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Anti-Depressionsfaden: Was hat euch geholfen?

T>est|ARHxP


Johanniskraut erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut und regt damit die Reaktionen an, die durch Sonnenlicht im Sommer erzielt werden. Der Serotoninspiegel steigt an.

Darum sollte man während der Einahmezeit nicht zu lange in die Sonne gehen, es kann starke Rötungen ergeben, die nach Sonnenbrand aussehen.

Im Winter spielt es keine Rolle, wie lange der Aufenthalt draussen dauert, es sei denn ,man ist in den Alpen.

Das muss erstmal 4 bis 6 Wochen genommen werden, damit sich die Wirkung aufbaut.

Ich selber gehedavon aus, dassauchdie wirkungunddamit auchdieLichtempfindlichkeit entsprechend langsam nachlässt und gebe mir immer so drei Wochen bis zum ersten direkten Sonnenbad nach der J-Krauteinnahme. Das wird dieses Frühjahr mal entfallen ;-D

Vermutlich ist es bei unserer Umweltverschmutzung schwierig, sich von Schwermetallen zu entgiften. Diäthalten oder Fasten ist dafür bedenklich, denn es werden viele Gifte im Fettgewebe gelagert. Ist weniger Fett vorhanden, dann schwimmt das Zeug frei im Blut und dockt wieder wo anders an.

Sowas muss man wohl langfristiger angehen, indem man z. B. erstmal die Amalgamfüllungen los wird.

Sport und dabei viel schwitzen halte ich für recht gesund, das entgiftet langsam, aber stetig.

L- Tryptophan hab ich auch im Schränkchen, aber bin nicht wirklich zufrieden damit. Es macht angenehm entspannt und schläfrig, aber das hört bei mir schon bald auf.

Dann merk ich nichts mehr davon.

Vermutlich braucht aber auch jeder was anderes als begleitende Ergänzung.

Cvall &of Duxty


@ Zwack44:

Vielen Dank für die Korrektur. Das heisst, irgendwann einmal ist man so tief drinnen, dass es ohne Chemie schlichtweg nicht mehr geht??

@ TestARHP:

Auch dir noch Danke für die einleuchtende Erklärung mit dem Johanniskraut. Ja wahrscheinlich korreliert alles ein bisschen miteinander. Ich meine, wenn man Johanniskraut und Tryptophan zu sich nimmt, an die Sonne geht für Vitamin D3 und die Serotoninproduktion, Sport treibt, evtl. noch Yoga oder Meditation dazu macht, wird das alles wohl einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden haben, denke ich. Aber ein fester Wille denke ich, ist das A und O für eine stetige Besserung. Während meiner Depression hätte mir auch niemand damit kommen sollen, wie auch anniesmockingjay im Bericht erwähnt hat, aber falls es noch einmal dazu käme (ich sage niemals nie, aber sage dennoch es wird mir nicht mehr passieren, das prügle ich mir ins Gehirn), weiss ich nun, dass ich von Anfang an dagegen ankämpfen muss.

Zum Thema Schwermetallbelastung lässt sich noch sagen, dass ich auch eine Auflistung erhalten habe, wo aufgezeigt wird, wodurch eine Schwermetallbelastung verursacht wird und der Trick, denke ich, ist nicht unbedingt die Entgiftung selbst, sondern vielmehr die Prävention, also verhindern, so gut es geht, dass man belastet wird. Also bei mir war sicherlich der Tabak Schuld an ein paar Belastungen und darum rauche ich auch nicht mehr als präventiv Massnahme und mal schauen, ob sich die Werte in ein paar Jahren verändern.

