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Schlechter Schlaf durch wirre (Alb)Träume

KBeinRcichtHigerNxame hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

Mein Problem steht eigentlich schon in der Überschrift. Seit geraumer Zeit habe ich einen miserablen Schlaf. Es ist leider so,dass ich ein sehr schlechtes 2012 hatte und infolgedessen immer noch psychisch angeschlagen bin (auch davor schon eigentlich) und vermutlich hätte ich schon längst professionelle Hilfe in der Richtung konsultieren sollen :-/ :=o

Naja,auf jeden Fall ist es so : Es gibt kaum Nächte,in denen ich traumfrei bleibe und durchschlafe (vielleicht alle 1 1/2 Wochen mal)

Sonst ist es so, dass ich total wirres Zeug träume. Nichtmal die klassischen Albträume, in denen ich sterbe oder so (kommen eher selten vor). Fast immer wache ich nach "Beendigung" des Traums auf, und auch, wenn ich keine Angst oder sowas danach habe,dauert es halt, bis ich wieder einschlafe. Es sind meistens 4-5 Träume, die ich in einer Nacht habe, ich erinner mich dann danach an vielleicht 2-3. Ich stehe dann zwar auf, aber im Verlaufe das Tages (Nachmittags) bin ich schon total schlapp, was ja auch nicht verwunderlich ist :-/

Und hier mal die Träume aus meiner letzten Nacht , an die ich mich erinnern konnte. Einfach mal so als Kostprobe :

1.

Ich war mit Leuten, die ich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen und zu denen ich keinen Kontakt mehr habe am Bahnhof. Der Traum war relativ kurz und endete damit, dass einer von diesen Typen vom Zug erfasst wurde. Die anderen (mich eingeschlossen) sind dann total panisch rumgeiert.

2.

Ich war in der Schule (Matheunterricht). Eine Mathelehrerin (die ich nicht erkannt habe) ging herum und hat die Hausaufgaben kontrolliert. Ich schlage also die letzte Seite meines Heftes auf und guck dann ins Hausaufgabenheft, um zu gucken, ob das, was in der letzten Seite meines Matheheftes ist, die Hausaufgaben sind. Hab dann festgestellt,dass dem nicht so ist und die Lehrerin hält mir nen Vortrag, dass das schon mein zweiter Strich wäre und bla bla blah. Das wars auch schon. Ach ja , ich bin 25 und war dementsprechend lange nicht mehr in einer Schule.

An den dritten erinner ich mich nicht mehr. Es sind einfach so banale Träume und ich weiss einfach nicht,was da los ist. Es kotzt mich einfach an,dass ich zig mal wach werde und so einen kaputten "Schlaf" hatte.

An einen Traum, den ich vor Wochen hatte, erinner ich mich btw. auch noch sehr gut. Ich muss wieder in einer Schulklasse gewesen sein (kannte aber keinen meiner Mitschüler) und wir haben einen Ausflug gemacht in irgendeine grosse Fabrikhalle oder sowas,keine Ahnung. Auf jeden Fall war dann dort noch ein Rocksänger, von dem ich grosser Fan bin. Später hat sich dann herausgestellt, dass ein Amokläufer im Gebäude ist. Dieser Sänger ist dann über die Bahngleise (?) abgehauen und ich hinterher. Und hinter uns beiden war dann der besagte Amokläufer. Das war alles, an das ich mich erinnere.

Wäre echt nett,wenn ihr mir raten könntet, was ich machen soll ??? Und das oben geschilderte waren fast schon die weniger "wirren" Sachen ... :-/

Gruss

Antworten
Akhornbqlatt


Erst mal ist es so, dass jeder Mensch häufig nachts wach wird. Sich umdreht und weiterschläft. Niemand legt sich ins Bett und wacht stunden später wieder auf, ohne zwischendurch wach geworden zu sein.

So etwas zu wissen, kann schon mal den Druck nehmen, überhaupt durchschlafen zu "müssen". Komplett durchzuschlafen ist ein Ammenmärchen.

Die Träume können daher kommen, dass man keine Schlafhygiene betreibt. Sitzt Du abends noch und kloppst Spiele am Computer durch? Besser wäre, den Tag ruhig ausklingen zu lassen.

