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Anti-Depressionsfaden: Was hat euch geholfen?

Cyall Oofy Dutxy


...Also gleich zum Psychiater. Wir bewegten uns während 2 Monaten in einer endlosen Schleife von sich immer wiederholenden Gesprächen. Ich erzählte jede Woche das Gleiche und er fragte anschliessend, was ich tun wollte, um aus dieser Lage wieder herauszukommen, anstatt mir nützliche Ratschläge zu geben. Also startete ich selbst Internet Recherchen, wobei ich Unmengen an nützliche Informationen gefunden hatte, die ich später gerne mitteilen möchte. Zu diesen sinnloser Verschleppungstaktik (Ich war sein Goldesel, denn je länger die Therapie dauern würde, umso mehr Profit für ihn), denn es ging mir mit jeder Woche schlechter, da ich mich mehr und mehr selbst bemitleidete und noch viel mehr kritisierte. Dazu kam noch, dass mir der Psychiater stets Medikamente (Ich glaube ein Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) aufdrängen wollte (Yippie, noch eine weitere Einnahmequelle für diesen Abzocker). Nichts da!! Ich lehnte jegliche chemische Medikamente ab, weil diese nur die Symptome, aber nicht die Ursachen bekämpften und dann wäre ich jemand, der nicht sein würde. Ich wäre wie unter Drogen, nur wären es legale Drogen und dann wäre ich erst recht in der Zange des Psychiaters gefangen gewesen, denn man darf ja nicht einfach eine medikamentöse Therapie mit Antidepressiva abbrechen oder ??? So oder so machen alle Medikamente jeglicher chemischer Art (auch Aspirin, meiner Meinung nach) den Körper nach und nach kaputt. Zudem habe ich auch gelesen und selbst erfahren, dass die Gedankenzüge in der Depression von tief innen kommen und mir aufzeigten, wodurch meine Seele vergiftet wurde. Erwähnenswert an dieser Stelle ist, dass mir in dieser düsteren Zeit immer wieder dieses halbe Jahr vor den Augen auftauchte, wo ich gemobbt wurde und ich mich aufgrund meines Aussehens zu hassen und nach den Wertvorstellungen anderer Leute zu leben begann. Ausserdem machte mir die Perspektivlosigkeit (kein Studium in Aussicht) zu schaffen. Zuletzt kamen mir immer wieder die Bilder unseres einst intakten Familienlebens vor den Augen, das ich immer noch sehr vermisse.

Ich hatte während ca. 4-5 Monaten Depressionen ohne chemische Präparate. Das Interessante ist, wenn ich meine Stimmungen dieser Zeit aufzeichnen würde, wäre diese so, wie mein Vater dies schon prognostiziert hat, als es anfing. Man kann den Verlauf wie eine Aktie vorstellen, die im zick-zack Verlauf nach oben steigt. Mal geht es besser, und zu Beginn praktisch immer schlechter, doch die Tendenz zur besseren Stimmung nimmt exponentiell zu. Des Weiteren bin ich an dieser Stelle meinem Vater sehr dankbar, dass er mir eine Beschäftigung in seinem Geschäft ermöglicht hat während dieser Zeit, ohne kopfzerbrechenden Tätigkeiten, denn ich war schlichtweg zu nichts anderem mehr fähig.

Aber nun weiter im Verlauf: Zu dieser Zeit sah ich aus wie ein Geist und praktisch ohne Sommersprossen. Ich war nicht mehr ICH SELBST. Ich hatte meine ursprüngliche Person aufgegeben und war jemand anders geworden und ich hatte Angst, wieder zu mir selbst zurückzukehren, habe aber den Schritt gewagt und bereue keine Sekunde seither. Manchmal muss man eben über den eigenen Schatten springen. Des Weiteren habe ich aufgehört, Cannabis zu konsumieren, da mich das Zeugs nur noch weiter nach unten zog.

Nun komme ich zum nächsten Schritt, den ich allen wärmstens empfehle:

Ich suchte eine Ärztin der ORTHOMOLEKULAREN Medizin auf, die mein Blut, meinen Urin und meine Haare analysierte und aufgrund der Resultate individuell eine Vitamin/Mineralstoff- Therapie (wichtig bei mir ist 5htp, Niacin) verschrieb. Was, z.B. bei depressiven Menschen auffällig ist, ist der niedrige Serotoninwert (eines der körpereigenen Endorphine, nebst Dopamin).War bei mir auch nicht gerade im grünen Bereich. Einer der Grundbausteine für die Serotoninsynthese ist Tryptophan (das Medikament dazu 5htp, das htp steht für hydroxytryptophan, eine natürliche Aminosäure). Ich kann euch sagen, nach wenigen Wochen zeigte die Therapie schon ihre Wirkung bei mir. Ich spürte eine gewisse zunehmende Vitalität, auch wenn mein Kopf noch in dunklen Wolken hing (Ich kann aber nicht für Erfolge bei anderen garantieren).

Zudem habe ich im Internet nach Ernährung und Depression recherchiert. Dabei habe ich interessanterweise herausgefunden, dass man seinen Serotoninspiegel auch mit der Ernährung beeinflussen kann, in dem man kohlenhydratreiche, aber proteinarme Lebensmittel zusammen mit tryptophanreiche Lebensmittel (Cashew-Kerne, grüne Bohnen, Erdnüsse) zu sich nimmt. Kommt da noch Sport dazu, umso besser. Der Grund: Tryptophan wird erst nach anderen Aminosäuren (z.B. Tyrosin, Leucin, Valin) vom Gehirn aufgenommen (eine Art Konkurrenzkampf an der Schlange, und Tryptophan ist der Verlierer. Warum ist hier nicht von Belang und habe ich insofern auch nicht weiter recherchiert). Deshalb sollte man sich auch möglichst proteinarm ernähren.