T,estA<RHP


@ Call of Duty

Serotonin ist für mich ziemlich wichtig, weils die Schlafbereitschaft fördert. Ich hatte massive Schlafprobs und hab mich stundenlang gewälzt. Kreisende, meist irrational fiese oder bekloppt euphorische Gedanken sägten in meinem Kopf rum. Ich schlief dann so gegen 3, halb 4 h morgens ein, um dann fix und fertig um 6h schon wieder aufzuwachen, wenn nur irgendein Auto vorbei fuhr {:( %:| eine grässliche Zeit war das. Tagsüber war ich dann fix und fertig :°( zzz und hätte die ganze Zeit heulen können, und hatte Angstzustände und Depressionen.

Das war besonders im Winter so. Im Sommer hatte ich schon nach 2 Sonnenwochen weniger Probleme und dann wars ok.

Das J- Kraut hat meinen Schlaf auch im Winter stabilisiert, nachdem ich die Insidon weggelassen hatte.

Schlaf ist das A und O, um sich von den Strapazen eines Depris zu erholen und dadurch zu erreichen, dass kein neuer Depri aufkommt. Was man sich in einer Therapie erarbeitet, muss ja nicht nur mal so gelernt werden, man muss es sich merken können und auch praktisch in unterschiedlichen Sit. einüben und neues Verhalten zur Routine werden lassen.

Das braucht Zeit und Schlaf. Denn nur im Schlaf mit normalen Traumphasen festigen sich Lernvorgänge.

Also tagsüber wollte ichs hinkriegen, fit und wach zu sein, damit ich mich konzentrieren kann, falls wieder Deprianteile und fiese Gedanken hochkamen, die wollte ich mir ja abtrainieren. Und naklar auch, damit ich meinen intensiven Sport packe. Dazu habe ich mich anfangs ganz schön hingequält ;-)

Aber nicht lange, dann wollte ichs von alleine :)z :)^ !

Das half dann, um mich wieder zu einem gesunden Schlaf hinzurappeln und dadurch besser an mir arbeiten zu können.

Der Wille an sich ist die eine Sache, aber man braucht vor allem innerliche Ziele, die auch erreichbar sind. Je konkreter, desto besser! Viele kriegen ja nen Depri, weil sie ihren Willen schon viel zu lange (und zu unpräzise) überstrapaziert und sich dran aufgerieben haben. So gings mir jedenfalls. Ich hatte lauter Pauschalklamotten in der Birne, die waren einfach nur emotional und null zielführend.

Als ich die Therapie anfing, war mir nur eins klar: ich hatte einfach keine Kraft mehr zum Leiden und keine Power mehr für das Finden von Lösungen für meine Probleme. Ich war 39 und wollte, dass sich ab meinem 40. gottverdammtnochmal alles bessert.

Statt mal detailliert nachzudenken, hatt ich eher Parolen und Fliegenklatschen- Lösungen im Hirn.

Da hatte ich immer nur das Gefühl, ich bin irgendwie daneben, was stimmt denn hier wieder nicht? Ich hab schon wieder ALLES falsch gemacht! Damit hab ich mich dann selber total zur Perfektion angetrieben und mich zwanghaft unter Druck gesetzt. Ich nenns jetzt "die innerliche BILDzeitung" ;-) Wenn andere das so mitbekommen hätten, dann würden sie mich für ein verrücktes Panikhuhn gehalten haben und nicht für eine handfeste Sozialarbeiterin, die sich in harten Jobs bewährt hat. Nach aussen bin ich das nämlich durchaus, und der Gegensatz dazu, wie es mal innerlich ausgesehen hat, war für mich allein schon total bizarr.

Wenn zu so einem Programm noch miese Umstände dazukommen, ist der Crash natürlich vorprogrammiert.

Ich fands daher bei der VT sehr nützlich, ganz konkret und haargenau meine Ziele und innerlichen Stellungnahmen dazu unter die Lupe zu nehmen und auch zu korrigieren, sobald irgendwas nicht mehr stimmte.

