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Sex. Missbrauch von Jungen – Eine unendliche Familiengeschichte

pIatlch


Ich wünsche dir viel Kraft. @:) :)*

F=orbdin P*rojeXcxt


Hi.

Schließe mich aug233 Frage an und möchte sie noch präzisieren:

Warum schreibst du immer nur Stücke der Geschichte? Was bezweckst du damit? Willst du deine Erlebnisse hier nun schreiben, dann tue es doch. Das du am Anfang erstmal Reaktionen abwarten wolltest, kann ich nachvollziehen. Aber so langsam bekommt man das Gefühl, du willst daraus eine Serie machen und zwischen den Folgen die Reaktion der Zuhörer/Leser abwarten bevor die Geschichte weiter geht.

Also was willst du wirklich?

Zu der Geschichte an sich: Erfahrungsgemäß weis ich, daß solche Erlebnisse sich durchaus auf die Entwicklung auswirken. Bei dem einen Opfer mehr, bei dem anderen weniger. In welche Richtung, ist eben unterschiedlich. Der eine wird eher aggressiv der andere das Gegenteil. So wie jeder Mensch ist auch jeder Fall unterschiedlich und dementsprechend auch die Auswirkung auf das Opfer. Aber je mehr ein Opfer behauptet, daß es keine Auswirkungen gehabt hätte, umso vorsichtiger werde ich. Den, wie gesagt erfahrungsgemäß, hat sowas immer Folgen, welche ist eine andere Frage. Oftmals dauert es etwas länger, bis man mit dem Erlebten umgehen kann. Es kann zB sein, daß es verdrängt wird, bis man in seinem Leben gefestigt genug ist (Beruf, Familie) und dann kommt es plötzlich hervor. Bei anderen ist es aber vom Anfang an stetig bewusst und präsent und täglicher Begleiter. Welche Version besser ist kann ich nicht sagen. Aber so oder so wird es sich wohl, wie jeder Erfahrung, auf das weitere Leben und Denken auswirken.

LNosutSo[nxs


Frage: welches Problem hat der Th mit der Geschichte des S. ??? ??

Abgrenzungsprobleme? Im Einflussbereich des S?

Wenn S mit seiner Lebensgeschichte ein Problem hat, dann gibt es Hilfen – hier oft und ausreichend besprochen.

Was soll das Ziel dieser Gesamtdarstellung sein?

@ aug233:

Wieso beunruhigt dich die Geschichte? Ich schreibe in einem "Pschologie-Forum" meine Erlebnisse nieder, um das Erlebte auf meine Art zu verarbeiten.

Genau diese Reaktion ist der Grund weshalb solche Erlebnisse meist für immer im Verborgenen bleiben.

Aber mag sein, dass der Erzählstil und die Darstellung in Stücken nicht den Forumregeln entspricht. Deswegen habe ich die Moderation ersucht, den Thread zu löschen.

S@. Owallixsii


Hier steht bisher ganz sicher überhaupt nichts Regelwidriges (falls deine weitere Schilderung Gegebenheiten noch beinhalten sollte, die erzähltechnisch irgendwie brisant sind, musst du sie halt sozusagen jugendgerecht umschreiben).

Und aug233 ist öfter mal etwas unsensibel ;-D da solltest du nicht allzuviel drauf geben, trotzdem ist die Frage an sich nach dem Ziel des Fadens jetzt nicht so dramatisch. Will damit sagen es könnte (unwahrscheinlich zwar aber halt möglich) an Unsensibiliät wirklich schlimmer sein, das ist nunmal ein öffentliches Forum. Eine Therapie könnte dir geschützteren Rahmen bieten.

2|rerPlackNBubexn


%-| wegen solchen Kommentaren überlege ich mir 3 mal ob ich überhaupt einen Faden oder einen Kommentar schreibe & selbst Anonym im Internet hat man nicht die Freiheit sich zu äußern ohne das entweder belustigende oder angreifende Kommentare kommen & seis wenn es unerfahrener Jugendlicher sich über eine Schwangerschaft sei es doch Hose kommt, informiert. Ja warum meldet man sich hier ":/ ich weiche ab Sorry.

