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Angst vor Termin bei Psychologe

C)oolcRhicixn


Wow das ist ja ganz schön aufwändig.

Ich weiß dass es bestimmt so ist, dass ich da slebst einfluss drauf habe. Mir fehlt einfach (noch) die Vorstellung wie das werden wird, daher das Gefühl des Kontrollverlustes.

Soll ich wirklich die Bedenken bzhl der Therapie erwähnen? Da hätte ich dann bedenken dass der Doc gleich seine Kladde zuklappt und sagt "Na wenn sie gar nicht wollen, kann ich ihnen eh nicht helfen."

(Ich weiß, ich neige zur Schwarzmalerei..)

Mgollvienchxen


Kommt drauf an, wie Du's formulierst. Wenn Du natürlich sagst "eigentlich sitze ich hier nur, weil meine Freunde mir diesen blöden Termin gemacht haben, und hab gar keinen Bock auf so'ne doofe Therapie", dann könnte es sein, dass der Doc so reagiert. ;-)

C}olchBicixn


Naja, ne so würd ich das wohl niht sagen ;-D

Aber eben dass ich primär da bin, wiel meine Freunde mich dazu überredet haben weil ich nicht glaube dass meine Probleme schlimm genug sind. Das wäre ja die Wahrheit wie ich es empfinde...

Sgun#flowerx_73


Wenn Du sagst "Ich habe Angst vor Kontrollverlust" und "Ich bin nicht sicher, ob meine Probleme schwerwiegend genug sind oder ich Hilfe verdient habe", dann sind das wichtige Infos. Und der Therapeut wird da Rücksicht drauf nehmen bzw. kann eine best. Zurückhaltung, Unsicherheit,... einfach besser einordnen. Ich würde auch ruhig erzählen, dass ein wichtiger Anstoß auch von Deinen Freunden stammt. Das sind nämlich Punkte (Was ist die Problematik; Warum JETZT Therapie?), die ins Gutachten müssen, aber auch für den Therapeuten ist. Um richtig helfen zu können.

UNSICHER ist JEDER vor dieser Situation. Aber der eine kann sich besser überwinden als der andere, und letztere brauchen dann halt mehr Unterstützung/Rücksichtnahme. Und es sind wichtige diagnostische Infos ("keine Hilfe verdienen"). DAS würde ich unbedingt so sagen.

NICHT formulieren würde ich es als: "Ich hab' keinen Bock, bin nur wegen meiner Freunde hier, aber WILL nicht (im Gegensatz zu Deinen Ängsten, die ich eher als "nicht können" einstufen würde). Erhoffe mir nix davon und hab' auch keine Probleme". Merkst Du den Unterschied?

Svunf3lowerx_73


Aber eben dass ich primär da bin, wiel meine Freunde mich dazu überredet haben weil ich nicht glaube dass meine Probleme schlimm genug sind. Das wäre ja die Wahrheit wie ich es empfinde...

Das ist ja auch okay. Und dann wird die Frage kommen, warum DU denkst, dass Deine Probleme nicht schlimm genug sind. Und dann wird der Therapeut aufzählen, warum er sie doch als behandlungswürdig einstuft.

Okay, in seltenen Fällen (sowas wie "Lifestyle-Beratung") kann es sein, dass auch der Thera sagt: Nöö, das ist keine "richtige" Diagnose.

Aber so wie DU es schilderst (Angst/Panik, Essprobleme; entsetzte Freunde), wird der Punkt nicht auftreten. Nur Mut!

MMadame~ CFhareynton


diese Ängste hat doch fast jeder der das Erste mal zum Psychologen geht! und nein, er wird dich nicht wegschicken, er wird dich ernst nehmen, und du hast die Therapie auch nötig! (mir gings anfangs übrigens 100% genauso wie dir) *:)

C}olc=hicoixn


@ Sunflower

Merkst Du den Unterschied?

Ja, das kann ich nachvollziehen und klingt einleuchtend.

