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Stress-Essen

Doesp_er0atex01


Es ist Samstag, ich habe Feierabend, und es ist wie immer :(v :(v :(v

K[lexio


gradfly

Kleio, kraulst du den Kater oder den Hasen?

Nun, nachdem nun alle Hasen erfolgreich ausgerottet sind ]:D , werden nur noch meine Katzen gekrault. x:)

Ansonsten bin ich wieder in den Ernährungsschienen, in die ich gehöre. Die Hasenjagt hat ihr Ende gefunden. ;-)

Wieso ist das so? Und was mache ich dagegen?

Weitermachen, nicht zu streng mit sich sein und in sich hineinhören.

Jemand einen Rat oder eine Idee? Oder ähnliche Erfahrungen?

Na sicher doch, wir alle hier. So schnell geht das nicht mit der Umgwöhnung und hoher Stress lässt einen sehr schnell in alte Muster verfallen. Ich sage mir, je kleiner die Schleife jedesmal wird, umso besser. Ist sie doch einmal größer, na dann schaue ich, dass sie das nächste Mal kleiner wird. Es ist ein ständiges an sich arbeiten. Es ist eine Sucht - somit wird es so sein, wie mit jeder anderen Such - man wird "trocken", aber immer ein Süchtiger sein und darum muss man immer auf sich aufpassen und aufmerksams sein. Es wird bessere und schlechtere Phasen geben, aber so lange man nicht aufgibt, so lange ist nichts verloren. Also Kopf hoch! %:|

Ich bin total dankbar, wenn mir jemand hier helfen kann

Aber das kannst Du doch! :)^ Lies Dir doch Deinen Faden durch. Du weißt, wie es geht, nur musst Du Dir auch für Dich genug Zeit nehmen. Ein Schritt nach dem anderen. :-)

K-leixo


Desparate01

Es ist Samstag, ich habe Feierabend, und es ist wie immer

Das heißt?

Doe/spReracte0x1


Das heißt, ich habe wieder alles mögliche in mich reingestopft, dabei wollten wir später noch Essen gehen. Das ist dann ausgefallen :-(

g[rad8flxy


@ Kleio und Desperate

Essen ist eben nicht nur Frust- und Stressabbau, es ist auch Belohnung. Ich hatte vor meinem letzten Eintrag ein paar harte Tage, musste vieles klären und wenn ich es mir jetzt im Nachhinein anschaue: Ich wollte mich einfach belohnen, dass ich das durchgestanden habe.

Desperate, bei dir klingt es ähnlich?

Was mir immer noch fehlt, sind andere Strategien als Essen. Laut Achtsamkeitstheorie müsste ich dem Essen einfach Leben entgegen setzen. Das ist einfacher gesagt als getan. Ich kann an kleinen, wenigen Schrauben drehen, um da noch etwas herauszuholen, aber im Prinzip ist es eben so, wie es gerade ist.

Ich habe noch nichts, was ich konkret einsetzen kann, wenn der Hunger- ]:D zuschlägt. Es geht alles viel zu schnell. Ich nehme mir etwas vor und direkt danach breche ich den Vorsatz. An dem Punkt müsste ich was anderes haben- nicht Essen. Nur was?

Es fällt mir nach wie vor sehr schwer, nicht vor dem Fernseher zu essen. Es ist doppelt entspannend, wenn ich esse, wonach mir gelüstet und dabei auch noch von den vielen Gedanken in meinem Kopf abgelenkt werde.

Sport machen wäre bestimmt gut, damit ich davon "müde" bzw. entspannt werde, aber dazu kann ich mich in dem Moment nicht aufraffen.

Ich glaube, ich zwinge mich zunächst einmal, nicht mehr vor dem Fernseher zu essen. Jemand bessere Ideen?

Liebe Grüße :)*

DAesperaxte01


gradfly, meine einzige Idee ist vor dem Fernseher zu bügeln...

Ach Mann!!!!! Heute ein riesengroßer Rückschlag bei meinem beruflichen Projekt. Da plane und kümmere ich mich seit Monaten um neue Maschinen, Dekore, zulässige Gewichte, Design, neue Produkte, Lichteffekte, knüpfe Kontakte, erforsche Bezugsquellen, besuche Messen. Alles neben meiner normalen Arbeit. Und jetzt steht auf einmal alles auf Messers Schneide. Noch nichtmal des Geldes wegen, aber ich habe ein winziges, alles entscheidendes Detail übersehen :°( :°( :°(

Bin völlig fertig. Heute esse ich nicht, heute trinke ich. Und zwar viel :°(

g9radfl^y


Ach sch*** Desperate,

das ist ja total blöd. Aber Messers Schneide heißt ja, dass es noch nicht entschieden ist, oder?

Ich kenne solche "Rückschläge" auch und im Nachhinein betrachtet musste ich schon öfter mal feststellen, dass ich viel krasser darauf reagiere als andere Menschen, die ich kenne.

Viele von den selbstsicheren lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, machen einfach weiter und lassen alles auf sich zukommen. Ich hingegen werde recht schnell panisch und hasse mich dann dafür, dass ich an das Detail nicht gedacht habe.

Im Prinzip ist das blöd, weil es mich erst einmal lähmt und ich vor lauter Selbsthass nicht in der Lage bin eine Lösung zu finden.