Den VT- Denksport hab ich ein paar Jahre lang ununterbrochen getrieben, und dadurch ist mir so einiges in Fleisch und Blut übergegangen. Ich hab gelernt, dass meine Grenzen im Vergleich zu meinen früheren Ansprüchen an mich selbst, ziemlich eng sind ;-)

Während ich früher gearbeitet hätte bis zum Umfallen, hab ich mich heute wegen einer Erkältung zum Doc gepeitscht. Klaro hab ich ein schlechtes Gewissen, aber es hielt sich in Grenzen. Schliesslich bin ich krank und basta.

Die (immer noch vorhandenen) "Störsender", so nenn ich das, schraulten in meinem interkopf: Versager! Faule Sau! Hättest du mal gleich die Antibiotika genommen, die du noch da hast, dann hätts geklappt"

hoho, und wenn nicht, wär ich natürlich auch selber schuld. Und wenn ich die Probezeit nicht bestehe, dann kanns durchaus passieren, dass ich denke, genau an dieser Krankschriebaktion ists jetzt gescheitert. Das wäre extrem unsachlich – ich arbeite gut und hab noch keine Fehler gemacht, und mit den Kolleginnen komm ich gut klar. Na also.

Jetzt kuriere ich mich ohne das Zeugs und dafür mit Ruhe aus, Montag gehts weiter. Und wenn nicht? dann gehts wieder zum Doc. Meine Gesundheit ist wichtiger und rausfliegen kannste immer.

Mein fester Vorsatz: Was ich meinen Klienten empfehlen würde, mach ich auch selber.

Sowas musste ich alles erstmal wieder lernen :)z .

Ich finds klasse :)^ , dass du das Rauchen aufgegeben hast! Rauchen ist eine echte Belastung für den Körper. Dass die Tabakprodukte ziemlich belastet sind, liest man ja immer wieder. Wer weiss, was da alles für Gift draufgeknallt wird und dann ziehst du dir das rein! *schauder* Naja, man weiss es in vielen Fällen halt nicht, aber wenn mans erfährt, sollte man die Konsequenzen ziehen.

Ich selber hab nie geraucht, ich trinke auch nicht.

Meine Achillesferse wären ggf. Tabletten, aber ich lass die Finger davon ]:D

Mich gruselts aber, wenn ich an meine ollen Amalgamfüllungen denke. Ich hab mir vorgenommen, die alle nach und nach durch was Alternatives zu ersetzen, und mein ZA hat mir dazu ganz gute Vorschläge gemacht.

Kommt teuer, aber ich mache das.

Sicherlich werden sich deine Werte mit der Zeit verändern, denn der Körper ist ja bestrebt, Gifte loszuwerden. Allein schon Sport und genug Wasser trinken bringts.

tduff{armxi


ich weiß gar ncith, ob ich wirklich übern berg bin – aber seit kurzem geht es mir merklich besser.

ich habe eine art kognitive verhaltenstherapie mit mir selbst gemacht – mit hilfe eines ganz guten buches. hört sich skuril an, aber zu irgenwelchen tehrapeuten kriegt mich keiner, und der autor des buches ist ja selbst einer – scheinbar ein guter – und man kam sich beim lesen eh wie in einer tehrapie vor.

ich nehme seit kurzem vitamin d ein, hatte einen leichten mangel, seither ist es auch besser.ich achte generell auf eine vitamin-mineralstoffreiche kost. jemand hat mir vom imker gelee royal mitgebracht – das soll auch gut gegen depressionen und generell zur allgemeinen stärkung beitragen.

ob es wirklich daran liegt kann ich nicht sagen, und ob ich nicht morgen schon wieder komplett antriebslos nicht aus dem bett komme auch nicht.

aber es fühlt sich irgendwie gut an, als würde es besser werden/sein. ich nehme mir meine zeit u. suche mir meinen eigenen rhythmus.

t9ukffarxmi


Mich gruselts aber, wenn ich an meine ollen Amalgamfüllungen denke. Ich hab mir vorgenommen, die alle nach und nach durch was Alternatives zu ersetzen, und mein ZA hat mir dazu ganz gute Vorschläge gemacht.

