» »

Anti-Depressionsfaden: Was hat euch geholfen?

mlirix08


Hallo Ihr Lieben!

Wenn ich das so lese hab ich noch einen lagen harten Weg vor mir. Bei mir wurde erst vor ca 2 Monaten die Depression festgestellt. :-(

Es ist schön das es doch einen weg heraus gibt auch wenn es ein lager ist.

Beängstigend ist für mich das Ihr so lange mit Antidepressiva leben mußtet - hoffe das ich die Medis nicht so lange nehmen muß, denn ich hasse die Med schluckerei. ":/

Liebe Grüße aus dem sonnigen Tirol

miri08 :)_

T3estAaRHP


Hi miri08,

lass dir Mut machen *:) :)z :)^ :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Es gibt einen Weg da raus, man kanns schaffen.

Allerdings machts Arbeit.

Ich bin auch nicht für Tabletten und hatte damals etwas Ähnliches wie Opipramol, einen Vorläufer da von (Insidon).

Ich konnte davon besser schlafen, aber wurde aber ziemlich dick und tagsüber war ich trotzdem immer wieder brutalst scheisse drauf.

Als ich dann besser wieder ein- und durchschlafen konnte, hab ich beschlossen, das mittelfristig abzusetzen und habe es nach insgesamt 1,5 Jahren letztmalig genommen.

Beim Absetzen hat mich die Meinung des Psychiaters null gekümmert, denn ICH musste das Zeug ja nehmen und nicht er! Wenns nach ihm gegangen wäre, hätt ichs b.a.W. genommen %-| %-|

Ich muss aber sagen, dass ichs zu Anfang wirklich gebraucht habe, um endlich erstmal wieder schlafen zu können.

Ich konnte kaum noch klar denken! Die Tabletten waren mir anfangs wirklich eine Hilfe.

Aber es kann für mich keine Dauerlösung sein.

Denn wollte ich die Tabletten einfach nicht mehr nehmen, hatte eine regelrechte Abneigung dagegen, die überhaupt zu sehen! Da hab ichs dann selber runterdosiert, ohne es vorher mit dem Doc zu besprechen- der hatte es gerade noch abgelehnt gehabt.

Habe auch dafür gesorgt, dass ich notfalls noch welche hätte, falls es nicht klappt.

Ok, es ging mir etwas schlechter, aber das hab ich in Kauf genommen und mich auf meine Therapie konzentriert.

Ach wenn man so einen fiesen Depri hat, ist man grässlich schlapp und antriebslos, und am liebsten würde man sich einfach treiben lassen.

Das hat aber keinen Zweck :|N . Man darf seinen Zustand nicht schlampig behandeln und muss echt auf sich achten.

Tabletten können einen daran hindern, wenn sie zu stark sind.

Eine absolute Säule ist es dagegen, konsequent und regelmässig Sport zu treiben und nicht damit zu zögern- vor allem, WENN es einem schlecht geht.

Wenn der Körper regelmässig gefordert wird, bildet er nach und nach von selbst mehr Serotonin.

Dadurch hebt sich das Allgemeinbefinden und die Stimmung, so dass man die Tablettenmenge und -dosis deutlich verringern bzw. die Tabletten sogar komplett durch Sport ersetzen kann. Ausdauersport wie Ergoradeln oder Joggen sollen sehr gut zu diesem Zweck sein. Ich hab Fussprobs und hab darum nen Ergometer im Zimmer, und strampelte schon -zigtausende von km :)z Dazu mach ich ein bisschen Krafttraining, stemm mein Hantelprogramm für fast alle Muskeln durch.

Wenn man sich körperlich kräftiger fühlt, fühlt man sich den Dingen (und der eigenen Fiesstimmung!!) nicht mehr so ausgeliefert, ich kann Sport nur empfehlen!

Bei mir wurde erst vor ca 2 Monaten die Depression festgestellt.

Dann ist die Sache ja noch relativ neu bei dir.