Kohlenhydrate sorgen dafür, dass in den Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse die Insulinproduktion angeregt wird. Dabei wandern neben den Kohlenhydraten (Glucose, Fructose, Amylose etc.) ebenfalls alle Aminosäuren ausser Tryptophan ins Muskelgewebe zur Energiegewinnung, insbesondere, wenn noch Bewegung im Spiel ist. Somit freie Bahn ins Gehirn für Tryptophan. Das besondere bei Sport/Bewegung nebenbei noch ist, dass bei Bewegungsabläufen auch Dopamin beteiligt ist. Also eine doppelte Portion Glücksgefühle vermutlich. Zwar wird der grösste Teil des Serotonins im Magen gebildet, aber als Neurotransmitter im synaptischen Spalt, so denke ich, sollte es im Gehirn produziert werden, damit Glücksgefühle entstehen. Kleiner Tipp noch: Es bringt nichts, serotoninreiche Lebensmittel zu konsumieren, da Serotonin ein grosses Protein ist und die Blut-Hirn-Schranke nicht passieren kann. Soviel ich weiss können nur Aminosäuren durch diese Schranke diffundieren. Des Weiteren werden Omega-3-Fettsäuren für die Synthese des Serotonins benötigt, was man vor allem im Fisch findet. Aber Achtung, meiner Meinung nach ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Früchte unabdinglich für ein glückliches Leben und auf eigene Faust würde ich nicht ohne ärztlichen Rat seine Ernährung auf den Kopf stellen.

Nun noch ein paar weitere Tipps. Nach der schlimmsten Phase, als ich wieder genügend Selbstvertrauen hatte, sprach ich mit einer studierten Biochemikerin, die neben mir arbeitet und so wie es der Zufall will die Urinanalyse meiner Orthomolekular Ärztin ausführte und von gesunder Ernährung viel versteht. Sie hat mir nahegelegt, dass für sie eine Depression keine Krankheit darstelle, sondern vielmehr ein Ungleichgewicht im biochemischen System. Zudem habe ich viel Informationsmaterial erhalten, unter anderem ein Blatt Papier mit der Überschrift Stimmungsschwankungen. Da werden Stimmungsschwankungen wie folgend gegliedert: Stimmungsschwankungen von Tag zu Tag, die möglicherweise aufgrund einer möglichen Nahrungsmittelallergie oder einer funktionellen Hypoglykämie (Unterzuckerung) entstehen.

Wöchentliche Stimmungsschwankungen, die aufgrund einer Pyrrolurie (chronischer B6 und Zinkmangel, wurde bei mir diagnostiziert) hervorgerufen werden können. Symptome: Fehlende Traumerinnerung, Übelkeit am Morgen (=hat keinen Hunger). Depressionen.

Monatliche Stimmungsschwankungen, die bei Frauen möglicherweise aufgrund der hormonellen Änderungen zurückzuführen sind oder im Allgemeinen wird auch die Wirkung des Mondes in Bezug auf Kupfer und Zinkwerte erläutert.

Saisonale Stimmungsschwankungen, die evtl. aufgrund diverser Pflanzenallergien hervorgerufen werden können.

Zum Schluss werden Patienten erwähnt, die ihr ganzes Leben deprimiert sind. Hier werden eine Unterfunktion der Schilddrüse oder zu Hohe Histaminwerte erwähnt.

Diese Gliederungen und Ursachen sind nicht in Stein gemeisselt, können aber Anhaltspunkte liefern.

Fortsetzung folgt...

C5alld of$ Duty


...Weitere Ratschläge: Wie ihr wisst, haben wir nun Winterzeit auf der Nordhalbkugel und Winter bedeutet kurze Tag, was wiederum weniger Sonnenlicht bedeutet. Und was macht Sonnenlicht, wenn es auf unsere Netzhaut trifft, es fördert die Serotoninsynthese, denn am Abend wandelt der Körper das Serotonin in seinen Antagonisten Melatonin, dem Schlafhormon. Empfehlenswert wäre hier eine Lichttherapie. Also für alle mit Schlafproblemen könnte hier das Problem liegen. Ich selbst habe auch Schlafprobleme, aber eher aufgrund störender Gedanken, die ich mittels Meditationsübungen abends im Bett ziemlich gut unter Kontrolle habe mittlerweile.

Ein weiterer Aspekt, der mich wieder betrifft, ist das Thema Selbstwertgefühl (daraus resultieren das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein, finde ich). Ich war schon immer sensibel und anfällig auf Kritik und habe es immer persönlich genommen. Ich machte meinen Selbstwert abhängig von etwas Externem, wie Menschen (Freunde, Eltern), dem Aussehen etc. Ich lebte reaktiv und nicht proaktiv, d.h. ich lebte so, wie andere mich haben wollten, nach anderen Wertvorstellungen. Ich wollte makellos und perfekt sein, damit ich mich selbst und somit von anderen akzeptiert würde und dies macht niemanden glücklich, versprochen. Im Sinne meiner Selbstfindungsphase, in der ich noch immer bin, habe ich im Internet nach Büchern und Seiten recherchiert, um somit meinen Selbstwert zu steigern und das klappt wirklich, ich habe z.B. keine Angst mehr, was wohl andere von mir denken. Ich akzeptiere mich jetzt so gut es geht mit all meinen Ecken und Kanten und so wie ich bin und das gibt mir viel Selbstvertrauen.

