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Stress-Essen

K:lWeio


Mir ist gestern während eines Seminars etwa bewusst geworden (es ging um Ernährung), als der Vortragende gemeint hat, die Aussage: "Ich brauche jetzt etwas Süßes" würde auf etwas anderes hindeuten, als auf Hunger. Man solle doch in solchen Situationen versuchen Wasser zu trinken. Dass dieses "ich brauche" tatsächlich auch sofort darauf hinweist, dass man sich in dieser Sekunden von diesem Süßen abhängig macht, macht der Satz sehr klar. Es ist etwas anderes zu sagen: Jetzt will ich etwas Süßes.

Ich fand es sehr schade, dass so ein Vortrag so absolut keinerlei psyhische Hintergründe aufgreift, denn natürlich kam die Frage: Was soll ich denn statt dem Süßen essen, wenn ich doch weiß, dass ich es nachher bereuen werde? Es kam halt die absolut vernünftige Aussage, dass der Mensch ja eigentlich nichts Süßes braucht. Er kann völlig ohne Süßem überleben. Trotzdem finde ich die Aussage hilfreich. So wie er sagte: Brauchen tun wir keine Schokolade.

gjrad?f%ly


Nur ein kurzer Zwischenbericht:

Es geht mir nicht sonderlich gut. Ich merke, wie mich die Auseinandersetzung mit mir belastet- nicht immer ist das gut. Ich habe daher in den letzten Tagen nichts mehr geschrieben, ich muss ein bisschen auf mich aufpassen und das Be- und Ver- und Abarbeiten nur dann machen, wenn die Zeit dafür gut ist, vermutlich mal wieder am Wochenende.

Essen: Es ist hart zu lernen, wirklich darauf zu achten, wo im Körper mein Hunger sitzt und ob es wirklich Hunger ist, aber ich hoffe, es wird mit der Zeit einfacher und routinierter. Ich hoffe auch, ich vergesse es nicht mehr so oft. Immerhin tut es mir gut, wenn ich mich nicht zu sehr mit einem schlechten Gewissen quäle, sollte ich doch mal zur Schokolade greifen.

Das, was mich im Moment aktuell am meisten belastet, mag ich hier nicht schreiben, aber ich bin oft traurig. Ich bin sehr enttäuscht und verletzt. Als Erwachsene. Nicht als Minigradfly.

:°(

gIra8dfly


Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich immer noch nicht auf die Beiträge geantwortet habe, die mir hier geschrieben wurden und will daher nur kurz sagen, dass ich total dankbar bin, das geht vor allem an euch, Cleeni und Kleio. Ich habe auch alles gelesen und es arbeitet in mir.

Ich habe wieder angefangen, ein Tagebuch zu führen mit dem, was ich esse, weil ich mir bewusst machen möchte, was ich zu welchen Gelegenheiten in mich reinstopfe.

Da die letzten Wochen ziemlich anstrengend waren, habe ich keine Energie mehr gehabt, um mich auch noch mit dem Essen auseinanderzusetzen. Nach wie vor scheue ich die Waage, bekomme dadurch aber glücklicherweise mehr Intuition zu meinem Gewicht.

Ich habe schon einiges geändert, damit es mir insgesamt besser geht und jetzt gerade, wo ich das bewusst festhalte, merke ich auch, dass mir das echt was bringt in Bezug auf das Essen. Unkontrollierbare Attacken habe ich in letzter Zeit sehr selten, und wenn, weiß ich, dass es an wirklichem Hunger liegt- vor allem an der Arbeit.

Ich bin wohl keine 20 mehr und kann den Vormittag ohne zu essen arbeiten. Das konnte ich früher prima. Seit ich mich damit beschäftige, versuche ich nun, regelmäßig morgens zu frühstücken, vor allem Dinge mit genug Brennwert, damit ich "in Ruhe" und Schokoladenanfälle arbeiten kann. Schokolade esse ich trotzdem weiterhin. Sie tut mir gut. Abends habe ich dadurch viel weniger Hunger, ich bin nicht so ausgehungert, wenn ich von der Arbeit heimkomme.

Ich vernachlässige manchmal, auf mein Bauchgefühl zu hören, ob ich wirklich Hunger habe oder ob es was anderes ist. Daran will ich mich gern mehr erinnern.