Ich hoffe du kannst bald einen Therapieplatz bekommen, und erholst dich bis dahin noch ein bisschen.

Wenn du dich sporttecnischnicht so fühlst, empfehl ich dir trotzdem, wengstens 3x die Woche eine halbe Stunde FLOTT und schnell spazieren zu gehen.

Also nicht grübelnd deiner Wege schlendern, sondern die 30 Min. so schnell wie möglich gehen, egal wie das Wetter ist. Mach dir einen Wochen- Sportplan und zieh den durch!

Und im Anschluss danach hast du dir auf jeden Fall eine kleine Belohnung verdient :)z :)z :)^

und das ist dann Schritt 1 in Sachen Selbstfürsorge.

*:) *:) *:)

M.arle$y7x3


Hallo alle zusammen!

Ich leide selber seit vielen Jahren an Depressionen. War vor vier Jahren in der Klinik und wurde medikamentös auf Venlafaxin (Trevilor) eingestellt.

Alle Versuche bis jetzt das Medikament runterzudosieren schlugen fehl. Immer wenn irgendetwas bahnbrechendes in meinem Leben passiert, schlägt die Depri wieder zu. Vor zwei Wochen war die Beerdigung meines Vaters, das hat mich natürlich ziemlich runtergezogen. Dazu kommt daß mein Alltag mit meinem autistischen Sohn sehr schwierig ist. Wie klappt das bei Euch mit der Arbeit, könnt ihr arbeiten gehen. Liege jetzt schon seit zwei Stunden im Bett und komme nicht hoch, diese verdammte Sch...., hört sie denn nie auf ??? :°( :°( :°(

Grüße von Marley73

mSiric08


Hallo testerahb!

Danke fuer deine Meldung. Gehe mindestens 2x die Woche fuer ca 1-3 Stunden skifahren, habe 1x die Woche Yoga und gehe fast jeden Tag spazieren. Freue mich das ich ab April wieder arbeiten "darf" . Das habe ich mit meinem Hausarzt beschlossen. Er hat mich die ganze Zeit ganz toll unterstuetzt und hat mich auch Anfang Feber ins PKH geschickt. Da war ich 14 Tage und dann bin ich Heim und organisiere mein Leben neu. ICH hab 2 Kinder und nen Mann und den Rest hab ich wegreduziert. Gehe nicht mehr neben meiner normalrn Arbeit arbeiten. Ich arbeite in der Pflege und freue mich auf meine Klienten. Habe erst Mitte April einen Termin beim Psychiater bekommen. Mache jetzt noch Gespraechstherapie.

Mal sehen ob das alles so klappt wie ich das will!

Danke miri08 @:)

T?estARxHxP


Hi Marley73,

erstmal meine Anteilnahme zum Tod deines Vaters :)* :)* :)* :)* :)* :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ das ist schlimm, die Eltern zu verlieren :)z :°_ :°_ :°_

Wenn so was mit dem eh nicht einfachen täglichen Leben zusammenkommt, dann ist das allein schon eine schwere Prüfung :)z :)z und mehr noch, wenn man dann noch ein anstrengendes Familienleben mit Arbeit und dem Trauerfall zusammenbekommen muss.

Was naklar kein geeigneter Augenblick ist, die Medis runterzukriegen.

Ich kann total gut nachvollziehen, wie es dir geht! :)z :)_ :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Wie klappt das bei Euch mit der Arbeit

Also ich brauch zwar schon seit Jahren keine Medis und keine Therapie, aber ich fühl mich auch jetzt nicht voll arbeitsfähig.

Als bei mir die Sache richtig bös akut war, lief mein damaliger Vollzeitvertrag gerade aus und ich beschloss, dass das meine letzte Vollzeitstelle werden würde.

Ich habe mich für die letzten paar Vollzeitjob- Wochen erstmal krankschreiben lassen.

Dazu war ich ausserstande.

Danach nutzte ich eine sehr lange Arbeitslosphase für die Therapie. Danach fand ich nur sporadische Honorarstellen und jobbte mal hier, mal da. Das war mir ganz recht, weil ich immer wieder ausruhen konnte.

