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Mangelnde bildliche Vorstellungskraft

s{w/atkatmten16x2


Ich bin Linkshirnler. Prozente vergessen.

sGwatkat+ten16x2


Habe aber trotzdem gute bildliche Vorstellungskraft.

E}hemaliyger NOutzer (?#6992x8)


Dorian D. Darkbloom

Färbt sich deine Prägung eigentlich auch auf deinen Literaturgeschmack ab?

Ich bin mir nicht sicher, inwiefern sich das auf meinen Literaturgeschmack auswirken sollte. Spontan würde ich die Frage verneinen.

M&ollie#nchexn


@ Lancis

Hast Du denn, wenn Du liest (z.B. einen Roman – falls du Romane liest), Bilder vor Augen? Oder ist das dann so wie in Deinen Träumen?

EuhemaliRger NJutze*r (t#69928x)


Hast Du denn, wenn Du liest (z.B. einen Roman – falls du Romane liest), Bilder vor Augen?

Nein. Aber ich verstehe nicht so ganz, inwiefern das Auswirkungen auf meinen Literaturgeschmack haben könnte. In das in dem Sinne gemeint, dass mich Bücher, in denen üppige Beschreibungen zu finden sind, daher weniger interessieren? Falls ja, so kann ich das verneinen. Ich suche mir meine Lektüre prinzipiell nicht danach aus, ob ich sie mir sinnlich vorstellen kann, selbst wenn es meine anderen Sinne betrifft. Zwar kann ich mir Laute oder Gerüche vorstellen, aber im Normalfall lese ich einfach vorstellungsfrei.

MMol^lienAchexn


@ Lancis

In das in dem Sinne gemeint, dass mich Bücher, in denen üppige Beschreibungen zu finden sind, daher weniger interessieren?

Ich bin zwar nicht Dorian D. Darkbloom, aber ich denke mal, dass er das vermutet hat.

"Vorstellungsfrei" lesen kann ich gar nicht, bzw. passiert das höchstens dann mal, wenn die Menschen und Dinge nur spärlich beschrieben sind. Allerdings ist es auch dann nicht vorstellungsfrei, sondern vorstellungsarm, Menschen ohne Gesichter und Haarfarben, sozusagen… Aber ohne den "inneren Film" geht lesen bei mir gar nicht.

N4ordwsteErn75


*:) Interessantes Thema… ich glaube, ich bin da auch betroffen: auf diese Frage

Hast Du denn, wenn Du liest (z.B. einen Roman – falls du Romane liest), Bilder vor Augen?

würde ich genau das gleiche antworten wie Lancis

im Normalfall lese ich einfach vorstellungsfrei.

Darum bin ich auch immer erstaunt, wenn jemand von einer Verfilmung enttäuscht ist, "weil alles so anders aussieht, als man es sich vorgestellt hat". Nö, gibt’s bei mir nicht… allerdings ist es auch tatsächlich so, dass mich detaillierte Beschreibungen in Büchern manchmal stören. Die sind für mich einfach überflüssig. Bei Personen geht es noch, da geht es für mich eben nicht darum ein visuelles "Bild" von dem Menschen zu bekommen, sondern eher um das was dahintersteht (wie ist jemand gekleidet, wie wirkt er, Charakter etc.). Landschaftsbeschreibungen o.ä. überlese ich dagegen meistens komplett.

Problematisch finde ich das im Alltag manchmal schon, wenn die Gesichtererkennung hakt. Die funktioniert bei mir nur, wenn ich jemanden schon häufig gesehen habe. Ich habe auch den Verdacht, dass ich mir eher so etwas wie "biometrische Daten" merke und nicht das Bild. Kürzlich habe ich eine ganze Weile gebraucht, bis ich die noch recht neue Kollegin mit der noch neueren Haarfarbe erkannt habe |-o . Vorstellungskraft beim Dekorieren fehlt mir übrigens auch… (zur Info: lt. Test 62% rechts, aber die Aufgabe mit den Farben war ja mal richtig schwierig, nur mit vollster Konzentration machbar)

Meint ihr wirklich dass man so etwas tatsächlich lernen/trainieren kann?

- Oh noch was, auf Seite 1 hat Mollienchen geschrieben:

Wenn ich mit Unbekannten telefoniere (bei der Arbeit), entsteht vor meinem inneren Auge auch immer gleich ein Bild, wie die Person aussehen könnte.

Das kann ich gar nicht. Weil ich aber trotzdem gerne ein Bild sehe, wenn ich telefoniere, habe ich schon häufiger die (mir persönlich unbekannte) Person gegoogelt (oder auf der Firmenseite angesehen), während ich mit ihr spreche. Hört sich doof an, macht es mir aber leichter, mit ihr zu reden.

M4o]lliIencxhen


@ Nordstern75

die Aufgabe mit den Farben war ja mal richtig schwierig, nur mit vollster Konzentration machbar

Fand ich jetzt gar nicht. Also, etwas aufpassen muss man schon, aber schwierig fand ich's nicht.