Mehr, wenn ich mehr zu sagen habe oder wenn ich mich wieder fit genug fühle, um auf die letzten Posts einzugehen.

Weiterhin, und wie immer, sind hier jegliche Kommentare, Tipps, Anregungen und Meinungen willkommen. Alles hilft mir!

Liebe Grüße :)*

S<. wEarllixsii


schlechtes Gewissen

ich glaub nicht dass das nötig wäre ;-)

Cgleexni


ich glaub nicht dass das nötig wäre ;-)

;-), glaube ich auch nicht :-).

Als ich gestern deinen Beitrag las, habe ich etwas gestaunt, dass es vielen grad nicht so gut zu gehen scheint. Ich nehme mich da mal nicht aus.

Wenn ich ehrlich bin geht es mir grad sogar richtig beschissen. Wieder mal eine riesen Talfahrt, bei der ich eigentlich die letzten Tage immer mal dachte, dass es doch schon das taligste war, aber anscheinend doch noch nicht.

Bei mir ist grad alles zusammengebrochen. Ich muss die Arbeitsstelle wechseln, was eigentlich vor ein paar Wochen innerlich für mich ok war, weil alles eigentlich nur besser werden kann als zu der Zeit dort. Doch nun, so kurz vorher und nachdem ich erfuhr, was die an der neuen Stelle für Vorstellungen haben, kippte das plötzlich. Ich bekam/bekomme Angst und vor allem: WUT. Wut auf die andere Stelle, weil ich es bin, die sich neu orientieren muss und nicht die Leitung dort. Aber auch Angst, weil es so kurz vor einer Prüfung ist und ich eigentlich dachte meine Energie dafür nehmen zu dürfkönnen.

Essensmäßig hatte ich grad eine extreme Phase, was ich ja schon schrieb, doch auch wenn ich es sehe, ich merke, dass ich gar keine andere Energie hatte und im Vergleich zu den eigentlichen Problemen, dass das kleinste is(s)t. Wie schon geschrieben: ich weiß, dass ich Sport machen musswillwillwill. Und ich hoffe, dass wenn ich da neu angefangen habe, auch die Zeit wieder finde, wieder Sport machen zu können.

K&lexio


Als ich gestern deinen Beitrag las, habe ich etwas gestaunt, dass es vielen grad nicht so gut zu gehen scheint. Ich nehme mich da mal nicht aus.

Zählt mich mal auch dazu. ;-) Lebe ja soweiso gerade in den letzten Wochen gefährlich, weil meine Lieblingsschokolade wieder als Ostergeschenk - extra für mich :)z ;-) - wieder auf den Markt gekommen ist. Bisher war mein Konsum im Rahmen, sprich ich habe mein Gewicht gehalten. Gestern habe ich einen Osterhasen vernichtet und bin im Moment stark am Überlegen, den nächsten zu killen. ]:D Mal sehen, wie es mit dem Hasen weitergeht.

Mein "Medikament" (mein Kater) liegt neben mir und legt in die andere Seite der Waagschale seinen Teil. x:)

Und vergesst nicht: "Wenn Du bis zum Hals in Scheiße steckst, lass den Kopf nicht hängen. ]:D Also - Kopf hoch! *:)

C8leexni


Hach Kleio :)_ :)* @:)

C}leenxi


ich glaub nicht dass das nötig wäre ;-)

Dein Medikament futtert auch Schokohasen? :-o ;-D

Was sind denn dies für leckere Hasen, die nur für dich produziert werden? ]:D

C;lVeKeni


hää ;-D... ich hatte eigentlich was anders zitiert :-o ;-D

und legt in die andere Seite der Waagschale seinen Teil. x:)

KuleUio


Cleeni

Hach Kleio

Danke Du Liebe! :)* :)*

Also, ob ich Dir das mit dem Hasen verraten soll - ich weiß nicht. Ich will Dich nicht auch in Versuchung führen. ;-) ]:D

CAle#enxi


*räusper* *Weisenhut aufsetz* *Spruch ausroll*

Nicht wenn die Versuchung nicht da ist, zeigt sich mein Widerstehen, sondern wenn die Versuchung vor meiner Nase baumelt und ich ihr die Zunge raustrecken kann, ohne ein Stückchen abzubeißen, bin ich.. öhmm ;-D.. was bin ich dann? nicht in den Genuss eines leckeren Hasen gekommen

;-D... öhm..

g<rTadfxly


Oh, ihr seid ja soo süß x:)

Danke ihr Lieben |-o

@ Cleeni

Ich bekam/bekomme Angst und vor allem: WUT.