Zwischendrin wurde ich auch noch heftigst krank und fiel für ein Jahr komplett aus, da lief mal gar nichts. Aber ich hab mich davon auch berappelt und habe letztes Jahr einen Teilzeitjob angenommen, der gefällt mir gut. Seit gut 10 Jahren (!!!) kann ich mir erstmals vorstellen, das für ein paar Jahre durchzuziehen.

Ich hab nur 5 Fahrradminuten dorthin, und das Gehalt ist ein paar €überm H4, was für mich aber ausreicht.

Ich hab nicht mehr sehr viele Verpflichtungen. Bin 52, meine Eltern sind längst nicht mehr da, und mein Freund und ich haben auch keine Kinder.

Als Sozialarbeiter hat man auf eine andere Art viele erwachsene Kinder ;-) und die bringen alle mächtig Probleme mit sich :=o !

Mit dem neuen Job sind insgesamt 45 echte dazugekommen ;-D , ich arbeite an einer sehr stressigen Grund- und Hauptschule.

Ich arbeite durchschnittlich 15 Stunden die Woche und ich bin danach definitiv platt.

Werde heute nach einem Ausflug auf den Aktivspielplatz bei der Kälte, wohl schon um 21h ins Bett gehen %:| %:| zzz zzz zzz !!

In den Ferienhab ich ne 32Stunden- Woche, in der Unterrichtszeit eine 12- Stundenwoche, in der Zeit chille ich dann mal ab. Dieser Turnus gefällt mir besonders, das ist mir wie auf

den Depri geschneidert ]:D ]:D

Vor ein paar jahren habe ich mich noch auf dem zahnfleisch zu den Honorarjobs gequält, aber dann hab ich überlegt, irgendwie die Sozialarbeitssparte zu wechseln, weil halt auch viele depressive Leute da zu bedoktern sind.

Das pack ich nicht mehr, weils meinen eigenen Depri triggert.

Kinder sind da anders, die lenken sehr gut ab ]:D

unddas Beste ist, danach wieder ruhig nach Hause zu gehen und sich nicht mehr kümmern zu müssen.

Mein Depri ist ein klassischer fetter Sozialarbeiter Burnout gewesen.

Entstanden in einer Phase, als meine Mutter jahrelang an Krebs starb, ich mich von einer Beziehung trennte und danach unter argen Geldnöten eine andere Whg fand. Dann kündigte sich die Arbeitslosigkeit an, und da sind mir dann die Relais durchgeschmort.

Das ist rund 10 Jahre her, dagegen gehts mir heute o:) gold o:) .

Hab nur noch Depri- Restbestände sozusagen.

Was nicht heisst, dass es nicht auch noch mal dicke kommen könnte, aber derzeit siehts ganz friedlich aus.

Ich wünsch dir, dass du es auch irgendwie aus dem Schlamassel packst, und wenn du mal Rat brauchst, schreib doch weiter hier! *:) *:) :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

T8estAGRH0P


Hi Miri, aha du arbeitest in der Pflege, alles klar :)z :)z :)z :=o

Versuche doch auch, irgendwie einen Teilzeitjob zu kriegen, damit du nicht mehr so hart ran musst, was schichttechnisch naklar nicht ganz einfach ist.

2 Jobs nebeneinander, das klappt nur unter ausgesuchten Bedingungen.

Ich hab ja, s. oben, in den Ferien ne 32 Std.- Woche, das killt mich %:| aber ansonsten nur ne 12 Stundenwoche :)^ . Da mach ich nebenbei ab und zu noch mal was anderes dazu, von Textverarbeitungen bis Nähaufträge. Sporadisch und sozusagen als kl. Ausgleich und für etwas Zuverdienst. Mehr wär für mich schädlich.

Toll, dass du ein paar Sportschen machst, in deinem Fall ist Yoga echt gut, wegen der Gelenke und fürn Rücken :)^ :)^

Mal sehen ob das alles so klappt wie ich das will!