Die Leute, mit denen ich im Büro telefoniere, finde ich in der Regel bei Google gar nicht, also muss ich mir selbst ein Bild machen. ;-D

E]hemjalig%er2 Nut\zer ?(n#699x28)


Nordstern75

Allzu viele haben sich ja bisher nicht gemeldet, die sich auch kein innerliches Bild machen können. Ich finde deine Schilderung sehr interessant.

Darum bin ich auch immer erstaunt, wenn jemand von einer Verfilmung enttäuscht ist, "weil alles so anders aussieht, als man es sich vorgestellt hat". Nö, gibt’s bei mir nicht…

Das kenne ich hingegen schon. Ich habe zwar kein Bild einer Romanfigur, aber wenn diese im Buch beispielsweise als sehr schön und "übernatürlich" beschrieben wird, dann aber im Film banal wirkt, dann enttäuscht mich das.

Meint ihr wirklich dass man so etwas tatsächlich lernen/trainieren kann?

Ich vermute es. Zumindest bei jemanden wie mir, der keinerlei Probleme hat, Dinge oder Personen zu erkennen. Ich denke daher, dass ich irgendeine bildliche Information abspeichern muss und sie bloß nicht abrufen kann. Bei jemanden, der damit Schwierigkeiten hat, stelle ich es mir schwerer vor, aber ich halte es nicht für unmöglich.

Mollienchen

"Vorstellungsfrei" lesen kann ich gar nicht, bzw. passiert das höchstens dann mal, wenn die Menschen und Dinge nur spärlich beschrieben sind.

Das kann ich mir nur schwer vorstellen. Ich habe mal ein Buch über Gehirnfunktionen gelesen, bei dem der Autor vorschlug, man sollte mal das Experiment machen und versuchen, einen Text zu lesen, ohne ihn innerlich zu hören. Durch Verzicht darauf könnte man seine Lesegeschwindigkeit steigern. Machen das die meisten Menschen tatsächlich üblicherweise so, dass sie sich einen Text sozusagen innerlich vorlesen? Ich kenne das nur in Ausnahmenfällen, wenn ich beispielsweise einen Vortrag vorbereite oder Ausprache oder Rhythmus einübe. Aber nicht, wenn ich normal lese.

Die Leute, mit denen ich im Büro telefoniere, finde ich in der Regel bei Google gar nicht, also muss ich mir selbst ein Bild machen.

Machst du dir eigentlich auch regelmäßig von den Schreibern hier im Forum ein Bild?

D3oriaGn [D. cDarkbl}oom


Manche schreiben halt "optischer" als andere und je nachdem was die Primärsinne des Lesers sind, hätte es ja sein können, dass...

Und natürlich visualisiere ich innerlich die umschriebenen Dinge und "lese" mir den Text vor – wenn er mir den gefällt. Fach- und Sachtexte, Zeitungsartikel: klar, da rase ich durch und lasse die erwähnten Eindrücke abstrakt sein, sonst werde ich ja nie fertig und es geht ja hier auch eher um Fakten als um Form. Ich finde optik-lastig umrissene Welten leichter zugänglich und immersiver, Gerüche ziehen mich längst nicht so in ihren Bann, deshalb reißt mich Das Parfüm (es drängte sich geradezu auf) auch nicht vom Hocker. Synästethische Passagen lassen mich vollkommen kalt, denn ich bin eben kein Synästhet. Deshalb habe ich das hier erwähnt, weil es vielleicht eine mögliche Konsequenz des Thread-Themas ist. Vielleicht aber auch nicht.

Jeder Mensch mag unterschiedlich gepolt sein, aber man kann seine Wahrnehmujng und Vorstellung sicherlich auch gewollt beeinflussen. Du kannst ja einfach einfach mal optisch durch den Alltag gehen. So wie im Sommer auf der Wiese Liegende eben die Augen schließen, um sich auf den Rest zu konzentrieren.

M|oll&ie(nchen


@ Lancis

Das kann ich mir nur schwer vorstellen. Ich habe mal ein Buch über Gehirnfunktionen gelesen, bei dem der Autor vorschlug, man sollte mal das Experiment machen und versuchen, einen Text zu lesen, ohne ihn innerlich zu hören. Durch Verzicht darauf könnte man seine Lesegeschwindigkeit steigern. Machen das die meisten Menschen tatsächlich üblicherweise so, dass sie sich einen Text sozusagen innerlich vorlesen?

Das kommt bei mir absolut auf den Text an. Es gibt Autoren, da "vergesse" ich regelrecht, dass ich lese, und es läuft nur noch der Film im Kopf ab. Und andere haben so eine spezielle Schreibe, dass ich immer wieder über die Ausdrucksweise stolpere und dann wieder daran erinnert werde, dass ich ja gerade lese. Bzw. ich muss mich dann abwechseln – lesen, Vorstellung entstehen lassen, weiterlesen.

Lese ich einen Sachtext (den ich verstehen will), dann muss ich mir das Ganze allerdings oft innerlich "vorlesen", damit ich's überhaupt blicke.

Machst du dir eigentlich auch regelmäßig von den Schreibern hier im Forum ein Bild?

