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Wer musste schon in der Öffentlichkeit brechen und wie war das?

J)ul8igania


Ich weiß nicht, ob dir die folgende Erzählung weiterhelfen wird, aber ja: ich habe mich schon mehrfach in der Öffentlichkeit übergeben müssen.

1.) Als <10jährige, bei einem Familienurlaub in einem Hotel. Entweder war etwas im Essen schlecht oder ich hatte eine Magen-Darm-Grippe, aber ich habe mich auf jeden Fall auf dem Weg vom Doktor zum Aufzug in diesem Mehrsternehotel übergeben. Reaktionen der anderen fielen mir nicht auf, davon abgesehen, daß mir meine Mutter eine Serviette unterhielt, damit ich den Fußboden nicht total versaute.

2.) Bei Überanstrengung übergebe ich mich gelegentlich, vor allem, wenn ich noch nicht viel gegessen habe an dem Tag. Ich war unterwegs zur Vorstellung für ein Praktikum, ein ortskundiger Freund begleitete mich auf der Wanderung zur Praktikumsstelle. Er ging deutlich schneller als ich das tun würde und es ging auch noch bergauf (so etwas kenne ich als Flachlandindianerin sonst nicht). Oben auf dem Berg angekommen war mir übelst und ich merkte, daß ich mich übergeben mußte. Bin meinem Begleiter von der Praktikumsstelle, der mich gerade zum Chef brachte, weggeflitzt, auf die nächstbeste Toilette (war eine Herrentoilette) geflüchtet, kotzte. Also kein Übergeben in der Öffentlichkeit, aber eine ausgesprochen unglückliche Situation. Weder der Chef noch der Begleiter sagten irgendetwas, aber mir wurde ein Glas Wasser statt des Kaffees angeboten. Die Praktikumsstelle bekam ich trotzdem (oder gerade deswegen??)

3.) Vor ca. 10 Jahren hatte ich eine akute Hyperthyreose, war ohne es zu merken in einen kritischen BMI gerutscht und verbrachte zunächst ein Wochenende kotzend daheim und dann wollte ich denn doch zur Hausärztin. Die Busreise ging noch; die schrecklich weiten 50m von der Bushaltestelle zur Arztpraxis waren mir aber zu weit und mir half ein total fremder Passant dann kurzerhand zur Ärztin, weil er mich auf dem Bürgersteig sitzen und schnaufen sah. Dabei legte er ein normales Gehtempo vor. Obwohl er mich fast trug, kam es wieder zur Überanstrengung (s. oben). In der Arztpraxis ging es dann direkt los, im Krankenhaus ging es weiter. Mir wurde MCP und ein Nierenschälchen überreicht. Sonst keine komischen Reaktionen.

4.) 2011 der absolute (bisherige) Höhepunkt, was das Kotzen anbelangt. Ich hatte eine Chemotherapie mit Cisplatin – falls du recherchieren möchtest: Das ist das Zytostatikum, was als am emetogensten zu gelten scheint. Es gab dabei also viele, viele Gelegenheiten, in der Öffentlichkeit zu kotzen:

- bei einer Chemositzung war der eine, wichtigste Antikotzbestandteil nicht rechtzeitig gegeben worden. Es war noch relativ zu Beginn der Chemo und ich war eigentlich noch so gut drauf gewesen, daß ich ein halbes belegtes Käsebrötchen gemampft hatte, während die Chemo einlief. Das wollte dann also gegen Mittag wieder hinaus, und zwar zurück durch den Eingang. Ich wollte zunächst einfach auf dem Fußboden neben dem Klo dort in der Onkoambulanz sitzen und abwarten, wurde von dort aber von den Schwestern weggezerrt. Dann stellte sich die Belegschaft der Onkoambulanz im Halbkreis um mich herum und schaute mir beim Herauskotzen des Brötchens zu. Mir wurden Nierenschälchen gereicht, weggerissen und durch neue ersetzt. Sie waren besorgt, guckten (nach Studium des Infusionsprotokolls) ziemlich belämmert, "bedrohten" mich mit den Worten "stationär aufnehmen" (konnte ich nochmal abwimmeln, auch wenn meine Versicherung, daß es mir schon VIEL besser ginge, nicht glaubwürdig war). Als das Schlimmste vorbei war, meinte der andere anwesende Krebser ganz ruhig zu mir: "ja, das kann schon mal passieren." – das fand ich noch mit die beruhigendste Reaktion aller Anwesenden.

