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Panikattacke?

apnayxa hat die Diskussion gestartet


hey leute ^^ nun hat es auch meine freundin erwischt mit den führerschein...sie ist am dienstag durchgefallen. sie war soweit ruhig, bis es ans parken ging... als sie auf die lücke zufuhr (vorwärts rechts musste sie parken) und einschlug, begann sie zittrig, zu tief und unregelmäßig zu atmen erzählte sie mir. sie bekam panik, weil sie angst hatte, es nicht in die parklücke zu schaffen. sie wurde immer unruhiger, war kurz vorm kollabieren, da sie ihre atmung nicht unter kontrolle bekam. dann kam der zitterfuß auf der kupplung, sie musste dann noch korrigieren... und dann viel sie durch die prüfung und hat jetzt angst weiterzumachen...

was hatte sie nur?? war das schon eine panikattacke?? muss ich mir sorgen machen?? wie kann ich ihr helfen?? gibt es da was dagegen??

Antworten
TNravis% Bigckle


Gegen Angstattacken und/oder schlechtes Selbstbewusstsein gibt es die Psychotherapie (ich meine damit immer psychodynamisch). Gegen schlechtes Einparken helfen nur noch mehr Fahrstunden. Und Freundinnen, die sich so ereifern, dass sie alle Satzzeichen doppelt verwenden sind eh immer gut. Lass mal! Die übt das noch mit ihrem Fahrlehrer, und dann läuft's.

a8najya


@ Travis Bickle:

- ich bin besorgt, weil sie mir echt wichtig ist.. :)z ich hab heute nochmals mit ihr geredet. sie sagte mir, sie hatte das gefühl des kontrollverlustes, fühlte sich "allein" mit der situation des parkens und steigerte sich in den gedanken rein, das der FL gleich ein pedal betätigen würde ( was er nicht tat) und dann die prüfung gelaufen sei... sie sagte, sie hatte das gefühl, schlecht luft zu bekommen etc.

wir alle hoffen, das sich so eine attacke nicht nochmal wiederholt...eigentlich war sie im parken immer sicher..- aber dann...

avnay{a


"Notfalkoffer" für Panikattacken- was kommt rein??

[Dieser Beitrag war ursprünglich der Beginn eines eigenständigen Fadens]

Was macht man am besten in so einen Notfallkoffer gegen Panikattacken rein? Müssen es bestimmte Dinge sein?? Kennt sich jemand ein wenig aus damit??

LG

dBeviajtxion


Meinst du damit einen imaginären Koffer mit erlerntem psychologischen Werkzeug, oder einen realen? ??? Bist du in Therapie?

S,chliEtza ugex67


Das Wissen rein packen, dass Panikattacken selbst verschwinden. Der Körper ist nicht in der Lage, hohen Puls, Herzflattern, Schwindeln und alles in Kombination sehr lange zu halten.

Erfährt man so in Kliniken. Beobachten das GAnze und die Konfrontation bewußt aushalten. Jede Panikattacke hat einen Verlauf und wenn der überschritten ist, geht der Körper zum Normalzustand zurück. Dieses Wissen denken und eben nicht: was könnte ich mir passieren wie kann ich es verhindern. Helfen tut die Überwindung.

Der mentale Koffer sollte gut gepackt sein.

a)naxya


nein, in therapie bin ich nicht, ich hatte meine erste Panikattacke am ende letzter woche...ich weiß auch nicht, was ich dagegen am besten "denken" soll oder nehmen soll an medis etc. - dachte, so ein koffer wär nicht verkehrt...

*eSterxni*


Die Medikamente, die gegen Panikattacken helfen, bekommst Du nur von Ärzten verordnet.

Zudem sollte, wenn das öfters passiert, erstmal der Grund für die Panik herausgefunden werden.

Tvi3n2a<2x80184


Konfrontationstherapie ist auch wichtig.... Hab ne menge erfahrung wirklich, bei mir war es so schlimm das ich zum schluss hin nicht mehr aus dem haus gehen konnte...

Psychotherapie, evtl auch in ner psychosomatischen klinik für ein paar wochen, konfrontation mit der angst, und immer wieder mit sich selbst reden in ner attacke: wird alles gut, passiert garnix, bist nicht alleine.... Klingt vielleicht blöd ist aber echt wirkungsvoll... Die fähigkeit erlangen sich selbst zu beruhigen...