Meistens schon. Bzw. es entsteht eigentlich automatisch. Je weniger Informationen ich über einen Schreiber habe, desto weniger klappt das allerdings. Und wenn ich einen Schreiber besser "kennen lerne", ändert sich das Bild im Laufe der Zeit auch. (In den seltensten Fällen erfahre ich allerdings, ob es der Realität entspricht…)

E/hem~aligRer NutzeGr (#I6992x8)


Das mit den abstrakten Bildern übe ich besser noch einmal. Das sieht bei mir aus wie bei jemanden, der nebenbei beim Telefonieren kritzelt. Vielleicht wird es mit Farben besser.

Dorian D. Darkbloom

Und natürlich visualisiere ich innerlich die umschriebenen Dinge und "lese" mir den Text vor – wenn er mir den gefällt. Fach- und Sachtexte, Zeitungsartikel: klar, da rase ich durch und lasse die erwähnten Eindrücke abstrakt sein, sonst werde ich ja nie fertig und es geht ja hier auch eher um Fakten als um Form.

Für mich ist das ganz unabhängig vom Text an sich. Ich nehme ihn trotzdem zur Gänze wahr, es ist also kein "Durchrasen". Dass ich dadurch schneller lese, ist nur ein Nebeneffekt.

Du kannst ja einfach einfach mal optisch durch den Alltag gehen.

Es stimmt, dass ich mich immer noch weit weniger auf meinen Sehsinn verlasse, als die meisten Menschen, die ich kenne. Vielleicht sollte ich das wirklich üben, andererseits ist das nicht ganz so einfach, weil mich Gerüche und Geräusche einfach früher und von allen Richtungen erreichen.

Mollienchen

Meistens schon. Bzw. es entsteht eigentlich automatisch. Je weniger Informationen ich über einen Schreiber habe, desto weniger klappt das allerdings. Und wenn ich einen Schreiber besser "kennen lerne", ändert sich das Bild im Laufe der Zeit auch. (In den seltensten Fällen erfahre ich allerdings, ob es der Realität entspricht…)

Das finde ich interessant. Ich verbinde mit den Schreibern hier nur ihre Beiträge und eine Art Gefühl. Zwar kann ich ein paar vage Assoziationen hervorkramen, wenn ich will (beispielsweise würde ich dir am ehesten die Haarfarbe brünett zuordnen), aber ich tue es üblicherweise nicht.

Es gibt hier ja eine Person, die weiß, wie ich aussehe. Wäre ganz interessant zu erfahren, inwiefern das mit möglichen Vorstellungen überein stimmte.

LMewixan


Das mit den abstrakten Bildern übe ich besser noch einmal. Das sieht bei mir aus wie bei jemanden, der nebenbei beim Telefonieren kritzelt. Vielleicht wird es mit Farben besser.

Sieht so aus, als sei dein Ehrgeiz angestachelt. :)^

Mqoll`iencxhen


@ Lancis

Dass ich den Nicknamen Aussehen zuordne, könnte daran liegen, dass ich Synästhetiker bin, der mit abstrakten Dingen wie Buchstaben, Zahlen, Namen, Wochentagen etc. bestimmte Farben und manchmal auch Formen verbindet. Heißt, ein Wort ohne jede Information hat für mich zumindest schon mal eine bestimmte Farbe. Ich denke, das fließt in meine unbewusste Bildgebung mit ein. :-) Also, einen Nick mit "dunklen" Buchstaben verbinde ich dann eher mit einer dunkelhaarigen Person, was in Wirklichkeit natürlich totaler Quatsch sein kann.

Je mehr ich dann aber über den puren Nicknamen hinaus über die Person erfahre, desto mehr verändert es sich.

Wie Du aussiehst, weiß ich übrigens ziemlich genau, aber das liegt nur daran, dass ich viele Deiner Beiträge aufmerksam lese, in denen Beschreibungen auftauchen. ;-)

Bevor ich Dich näher "kannte", hätte ich Dich für kurzhaarig gehalten… Kurzhaarig und drahtig. ;-D Einfach wegen des Nicks.

Euhemali,gerO NTutzer ^(#69x928)


Lewian

Sieht so aus, als sei dein Ehrgeiz angestachelt. :)^

Ehrgeiz klingt natürlich schmeichelhafter als Lernresistenz. ;-D

Mollienchen

Ich wusste gar nicht, dass du Synästhetikerin bist. Siehst du dann auch Auren um Menschen herum oder beschränkt sich das auf Informationen?

Bevor ich Dich näher "kannte", hätte ich Dich für kurzhaarig gehalten… Kurzhaarig und drahtig. ;-D Einfach wegen des Nicks.

Zum Glück trifft das nicht zu, kurze Haare sehen an mir nämlich gar scheußlich aus. Wenn du den Nick "Lewian" liest, siehst du ihn dann eigentlich auch so? Immerhin sind sich diese Nicknamen recht ähnlich, sie sind etwa gleich lang, beginnen beide mit einem großen L und teilen sich zudem auch noch das A, das I und das N. Oder ändert sich das komplett mit der Zusammenstellung?

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