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Erfahrung mit Heilpraktikern für Psychotherapie

an.fiwsh


Na dann ist doch alles gut.

Skal>do


a.fish

8-)

MKibxra


Bin jetzt nochmal eine ganze Zeit im Netz unterwegs gewesen um mich da über die Begrifflichkeiten schlau zu machen.

Die Bezeichnungen Heilpraktiker für Psychotherapie, Psychotherapeut nach HPG bzw. mit dem Kürzel HG, heilpraktischer Psychotherapeut etc. bezeichnen alle das Gleiche.

Je nach Bundesland muss das Türschild anders beschriftet sein. Die jeweilige Bezeichnung darf man führen, wenn man vor dem Gesundheitsamt eine Zulassungsprüfung gemacht hat (Kleiner Heilpraktikerschein). Ob man vorher studiert hat, zu einer Schule gegangen ist oder einen VHS-Kurs besucht hat ist egal – es zählt nur das Bestehen der Überprüfung.

g2px56


Meines Wissens bedeutet Heilpraktiker für Psychotherapie dass derjenige eine Prüfung abgelegt hat bei der es vor allem darum geht zu zeigen was er nicht machen darf. Es besagt nicht dass der Träger des Titels fachlich geprüft wurde.

S7alxdo


Freut mich auch, dass wir das jetzt geklärt haben. Warum ist das denn wichtig, Mibra?

Dbillexs


Heilpraktikerin Psychotherapie

Sie darf sich nicht Psychotherapeutin nennen. Eine Psychotherapie anzubieten ist nicht strafbar, die Kassen zahlen da aber nicht.

Ich habe einen Dipl. Psychologen, mit 30 Jahren klinischer Erfahrung. Der kann einen psychologisch förmlich sezieren und tut mir richtig gut. Umsonst studieren die Leute nicht, daher ist man bei diesen weniger in der Gefahr einen Missgriff zu machen.

Wichtig ist Vertrauen in die Person beiderseits, Psychotherapeuten machen deshalb die ersten beiden Stunden umsonst um sich kennenzulernen, dann wird ein Antrag bei der Kasse gestellt. Psychotherapien können sich über Jahre hinstrecken, ein guter Psychologe sagt es einem auch gleich, daß er evtl. nicht der Richtige ist und empfiehlt z.B. stationären Aufenthalt oder Tiefenpsychologie etc..

S3pliMt]tersfeexle


Zunächst einmal... Achtung bei Heilpraktikern!

Mir ist es seit Jahren ein Dorn im Auge, das "Jan und Pit" in der menschlichen Seele wüten dürfen! Man sollte sich genau informieren, welches das "Spezialgebiet" ist. Alle Therapeuten müssen eine Ausbildung machen, zum Beispiel "Gestalttherapie". Dieses Gebiet in Erfahrung zu bringen ist das "A und O" und das sollte man mit seinem Arzt besprechen.

Wenn man allerdings direkt nach einem HP fragt und nicht nach einem Psychotherapeuten, nehme ich einfach mal an, das es keinen ärztlichen Befund gibt, bzw. eine Überweisung.

Ein "guter Heilpraktiker" hat sich ja eigentlich den natürlichen Präperaten verschrieben und ist eigentlich gegen "chemische Keulen". Das "guter Heilpraktiker" ist übrigens positiv gemeint... Allerdings solltest du deinen Zustand auch ärztlich Überwachen lassen. Weil so eine Therapie auch ganz schön aufwühlen kann und dann helfen werder autogenes Training, noch Meditation, noch Räucherstäbchen und Entspannungsübungen... Das liegt aber am Patienten selbst. Es gibt Menschen mit massiven Problemen und Hausmütterchen, denen das bügeln schwer fällt. :P

S(plitt\er:seele


Ich lese da gerade etwas... Hier kommt es zu Missverständnissen bei den Begriffen!

Ein Psychologe darf keine Medikamente verschreiben! Das darf nur der Psychater...

Also auf gut Deutsch: Der Psychologe ist ein reiner Diagnostiker und darf "heilsam" einwirken.

Der Psychotherapeut darf keine Medikamente verschreiben, aber hat eine Ausbildung gemacht. Z.b. Gestalttherapie etc. Diese wurde abgenommen und ist bestätigt. Dieser Therapeut wird von Krankenkassen anerkannt und die Kosten übernommen.

Heilpraktiker... Ob der große oder der kleine "Schein", werden nicht von der Krankenkasse übernommen! Diese personen haben sich fortgebildet, aber keine Prüfung abgelegt! Sonst wären sie Psychotjerapeuten und hätten zumindest den Zusatz "Psychotherapeut" in ihrem Titel.

dOevili-nd4isguikse


Splitterseele, aus deinem Beitrag spricht wesentlich mehr Vorurteil als Kenntnis.

