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Stress-Essen

C%leelni


kritisch, dass man als Leser nur lernt, DASS man emotionaler Esser ist, aber nicht, wie man es in den Griff bekommt.

Siehst du es als kritisch an?

Als ich mir den Tipp gestern anschaute, war auch das mein Gedanke. Doch ich denke, dass es sehr wichtig ist, sich genau diesen Schritt erst einmal zu erlauben und vor allem, dies zu verinnerlichen. Es ist ja nicht mit einem: ja, jetzt weiß ich es getan, dass ich es auch "wirklich" weiß. Also dass durch bloßes Sagen auch die inneren destruktiven Züge durch"gebrochen" werden, auch auch immer so sehen zu können, vor allem in den Situationen, in denen man diesen "Seelenhunger" bekommt.

s.culQliSe


Eiweiss Diät Produkte,viele Salate ,Früchtejoghurts,und mal eine gesunde Mahlzeit ,Sex usw helfen mir beim Abnehmen

C^lexeni


Was nützt dir körperliches Abnehmen, wenn du mit dem Essen eigentlich etwas ganz anderes fütterst?

sGculxlie


Darum geht es tatsächlich... :)z

Kdleixo


gradfly

Ja, das habe ich gemacht. Und auch versucht, mein Wissen bewusst einzusetzen (siehe Beitrag weiter vorn). Ich habe dann erstmal nur ein Bonbon gegessen (ganz ohne ging nicht). Was ich fühle:

- Druck: Ich muss diese Arbeit schaffen, ich muss weitermachen.

- Langeweile: Ich könnte einschlafen bei dieser Arbeit, hab die Motivation verloren und vergessen, was ich daran mal spannend und interessant fand.

- Kognitiv anspruchsvoll: Ich muss mich voll konzentrieren.

- Frust: Es ist noch soooo viel und ich komme kaum voran. Und selbst wenn ich was gemacht habe, ist es immer noch soooo ein Berg. Wann hört das endlich auf?

- Wut: Meine Güte, ich sollte mich nicht so anstellen, es ist nun einmal meine Arbeit, ich muss sie machen, ich hab doch ein Ziel, jeder Mensch arbeitet, kann doch nicht sein, dass ich so ein Theater habe- andere haben viel mehr/ viel Stressigeres zu tun

Eben - das alles hat also gar nichts mit Hunger zu tun. Die Lösung zu essen, ist also völlig kontraproduktiv, denn, der

-Druck wird höchsten höher die Arbeit zu schaffen, denn Du arbeitest ja nicht, sondern "entfliehst" der Arbeit zur Schokolade. Die eigentliche Lösung hier wäre also den Druck zu mindern?

- Langeweile ändert sich nicht durch Schokoladeessen. Die eigentliche Lösung hier wäre Selbstmotivation

- Konzentration wird besser durch Schokolade? ;-) ]:D ]:D Wohl auch nicht, sondern eine Pause machen, Kopf entspannen und dann wieder mit Elan an die Arbeit, oder?

- Frust: Da hilft die Schoki wohl auch nicht, höchstens steigert es wieder das schlechte Gewissen, weil ja sogar Schoki-essen Zeit kostet und Du erst recht nicht vorangekommen bist. Lösung hier wäre also Zeitmanagement zu evaluieren, um den Frustpegel zu senken.

- Wut: Auch hier hilft die Schoki nicht - wonach hungerst Du denn hier? Doch nach einer Stimme, die Dich nicht niedermacht, die Dich tröstet - also, wenn Du Dich an der Hand nehmen würdest und auf Dich eben achten würdest.

Tja, nöö, leicht ist es nicht und ja, ich kenne das auch nur zu gut. ]:D

Auf das Buch und noch einigen anderen Dingen komme ich noch später zurück. :-)

D8espeirTatex01


Das ist ja das Schlimme: man WEIß ja, was man machen sollte, machen muss. Man kann aber nicht. Ich habe keine Ahnung, ob das hier irgendjemandem hilft, aber ich erzähle es trotzdem, ja?

Ich bin beruflich bedingt der absolute Frühaufsteher, absolviere dann mein Tagespensum, um ab nachmittags eben "frei" zu haben. In letzter Zeit mache ich es aber so, dass ich mir manche Arbeiten auf den Nachmittag lege und den schriftlichen, gehassten Bürokram auf den Abend. Ich habe nämlich festgestellt, dass ich mit dem Stress-Essen anfange, sowie ich frei habe, als Entlohnung für einen anstrengenden Tag. Ich muss mich zwar ganz schwer zusammenreißen, aber irgendwie funktioniert mein Plan.