Kommt teuer, aber ich mache das.

habe ich bereits gemacht, rein aus vorsichtsmaßnahme bzw. nach dem ausschlussverfahren – weil ich halt immer müde war.

so teuer muss es nicht werden, zumindest erstmal. ich habe z.b. meine 5 (oder 6? erinnere mich gerade nicht mehr) füllungen entfernen lassen – zwei waren eh fällig, da wurde die entfernung also von der krankenkasse übernommen. die restlichen waren noch in ordung u. da habe ich pro entfernung 55euro gezahlt.

als füllmaterial kommt eh erstmal bei allen (auch bei denen die eine kunststofffüullung wollen) zement rein, ein provisorium. allerdings kann man das provisorium, also das zement (weiß und unauffällig) auch gut und gerne jahre drin lassen. wenn es gut gemacht ist, dann hält das lange. so mache ich es jetzt.

bislang also null kosten.

achso, während der entfernungsphase, also der schwermetallausleitung, habe ich chlorella und bärlauch genommen – aber das sieht jeder anders (ob das nun nötig ist oder nicht).

t`uff=aIrxmi


im winter bei fehlender sonne, hilft übrigens vitamin d-gabe. denn es ist eben genau das vitamin, dass uns vor allem im winter fehlt bzw. nicht gebildet wird. selbst wenn sonne da ist, reicht sie im winter nicht aus (intensität, strahleneintrittswinkel).

vorher sollte man allerdings beim arzt den genauen wert im blut ermitteln – viele deutsche leiden an einem mangel ohne es zu wissen, und wundern sich dass sie müde, antriebslos oder depressiv sind.

einfach mal bei google eingeben: vitamin d + müdigkeit + depression

leider muss man den bluttest selbst zahlen (knapp 30euro).

EVlec@tra7x3


Kann man den Test beim Hausarzt machen?

n6achtsc2hwNaermKerin


Danke für euren Zuspruch!

Ich habe (zusätzlich zu den Depris) halt das Problem, dass ich nicht formulieren kann, was ich will und was ich brauche. Und dass ich heute schon so weit bin, dass ich sagen kann, dass ich den Abschluss machen will, ist ein riesen Fortschritt für mich.

Familie kann man bei mir gänzlich streichen, die gibt es zwar, sind aber definitv nicht in meinem Leben. Habe seit ca. 15 Jahren keinen Kontakt zu meiner Mutter (will sie nicht) und mit meinem Vater ist grade Funkstille, weil ich für die Abschlussarbeit meine Ruhe brauchte und mir nicht seine Probleme mit anhören konnte. Ja, und ich habe mit meiner Freundin all ihre Phasen durchgemacht, was mich jedes Mal riesige Kraft gekostet hat und nebenbei, ganz langsam, mein eigenes Studium versucht zu beenden. Meine Leistungsfähigkeit hat halt rapide abgenommen, zwischendurch habe ich getrunken, was mich zwar "fröhlich" gemacht hat, aber für Prüfungen usw. war das natürlich fatal. Habe nach der Klinik begonnen die Arbeit zu schreiben – hat gefühlt 6 Monate gedauert und muss, wenn ich bestanden habe, noch Prüfungen machen. Hinzu kommt, dass ich noch ein zwei Seminare besuchen muss, um noch fehlende Leistungen zu erbringen.

Und ich wünsche mir so sehr, dass ich meinen Abschluss bekommen werde!!!

Arbeit. Ich gehe 3 bis 4 Tage die Woche für ca. 4h arbeiten, nichts "Schweres" leichte Bürotätigkeiten. Aber nach diesen Arbeitstagen bin ich meistens so geschafft, und fertig... naja... Serien... Habe das Gefühl, dass ich im Moment damit überfordert bin arbeiten zu gehen und mein Studium zu beenden, also, diese Doppelbelastung... wie gesagt, ich MUSS arbeiten gehen und bin sehr glücklich, dass ich einen so flexiblen und relativ entspannten Job habe. Aber meine Belastungsgrenze ist halt minimal.

