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Anti-Depressionsfaden: Was hat euch geholfen?

m#iri0x8


Hallo SunnyBaby! @:)

Ich wollte am Anfang auch keine Medis, denn ich hatte einfach vor den Nebenwirckungen und der Gefühlslehre zu große Angst, aber es wäre bei mir ohne einfach nicht gegangen. ]:D

Vor den Med. mich war ich sehr arg selbstzerstöhrerisch am Weg und hab fast nichts mehr geschlafen nur immer ca 2 Stunden und hab nur mehr das negative und das schlechte gesehen und dann ist auch die Vergangenheit wieder hoch gekommen- hab deshalb den Doc um etwas zum schlafen und wegen der Angst gebeten. Er hat mir sehr viel geholfen, auch wenn er sehr direckt, streng und geradlinig war. Ohne Ihn hätte ich es warscheinlich nicht geschaft. In dieser schweren Zeit hat er sich zum väterlichen Freund entwickelt (Hatte nie einen richtigen Vater). Da wir uns vorher auch schon beruflich gekannt hatten, war ich eigendlich der Meinung, dass wenn ich Hilfe in Anspruch nehme dann von Ihm - wegen dem Vertrauen und seiner Erfahrung. Hoffe Du findest den richtigen Weg für dich.

Lass dichnicht endmutigen :)_ :)_ :)_ :)* :)* :)*

LG miri

D6illxes


Es ist so, dass eine Nacht ohne Schlaf mit ständigem Grübeln und Angstgefühlen, gefühlt für einen zu einer Ewigkeit wird. Man schaut auf die Uhr und denkt wann ist diese Nacht vorbei und jede Minute fühlt sich an wie ein Tag. Nächte dieser Art sind wie die Hölle auf Erden, ohne ADs fängt man wahrscheinlich an sich bewusstlos zu saufen, was unsere Altvorderen in einer Zeit ohne ADs sicher in einer Depression getan haben und heute noch viele ohne ADs tun. Man versucht irgendwie aus dieser Gefühlswelt herauszukommen. Der Vorteil von ADs ist , dass man nicht wie z.B. beim Alkohol in die Assozialität abgleitet.

Smunn=yBaby,8x1


Ich habe drei jahre lang Medikamente genommen...viele verschiedene...und nichts hat geholfen...ausser die Schlafmittel...wo aber klar sein muss,das der Körper da nur betäubt ist,der Rest aber dennoch nicht zur Ruhe kommt...

T7est.AYRHxP


Auch ich hab zu Anfang Medis genommen, und das war ok so. Ich hatte wochenlang nicht mehr richtig geschlafen, hatte ziemlich starke Ängste und so ging es nicht weiter!

Ich hab sowas Ähnliches wie Opipramol gehabt, Insidon. Weiss gar nicht mehr ob es das noch gibt?

Es ist ein Serotonin Wiederaufnahme- Hemmer. Ich wurde jedenfalls davon immer dicker, und auch die Wirkung (tagsüber etwas entspanter, nachts besserer Schlaf) liess nach.

Nur die Nebenwirkung, also die Gewichtszunahme, nicht :-p Der Doc hatte mir für Notfälle auch eine Schachtel Diazepam mitgegeben, die ich aber nie angerührt habe.

Denn mit Pillen kann man auch abrutschen, süchtig werden und von Diazepam allemale :)z .

In der Zeit hab ich in der Drobs gearbeitet und die Süchtigen haben Diazepam pfundweise :-o gefuttert, um ihre Entzugserscheinungen abzupuffern.

Viele sind von den Pillen nicht mehr weggekommen, haben sie sich auf dem Schwarzmarkt besorgt und mit gefälschten Rezepten Apotheken abgeklappert. So wollte ich auf gar keinen Fall enden!

Ich muss aber sagen, dass die Insidontabletten mir zu Anfang sehr halfen, überhaupt wieder einschlafen zu können, auch habe ich endlich wieder durchgeschlafen, das ging gar nicht mehr.

Mir war auch klar, dass das aber nur ein künstlicher Betäubungszustand ist. Ich kam morgens oft nicht mehr richtig in Gang, aber so konnte ich wenigstens mal Pause vom Dauergrübeln machen, und die hatte ich bitter nötig.