Aber wenn ich dich, gradfly, richtig verstehe, isst du, um arbeiten zu können? Um dem Druck, der Langeweile, dem Frust, der Wut etwas Süßes entgegenzusetzen? Ok, und weil du eine Schlaue bist, WEIßT du ja eigentlich, dass dir das deine Figur versaut und dich noch deprimierter macht, richtig? Ein vorsichtiger Tip, bin ja kein Psychologe, "gestatte" es der Schokolade nicht mehr einen so entscheidenden Teil deines Lebens zu beherrschen. Das hört sich jetzt bestimmt völlig bescheuert an, aber mittlerweile gibt es Momente, da kann ich im Supermarkt vorm Süßigkeitenregal stehen, schaue ins Hariboregal und denke:"Nein, ihr Biester, IHR werdet mir meine Energie nicht mehr rauben."

Wie wäre es, wenn du dir auch solche "Arbeitseinheiten" schaffst? Und ja, Obst ist kein Ersatz, ich mag es auch nicht, aber wir sind doch schon groß, also leg dir für den Notfall was Gesundes zurecht. Oder brich die Arbeitseinheit ab, wenn der Heißhunger zu arg wird. Beruhige dich mit einem Tee oder einem Kaffee und starte später nochmal.

Ich würde so gern helfen und ein bischen von meiner Motivation weitergeben.

Und übrigens, Cleeni, ganz großen Respekt :)=

giradf5lxy


@ Desperate

Ich habe keine Ahnung, ob das hier irgendjemandem hilft, aber ich erzähle es trotzdem, ja?

Natürlch hilft das- mir und anderen, die es nach mir lesen und das gleiche Problem haben ebenfalls :)z :)z :)z

An der Stelle wirklich auch noch einmal meinen Dank an euch alle, die ihr mir hier schreibt, es tut einfach total gut und alles, was mich weiter zum Nachdenken bringt, alle Gedanken und Ideen, helfen mir sehr :)= :)^ @:)

Bis später :)*

CNleezni


Danke Desperate01 @:)

Ist schon etwas komisch. Wenn ich meine Beiträge so durchlese, kann ich dies auf zwei Weisen machen: mit dem Rotstift oder einfach lesend. Innerlich habe ich da noch so Stimmen, die den Rotstift anlegen und meinen: Boah Cleeni, guck mal auf die Rechtschreibung... und guck mal, du hast manchmal Sätze angefangen und dann unzusammenhangslos weiter geschrieben. Ich könnte mich dafür verteufeln und/ oder fragen, wie bescheuert das andere finden. Aber was ändert das an mir? Dieses Versagergefühl was da kommt, hat doch eigentlich gar nicht mehr so viel mit anderen zu tun, sondern mit mir.

Ich hab nochmal an die Situation damals nach der Stochastikklausur gedacht: es war sehr komisch damals, dass so gar keine weitere Konsequenz, wie ich ja gedacht hatte, eintrat. Es war eben so, neues Semester neues "Glück" (;-D... hätte ja mal die Wahrscheinlichkeit ausrechnen können usw ;-) ;-D). Ich wusste vorher schon, dass die Wahrscheinlichkeit zu bestehen nicht sehr hoch ist, machte mich aber trotzdem fertig (weil ich mich fertig machen "wollte"). Also war es "nur" mein inneres Ding, was aber wieder zum Stressessen führte und wofür?

Dann noch etwas anderes: ich bin beim Lesen darüber gestolpert, dass ich Wut verspürte und dachte nur: wow Cleeni? Du und Wut? Du kennst Wut auf dich, aber auf andere gar nicht so sehr. Wut ist nochmal ein Extrathema, mit dem ich heute noch nicht so ganz auf Friedensfuß stehe. Also so vom Kopf her weiß ich, dass ich wütend sein darf, doch so innerlich ist es wohl noch ein weites Feld. Doch auch das was bis jetzt war, gehört zum Weg mit dazu – so als Schritt – .

C#leen5i


Desperate01

Ich habe nämlich festgestellt, dass ich mit dem Stress-Essen anfange, sowie ich frei habe, als Entlohnung für einen anstrengenden Tag. Ich muss mich zwar ganz schwer zusammenreißen, aber irgendwie funktioniert mein Plan.