Ja, diese Gefühlskombination bei neuen Aufgaben kenne ich nur allzu gut. Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber ich finde das dann immer höchst "unfair" und frage mich, wieso das ausgerechnet mir passieren muss und warum es ausgerechnet bei mir nicht einfach einmal glatt laufen kann. Es muss ja nicht immer toll sein, aber muss es immer gleich total ätzend sein :(v

Lass dich mal :)_ Ich bin mir sicher, so wie ich dich hier erlebt habe, dass du dieser Herausforderung gewachsen bist, weil du eine sehr starke Frau bist :)z Hast du irgendwo noch Handlungsspielraum? Also, z.B. später bei der neuen Arbeitsstelle anfangen und dich erst auf die Prüfung konzentrieren? Ein Gespräch mit Vorgesetzten, dass du, bis deine Prüfung durch ist, noch nicht "voll" arbeiten kannst (Entlastung durch weniger Stunden/ weniger Aufgaben, etc.)?

Essensmäßig... sch*** drauf, Prüfung und Wohlbefinden, alles wichtiger als Essen ;-) Hab ich mal gehört... irgendwo ;-)

Und ich hoffe, dass wenn ich da neu angefangen habe, auch die Zeit wieder finde, wieder Sport machen zu können.

Genau. Wann ist das? Hast jetzt vor Ostern noch "Stress"?

@ Kleio

Wie geht es den Hasen? ]:D

Und vergesst nicht: "Wenn Du bis zum Hals in Scheiße steckst, lass den Kopf nicht hängen. ]:D Also – Kopf hoch! *:)

Danke! Will do!

Mädels, anders ausgedrückt, wir sollten alle das hier machen:

Walk unafraid!

Uns allen dafür viel Kraft und gutes "Schuhwerk", einen festen, sicheren Tritt und genügend Hasen am Wegesrand :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Liebe Grüße

D{e spe'ratxe01


Lasst mich mitjammern :°( Im Moment hat mich mein Optimismus auch verlassen. Bin zwar immer noch relativ stabil, was das Vermeiden von Süßigkeiten angeht, dafür stopfe ich mich mit anderen Dingen voll. Sch..., hatte mich vermeintlich so gut im Griff.

Irgendwie setze ich große Hoffnungen in die nächste Woche, weil ich gezwungen bin, endgültige Entscheidungen für mein berufliches Projekt zu treffen. Existenzielle Entscheidungen, ich darf keinen Fehler machen, und die Angst frisst mich auf. Oder ich sie?

Euch auch :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

g|radfely


Mitjammerer sind hier herzlich willkommen und werden :°_ ;-D :)_

Despi, wie geht es dir?

Ist das jetzt die Woche, in der die wichtigen Entscheidungen anstehen? Falls ja, wünsche ich dir, dass du dich nicht von der Angst auffressen lässt und einen kühlen Kopf mit mindestens ebenso viel Intuition, was die Entscheidungen anbelangt :)^

Ich will die Tragweite deiner Entscheidungen nicht beurteilen und du hast ja geschrieben, wie existentiell sind. Trotzdem ein Gedanke dazu: Mit etwas (emotionalen) Abstand wird mir in solch wichtigen Situation wieder klar, dass ich a) versuchen muss, mich auf meine Intuition zu verlassen, weil ich immer recht verkopft bin und "logische" Entscheidungen treffen will, b) es immer besser ist, EINE Entscheidung zu treffen als keine und c) existentiell zwar gut ist, um zu beschreiben, wie (über)lebenswichtig mir eine Entscheidung ist, aber dass ich auch bei einer "falschen" Entscheidung überleben kann.

Das hilft mir immer, weil es mich beruhigt. Bis jetzt ging das Leben immer weiter. Egal, ob sich hinterher (das ist ja das gemeine an Entscheidungen- ob sie wirklich gut war, weiß man meist erst hinterher) herausgestellt hat, dass der eine oder andere Weg der "beste" gewesen wäre.