Da man hier keine Werbung machen sollte, gebe ich für alle mit fehlendem Selbstvertrauen den Tipp, in der bekanntesten Suchmaschine einmal "Selbst-Prinzip" einzutippen oder einfach im Internet sonst mal herum zu schnuppern.

Des Weiteren ist die menschliche Psyche extrem stark und man kann ja beinahe Übermenschliches erreichen mit einem gesunden Geist in eine gesunden Körper (Shaolin Mönche). Hierzu möchte ich auf den Placebo- und Nocebo Effekt ( die Macht der negativen Erwartungshaltungen) verweisen, also meine Damen und Herren, akzeptiert vorerst die Depression als Leiden, aber nicht als Lebensbegleiter, kämpft dagegen an, jeden Tag. Sagt doch jeden Tag, z.B. verschwinde Depression, ich will und werde glücklich sein und dich besiegen. Keine Ahnung ob das wirklich hilft, ist aber eine Möglichkeit. Es ist zwar eine Art Gehirnwäsche, aber eine positive insofern und ich werde es selbst weiterhin regelmässig zu mir sagen, falls ich das Gefühl habe, es geht zu steil bergab.

Nun noch weitere Tipps, die mir selbst ansonsten noch von Nutzen waren. Versucht kleine Erfolgserlebnisse zu geniessen, wie Wäsche waschen, Einkauf oder Korrespondenz erledigen. Es muss ja nicht gleich die ganze Welt bewegen, auch kleine Dinge können Freude bereiten. Und habt generell Freude an jeder Kleinigkeit, seien es im Frühling die Schmetterlinge und die Blumen oder im Winter die ersten Schneeflocken, während ihr drinnen ein gutes Buch liest. Gönnt euch regelmässig etwas Gutes, das regt ebenfalls die Dopaminproduktion an. Entdeckt Neues, geht mal einen neuen Weg nach Hause, probiert mal ein neues Rezept aus, das regt den Geist an und fördert ebenfalls die Dopaminsynthese an, ebenso wie Meditation oder Yoga.

Versucht auch mal, positives Denken zu üben, anstatt zu grübeln, denn auch in den dunkelsten Zeiten konnte ich zum Teil ein paar positive Gedanken fassen, auch wenn nur von teils sehr kurzer Dauer. Denn ansonsten bewegt ihr euch ein ganzes Leben lang in der negativen, pessimistischen Gedankenspirale. Bei mir verschwanden nämlich nach und nach meine düsteren Gedanken und Grübeleien und ebneten den Weg für die positiven Einstellungen.

Betrachtet das Leben nicht als sinnlos, sondern gebt dem Leben einen Sinn, bejaht das Leben. Achtet auf Zeichen von Leben, wie Tränen oder horcht euren Herz, indem ihr die Ohren dicht haltet. Macht etwas Nachhaltiges wie Freiwilligenarbeit als Beispiel, aber jedem das Seine. Mir hat beispielsweise Gartenarbeit sehr gut geholfen, denn da war ich an der frischen Luft, konnte meine Ergebnisse geniessen und hatte dabei noch etwas Gutes für die Natur getan.

Zum Schluss noch: Lebt nicht in der Vergangenheit und schon gar nicht zu weit in der Zukunft. Lebt im Heute und Jetzt. Hört auf euch selbst zu bemitleiden, falls ihr dies tut, das ist pure Energieverschwendung und bringt weder euch, noch eurem Umfeld etwas. Natürlich ist Selbstmitleid in einem gesunden Mass akzeptabel, aber nicht so, wie ich mich selbst bemitleidete. Vergleicht euch nicht mit anderen, was hat er, das ich nicht habe. Seit zufrieden, mit dem, was ihr habt und bestrebt nicht immer, das Beste zu erreichen und die meisten Kohle zu verdienen, das vermiest den Charakter. Und bitte lasst die Finger von jeglichen Drogen, auch Alkohol, vor allem in der depressiven Phase selbst. Diese Schei**e entzieht dem Körper wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die man dringend für einwandfreie Körperfunktionen braucht. Des Weiteren kann ich sagen, ihr betrügt euch selbst, denn Alkohol wie auch Cannabis binden sich an die gleichen Rezeptoren wie unsere eigenen Endorphine. Die Folge: die körpereigene Endorphin Produktion wird gehemmt, weil unser Gehirn ist ein ausgesprochen fauler Muskel, was das angeht. Gib ihm von aussen Glück und er muss es nicht mehr selbst synthetisieren. Nun kommt bei Drogenentzug die berühmte Entzugskurve: Bei Drogenzufuhr steigt das Wohlbefinden und beim Entzug geht es eben in die andere Richtung und Depressionen können die Folge sein. Kleines Beispiel zu Veranschaulichung wie das Gehirn betrügen kann: Würde man einer Maus eine Sonde ins limbische System pflanzen, das dafür sorgt, dass Glückshormone ausgeschüttet werden, sobald die Maus auf einen dafür vorgesehenen Knopf drückt, würde sie solange darauf drücken, bis sie verhungert, auch wenn Nahrung auf einem Teller neben ihr läge. Ich weiss nicht, ob das schon so ausprobiert wurde, aber ich habe das irgendwo so aufgefasst. Also, Finger weg von Drogen.