Achja mag seine Art von Aufarbeitung sein, auch wenn er es in der Erzählform schreibt.. :|N

TE

:)^ Toll das trotz allem du den Mut hast darüber zu schreiben !!!

2orer.Pac(kBubxen


*durch*

F8oxrbein: Projxect


Aber mag sein, dass der Erzählstil und die Darstellung in Stücken nicht den Forumregeln entspricht. Deswegen habe ich die Moderation ersucht, den Thread zu löschen.

Mit den Forumsregeln hat das nichts zu tun. Und bitte nicht löschen!

Es ist aber etwas irritierend, warum du dein Geschichte nicht einfach erzählst, dann kann man sich auch darauf beziehen. Ich sehe die Gefahr, daß sich durch das Stückeln alles verläuft. Man kann keine wirklichen Kommentare geben, weil man ja die Geschichte ansich noch nicht kennt. Die Kommentare, welche du jetzt so bekommst, sind eben allgemeine. Die Leute können nur davon ausgehen, daß es sich um solche oder jene Vorfälle handelt. Mit der Zeit wird das evtl. auch einschlafen, weil ja eigentlich schon alles geschrieben wurde. Dabei hast du deine Geschichte noch nicht mal zuende erzählt.

Deshalb die Frage, welche eine Verständnis-Frage sein soll und kein Angriff, warum schreibst du deine Erlebnisse nicht einfach hier hin sondern machst es in der Form eines Fortsetzungsromans? Wenn es dir leichter Fällt, es als Erzählung auf zu schreiben, ist ja in Ordnung. Aber warum so zerstückelt? Welchen Vorteil siehst du darin oder besser gefragt: Warum tust du es in dieser Form? Verfolgst du damit ein bestimmtes Ziel? Oder gibt es andere Faktoren, weshalb du immer nur ein Teil der Erlebnisse schreibst, anstatt die Erlebnisse komplett aufzuschreiben und dann hier herein zu stellen?

Die Antwort auf diese Frage könnte mit deiner Frage vom Anfang zusammen hängen.

lkeo7*0


Ich kann mich in vielen Dingen, die in dieser Geschichte beschrieben werden, wiedererkennen.

Und ich weiß, dass es sehr schwer ist, so etwas aufzuschreiben. Ich habe es mit meinen Erlebnissen immer wieder versucht und habe es immer wieder abgebrochen. Denn es nieder zu schreiben, bedeutet , sich den Dingen zu stellen, die passiert sind und das erfordert viel Kraft.

Also lasst es ihn doch so aufschreiben, wie er es kann!

k4aterFcharxlie


du schreibst, dass du früh in die pubertät gekommen bist. wie früh? meinst du, das hängt damit zusammen?

pYosLpxae


LostSons

Es tut mir leid, was dir widerfahren ist. Zu deiner Frage, wie solche Erlebnisse deine Charakterentwicklung beinflusst und geprägt haben, kann ich mich nur Forbin Project anchließen.

Ergänzend möchte ich dazu sagen, dass es von mehreren Faktoren abhängt, inwieweit ein Mensch durch solchen Missbrauch psychischen Schaden erleidet. Es gibt Menschen, die erleiden ein vergleichbares Trauma mit jedoch ganz unterschiedlichen Folgen. Es hängt eben auch von zusätzlichen Faktoren ab, ob es trotz traumatisierender Umstände auch günstige Einflussfaktoren gab, stabile und gesunde Bindungen z.B.

Eine wesentliche Rolle spielt auch die Dauer des Missbrauches. Ein einmaliges Ereignis wirkt sich meist anders aus als ein immer wieder auftretendes.