Ich glaube, die Optimisten und Selbstbewussten machen das immer so. Die entscheiden einfach irgendwas und kommen dann besser (als wir?!) mit den Konsequenzen klar. Oder machen das Beste daraus oder sowas in der Art. Ich dagegen versuche immer, schon vorher alle möglichen Konsequenzen durchzudenken, um mich vor möglichen Fehltritten zu wappnen. Was dann ja doch nicht immer geht...

Ich möchte dir gern Mut machen, ein bisschen auf dich selbst zu vertrauen und wünsche dir für diese Woche viiiiiel Kraft :)* :)* :)* :)*

Was das Essen anbelangt: Könnte es sein, dass die Angst vor der Entscheidung eine Rolle spielt? Wenn das so ist, bedeutet es ja 2 Dinge: a) du solltest dich nicht noch mehr stressen, indem du jetzt auch noch beim Essen so streng bist mit dir und b) du bekommst es im Alltag sehr gut hin (ich habe euren Faden manchmal ein bisschen mitgelesen und bewundere eure Disziplin), aber wenn es mehr als der normale Alltag ist, reagierst du darauf und brauchst auch "mehr", um alles zu schaffen.

Ich würde immer noch gern wissen, wie man das "mehr" durch etwas anderes als Essen ersetzen kann ;-D , aber mehr als in mich reinhören und das manchmal sehen, kann ich auch noch nicht. Da fehlt mir wohl noch einiges an Selbstbewusstsein...

Bei mir war Ostern natürlich übel. Ich hasse es, dass man überall Schokoladenhasen geschenkt bekommt :(v Jemand Interesse? ]:D Naja, ich habe es über die Feiertage so hingenommen und auch viel mehr Schokolade gegessen als in der letzten Zeit, quasi jeden Tag, aber ich hatte auch eine schlimme Woche davor und habe jeden einzelnen Tag und Hasen gebraucht, um ein bisschen runterzukommen, weil diese Woche auch wieder besondere Herausforderungen für mein Selbstbewusstsein birgt (ich muss morgen den ganzen Tag vor Leuten sprechen und agieren, das fällt mir immer recht schwer und die Zeit vorher ist übel- ich bin jetzt schon total aufgeregt, fühle mich nicht vorbereitet, usw.).

Es ist unglaublich, wie sehr ich mich im Moment auf Alltag freue... Als 14jährige fand ich alles zu langweilig, nicht aufregend genug, wollte am liebsten jeden Tag Abenteuer erleben- heute bin ich froh, wenn ich einen normalen Tag habe, einen Rhythmus, dem ich folgen kann, etwas, das mir Struktur bringt. Abenteuer... superanstrengend...!

Cleeni, wie geht es dir? Fängt deine neue Arbeit jetzt schon an? Wann sind deine Prüfungen?

Kleio, kraulst du den Kater oder den Hasen?

Liebe Grüße :)*

g^radefly


Heute geht es mir seit Langem mal wieder richtig gut :)^

Wäre das also nicht der perfekte Tag, um mal wieder gesund zu essen nach all den Schokohasen?

Ein Tag, an dem ich auf nichts "anderes" Hunger habe.

Ich bin ausgeglichen, erleichtert, zufrieden, ein bisschen kribbelig.

Und ich wollte wirklich den restlichen Osterschokokrams wegwerfen...

Ich wollte nichts davon essen...

Ich will einfach keine Schokolade mehr essen...

:(v :(v :(v :(v :(v :(v

Nach dem Mittagessen war da keine Grenze mehr- ich kann mich einfach nicht stoppen. Erst wollte ich stark bleiben, eine halbe Minute später habe ich ein Mini-Schokoei gegessen, noch eine Minute später ein größeres und kurz darauf- einen großen Schokohasen.

:(v :(v :(v :(v :(v :(v

Ich verstehe das nicht. Es kommt mir fast vor wie eine Sucht. Es erinnert mich an früher, als ich mit etwas anderem unbedingt aufhören wollte und es nur sehr schwer geschafft habe.

Wieso ist das so? Und was mache ich dagegen?

Oder bin ich nicht glücklich genug?

Das kann nicht sein- es geht mir WIRKLICH gut- seit Ewigkeiten heute zum ersten Mal.

ICH WILL DAS NICHT >:( >:( >:(

Jemand einen Rat oder eine Idee? Oder ähnliche Erfahrungen?

Ich bin total dankbar, wenn mir jemand hier helfen kann @:) @:)

Liebe Grüße :)*

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