- dann gab es diverse Trockenkotzmomente in der Fußgängerzone, wo ich mit der Plastiktüte vor dem Mund herumsaß und mir sämtliche Antikotz-Medikamente einwarf. Reaktionen des Umfeldes fielen mir nicht auf.

- in dieser Zeit mußte mein Herr Kater ein paarmal zum Tierarzt, da sich die beiden gekloppt hatten und er eine Kralle ins Auge abbekommen hatte. Zum Tierarzt wanken, Katerkorb abstellen, kalkweiß vor sich hinstarren, auf die Frage einer Mitwartenden, ob es mir nicht gut gehe, anworten: "Nein, aber ich schwanke, ob ich kotzen muß oder doch nur umkippe" führte dazu, daß ich sehr rasch in ein leeres Behandlungszimmer gescheucht wurde und dort in Ruhe meine Antikotzapotheke anwenden konnte.

- dann ging es auch noch zu einem Tierarzt-Augenspezialisten in einer noblen Villa irgendwo hier in der Stadt. Ich hatte meine Wasserflasche vergessen, bat um ein Glas Wasser fürs MCP und Novalgin, bekam es, ließ es fallen, fing an zu heulen, als die Tierarzthelferin mit Wischmop herbeieilte, nahm ich ihr den Mop weg und wischte es selbst auf und hatte dann die Erleuchtung daß man weder für MCP noch für Novalgin Wasser braucht. Der Tierarzt schien sich dann eher um meinen Zustand statt um des Katers Auge Sorgen zu machen. Reaktionen der Mitwartenden habe ich nicht mitbekommen.

- es gab noch mehr Trockenkotzen im Bus, im Taxi, in der Onkoambulanz. Reaktionen speziell darauf fielen mir aber nicht mehr auf.

- und im Nachspiel der Chemo kam es zu einem dramatischen Vollkotzen eines CT Gerätes. Ich bekam ein CT Abdomen mit Kontrastmittel über die Vene; diese KM sorgt für ein ausgesprochen komisches Gefühl im Körper. Ich bekam wohl Panik, keine Luft mehr und auf "Bitte tief einatmen... und Luft anhalten" fing ich an zu kotzen. Die CT Aufnahme wurde fortgesetzt, danach waren GANZ schnell 2 MTAs und der Radiologe im Raum. Die MTAs hielten mir einen Mülleimer unter (sie haben wohl keine Nierenschälchen), der Radiologe wartete ab, und sagte dann ganz ruhig nur: "ja, da mußten Sie sich wohl übergeben. Das kann auch schonmal als Nebenwirkung vorkommen." Tja.

__

Also... mir ist das wirklich schon oft passiert. Und ich fand es niemals schlimm. Andere Leute reagieren verständnisvoll.

Bxlox%i


Heftig, Juliana. Ich hoffe, du hast die Chemo überstanden und bist wieder gesund...

Was meinst du mit Trockenkotzen?