Auch kriegte ich davon mehr Appetit, und das war gut, weil ich depritechnisch nichts mehr herunter bekam und 20 kg abgenommen hatte. Ich glaube, ich stand kurz vor der Einweisung %:| . Das hätte ich aber nicht gewollt, ich bin Sozialarbeiterin und hätte in der Klinik zu viele Klienten getroffen, da hätt ich erst recht nicht abschalten können.

Zum Glück habe ich 3 Monate nach meinem ersten Docbesuch schon einen Therapieplatz gehabt und habe dann angefangen, ziemlich stramm an mir zu arbeiten.

Die Therapie habe ich sehr gewissenhaft mitgemacht und das hatte Erfolg, denn ich wollte nicht mehr länger so leiden. Ich wollte damit ein für alle Mal aufräumen!

Heute bin ich weitgehend angst- und depressionsfrei und mir gehts gut. Ich treibe sehr viel Sport, habe die Arbeit stundentechnisch reduziert und halte mir auch privat unnötige Belastungen vom Leibe.

Inzwischen habe ich einen Job an einer Schule, der mir Spass macht und mein Leben hat sich total normalisiert.

Tabletten sind sinnvoll, wenn man selber nicht mehr aus dem Depriloch rauskommt, doch irgendwann finde ich, dass es reduziert werden muss, wenn man es nicht sogar absetzen kann.

Insgesamt muss ich sagen, dass es kein schönes Gefühl ist, so künstlich tabletten- gedimmt zu sein, es ist für viele ganz klar eine Möglichkeit, noch schlimmere Zustände zu unterbinden.

Ich kann allen hier nur empfehlen, Sport zu machen und noch mal Sport!

Es gibt für jeden eine Sache, die Spass macht, ob es eher Gymnastik ist oder Ergoradeln, Joggen oder was auch immer.

Hauptsache, man bewegt sich genügend.

Ein Teil der Depressionen entsteht im Kopf, aber ein weiterer ist körperlich bedingt, und das kommt vom Bewegungsmangel. Also ist Sport ein Medikament, sozusagen.

Für mich ists DAS Medikament ;-D

*:)

T\ennis%mädckhxen


Ich habe seid über 20 Jahren Depressionen und Panikattacken :-( :-(

ohne Antidepressiva ,hätte ich nicht wieder arbeiten können :|N :|N

und auch mein Leben,wäre nicht mehr so lebenswert gewesen :|N :|N :|N

warum sollte ich die Hielfe nicht annehmen ":/ ":/ ":/ ":/

m6irii08


Hallo Ihr Lieben! @:)

Ich glaube einfach das ich ohne die Medis nicht so schnell wieder zimmlich normal funktioniert hätte. ]:D Ich bin Krankenschwester und weiß sehr wohl das es keine Dauerlösung ist und ich werde die Med nach Absprache mit Hausarzt und Psychiater, wenn es Zeit ist reduzieren und/oder absetzen, nur zur Zeit finde ich es nicht gut die Med zu reduzieren, weil ich noch nicht so stabil bin.

Ich kann zwar wieder arbeiten bin aber noch nicht so weit das ich es ohne aushalten möchte. Kämpfe noch mit meiner besch... Kindheit und Jugend. Hoffe einfach das es meine Jungs besser haben als ich und dafür arbeite ich hart an mir.

Ich habe auch 10 kg zugenommen bin aber deswegen nicht unglücklich, eher froh weil ich davor starkes Untergewicht hatte und so recht schnell zugenommen hab.

Liebe Grüße

miri

ToestSARMHP


@ Tennismädchen

Ja, wenn man den Depri schon so lange hat und es ohne Medis einfach nicht hinhaut, dann ists ja klar, dass man dann auch welche nimmt.

Ich glaube, ich würde trotzdem immer wieder mal einen Test machen, ob es nicht wenigstens auch mal mit weniger Zeugs klappt!

Ich fand meine Depriphase grässlich und war froh, dass es Medis dagegen gibt, doch nach einer Weile fand ich die Pillen nicht mehr gut, weil es meinen Körper doch sehr verändert hat.

Zuerst haben die Tabletten meine Lebensqualität merklich erhöht, dann aber nicht mehr, und gottlob bin ich danach dann ohne Zeugs klargekommen.

Nee halt, im Winter hab ich für einige Jahre Johanniskraut genommen, um besser zu schlafen.