Erstens: "Heilpraktiker für Psychotherapie" dürfen überhaupt nichts verordnen. Im Gegensatz zu Heilpraktikern, die unter anderem Psychotherapie anbieten.

Zweitens: Autogenes Trainig und andere Enstspannungsmethoden werden bei psychischen Problemen sehr häufig auch ärztlich (!) verordnet und haben nichts mit Räucherstäbchenesoterik zu tun.

Drittens: Es gibt eine ganze Menge Leute, die sich um deine Chakren, deine Aura und was weiß ich bemühen wollen, jedoch nur eine Minderheit davon sind Heilpraktiker.

dkeviWlindinsgxuise


Oh, und Heilpraktiker - ob auf Psychotherapie beschränkt oder nicht - haben sehr wohl eine Prüfung abgelegt und zwar vor einer staatlichen Stelle. Die Versagerquote ist hoch, so ganz simpel scheint die Prüfung demnach nicht zu sein. Allerdings beinhaltet die Prüfung keine Heilmethoden, sondern lediglich den Nachweis, daß man keine Gefahr für die Volksgesundheit ist (also sich mit Physiologie usw. auskennt und Diagnosen jedenfalls gut genug stellen kann, um ggf. an einen Arzt weiterzuverweisen).

Daher sollte man sich bei jeder Art von Heilpraktiker vorher informieren, welche Methode(n) er anwendet und wo/wie er diese erlernt hat.

gdpq56


Allerdings beinhaltet die Prüfung keine Heilmethoden, sondern lediglich den Nachweis, daß man keine Gefahr für die Volksgesundheit ist (also sich mit Physiologie usw. auskennt und Diagnosen jedenfalls gut genug stellen kann, um ggf. an einen Arzt weiterzuverweisen).

sag ich doch.

E-hemaligmer Nutzer3 (#575x839)


Moin Moin :-D

Auch wenn der Beitrag schon etwas älter ist, möchte ich gern ein bisschen was zum Verständnis des HP für Psychotherapie beitragen, da das Thema oft für Verwirrung sorgt. Die Zulassung zur Ausübung der Heilkunde beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie ohne Approbation (so nennt sich das formal) existiert schon seit langer Zeit, bis 1999 war diese Möglichkeit aber auf Personen beschränkt, die über einen Studienabschluss verfügten und eine therapeutische Zusatzausbildung besaßen. Das waren in erster Linie Diplom-Psychologen mit therapeutischer Zusatzqualifikation, denn neben der ärztlichen Approbation gab es keine andere Heilerlaubnis – außer eben der Zulassung nach dem HP-Gesetz. Da ging es dann eben nicht um alternative oder naturheilkundliche Verfahren, sondern einfach um einen Verwaltungsakt und Rechtssicherheit.

Auch Personen, die beispielsweise ein Musik- oder Kunststudium abgeschlossen hatten und sich entsprechend in Musik- oder Kunsttherapie weitergebildet hatten, konnten diese Zulassung erhalten.

1999 wurde der Begriff "Psychotherapeut" dann geschützt und ist seitdem psychologischen Psychotherapeuten vorbehalten, die eine Approbation in Verhaltenstherapie oder tiefenpsychologisch fundierten Verfahren besitzen. D.h. auch ein Diplom-Psychologe, der z.B. über eine anerkannte Ausbildung in Hypnose- oder Gesprächstherapie verfügt, darf sich nicht Psychotherapeut nennen!

Zeitgleich wurde die Möglichkeit, eine Zulassung zur Psychotherapie nach dem HP-Gesetz zu bekommen, für alle geöffnet, die mindestens über einen Hauptschulabschluss, ein einwandfreies Führungszeugnis und ein entsprechendes ärztliches Attest verfügen.

Und hier liegt das große Manko dieser Zulassung: Der Bewerber muss eine Prüfung vor dem Gesundheitsamt ablegen, die es durchaus in sich hat. Jedoch beschränkt sich die Prüfung auf Dinge wie Psychopathologie, Diagnostik, Rechtskunden, Pharmakologie. Denn es geht in erster Linie darum sicherzustellen, dass der angehende HP diejenigen Fälle erkennen kann, die er an eine Arzt verweisen muss. Eine qualifizierte therapeutische Ausbildung muss allerdings in den meisten Fällen nicht nachgewiesen werden. Eine Bundesländer/Kommunen gehen jetzt dazu über, aber das ist noch lange kein Standard!

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Beitrag etwas Licht ins Dunkle bringen o:)

Pjedroam Mog#haddpamx xHH


Kurze Antwort: Es kommt nicht so sehr auf den Titel, die Ausbildung oder Methode an als es darauf ankommt wie DU dich mit dem JEWEILIGEN Therapeuten verstehst und ihm vertraust. Denn die Basis jeder therapeutischen Arbeit ist Vertrauen und offene Kommunikation.