Ich halte dir die Daumen. :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* Lass es langsam losgehen, hau nicht gleich wieder so rein, gell!

*:)

m|irix08


Hallo TestARHP! :)*

Ich geh nur 50% arbeiten und habe alle Nebenjobs aufgegeben ( kein Skihurs, kein Putzten und auch nicht mehr einkaufen mit der Schwimu) nur mehr meine Arbeit und die 2 Kinder und der Mann. :)z

Hoffe die helfen mir das ich nicht wieder alles 150% erledige - setz mich nämich immer selber unter Druck, da ich von Kindheit an nur an der Leistung gemessen wurde.

Habe nur mehr Tagdienst und darüber bin ich sehr froh. Kann mir noch immer keinenbesseren Beruf vorstellen. (Hauskrankenpflege ist für mich das richtige auch wenn es manchmal nicht einfach ist).

Gehe morgen zum Doc sag ihm das ich die Nacht Med verringert hab. Mal sehen wies weiter geht.

Heute war auf alle Fälle nicht mein Tag. Morgen wirds hoffendlich wieder besser.

Liebe Grüße an alle

miri @:)

M#arleUyx73


Hallo TestARAP, Hallo Miri und alle anderen Lieben!

Schön, von euch gleich Rückmeldung zu bekommen, das tut gut :)= :)= :)=

Ja, TestARAP das mit den Kindern was du sagst, stimmt. Kinder lenken einen total gut ab. :)z Mir macht ja auch mein Job total viel Spaß. Ich arbeite in der Kindertagespflege, bin über eine Agentur gemeldet, die mich in Familien weitervermitteln. Ich liebe es mit Kindern zu arbeiten. Sie haben noch nicht verlernt den jetzigen Moment zu genießen und leben meistens im JETZT!!!

Ja, damals in der Klinik habe ich meine Grenzen kennengelernt und versuche nach dem guten RAtschlag zu leben den mir damals eine Mitpatientin gab. "Stell dir deinen Körper wie einen Ofen vor der mit Kohlenschichten bedeckt ist. Sollten noch genug Kohlenschichten vorhanden sein, kann man welche abgeben um anderen zu helfen und "Pflichten" zu erfüllen. Sollte jedoch die letzte Schicht erreicht sein, darf man keine mehr weggeben, denn ansonsten geht der eigene Ofen aus" Das gefällt mir ganz gut und hat mir schon oft geholfen. War früher ein mensch der es allen und jeden immer recht machen wollte und habe gelernt egoistischer zu sein.

Nur geht das mit dem eogistisch sein natürlich nicht immer wenn es das eigene Kind betrifft. Das Zusammenleben mit einem autistischen Kind ist schwierig und dort genug Phasen der Ruhe einzubauen ist nicht immer leicht, aber es gelingt mir oft. Ich mache täglich Meditation und versuche 4x die Woche zu laufen.

Nur wenn Sohnemann mal wieder so tief drinsteckt in seinen Ängsten wie jetzt ist es schwer. So gegen 10.00 Uhr ruft mich die Psychologin von der Kinder-und Jugendpsychiatrie zurück und dann wird geklärt ob er heute noch aufgenommen wird.

Entstanden in einer Phase, als meine Mutter jahrelang an Krebs starb

Das tut mir sehr leid TestARAP, das war bestimmt eine enorme Anstrengung :)z :)z .

Ja, ich glaube da kann man noch so alt sein und schon erwachsen, es tut sehr weh ein Elternteil zu verlieren. :°_ Ich bin jetzt 39 und hätte meinen Papa halt einfach noch gerne länger gehabt. :°( Aber es ist wie es ist, ich kann es nicht ändern, versuche trotzdem noch mit ihm zu reden, erst letzte Nacht im Traum sprach er mit mir. :)_

Ich freue mich sehr mit Euch reden zu können, ich wünsche Euch allen einen schönen Tag, genug Kräfte für die alltäglichen "Pflichten" und genug Muße für die Eigenen.