Das ist auch noch so ein Gebiet bei mir. Deshalb bin ich eigentlich ein auf-die-letzte-Minute-leg-Mensch, damit ich nicht schon eher fertig bin. Aber ich merke, dass ich das selbst gar nicht mehr so will, weil es total stressig ist (was ich wohl ja noch zu brauchen scheine). Aber ich denke trotzdem nicht, dass ich mal der Vollplaner werden kann, aber das will ich auch nicht. Ich kann/will mich ja nicht komplett umkrempeln, wo bleibe dann ich? ;-)

Aber so ein bisschen würde ich mich schon freuen. Ich merke es, wenn ich mal frei habe. Da bin ich manchmal noch sehr unstrukturiert und eben frei und dieses Freisein aushalten zu können, empfinde ich nicht als ganz ohne *g*. Obwohl es sich doch viele, ich ja auch, wünschen. Aber am meisten schaffe ich etwas, wenn ich ganz viel zu tun habe und es in ein ziemlich straffes Zeitfenster packe, als wenn ich es auf einen längeren Zeitraum spanne.

DSespe/rat0e0x1


Cleeni, ja, mit dem frei haben, das ist so eine Sache... Jeder normale Arbeitnehmer hat in der Regel mal einen freien Tag. Und in meiner Vorstellung genießen die Leute diesen dann auch. Treffen sich mit ´ner Freundin zum Frühstück, gehen shoppen, besuchen vielleicht die Eltern oder was weiß ich. Warum können wir das nicht genießen und einfach mal alle fünfe gerade sein lassen? Schrecklich, oder?

Mir geht es genau wie dir, wenn du schreibst, dass du unstrukturiert bist, alles auf die letzte Minute schiebst, und unter Dampf am meisten schaffst. Aber glaube mir, ein wenig Planung hilft ungemein dabei einfach mal die Füße hochzulegen :)z

Und leg´ den Rotstift weg! Die, die Interesse an dir haben, verstehen sehr gut was du meinst :-D

C6leexni


Hallo Desperate01 *:)

Den Rotstift hab ich auch nicht in die Hand genommen, aber die Gedanken waren mal kurz da. Ich hab das aufgeschrieben, weil es so viele Zwischenschritte sind, die oft gar nicht gesehen werden, oder geglaubt wird: boah.. DIE/DER schaffen es "einfach" so.

Denn ja, wenn ich ihn anlege, und diese Phasen hab/hatte ich noch, würde ich mir selbst wieder ungerecht werden.

CYleexni


Warum können wir das nicht genießen und einfach mal alle fünfe gerade sein lassen? Schrecklich, oder?

Hmm, meinst du das "schrecklich" ernst? Ganz so schrecklich finde ich es nicht mehr. Wir haben es nicht gelernt, oder? Warum sollen wir es dann gleich können?

:-)

D2esp6erat^ex01


Recht hast du :)z

gIradxfly


Guten Morgen *:)

@ Cleeni

War es denn so abgehakt? Meine Therapeutin sagte mir mal, das Leben verläuft wie eine Spirale

Meine Therapeutin sagt, man dreht Schleifen ;-) Anscheinend habe ich das aber vergessen und es ist gut, daran erinnert zu werden. Abgehakt heißt, dass ich das Problem, soweit ich jeweils konnte, angeschaut und bearbeitet habe. Wenn das dazu führte, dass es mich nicht mehr belastet hat, habe ich es als "abgehakt" betrachtet.

Gerade wieder merke ich aber, dass ich dabei vergessen habe zu akzeptieren, dass es immer irgendwie da ist. Dieser Gedanke macht mir Angst. Ich möchte lieber, dass es für immer verschwindet. Ich muss also irgendwie hinnehmen, dass es zu mir gehört. Allein das zu schreiben verursacht eine leichte Übelkeit und schwere Ablehnung.

Hier wieder: du willst abschließen, obwohl du es doch schon hast, wie du schreibst.

Ja. Klar. Auch wenn es paradox klingt: Man beschäftigt sich mit einem Problem, weil es Leidensdruck hervorruft. Man legt es beiseite, wenn der Leidensdruck weg ist und man anders damit umgehen kann. Aber es kommt wieder. Bestimmte Auslöser, bestimmte Situationen in der Gegenwart sind in der Lage, es wieder hervor zu bringen. Ta-da- da ist es. Das ist eben jetzt wieder (zum vielleicht 4. oder 5. Mal) passiert. Ergo, ich habe es bearbeitet, abgehakt und muss es trotzdem wieder angucken.