SO jetzt zu mir und meinen Erfahrungen und meine Erklärungen.

Sicher ist das was ich beschreibe (Wie du gefragt hattest) NUR meine subjektive Sicht - mit vielen rechtschreibe Fehlern, weil ich nicht aus Deutschland komme und viele Länder haben dieses Hoch und Runter mit den Buchstaben nicht so ausgeprägt.

[...]

In Deutschland dürfen wie du vielleicht schon bereits weisst, wenn du schon nach HP Psych fragst 3 Gruppen Psychotherapeutisch in der Heilkunde tätig sein.

1. Aprobierte Mediziner mit einer EXTRA Psychotherapeutischer Ausbildung.

2. Psychologen mit Master/Diplom Abschluss mit EXTRA Psychotherapeutischer Ausbildung.

3. Heilpraktiker/Heilpraktiker Psychs mit der Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde.

**Meine Erfahrung, generelle Entscheidung und "Warums" **

Gruppe 1 und 2 lässt sich meisst von den Krankenversicherungen bezahlen (obwohl es auch da Freie Psychotherapeuten und Privat praxen gibt.) und die 3. wird meist privat bezahlt mit Ausnahmen, wo es von der Krankenversicherung oder bestimmten Fonds usw. übernommen wird.

Die freien Psychotherapeuten die wie die Meisten Heilpraktiker für Psychotherapie unabhängig von Krankenversicherungen arbeiten kommen für mich ausschliesslich in Frage, die nicht zwischen meinem Wohl und ihr Einkommen hin und her überlegen müssen. Denn so ein Interessenkonflikt kann ich weder bei meiner Arbeit als Therapeut noch als Klient/Patient dulden.

Ausserdem finde ich, dass der Fokus der gewöhnlichen Schulpsychotherapeuten zu sehr auf "Krankheiten", "Statistiken" und Abweichung von der "Norm" liegt, weil die Bibeln nach denn jemand der mit den Krankenversicherungen abrechnen kann, heissen DSM (Diagnostisches und Statistisches Manual) oder ICD ( International Classification of Diseases) keins davon heisst,

menschliches Potenzial oder individuelle Fähigkeiten. Was für mich nur den Fokus verdienen darf.

Spezielle Erfahrung aus der Praxis und als Klient/"Patient"

Aus der Praxis kann ich sagen, dass das arbeiten mit Menschen, die jahrelang PsychoANALYSE gemacht haben im Durchschnitt eine Woche länger dauert, weil die ganzen Spekulationen des Psychoanalytikers erst neutralisiert werden müssen bevor wir richtig arbeiten können.

Ein freier Psychotherapeut oder HP Psych hat die Auswahl zwischen mehr als 400 Therapie Methoden und kann auch "gesunde Menschen" zur einer glücklicheren Leben verhelfen, ohne dass ihr Zustand als Krankheit betitelt werden muss, sie Stigmatisiert werden müssten oder auf der Krankenversicherungsgeschichte das irgendwo notiert werden müsste, dass jemand irgendwann man von irgendeinem als Depressiv diagnostiziert wurde statt ihre hypersensibilität zu verstehen.

[...]

Zusammengefasst:

Wenn du dich mit jemanden nicht verstehst und ihm nicht vertrauen kannst, ist es egal ob die person die angeblich Beste Methode und dass die person mehrfachen Professor für sonstwas ist. Andererseits, wenn du dich mit der person verstehst und ihm vertrauen kannst, reicht es allein schon manchmal um eine kleine verbesserung zu spüren. Wenn DIESE person, nun mehr erfahrung hat und mehr Methoden kennt, dann kann das ganze schneller zu **tieferen erfolgen** führen und länger anhalten, aber immer nur unter der PRämisse, dass ihr euch gut versteht und einander vertrauen könnt.

Meine Handlungsempfehlung:

Vereinbare 1-2 Kostenlose Probe Sitzungen und schau dir in Ruhe an wie die Person arbeitet. Wenn es so etwas nicht gibt oder bei dem Therapeuten nicht geht, streiche sie aus deiner Liste. Wenn du siehst, dass ihr euch versteht, dann schliesse eine Vereinbarung ab, mit klare Zeitangabe und Messbare Ergebnissen. Wenn die Person genug Erfahrung hat, kann sie dir klare Angaben machen. Ziehe das dann komplett durch auch wenn unterwegs zweifel aufkommen sollten, manchmal kommen sie im Laufe der Therapie hoch und verschwinden wieder.

Ansonsten Viel spaß! Therapie, wenn sie gut gemacht ist, bedeutet es spätestens am Ende immer mehr Freiheit, Glücklichsein und mehr Spaß am Leben. und wenn es SEHR gut gemacht wird auch während der Sitzungen ;-)

[...]

Ejhekmaligemr Nutzer x(#421703)


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