Macht es gut, bis bald

Marley 73 *:)

m?iri0x8


Hallo Ihr Lieben! :)* :)*

Kann nicht mitreden wie es ist seine Eltern zu verlieren, weil ich großteils bei meiner Großmutter aufgewachsen bin und meine Eltern immer nur das Geschäft interessiert hat und natürlich wie es ihrem so geliebten Sohn geht. War nur eine Billige arbeitskraft und nicht umbedingt geliebt. Habe auch des halb Schwierigkeiten mich anders zu deffinieren als über Arbeit. Und deshalb bin ich auch in ein so großes schwarzes Loch gefallen und alles ist wieder hoch gekommen - die Kindheit, der Mißbrauch, die geringe Wertschätzung und immer du mußt , du darfst nicht das ist halt dann ganz schlimm gwesen. Habe mich hilfesuchend an meinem Hausarzt gewannt und der war schokiert weil das nie jemand bei mir gedacht hätte was ich so alles erlebt hab.

Last euch drücken :)_

leg mich jetzt noch ein halbe Stunde hin dann geht es weiter

Kindergarten, Mittagess, Legastenie training, Mann hollen usw.

Gruß Miri @:)

M;ar+ljey73


Hallo TestARHP, Hallo Miri und alle anderen!

Mir geht es nicht gut. Ich liege im Bett und komme nicht hoch. Die kleinste Bewegung scheint eine unüberwindbare Kraftanstrengung. Ich habe so Angst wieder weiter reinzurutschen. Wenn es wieder schlimmer werden sollte und dieses Schei...gefühl im Kopf wieder schlimmer wird, weiß ich nicht ob ich es diesmal wieder durchstehen kann. Diese verdammte Depression scheint einen aufzufressen. Ich war heute beim Arzt, der meinte ich soll wieder 2-3 mal am Tag Tavor nehmen, damit ich möglichst keine Panikattacke bekomme. Ich hab das Gefühl immer weiter abzudriften :°( :°( und kann teilweise nicht mehr aufhören zu weinen. Ich vermisse meinen Vater :°( :°( :°( :°( :°( Verdammte Scheiße!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wie geht es Euch ??? Ich hoffe besser wie mir!!!!!!!!!

GAnz liebe Grüße von

Marley 73

T3estAGRHP


Hallo Marley,

ich versteh total, dass du um deinen Vater weinst :)* :)* :)* :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_

und das ist normal, und überhaupt nicht krank :|N .

Wo ist denn dein Kind- zuhause oder im KH?

Vermutlich bist du immer noch bzw. wieder im Bett – da bleibste für heute und versuchst dich auszuruhen, hast du Tabletten? Nimm eine zu Nacht.

Aber morgen: da stehst du auf, nimmst eine weitere Tablette, frühstückst ein bisschen und dann gehst du 30 Minuten flott spazieren! Egal, was für Wetter ist! Warm anziehen und los gehts! Das Kind nimmst du notfalls mit. Egal ob es schreit.

Egal, ob du weinen musst, Panik hast oder nicht. Nimmste halt eine Packung Taschentücher mit. Ist wurscht, ob die Leute guggen.

Es ist total wichtig, das zu machen.

Wenn du heimkommst: dann gehst du in die Küche, und mach dir/euch einen Happen zu essen, isst dass langsam und bewusst auf und trinkst auch was Warmes mit viel Zucker drin, dazu. Kakao, schön dick! Lecker! Das muss jetzt eine tägliche Aufgabe für dich sein.

Danach ruhst du dich ein bisschen aus und dann musst du dich vermutlich noch um deine Sachen im Haushalt etwas kümmern, und das machst du eins nach dem anderen. Und: immer wieder einen Happen essen zwischendrin.

Und was trinken.

Und dann meldest du dich hier und berichtest, was du geschafft hast. Ich guck immer wieder mal rein, dann sehe ichs.