J6uli3anxia


Trockenkotzen: Hm. Die Übelkeit ist da; die Bauch-, Gesichts- und Halsmuskulatur vollziehen ein Erbrechen, aber es kommt nichts. Manchmal kommt so ein Würgegeräusch, so wie wenn ein Kater an seinem Haarball arbeitet. Das habe ich leider mittlerweile als Reaktion auf gewisse Streßsituationen erlernt... ich glaube, ich wäre für Konfrontationstherapie für Emetophobiker inzwischen recht gut geeignet. :-/

Mir geht's so lala, aber danke der Nachfrage. :-)

Sziwr"TeYlemaxrk


ich musste mal auf dem Weg zur Schule kotzen. Ich habe an einen Baum am Wegesrand gebrochen.

Ein anderes mal musste ich im Bus kotzen und konnte auch nicht mehr raus, da ich zusammengequettscht am Fenster saß. Ich habe dann meine Hand vor den Mund gehalten und sozusagen in die Hand gekotzt. Anschließend wollte ich natürlich schauen, was ich angerichtet habe, aber wundersamer Weise ließ sich nichts mehr auffinden. Warum - das wird für immer ein Rätsel bleiben

JJorj_able&u


Wenn du in Asien mit dem Fernbus fährst, dann hat immer der halbe Bus Reisekrankheit. Die kotzen dann alle in durchsichtige Plastiktüten. Jeder kann dann beobachten, was du vorher gegessen hast. Wenn die Tüte voll ist, so wird das Busfenster geöffnet und die volle Tüte zum Fenster rausgeworfen. Die Fussgänger am Strassenrand kennen das und gehen meist rechtzeitig in Deckung. Wenn man da stundenlang im Bus fährt, so ist immer sehr erstaunlich, wieviel die Leute kotzen können.

In China kann man von Glueck reden wenn in durchsichtige Plastiktueten gebrochen wird. Meist geht es direkt in den Gang.

Und besonders erstaunlich ist es, wie viel die Mitreisenden trotz schlimmster Reiseuebelkeit auf so einer langen Reise dann doch noch essen koennen. An jeder Raststaette werden sich Suppennudeln oder irgendein anderer Mist reingestopft, die natuerlich bei der naechsten Kurve direkt wieder rauskommen. Ich habe sogar einmal erlebt, wie jemand seinen eigenen 10-Liter Brecheimer mitgebracht hat. Auf wiederholte Beschwerde der Mitreisenden (Geruchsbelaestigung) wurde er dann irgendwann vom Busfahrer aufgefordert seinen Eimer zu leeren und tat dies von der obersten Treppenstufe mit einem grossen Schwung direkt vor die Bustuer – Bevor alle anderen ausgestiegen sind!!! Einfach nur abartig. Der Hoehepunkt einer solchen Reise war, dass mich mein Sitznachbar gefragt hat, ob ich seine Tuete durchs Fenster entleeren und ihm zurueck geben koennte. Wir haben dann Plaetze getauscht.

Generell gab es in China wenige Tage wo ich niemanden brechen sehen habe, oder zumindest nicht ueber irgendwelche Haufen gestolpert bin. Die Kroenung des Ganzen war, dass jemand an einer Ampel aus dem Fenster eines stehenden Busses direkt auf die Winschutzscheibe des Taxis in dem ich sass gebrochen hat – Der Fahrer hat daraufhin kommentarlos die Scheibenwischer betaetigt.