Ich habe auch eine Vermutung, weshalb du deine Geschichte in genau dieser Erzählform erzählst. Du schreibst in deinem Threadtitel von einer "unendlichen Familiengeschichte". Das löst in mir Überlegungen aus, welche ich aber jetzt nicht äußern möchte.

Auf jeden Fall denke ich, dass es sehr gewagt ist, dich in ein Forum zu wagen. Besser wäre für dich wirklich der geschützte Rahmen einer Therapie. Dort könntest du deine Geschichte mit Hilfe einer professionellen und wohlwollenden Begleitung dir besser ansehen, dich auf Spurensuche begeben, dein Krankes und dein Gesundes erkennen- trauern, lernen, verzeihen (auch dir selbst), dich annehmen in deiner Geschichte, event. schädigende Verhaltensweisen loslassen usw.

Hier im Forum wirst du vermutlich nicht bloß auf Wohlwollen und Verständnis stossen, solange du deine Opferseite darstellst wahrscheinlich schon, aber du musst vorsichtig sein. Das kann schnell umschlagen. Ich möchte dir nichts unterstellen, ich weiß nicht, wieviel du noch preisgeben wirst- dennoch, was auch immer passiert ist, mein Rat ist: Begebe dich in professionelle Hände, dort ist meiner Meinung nach ein besserer Ort als hier im Forum, wo man zum Teil ein dickes Fell braucht.

L8ostpSCon\s


Hallo,

Ich habe oben versucht niederzuschreiben, was ich als Kind erlebt habe. Ich musste es in der Erzählform und als Außenstehender erzählen, denn anders hätte ich es gar nicht geschafft. Und damit komme ich zu dem Problem, dass mich seit meiner Kindheit quält und wahrscheinlich auch vernichten wird. Ich habe nämlich ein Problem mit dem "Ich".

Es ist löchrig, unvollständig und unverformt. Wie ein Slimey, dieser Flutschi-Substanz, womit Kinder in meiner Kindheit spielten. Es hat keine Form und Kontur.

Ich fühle mich nirgends zugehörig, beobachte andere Menschen, um mir für einige Momente ihr Leben und ihre Identität auszuleihen. Ich lasse mich nie fotographieren und versuche ja keine Spuren zu hinterlassen, als hätte ich die tiefe Sehnsucht nie existiert zu haben. Am liebsten würde ich mich wie ein Gas auflösen, sodass nichts von mir übrig bleibt, keine Leiche, keine Knochen. Ich bewundere Menschen, die es geschafft haben komplett zu sein und fühle mich selbst als einen Versager und Verlierer.

Ich war 3-4 Jahre bei mehreren Therapeuten in Therapie, aber geholfen hat es mir überhaupt nicht. Eventuell hat es mir noch mehr geschadet, weil es mir "geholfen" hat das Problem eindeutig zu erkennen. Vorallem auch zu erkennen, dass diese Unvollständigkeit mit 32 Jahren nicht mehr zu vervollständigen ist.

DEraculxana78


Vergiss den Gedanken, das Geschehene jemals überwunden zu haben oder verdrängen zu können.

Mir ist das als als Kind 2mal und als Jugendliche nochmal passiert.

Es waren jeweils gute Freunde und Bekannte der Eltern. Denen ich es nach vielen Wochen mit Schmerzen innerlich und äußerlich mitgeteilt habe. Sie glauben mir bis heute nicht, weil sie der Meinung sind, ich sei ein Mensch, der sich mit so etwas wichtig machen muss ...

Irgendwann habe ich mir geschworen, passiert so etwas noch einmal, werde auch ich brutal! Schreien oder ähnliches hilft nicht, verbraucht nur Luft, die frau in dem Fall für eine Gegenwehr opfern muss.