Medikamente... ich nehme seit dem Sommer AD und bin damit sehr zufrieden. Ich kann nach Jahren wieder SCHLAFEN. Und das ist der HAMMER!!! Habe Phasen gehabt, wo ich mal 3h nachts und tagsüber versucht habe zu schlafen und das war belastend, zumal Uni halt auch tagsüber stattfindet und ich übermüdet versucht habe den Inhalten zu folgen. Nehme ein AD abends, welches als Nebenwirkung müde macht und schlafe im Moment ca. 7-8h die Nacht, gehe regelmäßig gegen 22Uhr ins Bett, lese noch ein bisschen was SCHÖNES, und schlafe meist relativ gut. In den letzen Wochen war es wieder schlechter, aber ist halt auch viel im Moment. Aber allein schon schlafen zu können ist eine 100%ige Verbesserung zu all den Jahren davor.

Objektiv betrachtet "geht es mir gut". Ich versuche halt alles, was ich in der Klinik und in der Verhaltenstherapie gelernt habe umzusetzen, aber mein Gefühl von Überforderung, Traurigkeit und Belastung geht nicht weg. Und das ist schwer, wie ihr vllt wisst...

Macht euch einen schönen Tag, ich fahre jetzt arbeiten... tschakka...

nTachtOschwaoermexrin


PS: Ich glaube ich spreche für alle, wenn ich sage "Schreib uns mal den Buchtitel auf, der dir so geholfen hat!"

Alles Liebe

Z2wa)ck4x4


Das heisst, irgendwann einmal ist man so tief drinnen, dass es ohne Chemie schlichtweg nicht mehr geht??

Ja, deshalb wird ja auch empfohlen, Depressionen möglichst frühzeitig zu behandeln, weil da die besten Heilungschancen bestehen (wenn man nur die Depression als solche beim ersten Mal so leicht erkennen könnte!).

Z/waScxk44


nachtschwaermerin, wenn ich Deinen Beitrag richtig interpretiere, nimmst Du nur ein sedierendes AD, das Dir hilft zu schlafen. Zur Bekämpfung Deiner restlichen Beschwerden wäre wahrscheinlich ein antriebssteigerndes AD vonnöten. Beschreibe Deinem behandelnden Arzt einfach, welche Facetten Deines Befindens Dich noch bremsen; dann wird er Dir schon etwas Passendes aussuchen. Eine AD-Kombi ist nicht unüblich und läßt eine fast maßgeschneiderte Medikation zu; Du mußt nur dranbleiben. Ich selbst nehme 3 ADs in stark unterschiedlicher Menge und lebe damit glücklich und zufrieden.

T~es4t&ARH$P


Hallo Nachtschwärmerin,

ich finds ziemlich GESUND :)^ , dass du dir deine anscheinend schwierige Familie vom Leibe hältst.

Und deine Freundin... ":/ tja ich hatt auch mal eine sehr gute Freundin, die kannte ich schon lange und hatte mit ihr eine super Zeit früher, wir haben uns sehr gut verstanden. Mitmal kriegte sie immer mehr Probs. Tippe Borderline und weiss auch, sie hatte eine Ess- Störung und deswegen ein Suchtprob mit Alkohol. Da es mir zeitweise aber auch nicht gut ging, hat mich dieser Kontakt so belastet, dass ich schon Angst vor Emails von ihr kriegte :-o

hab ich dann den Kontakt beendet.

Eine andere alte Bekannte fing immer mehr an, mich als Allzeitgästehaus auf Abruf zu benutzen. Sie hat, egal was bei mir gerade los war, darauf bestanden, dass sie auf unbestimmte Zeit bei mir logieren darf. Wir seien ja schliesslich befreundet.