Genau genommen ist das auch meine Ungeduld an der Sache. Wie oft muss ich denn noch alles rausholen, drehen und wenden, aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten, verschiedene Aspekte einbeziehen, blah...? Ich möchte einfach sagen können: Gut, da ist etwas passiert in meiner Vergangenheit, das war nicht schön, aber ich mache meinen Frieden damit. Und ich möchte, dass das ein dauerhafter Frieden ist. Leider ist mir überhaupt nicht klar, wie das möglich ist.

Ich habe einfach auch das Gefühl, schon so viel Zeit in meinem Leben verloren/ verschwendet zu haben, weil ich mich der Vergangenheit und deren Verarbeitung zuwenden musste. Ich WILL einfach nicht mehr nach hinten sehen, ich will wirklich nach vorn laufen. Ich will einfach nur MEIN Leben zurück :°(

Ja, die Maßstäbe, die ich da anlege. Cleeni, du fragst, ob es meine sind, wenn ich dich richtig verstanden habe. Natürlich sind es meine, aber ich bin so sehr infiziert von anderen Personen aus der Vergangenheit, dass ich gar nicht sagen kann, ob ich jemals eigene hatte, denn ich wollte immer nur, einfach genug sein für meine Mutter Macht es Sinn, das trennen zu wollen und zu überlegen, was wirklich meine Maßstäbe sind und wo nur wieder reinspielt, dass es mein größter Wunsch war, die Maßstäbe anderer zu erfüllen, um "gemocht" zu werden?

Warum musst du dich trösten? Wenn ich deine Sätze so durchlese, kommt es mir so vor, als ob so viele Dinge grad brodeln und du nach einem Anker suchst, dass Essen siehst, dich aber dafür verteufelst.

Ja, alles brodelt und ich weiß nicht, wo das Ventil ist. Es stimmt, das eine versuche ich mit aller Macht zuzuhalten. Ich will das Essen nicht als Ventil, denn es schadet mir gerade auf lange Sicht einfach zu sehr und ich weiß aus Erfahrung, wie schnell man zu- und wie langsam man im Vergleich wieder abnimmt.

Was sich ändern soll: Ich möchte ein anderes Ventil finden. Etwas, das nicht das Essen ist.

Und ja, anscheinend überfordere ich mich gerade sehr. Es hat einfach plötzlich auf einmal an mehreren Ecken angefangen zu brodeln, purer Zufall, aber das hat mich einfach umgehauen. Der Zeitdruck kommt da ganz ungünstig noch mit dazu. Es ist nicht so, dass ich mir erlauben könnte, mal 3 Monate alles stehen und liegen zu lassen, um mich zu fangen und zu sammeln. Selbst die letzte Woche war ungünstig (wenn auch notwendig). Das hat auch nichts mit Burn Out oder Workoholic zu tun, sondern einfach mit der schlichten Tatsache, dass ich mich finanziell nicht mehr lange über Wasser halten kann.

Trotzdem will ich tun, was gut für mich ist. Nur weiß ich das nicht. Ich bin damit beschäftigt, an allen Ecken Ventil zu spielen, um nicht auszubrechen. Und weil ich nur 2 Arme und Beine und eine begrenzte Spannweite habe, und weil ich weiß, dass der Druck wenigstens ein bisschen irgendwohin muss, konnte sich das Essen hier wieder ausbreiten. Eine spontane Reaktion, aus der Panik heraus zu essen, denn das kenne ich ja. Was anderes kenne ich nicht. Sport z.B. hat mich nie wirklich erleichtert und es ist auch nicht direkt anzuwenden, wenn ich am Schreibtisch sitze. Musik machen hab ich schon vor langer Zeit aufgehört bin quasi verstummt

Dagegen spricht ja auch nichts, aber was hat dies mit deinem Selbstwohlgefühl zu tun? Ist es nur davon abhängig?

Tja, was genau ist das eigentlich bei mir? Ich vergesse es immer wieder und verfalle in alte Muster. Meine Person war früher schon einmal gar nichts wert. Vor allem das Äußere wurde immer wieder als defizitär beschrieben und in Zusammenhang mit meiner Wirkung auf andere gebracht So lange du so aussiehst, findest du keine Freunde

Als ich nach der Schule an der Uni angekommen bin, war ich so selbstunsicher, dass ich mich kaum getraut habe, einen Hörsaal zu betreten. Dass ich es mit den Semestern gelernt habe, mich dort wohl zu fühlen, hat sich dazu beigetragen, dass mein Selbstwohlgefühl sehr damit verbunden ist, ob ich an der Uni/ im Job erfolgreich bin.