KIeinRicXhtigerxName


Hallo und danke für die Antwort

Mir ist schon klar,dass die Wenigsten wie ein Stein einschlafen und dann 9 Stundne später aufwachen. Aber ich WEISS ja, wie es vor ein paar Jahren war, und da war es definitiv so. Da bin ich keine 5-6 aufgewacht pro Nacht ...

Und was meinst du mit "Schlafhygiene" ? Und in den letzten zwei Wochen habe ich vor dem Schlafengehen immer mindestens eine Stunde ein Buch gelesen ...

HVelms+paltxer


Hey KeinRichtigerName,

Also ich kann von Träumen dieser Art ein Lied singen. Ich habe oft die verrücktesten Träume. Da kommen UFO's, Geister, Monster etc. drin vor. Das beste ist, wenn man lernt damit umzugehen. Ich schlafe wie ein Stein, obwohl ich öfter mal Träume solcher Art habe. Es sind nur Träume, nix weiteres.

Das man hin und wieder aufwacht find ich nicht so dramatisch, dass tue ich auch.

Kannst Du denn gut einschlafen? Oder gibt es schon da Probleme? Also wenn ins Bett gehst?

Aber lasse Dich ggf. mal ins Schlaflabor überweisen. Die können dir genaueres sagen.

Und Träume kommen oft vor. Meist verarbeitet das Gehirn so die Geschenisse vom Tag. Träume lassen sich auch beeinflussen. Wenn man z.b die Tage zuvor was erlebt hat, was besonders wichtig, aufbrausend etc. war, kann sich sowas auf den traum auswirken. Hab ich jedenfalls mal gelesen.

Viele Grüße:

Helmspalter

Avhorntblxatt


Aber ich WEISS ja, wie es vor ein paar Jahren war, und da war es definitiv so. Da bin ich keine 5-6 aufgewacht pro Nacht ...

Dann frag mal im Schlaflabor nach. Menschen mit gutem Schlaf erinnern sich einfach nicht an das Aufgewachtsein.... Und behaupten, sie würden durchschlafen.

Schlafhygiene kann man googlen und Schlaflabore helfen da auch weiter.

KWein[RicTh_tig&erNxame


Ich schlaf auch nicht sonderlich gut ein,muss ich gestehen. Habe zurzeit schlimmen Liebeskummer und abends kreisen meine Gedanken permanent darum...

Aber es ist wirklich so,dass mein Schlaf früher DEFINITIV besser war. Wenn ich sage,dass ich heute nach so einem Traum aufwache, dann bin ich wirklich locker 10-15 Minuten lang wach danach. Bis ich halt wieder einschlafe ...

aP.fis3h


So wirr, banal oder unzusammenhängend die Handlung von Träumen oft ist, so kann man doch meistens irgendein Grundgefühl ausmachen, eine Atmosphäre, die den Traum bestimmt und die einem nach dem Aufwachen noch nachhängt. Oft kommt man über diese Stimmung besser zur Ursache seiner Albträume als über die Handlung.

Du sagst, dass Du gerade Liebeskummer hast und dass Dein letztes Jahr mies war – naja, das ist ja Futter genug, um das Hirn nachts wach zu halten. Vielleicht hilft es Dir, Dich über die Stimmung gedanklich den emotionalen Hintergründen dieser Träume zu nähern. Natürlich nicht abends vor dem Einschlafen. ;-) Vor dem Einschlafen ein Buch lesen, ist keine schlechte Idee, hilft aber meiner Erfahrung nach höchstens beim Einschlafen. Nachts ist man seinem Gedankenwust dann doch wieder ausgeliefert. Aber eine schöne, interessante Geschichte im Hinterkopf zu haben, kann auch dabei helfen, nachts wieder in den Schlaf zu finden.

Wenn man seine Gedanken bezügl. seiner Träume etwas geordnet hat, dann kann zumindest ich so einen Traum schneller abhaken, mich wieder auf schönere Gedanken konzentrieren und wieder einschlafen, sodass ich am morgen nicht völlig kaputt aufwache, sondern annäherend ein normales Schlafgefühl habe.