Dieser Winter jetzt, ist der erste seit Jahren ohne J- Kraut, ich wollte es probieren und es hat geklappt.

Denn ich hab ein paar Probs mit der Haut gekriegt, schätze dass damit zusammenhing, dass J- Krauteinnahme und Sonnenlicht sich nicht vertragen.

Jaja alle Medikamente haben halt Nebenwirkungen :=o

Taesxt AR2HP


@ miri

Ja, diese Gewichtszunahme!

Zuerst fand ichs auch gut, mehr Appetit zu haben, aber nach 20kg mehr drauf, wars dann aber doch ein bisschen happig!

Allein, ich hab mir die Füsse durchgetreten. Das kam sicher auch davon, dass ich ein paar Jahre in der Lebenshilfe gearbeitet und viele schwere Rollifahrer rumgeschleppt habe.

Ich wog dann irgendwann 90kg, da waren meine Füsse endgültig hin!

Das war dann der Anlass dafür, mit Sport anzufangen, denn ich war total dick und schlapp, und fand mich selber ganz furchtbar deswegen.

Die Medis muss man dann absetzen, wenn man selber wirklich dazu bereit ist.

Es hat absolut keinen Zweck, sich dazu zu zwingen, denn sonst stresst man sich zu sehr damit.

Am besten ist eh das Runterdosieren, das ist etwas moderater und man kann es sich auch seelisch besser angewöhnen, mal wieder ohne die Pillen zu leben.

Ich hoffe, du bekommst bald etwas mehr Abstand zur Kindheit und Jugend.

:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Meine Kindheit war für mich auch schwierig, und es hat lange gedauert, bis ich das ein bisschen ad acta lagen konnte.

Die Zeit ist meiner Meinung nach eine sehr grosse Hilfe- je länger die Kindheit her ist, desto unwichtiger wird das alles o:) . Man entwickelt sich ja weiter :)_ :)_ :)z :)* , und irgendwann sinds halt Erinnerungen, nicht mehr und nicht weniger.

Man kann innerlich mit der Zeit wirklich wieder ein bisschen heiler werden :)z :)z !

TXennGismäpdchxen


miri08 *:) @:)

Ich arbeite auch in der Pflege,und denke wenn mir die Medis helfen,warum die Hilfe nicht annehmen ":/ ":/

Ich hatte auch eine komplizierte Kindheit, aber warum sollte es daran liegen ??? ???

Viele Menschen hatten das,und haben keine Depressionen :|N :|N

TestARHP *:) @:) *Zuerst haben die Tabletten meine Lebensqualität merklich erhöht, dann aber nicht mehr, und gottlob bin ich danach dann ohne Zeugs klargekommen.*

dieses " Zeugs" gibt mir aber eine Lebensqualität,das ich so klar komme :)z :)z

ich reduzier gerade wieder runter,und merke das es nicht geht %-| %-|

ich bin heil froh das es diese Hilfe gibt ;-) ;-) ;-)

TFestA?RHxP


@ Tennismädchen

Ja, ich kann mir vorstellen, dass ich es genau so sehen würde, wenn es mir ähnlich wie dir ginge :)z !

Vielleicht kommt es auch darauf an, welche Ursache die Depressionen haben.

Bei mir war es eher durch meine Kindheit bedingt und da hatte ich ziemlich viel falsche Sachen gelernt, die das dann auslösten. Das hätte auch was anderes bewirken können, bei mir waren/sinds halt Depressionen.

Also konnte ich zum Teil auch wieder umlernen, d. h. mich selber "umerziehen".

Das hat mich schon ein ganz schönes Stück Arbeit gekostet und es ging mir nicht auf die Schnelle besser! Ich hab Jahre daran herumgeackert und- gebastelt und tue es bis heute.

Die Tabletten haben mir nicht wirklich geholfen, und ich glaube, dass sie mich auf die Dauer direkt daran gehindert hätten, mich von dem Depri zu befreien.

aber das gilt naklar für mich, bei anderen ist es eventuell und leider anders.

An diesen Sachen sieht man vor allem, dass psychische Klamotten ziemlich kompliziert sind und die Ursachen sind sehr unterschiedlich ":/ :)z !

Meine Mutter und meine Oma hatten auch Depressionen. Mein Vater hatte zeitweilig schwere Angstzustände die er mit ziemlichen Hammermedis bekämpfte, Librium und Valium in sehr hoher Dosis. Mein Opa war ziemlich zwanghaft, und auch davon hab ich einiges mitbekommen.