Als Abschluss zu diesem Bericht kann ich sagen, dass meine Depression aufgrund psychischer Überbelastung und dem selbst auferlegten Drucks, mich ändern zu wollen, zurückzuführen ist, dieser Ansicht bin ich. Des Weiteren habe ich immer alle Probleme aufgestaut und ich traute mich auch nie, mit jemanden darüber zu reden, weil ich mich für mein gestörtes Verhalten, mich ändern zu wollen schämte, bis der letzte Tropfen mein Gehirn (=sprichwörtliches Fass) zum überlaufen brachte. Mich hat schlicht und einfach meine Vergangenheit wieder eingeholt und die Depression anerkenne ich heute als Zeichen meiner Seele, etwas in meinem Leben zu ändern, dass es so nicht weitergehen konnte. Ich bin auch heute noch dabei, Dinge umzusetzen. Ich weiss auch, dass ich mit hoher Wahrscheinlichkeit die Veranlagung zu psychischer Instabilität in den Genen habe, da ich in der Familie die Veranlagung für psychische Instabilität ebenfalls festgestellt habe. Jedoch sage ich zu mir selbst, das war es mit Depressionen, nie wieder. Natürlich habe ich noch mit einigen kleinen Schwierigkeiten zu kämpfen, aber das läuft auch von Tag zu Tag besser. Zurzeit habe ich wenige, doch gute Freunde, ich traue mich wieder, Kontakt zum anderen Geschlecht zu suchen und ich habe mich entschieden, Umweltingenieurwissenschaften zu studieren, um der Zerstörung der Welt entgegenzuwirken und mich nachhaltig für mother earth einzusetzen.

So fertig mit Roman schreiben… Ich hoffe, jeder findet hier etwas, dass er für sich persönlich verwenden kann und wünsche soweit allen viel, viel Kraft, Ausdauer und positive Gedanken. Ihr schafft es. Denn ich weiss es, dass ihr es alle packen könnt. Bleibt am Ball.

Euer Call of Duty

p.s. ich bin froh um jede Stellungnahme

CRavll ofz DDutxy


Kompliment noch an anniesmockingjay

Ich gebe dir vollends recht. Ich selbst habe auch gemerkt, was wirklich glücklich macht im Leben und das ist nicht das Geld. Heutzutage wird man in dieser schrecklichen westlichen Welt regelrecht geblendet, und zwar von der Werbung, wo man auch ist. Ob draussen auf der Strasse mit Werbeplakate oder drinnen vor dem Fernseher. Man wird manipuliert. Die Werbung gaukelt einem das perfekte Leben ohne Fehler und Makel vor, was es nicht gibt, denn Perfektion entsteht im eigenen Kopf (schon mal Perfektion in der Natur gesehengesehen), generiert mit den Ängsten der Menschen Geld (bsp. Männer, die Angst haben, ihre Haare zu verlieren) und man kauft und kauft und braucht man das wirklich alles Nein, und Geld macht auch nicht glücklich. Ich habe letztens mit einem guten Freund geredet und gesagt, ich werde einen guten Beruf finden und Geld verdienen, aber nicht um reich zu werden, sondern um später eine Familie zu gründen und um dieser etwas bieten zu können. Daraufhin antwortete er: Ich brauche das Geld für mein Leben und nicht mein Leben für das Geld.

Was ist denn nun wichtig, um glücklich zu sein?? Vielleicht haben ein paar schon von der Bedürfnispyramide von Maslow gehört. Zu unterst befinden sich die physiologischen Grundbedürfnisse und zuoberst die Selbstverwirklichung. Und für ein glückliches Leben müssen lediglich die untersten paar Stufen erfüllt sein, meiner Meinung nach. Für mich steht fest: Ich brauche in meinem Leben Essen, Trinken, ein Dach über dem Kopf und das wichtigste, was doch heute vermeintlich selbstverständlich ist, eine gute Gesundheit. Dazu noch die Natur und ein paar Sonnenstrahlen, perfekt und ich bin zufrieden.

Viel Erfolg euer Glück zu finden, denn für jeden bedeutet Glück was anderes.

H,auIstant}e76


@ Call of Duty

Ich finde es toll, wie du dein Leben geordnet hast und wie du wieder zu dir gefunden hast. Nach all dem, was du durchgemacht hast. Ich wünschte, da würde ich auch wieder hinfinden, dabei war ich immer ein sehr positiver Mensch, habe mich am Kleinen gefreut und war zufrieden mit meinem Leben.

Und trotzdem ist bei mir die Luft raus.

CUaltl ofp D.uty


@ Haustante76

Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich hoffe, dass du evtl. ein paar Tipps in meinem Bericht gefunden hast, die dir persönlich von Nutzen sein könnten, dir wieder ein glückliches Leben zu verschaffen und lass nicht locker, auch wenn dir das schwerfällt, es wird auch in deinem Herzen die Sonne wieder scheinen eines Tages :)*

HXaustFantvex76


Ja, ich werde darüber nachdenken und erwägen, was ich an Ratschlägen umsetzen kann. Es ist nicht leicht aus dem schwarzen Loch wieder herauszufinden. Hoffentlich scheint für uns alle bald wieder die Sonne!