Wenn sie da, war benahm sie sich aber nicht wie ein Gast, sondern wie eine Gouvernante! Ich wurde rumkommandiert und unter Druck gesetzt, mich so oder so zu verhalten, und an meinen Ansichten wurde nur rumgemäkelt. Der Hit: Kurz nachdem Tod meiner Mutter war ich mal wieder umgezogen und hockte noch in den Krtons undwusste kaum, wo mir der Kopf stand, da war ich auch noch in therapie. Da gab es noch einen trauerfall in der Familie, der für mich echt fies war, und ich musste mitten in dem Chaos die Nachlass- Regelung machen, was aber 60km von hier weg war, und ohne meinen Freund (er hat nen FS, ich nicht) hätt ich gar nicht gewusst, wie ich das hinkriegen sollte.

Da rief Madame an, um sich wieder mit Trara bei mir einzuquartieren. Ich wollte wegen meiner Sit. absagen, sie wurde stinksauer und "begnadigte" mich dann damit, dass sie schon was anderes finden würde.

Ziemlich durchgeknallter Egotrip, würd ich sagen. Bei der nächsten Einquartierung wurde sie wieder patzig, da hab ich sie hochkant rausgekomplimentiert und ihr gesagt, mit diesen Dauerquartier- Geschichten läufts hier nicht mehr, das wird mir zu viel.

Fand sie naklar gemein und wurde ziemlich patzig, aber sowas gefällt nun mal nicht.

Übrigens war sie bei einer anderen alten Bekannten auch schon rausgeflogen. Vermutlich hat sie sich auch da so daneben benommen.

Wenn ich das nicht so gemacht hätte, hätten diese beiden Sachen einen total ätzenden Verlauf genommen und diese Runde wollt ich mir ganz klar nicht mehr zumuten.

Es war richtig so, das erkannte ich sofort an meinem Befinden:Es war, als hätt mir jemand 2 Sack Riesensteine vom Buckel genommen!

Trotzdem gings mir nicht so gut, dass ich hätte arbeiten können. Als es mir schlecht ging, hab ich zwar Vorstellungsgespräche gehabt, wurde dann aber nicht eingestellt.

Ich blieb also die meiste Zeit arbeitslos, Hartz IV ging darüber ins Land und ich hab unter der Hand mal gejobbt, was genäht, oder mal ne Textbearbeitung gemacht auf Honorar, und immer mal so kleine Sachen auf Zeit, nichts Längeres.

Hab halt ganz viel Sport gemacht und für mich selber weiter meine VT Sachen betrieben, auch nach Therapie- Ende.

Auch hab ich über eine evtl. berufliche Umorientierung nachgedacht, aber für sowas wurde ich aufm Arbeitsamt als für zu alt erklärt. Zwischendrin war ich auch noch mal lange krank, und nun ist das Thema Umschulung für mich wohl durch.

Ist jetzt im Nachhinein auch ok so :)z . Ich hab es ja geschafft, einen Teilzeit- Job zu finden, den ich machen und von dem ich (wenn auch bescheiden) leben kann.

Die paar Stunden sind stressig, deswegen ists auch gut bezahlt und ich hab zwischendrin genug Pausen. Kurze Stress- Spitzen schaffe ich inzwischen.

Gefühl von Überforderung, Traurigkeit und Belastung geht nicht weg

Ja,das kenn ich auch.

Da kann ich dir nur sagen: bleibe dran und hab Geduld :°_ :°_ :°_ :)_ :)_ ! Ich kann das total nachvollziehen, man wünscht sich doch nur, eeendlich mal wieder richtig durchzuatmen und zu sagen: Ein wirklich wunderbarer Tag heute! so frei und alles ist mal richtig leicht!

Ich hatte jahrelang immer so ein depressiv- traurig- ängstliches Grundgefühl, das lief immer so nebenher, wie ein fieser Film.

Nach undnach hab ich erkannt, dass dieser Fiolm seltsam unabhängig davon lief, was gerade tatsächlich passierte.

ich merkte, wie das Ding versuchte, bei mir "anzudocken", in dem er meine inneren "Bildzeitungsreporter" auf den Negtivtrip bringen wollte, damit sie neue Fiesparolen rausbringen.

Davon hab ich dann Panik gekriegt oder wurde traurig-bedrückt, wenn mal was Nettes passierte- total unpassend!

Die Fiesmessage:

Jaja, noch lachst du, relax nur schön ]:D !Denn das brauchst du ja auch ]:D :-p denn gleich fällt der nächste Hammer, dann heulst du bald wieder *schondieHändereib* und so wurde aus "gut" sofort "schlecht". Und logischerweise war an vielen Tagen alles schlecht, weil ichs blitzartig so umgedeutet habe, wie ferngesteuert und egal, ob es wirklich schlecht war.

Es hat lange gedauert, bis ich diese Sache richtig auf den Schirm gekriegt hatte.

Auch jetzt noch muss ich mich strengstens zur Ordnung anhalten, wenn es so losgeht.

Das wird sicher nie ganz aufhören. Aber die guten Phasen sind schon viel länger geworden.

Was andere irgendwie automatisch hinkriegen, also eher optimistisch/gelassen bleiben, muss ich bewusst machen, sonst passiert da nichts. Dazu brauch ich immer wieder Zeit und Ruhepausen.

In den Medien werden immer diese dämlichen Ruckzuck- Methoden hochgehalten: Burnout? Kein Problem, eine Zackzack- Therapie bringt Sie wieder voll auf Trab!

Alles Blödsinn.

Es ist ein total steiniger Acker, sich aus so einer Deprigeschichte wirklich nachhaltig rauszukrabbeln. Es fordert immer viel Disziplin NUR dafür, und für viele Sachen fehlen dann die Reserven.

Andererseits, und das wurde mir auch klar, zwingt einen sowas, sich an die echt sinnvollen und richtigen Sachen zu halten und da dran zu bleiben, und sich nicht zu verzetteln.

Drum ermutige ich dich weiter, an deinen Sachen zu arbeiten und dich nicht davon abbringen zu lassen! :)_ :)_ :)_ :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)_

*:) *:) *:)

D?illexs


@ Nachtschwärmerin,

was nimmst du denn für ADs.

Nicht sedierende Mittel haben mir sehr gut geholfen. Morgends Venlafaxin und Abends Mirtazipin. Beides wirkt auf die Botenstoffe und sind nicht sedierend und machen nicht abhängig.

Ich habe sehr gut geschlafen und Venlafaxin brachte mich morgens auf Touren.

Leider bin ich in eine Manie geraten und jetzt wieder in einer ganz fiesen Depression.

E&hemalAiger NuGtzeru (#39O59x41)


Hallo,

Ich hab selbst Depressionen, nehme Citalopram 10mg und bin derzeit auf Suche nach einer Therapie, weil das meine letzte Hoffnung ist.

Diese Leere, die schwarzen Löcher und das schrecklich beklemmende Gefühl des "jetzt kommt nichts mehr", wenn ich etwas verliere, ist grauenhaft. Ich klammer mich an alles, binde mich an Personen, die mich eigentlich nicht gut behandeln aber aus Angst vor dem Alleinsein und weil mich diese Depressionen dann so überkommen, kann ich einfach nicht loslassen.

Sehr geholfen hat mir damals, dass ich eine feste Arbeitsstelle bekommen habe. Seitdem geht es mir schon sehr viel besser. Im Sommer erfülle ich mir meinen Lebenstraum, ein eigener Hund, nach reiflicher Planung. Ich denke, auch sowas kann aus schwarzen Löchern holen!

tEufRfaRrmi


Kann man den Test beim Hausarzt machen?

ja.

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