Ich frag mich immer wieder mal, ob denen eine Verhaltenstherapie auch was gebracht hätte, so wie mir. Mir gehts ja jetzt ganz ok so weit, auch wenns nicht ganz weg ist. Irgendwo im Hintergrund lauert es immer!

H8im#bee`re9x0


Hallo ihr Lieben,

ich habe mal ne Frage an euch, was ihr an meiner Stelle tun würdet.

Ich mache derzeit ein Praktikum auf Aussicht auf einen Ausbildungsplatz.

Am Freitag hatte ich wieder mal so schwere Depressionen, dass ich morgens nicht hochgekommen bin und somit abends bis circa 18:30 Uhr geschlafen habe, ohne Witz!

Da ich die ganze Zeit am Schlafen war und es mir psychisch überhaupt nicht gut ging, habe ich bei meinem Praktikumsbetrieb nicht angerufen und mich krank gemeldet bzw. abgesagt.

Ich weiß, dass das ein großer Fehler von mir war aber ich konnte einfach nicht anders, ich war nur am Schlafen und um 18:30 Uhr war längst keiner mehr dort.

Ich muss dazu sagen, dass es ein 1-Mann-Betrieb ist und nur ich und der Chef dort arbeitet.

Allerdings hat er sich auch nicht bei mir gemeldet, angerufen oder mir per E-Mail geschrieben und mich gefragt, wo ich denn stecke.

Am Montag will ich auf jeden Fall wieder hingehen.

Die Frage ist jetzt nur, was ich ihm denn dann sagen soll.

Was würdet ihr sagen?? ":/

Ich weiß, dass er mir im schlimmsten Falle sagt, dass ich nicht mehr wieder kommen brauche.

Kann man diese Situation denn doch noch irgendwie retten??

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende. @:)

GPuBckyx068


Sag ihm die Wahrheit.

Das kann gut oder schiefgehen, aber Du warst immerhin ehrlich.

Außerdem, bei einer Lüge kann es genauso schiefgehen, aber wenn es gut geht, hast Du ständig im Hinterkopf, das Du ihn angelogen hast ...

Gruß

Hmimtbeebre9!0


Sag ihm die Wahrheit.

Das kann gut oder schiefgehen, aber Du warst immerhin ehrlich.

Außerdem, bei einer Lüge kann es genauso schiefgehen, aber wenn es gut geht, hast Du ständig im Hinterkopf, das Du ihn angelogen hast ...

Gruß

Die Wahrheit wäre natürlich immer der beste Weg.

Aber ich kann ihm doch nicht sagen, dass ich depressiv bin?

G uicky06x8


Aber ich kann ihm doch nicht sagen, dass ich depressiv bin?

Wieso nicht, ist eine Krankhheit, die aber heilbar ist.

Okay, ist schwierig, weil man oft gleich als bekloppt abgestempelt wird.

Ich gebe zu, ich weiß auch nicht, ob man das sagen kann oder nicht, aber besser, als sich Geschichten ... ausdenken, ist es.

mqilrix08


Hallo Tenismädchen! @:) :)*

Hab das erste mal eine Depri und bin froh das es jetzt schon viel besser ist. Die Medis sind immer ein für und wieder aber im Moment ist es OK aber auf dauer ist das nichts. Ich kann im Moment nicht einmal ein Glas Wein trinken und das fehlt mir schon, denn ab und zu ein Glas Wein in guter Gesellschaft oder mit meinem Schatz gehöhrt für mich zur Lebenqualität. Aber was solls. ;-D

Ich hab auch schon Panik das ich noch viel mehr zunehme, aber ohne Med gehts mir zimmlich miß; oder besser gesagt geht es noch nicht. Und ich weiß nicht, hast du auch Mißbrauch hinter dir? Der kommt zur Zeit einfach immer wieder durch, trotz schon gemachter Therapie. Ich weiß das es immer wieder kommt aber es macht das Leben immer wieder sehr schwierig für mich. ]:D

Heute war ein guter Tag - hab Heute echt viel geschaft bin aber jetzt kaputt und freue mich eigendlich schon aufs Bett.

:)_ :)_ :)_ :)_ :)* :)* :)* :)* :)*

Lieben Gruß

miri :)D

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