Nicht abdriften- weitermachen :)* :)* :)* :)* :)_ :)_ :)_ :)* :)* :)* .

Lass dich mal ganz dolle drücken :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)* :)* :)* :)*

Mla@rlexy73


Hallo TestARHP, Miri und alle anderen Lieben,

Aber morgen: da stehst du auf, nimmst eine weitere Tablette, frühstückst ein bisschen und dann gehst du 30 Minuten flott spazieren! Egal, was für Wetter ist! Warm anziehen und los gehts! Das Kind nimmst du notfalls mit. Egal ob es schreit.

Das ist soooooooooooooooooooooooo süß von Dir! :)_ :)_ :)_ :)_ :)_

Vielen lieben Dank für Deine ganz, ganz, ganz liebe Mitteilung. Und du hast vollkommen recht, raus in die Natur.

Mir geht es heute ein wenig besser als gestern aber ich bin noch nicht über'n Berg. Aber ich laß mich nicht unterkriegen, versprochen :)z :)z :)z :)z

Die Natur und Tiere, daß ist das was mich auch immer wieder rausholt aus dem Teufelskreis. Als ich damals aus der Klinik kam (vor vier Jahren) habe ich angefangen Unmengen von Büchern zu verschlingen und mich auf die Suche zu machen nach dem großen WARUM. Gefunden habe ich einige Wege und Erfahrungen um Dinge die es mir leichter machen in dieser verrückten Welt zu existieren.

Kennt Ihr vielleicht JETZT von Eckart Tolle. Das Buch war für mich eine Art Erleuchtung und ich habe es mittlerweile schon zweimal gelesen. Interessant ist auch Neal Donald Walsh mit Gespräche mit Gott. Außerdem versuche ich den ganzen Scheiß mit dem Leben mit der Depressionen in einem Buch zu verarbeiten. Bin im Moment im 10. Kapitel des Manuskriptes und soll eine Mischung aus einer Autobiografie und einer fiktiven Geschichte darstellen. Wer Interesse hat, dem kann ich ja gerne mal einen Ausschnitt schicken, Eure Meinung würde mich interessieren.

Heute konnte ich mich leider nicht aufraffen zu laufen, bei dem Schneefall draußen hatte mein innerer Schweinehund leider die besseren Karten und hat gewonnen. Ich war heute früh mit Sohnemann beim Osterfrühstück in seiner Klasse. Wir haben in Absprache mit der Klinik jetzt erstmal gesagt er soll versuchen in der Schule zu bleiben und Schritt für Schritt wieder reinkommen.

Ich sagte darauf nur, ich kann ihn bloß nicht mehr morgens bringen, das ist mir halt im Moment zu viel. Wir puschen uns dann mit unseren Ängsten gegenseitig hoch und wenn ich nicht dabei bin verhält er sich immer ganz anders.

Heute früh hatte ihn dann unser Therapeut zur Schule gebracht und es lief gott sei Dank gut. :)=

Ich liege im Moment wieder im Bett und versuche jetzt ein bißchen Entspannung zu machen und zu meditieren.

Wie geht es Euch?

Ganz, ganz, ganz, ganz liebe Grüße von Eurer

Marley 73

@:) @:) @:) @:) @:) :)_ :)_ :)_ *:) *:) *:)

T#estAxRHP


Hallo Marley, schön, dass es dir wieder besser geht @:) *:) .

Ich hoffe, du raffst dich bald trotzdem auf, deine täglichen 30 Min. einfach mal auf körperliche Betätigung zu schalten! Ich kanns dir nur ans Herz legen, denn Schweiss ist gut für die Seele!!

Ich les immer wieder mal im Totenbuch der Tibeter, doch das ist bestimmt nicht jedermanns Geschmack. Es erfreut einen nicht auf den ersten Blick und beruhigen tuts einen auch nicht, so viel ist mal klar. Es hat mich zu Anfang sehr aufgewühlt.

Das tut es längst nicht mehr, und irgendwie wusste ich sofort: DAS hab ich weder bei meinen Eltern noch in der Schule gelernt!

