingt an sich nach einem guten Vorhaben. Aber was ist denn aus den Praktika geworden die du machen wolltest? Es sind jetzt alle aus den Winterferien zurück, da hat man ruck-zuck einen Praktikumsplatz. Nutz den Aushilfsjob nicht um zu hoffen, dass dadurch wieder andere oder schönere Probleme auftreten. Das passiert nicht. Die Probleme bleiben die gleichen. ;-)

Und auch den Aushilfsjob wirst du abbrechen, wenn an Karneval oder Ostern deine Freunde frei haben und sich die Birne zuknallen und das leider nicht kannst. ;-)

Es gibt doch diese Berufsinformationszentren vom Arbeitsamt, da kann man sich über alle erdenklichen Berufe informieren und nachlesen was es da gibt und man kann auch Beratungsgespräche erbitten und da bekommt man auch Adressen von Unternehmen bei denen man Praktika machen kann.

Wenn das dein Plan war, dann würde ich den auch durchziehen. ;-)

Aber das sind alles Dinge die einem Ängste machen und Depressionen hervorrufen können, das kann ich verstehen. Wenn das nicht in den Griff zu kriegen ist, hilft eine Psychotherapie.

*:) @:)

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