Und noch ein tipp es gibt das seminar "ausöhnung mit dem inneren Kind" claudia waxmann und marlies lübber... Zwei tolle psychologinen... Ich war dort geht von freitag bis sonntag... Ich weiss nur nicht ob die zwei das noch machen, kann man bestimmt googlen... Eine ist in mainz und eine in wiesbaden tätig und zusammen waren wir im soonwaldschlösschen im hunsrück... Lg

d3eviatxion


Es wäre sicher gut, bald beim Hausarzt vorstellig zu werden, der dir sicherlich einige gute Adressen mitgeben kann.

Erfahrungsgemäß gibt es in Deutschland relativ lange Wartezeiten für Psychotherapie-Plätze. In der Zwischenzeit würde ich es mit Autogenem Training oder Progressiver Muskelrelaxation nach Jacobson probieren. Medikamente (solche mit nachweisbarer pharmakologischer Wirkung) gibt es nur auf Rezept, sollten allerdings nur in Kombination mit psychotherapeutischen Interventionen verordnet werden.

d%ist[ance x1


In meinem Notfallkoffer habe ich:

1 kleines Ventilator,

1 gutriechendes Öl, evtl. Bachblütentropfen,

Handy sowieso.

Ich denke, es kommt darauf an, worauf du am besten reagierst. Deiner Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Ich habe heute meiner Angstattacke (an einer roten Ampel) einen Namen gegeben und sie angesprochen, dass ich sie jetzt nicht brauche und sie einfach weggeschickt. Hört sich zwar gaga an, hat aber geholfen.

Und einen Zettel im Handschuhfach / Handtasche mit folgenden Tipps:

1. Denke immer daran, dass die Angstgefühle – und auch die damit verbundenen körperlichen Beschwerden – lediglich eine Überreaktion deines Körpers in Folge von Stress sind – mehr nicht!

2. Körperliche Reaktionen bei Angst sind zwar sehr unangenehm, aber sie können dir nicht schaden! Sie sind nicht gefährlich und ziehen nichts Schlimmes nach sich!

3. Bei einer Angst- oder Panikattacke solltest du dich nicht durch Gedanken wie "Was wird passieren?" oder "Wohin führt das Ganze jetzt?" in die Angst hineinsteigern. So wird die Angst nur unnötig größer.

4. Konzentriere dich nur auf das, was mit deinem Körper und um dich herum tatsächlich geschieht – und nicht auf das, was nur in deiner Vorstellung noch alles passieren könnte!

5. Versuche ruhig zu bleiben und warte ab, bis die Angst vorübergeht. Wehre dich nicht, sondern stelle dich deiner Angst! Du weißt, dass sie wieder verschwindet. Akzeptiere sie, solange sie da ist!

6. Achte darauf, wie deine Angst von selbst wieder weniger wird, je weniger du dich mit deinen Gedanken hineinsteigerst. Je ruhiger du bist und je weniger "Angst vor der Angst" du mitbringst, umso schneller geht die Angstattacke wieder vorbei!

7. Denke daran, dass ein wesentlicher Bestandteil der Angstbewältigung darin besteht, mit der Angst umgehen zu lernen – und nicht zu lernen, wie man sie bekämpft!

8. Halte dir auch während einer Angstattacke immer vor Augen, welche Fortschritte du bis jetzt schon gemacht hast – auch wenn sie noch so klein sind! Denke daran, wie stolz du sein wirst, wenn du auch diese Panikattacke überstanden hast!

9. Denke daran, dass auch die vorausgegangenen Panikattacken immer vorbeigingen, ohne dass etwas Schlimmes dabei passiert ist!

10. Versuche dich abzulenken und deine Gedanken auf andere Dinge um dich herum umzuleiten. Dann geht die Panikattacke schneller vorbei, als du denkst!

Alles Gute. @:)

alnaxya


Wenn eine Attacke alles verändert...