@ Mme Charenton

mir gings anfangs übrigens 100% genauso wie dir

Naja "schön" zu hören ist das natürlich nicht wenns jemand anders auch so geht ;-D Aber irgendwie auch doch. Hast du denn eine Therapie gemacht und gehts dir jetzt besser?

Mfadamet Charexnton


ja ich hab ne Therapie gemacht, und Antidepressiva genommen die ich grade absetze - und mir gehts jetzt echt prima :)^

C@olxchJiciAn


Das ist toll. Ich hoffe ich krieg das vllt auch hin...

aq.f=ish


Ich häng immer noch an dem selber anrufen - sollte es Psychotherapeuten nicht klar sein, dass das für manche Menschen mehr als eine "kleine Überwindung" ist? Ich finds ziemlich krass, wenn sowas dann pauschal abgeschmettert wird. Zumal auf E-Mails nach meiner Erfahrung auch nicht reagiert wird.

Dann bleibt ja quasi nur noch eine Handvoll Aspirin schlucken und mit verstellter Stimme die Polizei anrufen.

LMewi#an


a.fish

sollte es Psychotherapeuten nicht klar sein, dass das für manche Menschen mehr als eine "kleine Überwindung" ist? Ich finds ziemlich krass, wenn sowas dann pauschal abgeschmettert wird. Zumal auf E-Mails nach meiner Erfahrung auch nicht reagiert wird.

Klar kann man den Leuten vorwerfen, auf Emails nicht zu reagieren. Allerdings, dass viele das nicht gerne sehen, wenn jemand anders fuer sie anruft und den Termin macht, kann ich schon verstehen. Ich vermute mal, da steckt z.T. auch schlechte Erfahrung dahinter, dass solche Termine dann mit grosser Wahrscheinlichkeit ausfallen, oder man dann Leute bekommt, die nicht selber bereit sind, sich zu oeffnen und mitzuarbeiten. Klar ist es moeglich, dass es anders kommt, aber wenn die Erfahrung ist, dass in 8 von 10 Faellen keine brauchbare Arbeitsbasis dabei herauskommt, waere mir das auch zu viel als Therapeut, da wuerde ich auch sagen, "so geht's nicht, machen wir nicht".

a{.fixsh


Ich habe keine Ahnung, ob es Erhebungen gibt, wie viele Menschen ihre Therapien abbrechen und wieviele davon den allerersten Telephonanruf selbst getätigt haben. Vermutlich nicht? Ich sehs (noch) nicht ein, obwohl Deine Vermutung plausibel klingt. Also, dass die Betreffenden das befürchten.

L7ew\ixan


Naja, Erhebungen, was weiss ich? Vermutlich laeuft das eher informell; ein paar Leute erlauben es, haben schlechte Erfahrungen und es spricht sich rum.

C'olchxicin


bleibt ja quasi nur noch eine Handvoll Aspirin schlucken und mit verstellter Stimme die Polizei anrufen.

Na also soweit willst du es doch wohl hoffentlich nicht kommen lassen oder? :-/

Aber ich weiß was du meinst. Wenn ich daran denke irgendwo anrufen zu müssen wird mir ganz schlecht und ich bin schon halb in einer Panikattacke drin.

Ich hab im Moment eh schon so viele Sorgen... und dann jetzt auch noch dieser Termin... Das macht mich echt feddich. Gestern abend hab ich dann natürlich auch noch etwas "blödes" gemacht... ach kacke

L|ew4ian


Im Uebrigen wuerde ich vermuten, das groesste Problem ist, dass ein betraechtlicher Prozentsatz der von anderen Leuten abgemachten Erst-Termine nicht wahrgenommen wird. Und da drauf noch ein paar Leute, die kommen aus Pflichtgefuehl, weil ihre Freunde und Eltern sie ausfuehrlich geschubst haben, wo sich aber beim ersten Termin schon herausstellt, eigentlich wollen die gar nicht. Um da Erfahrung aufzubauen, muss man nicht aufwaendig langfristige Therapieerfolge erforschen.

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