n!achtschCwaeLrmerixn


Heavy, was ihr alle so auch erlebt habt. Ich habe halt z.Zt. einfach überhaupt keine Kraft mehr... möchte am liebsten den ganzen Tag hinter mich bringen und nichts und niemanden sehen, verbringe ganze Tage damit Serien zu gucken und wundere mich dann abends, wohin die Zeit ist, und dann ärgere ich mich, weil ich schon wieder nicht produktiv genug war. Voll der Teufelskreis. Hinzu kommt, dass wir uns im Moment entscheiden müssen, ohne dass wir eine Grundlage haben... sobald sie aus der Klinik raus ist, will sie in eine andere Stadt ziehen um eine Ausbildung zu machen und ich möchte eigentlich gerne noch meinen Abschluss an der Uni machen. Und ich muss mich entscheiden, ob ich mich für die Prüfung im Sommer oder im Winter anmelde, bin aber überfordert, weil im Raum steht, dass sie geht. Am liebsten gestern. Und ich habe einen Job, ich habe das Gefühl, ich packe das im Moment einfach nicht. Sie hat halt Eltern, die sie finanzieren, ich erarbeite jeden Cent selbst und bin trotzdem krank und habe das Gefühl, dass ich das im Moment einfach nicht packe. Aber ich will sie auch nicht verlieren. Ich habe einfach keine Ahnung. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Und ich habe das Gefühl, dass es jeden Tag schlimmer wird. Ich habe das Gefühl, dass sie gehen will und ich mich zwischen meinem Abschluss und unserer Beziehung entscheiden muss. Und ich kann das nicht im Moment. Ich weiß auch noch nicht, ob ich zugelassen bin, das entscheidet sich in einem Monat, aber das "wir schauen mal, was DANN (also in einem Monat) ist, funktioniert nicht". Sie hat eine Borderline Störung diagnostiziert bekommen und macht Pläne nach der Klinik umzuziehen, eine Ausbildung angzufangen und ich denke die ganze Zeit, naja, mal sehen, was nächste Woche ist... manchmal kann ich sie gar nicht ernst nehmen, weil sich immer ALLES um 180° dreht, innerhalb kürzester Zeit. Allein im letzten Jahr waren es Phasen von "Regisseur beim Theater, Auslandssemester, dann "nur" Studentin, dann wissenschaftliche Karriere und erstmal hier bleiben, gemeinsame Wohnung"... und das alles, wo ich in einer Klinik war, wo ich raus aus der Klinik bin und meine Abschlussarbeit geschrieben habe. Ich möchte mein Studium beenden, und habe das Gefühl, dass ich mich nicht darauf verlassen kann, dass das, was sie sagt gilt, dass das bleibt. Dass sie, wenn sie entlassen wird, erstmal selbst viel Therapie brauchen wird und machen muss, steht überhaupt nicht zur Diskussion. Und ich denke die ganze Zeit, dass ihre Eltern ihr wieder Geld überweisen werden und sie – wie immer – Neues anfängt. Aber ich kann das nicht mehr. Ich brauche SICHERHEIT. Ich sehne mich nach SICHERHEIT.

T5estUARH^P


@ Nachtschwaermerin

Hallo, ich hatte mal eine mittelschwere Depression, weil ich einen fetten Burnot hatte.

Die Gründe dafür waren familiär bedingt, und ich hatte einen harten Job, bin Sozialarbeiterin und war gerade in der Drobs tätig.

Zu der Zeit war ich noch in einer Beziehung mit meinem Ex-, und die lief nicht gut :(v .

Dann ging alles nacheinander krachen: meine Mutter wurde krebskrank und es wurde immer schlimmer, ich wurde arbeitslos und die Beziehung ging krachen, weil mein Ex- mich in meiner Sit. nicht unterstützte.

Ich trennte mich von ihm und musste eine neue Whg suchen, hatte nicht viel Geld, ging putzen und lebte von der Hand in den Mund, plus ich stand vor den Scherben meiner damaligen Beziehung. In dieser Zeit fing es dann an mit den Depressionen und fiesen Angstzuständen. Es gab in meinem Leben einfach nichts mehr, was gut, schön oder erfreulich war!

Das ist jetzt gut 15 Jahre her. Damals hatt ich Glück und bekam nach schon 3 Monaten eine Therapiestelle, und zwar für Verhaltenstherapie.

Zeitgleich hatte ich nochmal Glück: mein x:) Traumprinz x:) hatte von meiner kleinen Bruchlandung nur mitgekriegt, dass ich wieder solo war, und da hat er mitmal bei mir vor der Tür gestanden. Ich war absolut scheisse drauf und total gestresst, aber ich hab mir 5 Insidon auf EX eingeworfen, mich zusammengerissen und nicht nein gesagt, jetzt sind wir schon 16 Jahre zusammen x:) x:) x:) Er ist auch Sozialarbeiter, also hab ich ihm meine Probs auch bald gebeichtet. Er blieb cool x:) x:) x:) x:)

Zu den Medis: Ich nahm die Insidons für fast 2 Jahre, und ein paar weitere Jahre habe ich im Winter hochdosiertes Johanniskraut genommen, um besser zu schlafen.

Diesen Winter hab ichs erstmals total ohne irgendwelches Zeug geschafft!!

Was anderes wollte ich nicht, ich fand die Insidon anfangs ziemlich stark und wurde davon auch dicker.

Die VT half schon mal sehr gut :)^ :)z , aber depressionsfrei war ich danach für die nächsten über 10 Jahre nicht mehr wirklich. Es hat sehr lange gedauert, bis ich die Ergebnisse, die ich dabei zustande bekam, fest in meiner Psyche verankern konnte. Ich blieb lange ziemlich wacklig, sicher gut 8 Jahre lang. Dann erst wurde es langsam richtig stabil, so wie jetzt.

Auch heute plagen mich ab und zu übertriebene, irrationale Ängste. Ich weiss damit umzugehen, und es nimmt auch nicht mehr diese grässlichen Formen an.

Mittlerweile bin ich cooler. Das Leben ist nun mal kein Ort, wo immer alles happy banana ist, und keiner ist vor Schicksalsschlägen und Krankheit gefeit.

Die Tabletten haben mir nur erstmal aus den tiefsten Löchern rausgeholfen, den Rest hab ich mir selber erarbeitet. Darauf lege ich grossen Wert, weils unabhängiger macht.