In die Weichteile treten, kneifen, greifen, in die Augen, das Gesicht.

sJa mplxe


lostson

ich bin in der glücklichen lage, so etwas nie erlebt haben zu müssen. trotzdem möchte ich dir mut machen. du schreibst, die therapien haben dir eher geschadet, da sie dich gezwungenermaßen an alles zurückerinnert haben. mein laienhafter rat: vergiss die "löcher" deines ichs, lebe im hier und jetzt. du kannst nichts für die fehler und vergehen anderer. das du reflektierst und für dich erkannt hast, dass du bezüglich deiner familiengeschichte was ändern musst und willst, ist doch eine beachtliche psychische leistung.

und an diejenigen, die solche sachen schreiben wie: was bezwecks du, werd doch mal präzise etc., die sollten die individuelle psyche und vorgehensweise von lostson einfach nur respektieren.

LfostS@ons


Ich habe auch eine Vermutung, weshalb du deine Geschichte in genau dieser Erzählform erzählst. Du schreibst in deinem Threadtitel von einer "unendlichen Familiengeschichte". Das löst in mir Überlegungen aus, welche ich aber jetzt nicht äußern möchte.

@ pospae

Ich weiß nicht, was Du vermutest, aber es hat einen Grund, weshalb ich von einer "unendlichen Familiengeschichte" geschrieben habe. Manche werden es wahrscheinlich als unglaublich und unglaubwürdig sehen, aber die Geschichte geht weiter.

Mit 19 Jahren wurde ich (die Person S.) mit der Schwester von C., dem Cousin, zwangsverheiratet. Wir haben heute 2 Kinder (Söhne).

Der Person C. kann ich also gar nicht aus dem Weg gehen, weil er der Bruder meiner Frau ist. Er ist verheiratet und hat Kinder, u.a. einen 17-jährigen Sohn, der mich sehr stark an seinen damaligen Vater erinnert. Er benimmt sich sehr auffällig. Das ist auch meiner Schwester aufgefallen, die einmal gemeint hat, dass er dringend eine Therapie braucht, weil er sich gegenüber jüngeren Buben sexuell-agressiv verhält (Tritt in die Genitalien etc).

Ich habe daher ständig die Angst, dass sich meine Geschichte eine Generation später wiederholt. Der Sohn von C. und meine Kinder sind genau in dem Alter wie ich und C. damals vor 25 Jahren.

YlE_le7ctra


PN *:)

Betreffend des Sohnes deines Cousins:

Der korrekte Weg wäre vermutlich, das Jugendamt zu informieren, aber ich nehme an, dass es familienpolitisch schwierig ist, dem Bruder deiner Frau das Jugendamt "auf den Hals zu jagen".

Ich würde aber auf jeden Fall schauen, dass zwischen deinen Kindern und ihrem Cousin möglichst wenig Kontakt besteht. Intimität und Nähe ist der Nährboden für sexuelle Übergriffe. Sieh also zu, dass deine Kinder von dir und deiner Frau genug Zuneigung und Nähe bekommen, sodass sie sie nicht anderswo suchen und dann zuviel bekommen.

Zudem kannst du deine Kinder auch sanft sexuell aufklären, es gibt ja super Bücher für Kinder. Und dann würde ich betonen, wie sexuelle Handlungen nur dann gut sind, wenn beide es mögen. Du kannst deinen Kindern beibringen "Nein" zu sagen, wenn ihnen jemand unangenehm nahe kommt. Es ist ja völlig normal, den Kindern beizubringen, nicht in fremde Autos zu steigen, auch wenn dieser mit Süssigkeiten lockt. Es ist nur einen Schritt weiter zu sagen, dass sie niemanden an ihre Genitalien lassen sollten, auch wenn dieser sagt, es sei in Ordnung. Ich denke das kannst du auch gut deiner Frau verkaufen. Du musst ja nicht sagen, dass du den Cousin als potenziellen Täter vermutest. Du kannst einfach sagen, dass du irgendwo Berichte gelesen oder gesehen hättest über Missbräuche in der Schule und du deine Kinder davor beschützen möchtest.

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