[Dieser Beitrag war ursprünglich der Beginn eines eigenständigen Fadens]

hallo leute..ich habe einfach mal das bedürfnis, meine gedanken aufzuschreiben, da ich das gefühl habe, es würde erleichtern- zumindest ein wenig. ich hatte ein erlebnis, das mir das gefühl gibt, mich total aus der bahn geworfen zu haben...

ich hatte meine zweite führerscheinprüfung und bin wieder durchgefallen... ich hatte während dem parken eine panikattacke. gefühl die kontrolle zu verlieren. gefühl, durchzudrehen. die atmung nicht mehr unter kontrolle gehabt ( zittrig und zu tief geatmet). gezittert. danach war ich mit den nerven so unten, das ich jemand die vorfahrt nahm- und somit war auch meine zweite prüfung gelaufen.. - dabei fing alles super an... langsam bin ich echt verzweifelt... auch was den führerschein angeht- denn ich hatte sonst keinen fehler, hätte bestanden, wenn dieser eine bllöde fehler nicht gewesen wäre..

so eine attacke wie oben beschrieben hatte ich noch nie- meine erste wars. aber es hat mir gereicht. gereicht, das ich nun denke, ob es überhaupt einen sinn hat, noch den führerschein zu machen...ja- so denke ich nun. so denkt jemand, dem die fahrschule IMMER spaß gemacht hat. jemand, der sich auf jede, wirklich jede fahrstunde gefreut hat und gerne fährt... seit der attacke bei der prüfung hatte ich keine fahrstunden mehr ( fahrlehrer im urlaub). nächste woche geht es wieder los. - und ich habe angst. angst, was kommt. denn jedesmal wenn ich einen golf sehe, der die gleiche farbe wie unser fahrschulauto hat, merke ich, wie mein herz unangenehm stark schlägt ( " bis zum hals") , ich innerlich aufgewühlt werde, denke, wieder keine luft zu bekommen... immer wenn ich an der stelle vorbeikomme, wo meine prüfung zu ende war, wird mir schlecht, mein herz pocht wieder so stark, ich spüre ein leichtes angstgefühl.. un dann kommt der gedanke: was, wenn die nächste prüfung wieder schiefgeht??

auch habe ich angst, wieder so eine attacke zu bekommen- andererseits denke ich, ist es wichtig, sich selber damit zu konfrontieren...

dennoch..ich merke, das diese attacke mich verändert hat... irgendwie. denn die angst vor einem "zweiten mal" ist da...und geht nicht weg. vielleicht bin ich einfach schon vorher labil gewesen durch meine dissoziative störung die ich eh schon habe... - nur..wie nun damit umgehen??

irgendwie "hasse" ich mich auch dafür...wie kann ich es nur zulassen, das mein körper so reagiert?? ich habe meinem fahrlehrer und dem prüfer einen schreck dergleichen eingejagt damit- und mir selber auch, da es so plötzlich kam...- wieso bin ich nur so labil?? wieso muss ich für ALLES was ich mache KÄMPFEN wie eine löwin, damit ich es erreiche, was ich will...wieso legt das schicksal mir immer steine in den weg??

H#appy rBanSana


Hey der Führerschein läuft dir nicht weg. Setze dich nicht so unter Druck. Bist du in therapeutischer Behandlung? Wenn Nein, dann solltest du zumindest darüber nachdenken. Denn irgendwann sitzen die Attacken und die Angst davor einfach viel zu tief, so das sie nur sehr langsam wenn überhaupt jemals wieder verschwinden werden.

Ich habe ein ähnliches Problem und bei mir ist es inzwischen so heftig das ich alles tue um diese Panik auslösenden Situationen irgendwie zu vermeiden, obwohl das unmöglich ist. Du solltest es nicht erst so weit kommen lassen.

aYn/aya


Nein, ich bin nicht in Behandlung deswegen... - ich habe halt immer noch die Hoffnung, das ich die Attacke nicht mehr bekomme, und wenn doch- durch Konfrontation mit der "Paniksituation" also parken "allein" ( damit meine ich, der FL sitzt wie in der Prüfung daneben, ich stell mir ganz fest vor, der Signalknopf wäre an, der Prüfer säße hintendrin und mein FL darf nicht eingreifen, ich muss allein durch.) ich warte nun einfach die nächste Fahrstunde ab, dann kann ich mehr sagen...

Gibt es die Hoffnung- oder vielmehr den Grund zu hoffen, das so eine Attacke nicht mehr kommt?? Oder muss ich mich nun immer und überall wieder darauf einstellen??

kdeiQns~tZeixn


Ohne Behandlung seh ich da wenig Chancen, das zu verändern. Du musst lernen, dass du für deine Gefühle selbst verantwortlich bist und dass das nicht etwa eine Fremdsteuerung deines Körpers ist, der du ausgeliefert bist. Das kann man allerdings kaum ohne therapeutische Hilfe, weil meistens ein ganzer Rattenschwanz an Dingen dranhängen, die seit der Kindheit dazu geführt haben, dass man heute die selbstunsichere Person ist, die man ist.

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