Mir hilft auch insgesamt weniger zu schlafen. Fünf Stunden Maximum habe ich so für mich als die beste Zeit festgestellt. Alles drüber – endlos Albträume und morgens fertig. Drunter – bis drei Stunden ok.

Muss man ein bisschen rumprobieren, vielleicht bringt Dir das auch was.

M#ilky_xe77


Ich finde die Träume am schlimmsten, in denen ich im Schlaf "arbeite". Also ich sitze quasi im Büro und die Arbeit türmt sich und ich komme einfach nicht weiter und der Chef wird schon wütend... Oder ich muss Hausaufgaben machen oder sitze bei einer Prüfung und versuche zu schreiben und komme nicht weiter... Oder ich muss dringend irgendwo hin und versuche mich anzuziehen und alles verheddert sich.... Oder ich suche verzweifelt nach einem WC und überall ist grad besetzt oder die Tür hat ein Loch und würde beobachtet werden... Also irre ich weiter... Nach solchen Träumen bin ich am nächsten Morgen total fertig, müde und erledigt und erhole mich den ganzen Tag nicht richtig davon.

dRevilCindisxguise


Eindrucksvolle und wirre Träume habe ich fast jede Nacht, schon mein Leben lang - und bin tagsüber immer müde. Ich fühle also mit dir!

Als Tip: Bei mir ist es so, daß ganz besonders eindrucksvolle Träume, an die ich mich besonders deutlich erinnere, mir fast immer "etwas sagen wollen". Sie handeln in leicht verschlüsselter Form von Problemen, die mich in letzter Zeit stark beschäftigt haben. Das zu wissen, verbessert zwar nicht meinen Schlaf, läßt mich aber auch eine positive Seite an der Sache sehen.

Vielleicht hilft dir das auch?

Solche Träume lassen sich ganz sicher nicht in der Weise deuten, wie man das aus "Traumlexika" kennt, nach dem Motto "Rockstar bedeutet dies, Bahnhof bedeutet das". Ich finde aber, daß sich Träume oft sinnvoll deuten lassen, wenn man überlegt, was man SELBER mit den Motiven verbindet.

Nur als Beispiel, weil du den Liebeskummer erwähnst (der sicher mit dem schlechten Schlaf was zu tun hat!!!):

Angenommen, es geht darum, daß du eine Trennung zu verarbeiten hast.

Dann KÖNNTE z.B. der Bahnhof und der Tod des nicht-mehr-aktuellen Freundes für einen endgültigen Abschied stehen (vielleicht Abschied von etwas, das sowieso veraltet war, schon lange nicht mehr gut lief?).

Was verbindest du mit dir als Schüler? Unreife, Unerfahrenheit? Unzulänglichkeit (vielleicht in einem bestimmten Fach?) Ist für dich eine Lehrerin vor allem jemand, der dir etwas beibringt - oder jemand, der Macht über dich hat? Wäre es mein Traum gewesen, dann wäre eine naheliegende Deutung: Jemand, der Macht über mich hat, beurteilt mich negativ (vielleicht die Freundin/Ex). Oder aber ich selbst stelle mír ein schlechtes Zeugnis aus, werte mich ab wegen meines Mißerfolgs in der Beziehung.

Ungefähr so. DU kannst mit den Motiven ganz andere Sachen verbinden! Und dann kommt noch etwas Wichtiges hinzu, nämlich, wie du die Dinge während des Traums beurteilt hast. Im Traum hat man ja manchmal Todesangst in Situationen, die im echten Leben nur ärgerlich oder sogar spannend wären. Aber genauso auch umgekehrt (im echten Leben wäre es ja entsetzlich, einen tödlichen Zugunfall mitzuerleben - im Traum kann das alles von Entsetzen über Interesse bis zu Belustigung auslösen, je nachdem).

Es geht natürlich nicht um "Botschaften aus einer anderen Welt" - sondern nur um besonders farbige Darstellungen von Gedanken, die sowieso in dir sind, die dir aber vielleicht noch nicht bewußt sind. Solche Träume können helfen, sie sich bewußt zu machen und manchmal sogar, damit abzuschließen.

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