Die Tabletten hab ich nach anderthalb Jahren angefangen abzusetzen (Ausschleichen).

Weder der Psychiater noch die Therapeutin waren damit einverstanden. Also hab ichs heimlich durchgezogen und- tatsächlich keinen Unterschied gemerkt, als ich keine mehr nahm.

Ich hatte, s. oben, durch die Pillen stark zugenommen und war insgesamt total abgeschlafft. Körperliche Kraftlosigkeit triggert auch seelische, denn wenn man sich so schwach fühlt, fühlt man sich allem hilflos ausgeliefert.

Darum kaufte ich mir einen Ergometer und ein Paar Hanteln und habe angefangen, konsequent Sport zu treiben, um von den Tabletten zu entgiften und mir diese elende Schwäche auszutreiben ]:D und natürlich auch, um abzunehmen.

Da die Geräte bei mir im Zimmer sind, können all die schlaffen "Ach, heute nicht :=o "- Ausreden nicht zünden :=o ;-) ;-D . Der Sport wurde immer mehr zu meiner absoluten Säule für das körperliche und mentale Wohlbefinden.

Damals kriegte ich noch einen anderen Sozialarbeiterjob für ein Jahr.

In dieser Zeit wurde mir klar, dass ich das nie mehr ganztags machen werde, es wird mir zuviel damit, von morgens bis abends über Problemstress zu reden und mir diese geballte Negativität reinzuziehen, obwohl mir grad selber der Arsch auf Grundeis ging.

Ich fand jobtechnisch ein paar Jahre lang nichts, was wirklich gepasst hätte, und hab mich durchgejobbt und auch – gehartzt. Diese Konsequenz hab ich aber bewusst in Kauf genommen, damit ich nicht gleich wieder im Depriloch lande.

Inzwischen hab ich Ende letzten Jahres eine Stelle gefunden, die für eine Weile hinhaun könnte, und bin ganz froh.

Insgesamt fühl ich mich jetzt endlich wieder fast so wie vorher, als ich das Wort Depressionen nur aus dem Lexikon kannte.

Angst vor einem Rückfall hab ich nicht mehr wirklich, weil sich die Umstände total geändert haben, die meinen damaligen Absturz bewirkten.

Naja, das hat mich insgesamt sehr viel Kraft und Zeit gekostet, es war ein unnötiger Umweg, und wünschen will ich das keinem.

Dafür wünsche ich dir, dass mein kleiner Veteranen- Bericht ;-) dir Mut macht- nämlich im Weitermachen!

Gib nicht auf, richte dir dein Leben ein, wie es dir passt, und versuche, dich in wirklich wichtigen Punkten NUR vor allem deinen Wünschen und Bedürfnissen zu orientieren.

Wenn du da konsequent bleibst, können sich nach und nach ganz viele Sachen wieder einrenken.

Viele :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* von

CGalfl o{f Duxty


Hmmm.. okay, das klingt aber auch gar nicht schön, deine Lage… Und dass du keine Kraft mehr hast kann ich sehr gut nachvollziehen, ich bin teils auch den ganzen Tag zuhause gesessen und habe fern geschaut, vor allem am Wochenende, bei strahlendem Sonnenschein, stell dir vor :|N Bei mir war es auch noch so, dass ich temporär eine Sozialphobie hatte. Ich wollte ausser der Familie niemanden sehen.

Was du unbedingt tun musst, vor allem jetzt im Winter: geh nach draussen an die frische Luft und ans Sonnenlicht. Spaziere durch den Wald, an einem Fluss entlang und lasse deinen Gedanken den freien Lauf. Ich habe einen Lieblingsort in der Natur, an dem ich gehen kann und Stunden dasitzen kann und beobachte alles, was so geschieht. Ich weiss, es ist eine riesige Aufgabe, da schon die kleinsten Tätigkeiten dir schwer fallen, oder?? Aber mach es, gib dir einen Ruck, du wirst sehen, das wird dir sicherlich gut tun.

Dann noch folgendes zum Leben gehört ein gesunder Egoismus, wir kommen alleine auf die Erde und wir werden alleine wieder von ihr gehen. Während eines Menschenlebens gibt es Konstanten, wie die Familie, die bleiben dir ewig und Variablen, das sind Menschen, die dich phasenweise deines Lebens begleiten. Dazu gehören Freunde und Partner. Jeder muss in seinem Leben eigene Entscheidungen treffen, ganz unabhängig von allem und jeden, ob Familie oder Partner, auch wenn das in erster Linie hart klingt, aber jeder möchte doch glücklich sein und dazu gehören autonome Entscheidungen. In deinem Fall gib ich dir den Rat, das ausführlich mit deiner Partnerin zu besprechen, Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation… Ich kann für meine knackigen 22 Jahre sagen, dass in meinem Leben aufgrund von Missverständnissen durch mangelnde Kommunikation vieles schon verpfuscht ist. Die Ehe meiner Eltern zerbrach unter anderem auch aufgrund der fehlenden Kommunikation und mit der Zeit wurde via Briefe kommuniziert. Nun auch du musst deine Entscheidungen für dein Leben, ganz unabhängig von deiner Partnerin treffen.

Zu deiner Situation kann ich dir ein paar Dinge empfehlen, aber die Entscheidung liegt bei dir. Lass dich nicht aufgrund der Liebe um deinen Abschluss bringen. Als Beispiel dachte mein Bruder auch die Liebe seines Lebens gefunden zu haben und darf jetzt nochmals von vorne beginnen mit seinem Studium, diesmal ohne seine Liebe. Verstehst du, was ich damit meine.

Zu deiner Partnerin, wenn sie umziehen möchte, dann hindere sie nicht daran, bitte. Wenn man jemanden liebt und will, dass diese Person glücklich ist, sollte man sich der Person nicht zu fest aufdrängen und diese wie schon gesagt die Entscheidungen selbst treffen lassen, auch wenn das bedeutet, dass man aussen vor bleibt. Aber ein Umzug bedeutet doch nicht das Ende einer Liebe?? Ich meine es gibt ja auch Fernbeziehungen?? Und wenn du dich für deinen Abschluss entscheidest und diese dann in der Tasche hast, kannst du doch nachziehen??

Dann zu deiner Arbeitssituation… wäre es nicht möglich, dich von einem Arzt arbeitsunfähig schreiben zu lassen?? Sonst musst du dies unbedingt deinem Arbeitgeber mitteilen, dass er Rücksicht auf dich nehmen muss.

Also, treffe keine voreilige Entscheidung, die du später bereuen könntest, denn jede Entscheidung trägt Konsequenzen, irgendwann einmal und gut Ding will Weile haben :)*

TKestAxRHP


@ Call of Duty

Jeder muss in seinem Leben eigene Entscheidungen treffen, ganz unabhängig von allem und jeden, ob Familie oder Partner, auch wenn das in erster Linie hart klingt, aber jeder möchte doch glücklich sein und dazu gehören autonome Entscheidungen.

DAS trifft die Sache haargenau! :)^ :)^

Seh ich ähnlich.

Call of Duty, du bist 22 und hast das schon dermassen geblickt, das ist echt toll :)z :)^ :)= :)= :)= .

Ich musste dafür gute 25 Jährchen älter werden ;-)

@ Nachtschwärmerin

Ich würde wegen einer wechselhaften Partnerin/eines Partners auch nicht mein Studium canceln. Vor allem wenn gar nicht klar ist, wo das endet... vermutlich beim nächsten Wechsel?

Denn dabei gehts vor allem um DEINE Zukunft. Deine Freundin kriegt Geld von ihren Eltern. Bei dir siehts ja anders aus, und das sollte schon beachtet werden.

Viele Arbeitgeber einigen sich auch mit einem auf ne Auszeit oder direkt eine Vertragsänderung in der Richtung, dass du weniger Stunden machst, da gibts viele Möglichkeiten.

An dem Punkt fängt es schon an, dass man sich sein Leben so zurechtbuddelt, wie man es haben will und braucht.

Call of Duty hat in einem weiteren Punkt auch Recht: geh viel draussen an der frischen Luft spazieren und halte das Gesicht in die Sonne! Und nimm auch die Handschuhe ab, damit Sonne auf die Hände kommt. SEHR wichtig für die Seele ist das, man braucht Sonne!

Jeden Tag nur 10 Minuten ein bisschen Sonne reicht schon aus, und dann machste einen flotten Gang draussen. Danach gehts dir gleich besser.

Naklar, man hat so schlappe, trübe Gedanken. Denen sagste einfach: Jaja! Schrault nur weiter, wir gehn jetzt alle mal vor die Tür.

Und dann gehste los.Und wenns im Hinterkopf weiter jammert, sagst du halt: jaja! Ihr jammert, aber ich geh jetzt spazieren. Ihr könnt trotzdem gern mitkommen ]:D

Das hat meine inneren Schlaffis und drögen Störsender immer wieder irritiert ;-D

*:)

D0illxes


Meine Depression war so stark, dass ich schon meinen Suizid genau plante, ich war wie ein lebender Toter und wollte am Schluss nur noch Tod sein.

Beginnend mit einer leichten Depression ging es kontinuierlich bergab, bis zum oben beschriebenen Zustand.

Eine Freundin die zufälligerweise Psychiaterin hat mir dann mit AD geholfen. Sie wollte mich zunächst einweisen, sie gab mir zu den AD einen Tranquilizer für 2 Wochen und nach 2 Wochen hat das Mittel auch schon gewirkt die Stimmung wurde jeden Tag besser, nach 4 Wochen war ich Stimmungsmässig fast geheilt.

Das Mittel war Venlafaxin das auf 2 Botenstoffe Serotonin Noradrenalin wirkt. Ein Versuch mit Citalopram nur Serotonin funktionierte überhaupt nicht.

In der Phase in der ich mich befand helfen nur noch ADs , und Venlafaxin hat mir sehr überraschend gut geholfen.

Ich denke es ist eine Frage der Leidensfähigkeit, man läuft aber immer Gefahr, dass sich eine Depression verschlimmert.

Bei leichteren Depressionen hilft vielleicht schon Johanniskraut (Laif) hochdosiert, eine Lichtherapie und Sport jeden Tag.

Bei einem gewissen Stadium kommt man aber ohne Pharma nicht mehr raus, da es auch keine Psychische Erkrankung ist, sondern eine Organische.

Der Botenstoffspiegel ist zu niedrig und durch die Synapsen gehen immer weniger Nervenimpulse durch. Das Hirn läuft quasi gedrosselt.

2 Botenstoffe lassen sich durch ADs anheben und es geht einem unheimlich schnell wieder besser, wenn sie wirken, bei fast einem drittel wirken sie nicht, evtl. weil es sich um einen noch nicht behandelbaren Botenstoff handelt

C-allt o:f Dutxy


@ TestARHP

Vielen Dank für dein Kompliment. Das höre ich jetzt zum zweiten Mal, aber das verdanke ich vor allem dem Internet :-) Das erste Mal hörte ich das unterwegs mit meiner Mutter in einem Restaurant an der Strasse von einem älteren Pärchen, die damals ihren Sohn gerade erst verloren hatte und der Knaller dabei ist, deshalb glaube ich doch schon gewissermassen an Schicksal/Zufall, der Mann hatte vor 20-30 Jahren mit meinem Vater zusammen gearbeitet und kannte ihn noch sehr gut.. wie klein die Welt doch manchmal ist.

geh viel draussen an der frischen Luft spazieren und halte das Gesicht in die Sonne! Und nimm auch die Handschuhe ab, damit Sonne auf die Hände kommt. SEHR wichtig für die Seele ist das, man braucht Sonne!

Richtig, man sollte mit soviel Haut an der Sonne wie nur möglich sein, denn die Sonne fördert die Synthese von Vitamin D, was ohne Sonne nun mal nicht geht. Auch Vitamin D war und ist ein Bestandteil meiner Kur und ich nehme immer noch die gleichen Vitamine wie vor einem halben Jahr. Ich kann es immer wieder doppelt und dreifach unterstreichen. Es gibt auch ein Sprichwort, das besagt: du bist, was du isst.

Ausserdem haben Untersuchungen ergeben, dass Menschen, welche im hohen Norden wohnen und somit weniger Sonnenlicht abbekommen, depressiver sind als jene im Süden, z.B. der Toscana.

Also raus an die Sonne :)z

T>est+ARHxP


haben Untersuchungen ergeben, dass Menschen, welche im hohen Norden wohnen und somit weniger Sonnenlicht abbekommen, depressiver sind als jene im Süden

yep! und manchen reicht das nicht aus, nur mal kurz an die Sonne raus. Mir half für eine weile Johanniskraut in hoher Dosis bis zu 1000mg täglich, wobei dieses Laif entschieden zu teuer ist.

Da gibts bei dm auch was, und wenn man auf 1000- 1200mg kommt ists auch ok!

Sollte man aber nur im Winter nehmen, sonst gibts evtl. Flecken im Gesicht durch Sonneneinstrahlung. Auch freut sich die Leber über ne Pause, wenn mans so hochdosiert nimmt. Ich habs ca. 5 Jahre lang jeden Winter genommen.

Das plus konsequenter Kraft/Ausdauersport, bringt einen ungemein nach vorne. Auch wenn das eine gewisse Zeit dauert und es einem auch mal schlechter geht.

Doch man merkt schnell, dass es sehr gut tut.

Allein schon das regelmässige

Sport treiben bringt eine Ordnung in den Tag und und die Woche, man hat was geschafft :)^ :)^

Ich sporte 3x die Woche, sofern nicht gerade erkältet wie derzeit %-| Dabei radel ich jeweils 45km aufm Ergo schon bei dreiviertel der Gesamteinstellungszahl, und stemme Hanteln für die Bildung von Muskulatur, denn das ist auch sehr gut gegen Depris. Viel Muckis, viel Serotonin, sag ich da nur :)^

3x wöchentlich nur eine halbe Stunde und das aber regelmässig, das bringt schon viel, habe ich mehrmals gelesen. Diese halbe Stunde pro Einheit hab ich längst getoppt ;-D und würde nicht ums Verrecken wieder zu Psychopharmaka greifen wollen, wenns nicht unbedingt angesagt ist.

Es gibt auch Studien darüber, dass Sport in vielen Fällen die Medis wenn nicht sogar ganz, dann aber zumindest teilweise ersetzen kann, so dass weniger oder was Leichteres dazu ausreicht.

Es kommt ja auch auf die Ursache an, bei mir wars eher eine Erschöpfungsdepression anscheinend ohne tiefgreifende körperliche Ursachen.

Ich hab extra einen Teilzeitjob angenommen, damit ich weiter sporten kann. Könnte ich das nicht mehr, dann ginge es mir bald schlechter, da bin ich sicher.

Dann hab ich auch angefangen, täglich Jod zu nehmen, weil meine SD Werte grenzwertig niedrig waren, auch das hat was gebracht. Ich fühl mich dadurch frischer und dynamischer, und nehm den Kleinkram nicht mehr so schwer.

Coalla oof Duxty


Oder man kauft sich das Vitamin in der Apotheke ;-D

Ja von Johanniskraut hab ich auch schon gelesen, was bewirkt das eigentlich genau??

Wie im riesen Bericht empfehle ich erneut 5htp und Niacin. Sport fördert das Dopamin, aufgrund der Bewegungsabstimmung im Gehirn und ebnet den Weg für den Baustoff Tryptophan für das Serotonin ins Gehirn. Ich werde mich regelmässig wiederholen mit dem einen oder anderen Tipp, da es sicherlich genügend neue Leute gibt, die nicht den ganzen Verlauf von Beginn an folgen werden. Ich habe mal in meinen Unterlagen nachgeschaut und verweise aufgrund meiner Haaranalyse noch auf Schwermetallbelastungen. Bei mir wurden hohe Werte an Blei, Quecksilber und Aluminium festgestellt, was auch einen Einfluss auf das Wohlbefinden hat, insbesondere dann, wenn man permanent diesen Belastungen ausgesetzt wie z.B. Maler (Farbe und Inhaltsstoffe).

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Ich weiss zwar nicht, ob es einen bestimmten Schweregrad an Depressionen gibt, wo man Medikamente nehmen sollte, aber ich denke nicht.

Genau das ist nicht richtig: Nach verbreiteter medizinischer Meinung kommt man bei der Behandlung schwerer Depressionen ohne Antidepressiva nicht aus.

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