Dass ich als Person mit meinen Eigenschaften und auch meinem Aussehen mich wohl fühlen darf, habe ich mir hart erarbeitet. Das klingt vielleicht seltsam, aber so ist es. Ich habe mir eingeredet, dass ich okay aussehe, dass ich eigentlich ein toller Mensch bin, usw. Es ist aber nicht von Dauer, sobald ich aufhöre, mir das einzutrichtern, ist es wieder weg. Als müsste ich immer in die Pedale treten, damit die Lampe leuchtet.

dass dies total unrealistisch ist, so etwas zu erreichen

Ja sicher, es ist auch nur, was eben im Unterbewusstsein noch da ist und was ich insgeheim will. In der Realität bin ich pragmatisch.

Wohin? Warum so hastig? Willst du als erster bei dir am Grab stehen? ;-)

Danke danke danke für diese Frage!! Ich sollte sie mir eintätowieren lassen ;-)

Es ist erleichternd, das nicht zu wollen. Aber meine dunkle Seite schreit gleich wieder: Ich will aber doch a, b und c im Leben noch erreichen und wann soll das alles passieren?

Ne So habe ich das noch nicht gesehen. Eher fühlte ich mich wie ein Versager und: natürlich war ich der versagerlichste Versager und schlimmer als die anderen ;-)).

Ach Cleeni, du sprichst mir voll aus der Seele. Genau so war es bei mir auch!!! Ich weiß nicht, ob du es von mir annehmen kannst, die gerade selbst nicht klarkommt, aber deine Therapeutin hatte sooo recht und du kannst echt so superstolz sein.

Hmm. Vielleicht muss ich es auch so sehen. Vielleicht sollte ich mal wieder wagen, nach unten zu sehen und zu gucken, wie weit ich den Berg schon erklommen habe, statt immer nur das zu sehen, was noch vor mir liegt. Ich vergesse immer wieder, wieviel Kraft man daraus schöpfen kann (jetzt werd ich ein bisschen sentimental...).

Man kann sich an dir echt ein Beispiel nehmen (ich werde mir an dir ein Beispiel nehmen). Du kriegst das soo gut hin (selbst, wenn du es mal nicht gut hinkriegst ;-) ), unglaublich, was du geschafft hast :)^ :)^ :)^

Siehst du es als kritisch an?

Als ich mir den Tipp gestern anschaute, war auch das mein Gedanke.

Ja, ein bisschen schon. Aber ich habe eben auch überlegt und gedacht, dass das ein Thema ist, das für mich als solches noch irgendwie neu ist. Insofern wäre es vielleicht auch ganz gut, sich erstmal einfach zu informieren und vielleicht brauche ich gar nicht mehr, hatte mich nur interessiert, ob Kleio das Buch gelesen hat.

Geht gleich weiter :)D

g#raxdfly


mit dem Rotstift oder einfach lesend

Bei mir ist es das gleiche im Umgang mit anderen Menschen ;-D Smalltalk auf Partys z.B. Da denke ich auch manchmal: Boah gradfly, hättest du nicht einfach mal die Klappe halten können oder was sagen, das andere anspricht, statt sie zu vertreiben ??? :-o :-o :-o

Dabei habe ich noch nicht soo viele Menschen vertrieben. Es ist einfach meine Wahrnehmung, die an diesem Punkt anders ist. Das weiß ich inzwischen und passe auf mich auf. Ich kann mir da mittlerweile sagen, dass alles okay ist und ich sicher nichts total Blödes gesagt habe- und wenn schon... ]:D

Guck mal, ich verschiebe deine Wahrnehmung: Bis du das geschrieben hast, war mir überhaupt nichts an deinen Beiträgen aufgefallen, was einen Rotstift verdient hätte. Im Gegenteil, ich habe deine Beiträge ja teilweise mehrfach gelesen, weil ich mich damit gedanklich auseinandersetzen wollte und gemerkt habe, wie sehr mir hilft, was du schreibst. Und auch jetzt gerade kann ich nichts sehen. Das mit dem zusammenhangslosen Sätzen geht mir hier auch immer wieder so, weil man ja doch spontan und schnell schreibt, aber alle Menschen können diese Leerstellen ausgleichen und füllen :)z Das sage ich jedenfalls mir, wenn ich einen meiner Beiträge nochmal lese und auch hinterher denke: Man, was für ein Quatsch, den ich hier (grammatikalisch, Rechtschreibung etc) geschrieben habe.