Seit ichs nicht mehr geschockt, sondern interessiert lese, konnte ich dem Buch schon viel Positives abgewinnen.

Es bezieht sämtliche verschiedenen gefühlsmässigen Zustände bei Krisen und Neuanfängen im Leben mit ein. Das erschloss sich mir nicht gleich, weil es sich aufden ersten Blick sehr nüchtern und auf schonungslose Art selbstverständlich mit dem Tod beschäftigt und auf die Situation des Sterbens an sich, sowie auf die verschiedenen Arten der Wiedergeburt eingeht.

Da im Leben selbst immer wieder Sachen zu Ende gehen und in was Neues übergehen, also "sterben" und "wieder geboren werden" , kann das Buch auch fürs Leben angewendet werden und für mich ist das alles inzwischen sehr logisch.

Es hat mich wieder mehr ins Hier und Jetzt gebracht, wo man diese Vorgänge schon im Alltag beobachten kann.

Naklar denke ich nicht ständig über sowas nach. Aber es hat mich schon so beeinflusst, dass ich bestimmte Sachen eher aus einer Art Vogelperspektive sehe und mich nicht mehr ganz so schnell in vertrackten Einzelheiten verheddere :=o o:) .

Du schreibst an einem Buch?

Ich hab auch mal eins angefangen, als ich meine heftige Phase als Sozialarbeiterin verarbeiten wollte. Nach einer Weile ists dann irgendwie nicht mehr weitergegangen und mir fällt nichts Neues mehr dazu ein. Viele Sachen sind längst überholt, das ist jetzt schon Jahre her.

Ich hab schon damals keinen richtig guten Plot hinbekommen %-| |-o ;-) aber die Kapitel, die fertig geworden sind, hab ich noch irgendwo abgespeichert.

Wenn du mir mal ein Kapitel schicken willst, lese ich es gern durch :-D und sage, wie ichs finde, ich weiss man braucht auch mal ein paar Test- Leser ;-) , Es dauert aber etwas, weil ich momentan halt erstmal eingespannt bin und früh ab ins Bett muss.

Bis denn,

*:)

C^al>l of] Dutxy


Hi TestARHP und alle Neuen im Faden, ich bin richtig erstaunt und erfreut gewesen :)z :)^ , als ich ein paar neue Namen habe stehen stehen.

"es geht darum, die Sachen so einzuordnen wie sie sind, damit du es ad acta legen kannst. Es rückt nach und nach in den Hintergrund und man hat seinen Mittelpunkt dann wo anders.

Als Mensch kann man sich leider nicht in den "Auslieferungs- Werkzustand" zurückversetzen und wieder zum unbeschriebenen Blatt werden.

Aber man kann seinen Seelenhaushalt durchaus zu den eigenen Gunsten verbessern!"

Ja, das klingt einleuchtend. Ich werde mich nun wirklich den Protokollen widmen, so gut es geht und meinem Kritiker das Handwerk legen.Ich weiss, dass ich noch ein gutes Stückchen Weg vor mir habe, weil ich lange gegen meine Person gekämpft habe und nun am liebsten vom einen auf den anderen Tag wieder der Alte sein möchte. Ich weiss nicht, ob das überhaupt noch möglich ist, aber ich gebe mein Bestes. Zudem muss ich jetzt schauen, dass ich nicht wieder zurückrutsche, weil meine Stimmungsschwankungen sind ein bisschen stärker geworden, der Antrieb und die Motivation sind teils verschwunden und die Grübeleien kommen und gehen. Ich merke auch, dass ich viel zu wenig konsequent bin und mich viel zu schnell mit den kleinsten Dingen überfordere und unter Stress setze. Ich sollte auch mal mit Meditation beginnen, glaube ich…

Hehe, schade, dass man nicht kurz einen Reset Knopf drücken kann, wobei, ich könnte mal eine Gusseisenpfanne nehmen und mir mal eins rüberbraten ;-D ;-D vielleicht sind dann ein paar Unannehmlichkeiten gelöscht ;-) ;-D , nein, Spass beiseite. Ich finde deine Ratschläge wirklich top und das kann ich stets wiederholen. Danke dafür.