Solche Momente sind fuer mich der blanke Horror. All diese Konfrontationen haben mir ueberhaupt nichts gebracht und ich gerate noch immer in absolute Panik. Allerdings kann ich meine eigenen Ausbrueche mittlerweile einigermassen kontrollieren und fange nicht mehr an in der Oeffentlichkeit als Reaktion auf anderer Leute Erbrechen zu weinen, schreien und mich zu verkriechen. Ich versuche mir nichts anmerken zu lassen – weil ich ja weiss wie bescheuert meine Reaktion ist -, obwohl mich dieser Anblick sehr aufwuehlt und tagelang verfolgt, mein Herz faengt an zu rasen, Panik macht sich breit und ich bekomme Schweissausbrueche. Wenn ich weiss, dass es jemandem schlecht geht behalte ich die Person immer ganz genau im Auge um ggf schnellstmoeglich den Raum verlassen zu koennen. Ist jemandem aus meinem naeherem Umfeld uebel meide ich die Person so weit es geht, weiss ich von der Reisekrankheit eines Bekannten steige ich nicht ins gleiche Auto. Fuer Betrunkene habe ich ueberhaupt keinen Nerv. Auf oeffentlichen Veranstaltungen wo getrunken wird beobachte ich mein Umfeld sehr genau, um die Leute in der naeheren Umgebung einschaetzen zu koennen und ich reagiere sehr empfindlich wenn mein Freund zu viel trinkt (Versuche ihm da trotzdem keine Vorschreibungen zu machen – er weiss schon was er tut). In asiatischen Ueberlandbussen habe ich gelernt mich vorne direkt hinter den Busfahrer zu setzen, um niemanden beim brechen beobachten zu muessen und noch viel wichtiger beim Aussteigen ueber nichts drueber steigen zu muessen. Ich trage Kopfhoerer, schliesse meine Augen und versuche zu ignorieren was hinter mir passiert. Meinen Sitznachbar bringe ich am liebsten selber mit ;-)

Ich weiss wie bescheuert meine Reaktion ist und versuche mir immer wieder vor Augen zu fuehren, dass Erbrechen nichts schlimmes ist, die betreffende Person in den meisten Faellen nichts dafuer kann und im Grunde zu bedauern ist. Ich finde es auch immer schade, wenn einer kranken Person keine Hilfe angeboten wird und in Notsituationen (bei mir bekannten Personen) kann ich fuer den Moment ueber meinen Schatten springen. Dafuer wird es mir aber anschliessend tagelang schlecht gehen. Ich kann es aber nicht aendern. Die Wut, die auf die brechende Person empfunden wird kann ich auch sehr gut nachvollziehen!

Wcintierdkind


Jorjableu, das ist ja ein Emo-Albtraum :-( Respekt, dass du so relativ gut damit umzugehen gelernt hast :)^

Warum brechen denn die Asiaten so viel? Sind alle reisekrank im Bus, oder fahren die Busfahrer so schrecklich? ":/ ;-D


Aeessa

Mh ":/ Ich habe als Kind nie viel gebrochen, kann mich generell in meinem Leben nur an wenige Ereignisse erinnern und von irgendwelchen Sachen, die meine Emo ausgelöst haben, weiß ich nichts ":/

Ich habe keine Ahnung, ob so ein panisches Verhalten als Kind nicht irgendwie normal ist (wahrscheinlich nicht ;-D ), weil zwischenzeitlich hatte ich mit der Emetophobie ja keine Probleme, das kam erst wieder später :)D

J?orjabglxeu


Mich hingegen verwundert immer nur, wie locker andere mit dem Thema umgehen.

An irgendwelche besonderen Ereignisse in der Kindheit kann ich mich auch nicht erinnern. Ich habe mal mit ca. 4 Jahren den Postboten beim Brechen beobachtet und lag anschliessend 2 Wochen mit Fieber zuhause weil es mich so beschaeftigt und verfolgt hat. Wenn also was vorgefallen sein sollte, dann muesste es schon sehr frueh gewesen sein.

Winter

*:) Du auch hier.....Ja, gute Frage warum die Chinesen (Mainlaender) so viel brechen. Das fragt sich irgendwie fast jeder der laenger da gewesen ist. Naja, besonders im Griff habe ich es auch nicht. Ich versuche es mir nur nach aussen hin nicht anmerken zu lassen. Ich wuerde vermutlich trotzdem zu einer Freundin ziehen wenn mein Freund mit MDG zuhause liegt ;-)

mbathilxda19


Ich weiß nicht, ob das Emetophobie ist bzw. dazugehört aber ich habe eher keine Angst vor meinem eigenem Erbrechen (kommt auch wirklich selten vor *aufholzklopf*) sondern panische, wirklich panische Angst vorm Erbrechen anderer. Ich krieg, wie hier ja schon von Leidensgenossinnen beschrieben, Angst, Wut, Herzklopfen und mein Tag ist gelaufen.

Wenn sich mein Freund oder jemand aus meiner Familie übergibt, muss ich sofort flüchten. Letzten Sommer in der S-Bahn hat sich ein Mann direkt vor der Tür kurz vorm Aussteigen übergeben, ich habs total mitgekriegt. {:( Bin erstmal geflüchtet. Meine Eltern wollten an dem Tag mit mir essen gehen, ich musste mich so zusammenreißen, denn der Abend war für mich gelaufen, ich musste ständig daran denken. Ich kann diese Angst nicht erklären. Ich wüsste auch von keinem traumatischen Erlebnis in meiner Kindheit.

Es ist echt krank, ich weiß, aber vor allem im Sommer in der Bahn (ich fahre täglich mit der Bahn zur Arbeit) schau ich mir die Leute, die in meinem Abteil sitzen genau an, obs jemanden nicht gut geht und sich vielleicht übergeben müsste, total gaga! :[] Oder im Oktober, als ich nach New York reiste im Flieger, bevor wir einstiegen, hab ich jeden durchleuchtet und auch als ich aif meinem Platz saß, der Mann der hinter mir saß, sah in meinen Augen "merkwürdig" aus, ich hatte Angst, ihm gehts schlecht und hab mich deshalb total oft umgedreht, um zu sehen was er macht. Es war dann zum Glück nichts, aber der muss auch gedacht haben, ich bin nimmer ganz sauber %:| ;-D

Zum Glück haben mein Freund und meine Familie dafür Verständnis.

ARees'sxa


Ich habe keine Ahnung, ob so ein panisches Verhalten als Kind nicht irgendwie normal ist (wahrscheinlich nicht ), weil zwischenzeitlich hatte ich mit der Emetophobie ja keine Probleme, das kam erst wieder später

Viel gebrochen habe ich auch nicht als Kind - das war eben wirklich als ich fünf war und danach nicht mehr. Komischerweise hatte ich mich danach dann immer irre unter Kontrolle bis auf wenige Ausnahmen.

Wenn ich mir meinen Sohn so ansehe - diesen absoluten Ekel und das Entsetzen... dann muss ich sagen: ich halte es sogar für irgendwie normal... vor allem wenn es vielleicht dann nicht besonders geschickt aufgefangen worden ist.

Es könnte sogar sein dass da ein Schlüssel zur Emo liegt... meine Mutter hatte nie ein Problem mit dem Erbrechen. Aber ich glaube gerade deshalb war sie nie sonderlich geschickt darin mir dieses spontane Entsetzen - das ich auch bei meinem Sohn beobachtet habe - schon als er zwei war - aufzufangen.

Gerade darin liegt für mich ein Schlüssel. Dieses "nicht ernstgenommen werden" darin, dass einen das wirklich total schockiert, dieses Gefühl. Für meine Mutter war das irgendwie eben so eine Art von "Du hast gebrochen - na und ???"

Sie ist da einfach unglaublich hart im Nehmen. Und sie würde auch nie verstehen warum sich jemand "nur" wegen Erbrechen von der Arbeit frei nimmt. Es ist ja nur Erbrechen und keine Krankheit {:( darunter leidet man ja schließlich nicht...

Ich denke, das hat mich echt geprägt. Gerade dieses darin nicht ernst genommen werden.

dfasgesu}ndep'lus2x0


In China kann man von Glueck reden wenn in durchsichtige Plastiktueten gebrochen wird. Meist geht es direkt in den Gang.

Sorry aber was sind das für Menschen?? :-o :-o

Wieso essen die dann was wenn sie wissen, dass die Reise weiter geht und sie dann wieder kotzen?

pUetit;e-vieinOardxe


Ehrlich gesagt, hätte ich mit weniger Antworten gerechnet. Auf der einen Seite freue ich mich, Leute gefunden zu haben, denen es so geht wie mir. Auf der anderen Seite bin ich aber erschrocken darüber, wie viele von euch sich wirklich schon in der Öffentlichkeit übergeben mussten.

Als ich wegen meiner Agoraphobie und Klaustrophobie in Behandlung war und dort von meiner Angst berichtet habe, mich erbrechen zu müssen (vor allem in engen und überfüllten Räumen, wo ich nicht schnell rauskomme) meinte meine Psychologin nur, dass das ja fast nie vorkäme und die Wahrscheinlichkeit, dass sowas passiert, sehr gering wäre. Das glaube ich jetzt so nicht mehr. ;-)

AWeesxsa


petite-veinarde

Na ja, das mit der "Häufigkeit" ist ja jetzt relativ. Wenn jetzt jeder der hier geschrieben hätte, dann geschrieben hätte, dass ihm das drei mal in der Öffentlichkeit passiert wäre (und viele haben nur von einem Mal geschrieben) - dann wären das immer noch bei vielen nur dreimal in 30 Jahren gewesen.

Das ist noch nicht "häufig" ;-)

Insofern - es ist wirklich alles immer in der Relation zur Zeit zu sehen, das solltest Du nicht vergessen ;-)

Lass Dich nicht unterkriegen und steigere Dich nicht in Deine Ängste rein - nicht anhand eines solchen Pfades. Denn gerade hier sammelt sich nunmal eben wirklich dann oft die Erfahrung aus zum Beispiel 45 Jahren in einem einzigen Posting und das klingt dann "häufiger" als es war ;-)

d?as$gesbundepSlus2x0


Ich denke, dass hier auch überwiegend die Schreiben, denen das passiert...

CNleo EidwardYs v. Davvonxpoort


Ich glaube ich hatte es schon erwähnt, mir selbst mach meine Brecherei nichts aus, seit einigen Jahren, obwohl ich früher eine sehr hohe Brechangst hatte.

Aber von anderen die :-X ... ja da renn ich. Gibt es echt was ekelhafteres als das Erbrochene anderer Leute? Inklusive dem Geräusch? Ich könnte auch nicht mit anderen Leuten zusammenarbeiten, bei denen auch nur die Gefahr besteht. ":/

Mit Öffentlichkeit meinst du doch wohl die freie Luft, da wo andere Menschen sind. Ich denke Toiletten sind mal ausgenommen. Ja da habe ich mich zuletzt im September erbrochen. Aber auch nur, weil ich auf dem Volksfest war und das Fahrgeschäft "Roll Over" gefahren bin, danach gingen wir ins Gebüsch. :-(

(Mein Freund hat mir auch die Haare aus dem Gesicht gehalten, aber der hat auch kein Problem damit... der hat genug mit brechenden Leuten zu tun, weswegen ich ihn auch nicht anfassen kann, wenn er von der Arbeit kommt und ich nicht ganz sicher weiß, dass er sauber ist.)

Srchelit?zau8ge6x7


Du auch hier.....Ja, gute Frage warum die Chinesen (Mainlaender) so viel brechen. Das fragt sich irgendwie fast jeder der laenger da gewesen ist. Naja, besonders im Griff habe ich es auch nicht. Ich versuche es mir nur nach aussen hin nicht anmerken zu lassen. Ich wuerde vermutlich trotzdem zu einer Freundin ziehen wenn mein Freund mit MDG zuhause liegt

Ich denke, der Konsum von Ingwer soll das Kotzen verhindern, ich China wird doch so viel von dem Zeugs gegessen. Und was ist mir der traditionellen chinesischen Medizin?

Ich denke, die hilft doch so gut.... Oder wird die einfach nicht angewendet ???

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