@ Desperate und Cleeni

Ich merke es, wenn ich mal frei habe. Da bin ich manchmal noch sehr unstrukturiert und eben frei und dieses Freisein aushalten zu können, empfinde ich nicht als ganz ohne *g*. Obwohl es sich doch viele, ich ja auch, wünschen.

]:D DAS ist 1:1 meine Angst davor, stehen zu bleiben und nichts zu machen. Wenn ich viel arbeiten muss, wünsche ich mir das ja auch und ich weiß 1000 Sachen, die ich unbedingt machen will, wenn ich frei habe. Ist es dann soweit, mache ich wieder so schön sinnlose Dinge wie fernsehen. Nicht, dass das nicht auch mal okay wäre, aber da ich immer nur Extreme kann, bin ich ebenso extrem unstrukturiert wie extrem überstrukturiert.

Mir geht es genau wie dir, wenn du schreibst, dass du unstrukturiert bist, alles auf die letzte Minute schiebst, und unter Dampf am meisten schaffst.

Offensichtlich habe ich das wirklich auch ins Extrem getrieben. Ich brauche das sogar, um den ganzen Motor in Gang zu setzen. Wenn dann aber alles läuft, will ich das nicht mehr, sondern brauche das Gegenteil- keinen Druck mehr, sondern Ruhe und Gelassenheit, damit ich Schritt für Schritt zum Ziel komme.

Wir haben es nicht gelernt, oder? Warum sollen wir es dann gleich können?

Nicht gleich können, aber gleich nach der Erkenntnis anfangen, es zu lernen. Wollt ihr das nicht?

@ Kleio

Die Lösung zu essen, ist also völlig kontraproduktiv

Ja, das stimmt und ich muss mir diesen Gedanken immer wieder vor Augen halten und mich jedes Mal, bevor ich etwas esse, fragen, warum ich gerade essen will. Hinderlich dabei ist, dass es so schnell geht. Ich arbeite, plötzlich ist der Gedanke nach Schokolade da, ich stehe auf, laufe rum, wo es was gibt, esse.

Gestern habe ich es aber geschafft, hier zu schreiben hat sehr geholfen. Ich habe dann wirklich nicht unnötig gegessen, nur ein Bonbon, aber das ist ja okay. Ich versuche das jetzt weiter zu machen. Eigentlich sitze ich eh immer am Computer, wenn das passiert, ich schreibe dann einfach hier und versuche dabei zu reflektieren, was mich essen lassen will.

Heute Morgen habe ich außerdem beschlossen, die Waage in den nächsten Tagen zu meiden. Ich kann es echt nicht mehr ertragen. Jeden Morgen dieses mulmige Gefühl und die Enttäuschung, weil wieder 200 gr mehr drauf sind oder wenigstens nichts runter ist, egal, wie ich mich sonst fühle, danach ist es immer mies. Ich ignoriere die Zahlen einfach ein bisschen, obwohl ich mich schon seit Jahren täglich wiege und das nie ein Problem war.

Nächste Woche gibt es arbeitstechnisch noch ein paar Highlights, Deadlines und andere Gefahrenstellen und ich habe entschieden, dass ich in der nächsten Woche einen halbgaren Weg wählen werde.

Ich will a) reflektieren, wenn ich Heißhunger bekomme, mir sie aber b) nicht völlig verbieten. Solange ich noch keine anderen Strategien habe, wäre das gerade in einer Woche, in der ich echt Leistung bringen muss, zu krass.

Nach der Woche sollte es aber für einige Wochen relativ geregelt und überraschungslos weitergehen. Dafür (schreibe ich dann hier und frage euch) werde ich mir überlegen, wann und wie ich wieder Sport in meinen Tagesplan einbauen kann. Das nehme ich mir immer wieder vor, dann klappt es zweimal und dann wieder nicht. Mir fehlt das Durchhaltevermögen, das regelmäßig zu machen.

Wie klingt das?

So, nun habe ich ein bisschen Arbeit noch vor mir und wünsche euch ein schönes Wochenende und mir gute Gedanken mir selbst gegenüber :)* :)* :)*

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