Das Praktikum rückt immer näher, es könnte sein, dass ich morgen definitiv Bescheid erhalten könnte, aber ich bin da recht zuversichtlich, weil man einen Praktikanten doch immer gebrauchen kann, oder etwa nicht??

Wow, eure Geschichten berühren mich richtig und ich fühle mit euch. Dein Verlust tut mir leid für dich, Marley73 :°_ :)* :)* und ich kann mir nicht annähernd vorstellen, wie sich das anfühlt eine sehr nahestehende Person zu verlieren, aber du darfst trauern und weinen, soviel du magst. Das braucht man einfach manchmal und so lässt es sich auch besser verarbeiten. Ich hoffe auch, dass du deine Depri. im Griff hast soweit und den dunklen Tag gestern verbannen konntest und dich besser fühlst. Dass du noch ein Buch darüber schreibst, finde ich auch sehr interessant und bleibe dran. Ich wäre sicher an ein Leseexempel interessiert, würde wahrscheinlich aus zeitlichen Gründen nicht dazu kommen.

Auch dir, miri08 wünsche ich viel Kraft und Energie für die Bekämpfung deiner Depri. Übrigens habe ich keine Medikamente genommen, falls es dich interessiert, bin aber auf dem Weg der orthomolekularen Medizin gegangen und konnte 3-4 Monate nicht wirklich viel tun, ausser abwarten. Übrigens bin ich ein riiiesengrosser Fan vom Tirol. Kennst du das Skigebiet Schlick2000?? Da war ich neulich im Skiurlaub x:)

So, nun wünsche ich allen soweit einen wunderschönen Abend und bis später *:) *:)

Tgest>AR1HP


Hallo Call of Duty,

Würde ich mich resetten, wär das ja so wie wenn man auch die Zeit zurückdrehen würde- da seien mir die Geister vor!

Dann würd ich garantiert sämtliche Sachen wiederholen, die mir den Depri beschert haben :=o :=o .

Als Fehler würde ich das aber nicht bezeichnen, weil ich immer bewusst versucht habe, bestmöglich zu handeln. Ob das, was ich in den letzten 10 Jahren seit Therapieende so gemacht hab, richtig war, kann ich jetzt nicht sagen. Es hat sich richtig angefühlt und somit stehe ich zu meinen ganzen Entscheidungen, die mich dahin gebracht haben, wo ich jetzt bin. Grundsätzlich hab ich immer ungefähr so zu leben versucht wie ichs heute tue. Allerdings mit sehr viel mehr innerlichem Druck und viel Ängsten, und das ist der wesentliche Unterschied.

Also muss ich mich eigentlich gar nicht resetten ;-D

Ich hab nur massenhaft Ballast abgeworfen und kann wieder in Ruhe so sein, wie ich bin, nur bin ich jetzt etwas älter geworden und bestraf mich nicht mehr dauernd für mich selbst.

Also mit deiner gusseisernen Pfanne kriegst du deinen Depri zwar tot, deine heilen Anteile aber genau so :=o ;-) na die lass mal lieber am Leben, und in der Gusseisernen brutzelst du dir was Leckeres, obs nun Krach macht oder nicht ;-) ]:D ;-D ;-D !

Für das Praktikum drück ich dir die Daumen, dass du es bekommst und dass es dir auch Spass macht sowie Perspektiven bringt.

Berichte mal!

Bei mir geht morgen Ferienwoche 1 zuende, ist alles gut gegangen.

Dann noch mal das Ganze und dann hab ich meine wenigen Stunden wieder :)- , uff. Die verdien ich mir halt gerade ;-) und bin insgesamt sehr zufrieden mit dem Job und auch mir selbst. Trotz Stress und enormem Lärmpegel.

so, Schlafenszeit!

Bis bald!

*:) *:) @:)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH