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Mir geht es immer schlecht

cchri7sti*ne07 hat die Diskussion gestartet


So,dann fang ich einfach mal an.Wenn mich jemand fragt,wie es mir geht,sage ich meistens,ach ja gut.

Stimmt aber gar nicht,mir geht es seid einiger Zeit ständig schlecht.

Ich habe immer ein wattiges Gefühl,ständig innerliche Unruhe,zwischendurch eine ganz eigenartige Benommenheit und die Angst dann Ohnmächtig zu werden,selbst beim einkaufen ist mir das passiert,bin dann raus hab mich ins Auto gesetzt,da wurde es dann langsam besser.

Das passiert mir aber nicht nur in stress situationen,sondern auch wenn ich vorm Fernseh sitze kann es passieren das ich plötzlich Schwindel bekomme.

Schilddrüse habe ich schon kontrollieren lassen,Blutwerte auch,und EKG wurde gemacht alles gut.

Ich habe das Gefühl das mich das langsam überrennt,und ich denke manchmal wie soll ich das unter Kontrolle bekommen.

Hat jemand von euch auch solche Probleme,wenn ja was habt ihe dagegen gemacht,fühle mich so hilflos.

Antworten
EangleuinAuroxra


Hallo christine,

ich mag ja eigentlich keine Ferndiagnosen, aber bei dir hört es sich so an als hättest du eine Depression und unter Umständen latente Angst-/Panikattacken.

Ich kenne das von mir selbst, dass ich mir ein wenig depersonalisiert fühle ('wie in Watte'), sehr unruhig werde, latente unterschwellige Kraftlosigkeit, das Gefühl alles entgleitet einem.

Gab es denn einen Einschnitt in deinem Leben? Fühlst du dich überfordert? Und wieso erzählst du denn allen, es gehe dir gut, wenn dem nicht so ist? Es ist nicht schlimm Schwäche einzugestehen :)

c'hri7stinzex07


Ich erzähle es irgendwie automatisch,wenn mich jemand fragt.Ich möchte andere nicht damit nerven,keinem das Gefühl geben sie müssten sich Sorgen um mich machen.

Habe aber immoment das Gefühl es geht nicht mehr lange gut,mich zu verstellen.Ich bin auch wegen Kleinigkeiten gereizt,und da ich immer versuche es zu unterdrücken wird es irgendwie immer schlimmer.

Also ein schlimmes Erlebnis habe ich vor 13 Jahren gehabt,da bin ich an Brustkrebs erkrankt,aber damals war meine Tochter erst 3 Jahre,und somit war sie das wichtigste für mich,und ich wollte auf keinen Fall das sie merkt das es Mama nicht gut geht,also hab ich es einfach nicht zugelassen.

Ich glaube das mache ich immer noch,merke nicht wenn ich gar nicht mehr kann.

Ich habe auch schon gedacht das es eine Angststörung ist,dann denke ich aber auch es sind vielleicht Spätfolgen von Chemo oder Bestrahlung,beim Arzt ist immer alles in Ordnung.

Z/wacqk4x4


Liebe christine07, auch ich denke, dass Du belastende Ereignisse Deiner Vergangenheit nicht aufgearbeitet hast. Wenn man an Brustkrebs erkrankt und 5 Jahre überlebt hat, gilt man meines Wissens zunächst einmal als "geheilt" - nach 13 Jahren erst recht. Ich sehe die Ursache Deiner Schwierigkeiten in der psychischen Ecke und nehme an, dass Du da ohne fremde Hilfe nicht herauskommen wirst. Hast Du einmal über eine Psychotherapie nachgedacht?

c"hristpine0x7


Ja ich glaube das ich mich da mal schlau machen werde,da wird mir ja meine Hausärztin helfen können,hat solange geklappt,eigentlich hatte ich das alles gut in eine Schublade gesteckt gehabt,aber es holt mich doch wohl immer wieder ein.

sRoy


Hallo Christine.

Ich würde hier Zwack zustimmen.

Ich hoffe, du findest schnell einen Therapeuten, manchmal gibt's leider sehr lange Wartezeiten, das System ist einfach verkehrt.

Ansonsten würde ich mich einfach überwinden und auch einen Neurologen aufsuchen. Ein Antidepressivum kann dir zunächst Linderung (Symptome) verschaffen. Scheue dich nicht davor.

Sei froh, dass organisch erstmal nichts gefunden wurde – alles andere lässt sich meistern. Oft liegt die Wahrheit, die Kraft, die Heilung in uns selbst. Aber Hilfe braucht man bisweilen schon mal – egal, in welcher Form.

Alles Gute! @:)

S[aldo


Machst Du denn Sport? Jede Art von Bewegung ist hilfreich, um deinem Organismus - zumindest von der körperlichen Seite her - wieder auf Trab zu bringen. Und deiner Psyche tuts auch gut.

cohris#tine507


Ja ich gehe zweimal die Woche mit meiner Tochter ins Fitness-Studio,wobei ich sagen muss das ich mich die letzten zwei Wochen gut gedrückt habe.Gestern hab ich meine Tochter nicht überreden können,nicht zu gehen,wir sind gefahren,habe gesagt ich guck mal ob ich mitmache habe etwas Kopfschmerzen,wollte mir offen lassen um zu sehen wie ich mich da fühle.

Als wir da waren hab ich mich dann doch zusammen gerissen,obwohl ich teilweise gedacht habe ich kipp um.

Bin froh das ich gegangen bin danach ging es mir sogar ziemlich gut.

Möchte eigentlich nicht so gerne Medikamente nehmen,allerdings hat mir meine Hausärztin auch gesagt das sie glaubt das ich eine Angststörung hätte,mich aber nicht weiter überwiesen sondern mir das Medikament Opripramol verschrieben,was ich auch ab und zu nehme.

Ach ich würde eigentlich gerne wieder sagen ,mensch ist das Leben toll,ich bin so ein lebensfroher Mensch,der gerne lacht ,für jeden Blödsinn zu haben ist und zur Zeit geh ich mir selbst tierisch auf den Nerv,aber ich kann einfach nichts dagegen tun,das bin gar nicht Ich.

sxoy


Ach ich würde eigentlich gerne wieder sagen ,mensch ist das Leben toll,ich bin so ein lebensfroher Mensch,der gerne lacht ,für jeden Blödsinn zu haben ist und zur Zeit geh ich mir selbst tierisch auf den Nerv,aber ich kann einfach nichts dagegen tun,das bin gar nicht Ich.

Und hier würde ggf. ein Mittel helfen, auch wenn du nicht gerne Medis nehmen möchtest. Ich verstehe das sehr gut!

Auch ich habe mich lange gesträubt und habe in meinem Leben bis auf das AD sonst keinerlei Medikamente genommen (mal ein Antibiotikum gegen eine Blasenentzündung). Bin auch sehr froh drum. Daher fiel es mir auch schwer anzunehmen, dass ich medikamentöse Hilfe brauchte.

Aber ich kann dir versichern ... es kann helfen. Das Opipramol ist ein alt bewährtes, nicht ganz so "starkes" AD, gut verträglich. Ich kenne 2 Freunde, die es auch nehmen und keine NW haben.

Aber "ab und zu" nimmst du es? Du solltest es täglich nehmen, damit sich über 3-4 Wochen die Wirkung entfalten kann. Es kann dadurch besser werden. (Sicher, nicht alle ADs helfen jedem gleich, aber probiere es einfach.) Du wirst dann einfach befreiter und weniger depressiv sein, so dass du an anderen Sachen arbeiten kannst und wieder zu dir und deinem Rhythmus findest.

:)^

sxoy


Wenn deine Ängste und der Schwindel allerdings weiterhin so stark bleiben, würde ich dir dringend anraten, zu einem Neurologen zu gehen. Hier kann/sollte man ganz andere Ansätze und ggf. verfolgen.

Alles Gute dir! Und Sport ist immer gut. :)^

cRhrisNtin2e0x7


Danke euch,ich gehe am Monzag zu meiner Hausärztin und werde mal mit ihr reden,vielleicht das sie mich doch mal zum Neurologen überweist,und ich werde mal versuchen die Opripramol jeden Tag zu nehmen,kann ja erst mal morgens und abends eine halbe nehmen,und den Rest mit meiner Ärztin besprechen.

saoy


Hallo Christine.

Ja, tu das. =)

Ob es gut wäre, das Opi morgens und abends zu nehmen, bezweifle ich. Es ist eigentlich ein "sedierendes" Mittel, welches eher am Abend genommen wird. Aber es kann auch sein, dass es bei dir trotzdem okay ist und du nicht zu müde davon wirst. Es reagiert ja nicht jeder gleichartig auf ein Mittel. Aber eine regelmäßige Einnahme muss schon sein. ;-)

Alles Gute und ein schönes Wochenende.

b1elo?ved_


Opipramol habe ich vor langer Zeit mal genommen und ich sollte es auch Anordnung morgens UND abends nehmen. Sedierend fand ich es aber garnicht.

s!oxy


Bei mir hat es auch keine ermüdende/sedierende Wirkung gehabt. Daher schrieb ich ja, nicht jeder reagiert gleichartig. Kenne im Gegenzug zwei Menschen, die nach gut einer Stunde der Einnahme wegdösen. Wenn sie es verträgt, dann soll sie dabei bleiben und hoffen, dass nach ein paar Wochen auch eine antidepressive/angstlösende Wirkung eintritt.

LG

cNhrei!stiIne0x7


Ich nehme ja jetzt seid einigen die Tabletten,morgens uns abends je eine halbe.

Etwas müde bin ich schon,aber das hatte ich auch ohne das ich die genommen habe.

Ich warte jetzt mal ab,einen Termin kann ich erst im März bekommen :-o ,ansonsten soll ich in die Akut-Sprechstunde kommen.

Aber mir wurde am Telefon gesagt,das ich das mit den Tabletten ruhig so machen soll.

Werde dann auch auf eine Überweisung zum Neurologen bestehen,das ich auch mal eine andere Meinung höre.

Naja mir geht es eigentlich etwas besser,zumindest ist dieser Schwindel oder Kreislaufprobleme,zur Zeit besser. :-)

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