Wenn ich dann aber eine Nacht darüber geschlafen habe, geht es mir meist besser und ich kann mehrere kühle Gedanken fassen:

1) Selbst wenn das Projekt jetzt durch meinen kleinen Fehler scheitert- es geht immer weiter. Es ist nicht nur negativ, sondern auch positiv, weil ich danach wieder etwas gelernt habe und darauf bauen kann, es mit der Erfahrung beim nächsten Mal besser zu machen.

2) Es ist nicht richtig, dass ich mich selbst dann so hasse. Es ist in Ordnung, Fehler zu machen oder ein Detail vergessen zu haben. Und- der Selbsthass bringt mich kein Stück weiter. Es ist ein verzweifelter Versuch, mich selbst zu bestrafen, damit ein anderes Gefühl weggeht. Aber es bringt nichts. Keine Möglichkeit, die Zeit zurück zu drehen.

3) Wenn ich tief durchatme und 1) und 2) akzeptieren kann, dann bin ich in der Lage, mich dem Problem selbst und der Lösung zu widmen. Und alles zu versuchen, um es doch noch hinzubiegen. Interessanterweise klappt das fast immer.

Wie geht es dir heute? Wie war es gestern noch? :)* :°_ :)* :)_ :)*

Ich:

Lese gerade ein Buch über Achtsamkeit. Eigentlich genau die Sachen, die mir Cleeni und Kleio schon geraten haben. Es ist gut, sich damit öfter zu befassen, denn es ist mir sehr fremd, achtsam zu sein und ich glaube, Wiederholung ist wichtig.

Da steht, man soll offen sein, akzeptieren, was ist, sich nicht ver- und beurteilen und sowas auf der einen Seite. Man soll gegen Routinen angehen, weil sie das Gegenteil von Lebendigkeit sind. Das hat mich getroffen, zumal ich immer versuche, mir so viel Routine wie möglich zu beschaffen, weil ich irgendwie denke, dass ich dann am meisten Kapazität habe, um mich auf meine Arbeit zu konzentrieren.

Manchmal habe ich aber lichte Momente und so habe ich wieder angefangen, Musik zu machen und vor allem auch zu hören. Vielleicht ist es das, was stark genug ist, um mich vom Essen abzuhalten. Es ist total schön, weil ich beim Musik machen konzentriert und kontrolliert sein muss einerseits, aber auch loslassen kann und versinken andererseits. Außerdem verschafft es mir Erfolgserlebnisse und die brauche ich im Moment so dringend ;-D Im Gegensatz zum Sport muss ich mich dazu nicht "aufraffen", obwohl ich nach der Arbeit total erledigt bin. Ich freue mich darauf, bin kribbelig, was ich Neues lerne und will mehr davon ;-D

Ich habe zwar die letzten beiden Abende wieder vor dem Fernseher gegessen :(v , aber das Buch sagt, ich soll nicht böse auf mich sein, sondern es heute wieder versuchen. Das mache ich!

Liebe Grüße :)*

DMespWerat9e01


Du bist so lieb :)_

Heute sieht die Welt schon wieder anders aus. Es gibt immer eine Lösung, aber ich war jetzt schon so weit, war fast ein bischen stolz auf mich... Das Positive: Ich bekomme Hilfe angeboten :-D Irgendwie wird es schon klappen, und dann werde ich es Allen zeigen!

Das mit deiner Musik hört sich doch toll an! Ich habe früher Klavier gespielt, gar nicht mal so schlecht, und denke auch daran es einfach noch mal zu probieren. Was mich davon abhält, ist natürlich wieder der Gedanke, dass ich wahrscheinlich nicht mehr annähernd so gut werde wie früher...dann die Frustration...dann die andere Belohnung...

Na, jetzt muss ich mich sowieso um den anderen Kram kümmern, aber ich denke positiv. Wir dürfen uns selbst nicht hassen, da hast du seeeehr recht :)_

gVrabdOflxy


Das klingt gut :)^

Ja, ich habe früher auch ein anderes Instrument gespielt und verstehe gut, was du meinst, dass man nicht mehr so gut wird, wie man mal war. Das hat mich auch zu sehr frustriert, so dass ich ein paar Jahre lang gar nichts mehr gemacht habe. Jetzt habe ich was Neues angefangen, daher auch die vielen anfänglichen Erfolgserlebnisse- tut seeehr gut ;-)

und dann werde ich es Allen zeigen!

:)z :)z :)z :)z

Liebe Grüße :)*

Cgleeoni


*:) Hallo

Eingewöhnung ist etwas schwierig... eher gleich das kalte Wasser, aber mit viel Rücksicht durch die neue Leitung und auch die neuen Kollegen. Weniger Stunden sind nicht möglich (um mal deine Frage, gradfly, zu beantworten ;-)).

Aber: es war gut, dass der Wechsel stattfand, jetzt merke ich erst einmal, wie ich mich die ganze Zeit habe behandeln lassen. ":/ ":/ .

Gradfly, ich finde auch, dass hier schon sehr viel drin steht im Faden, was seine Zeit braucht, innerlich anzukommen (weil du nach neuen Vorschlägen gefragt hast). Mir selbst kommt sehr vieles bekannt vor, aber es jetzt nochmal aufzuschreiben, wäre doppelt gemoppelt (im wahrsten Sinne des Wortes *g*).

Kleio

nachdem nun alle Hasen erfolgreich ausgerottet sind ]:D , werden nur noch meine Katzen gekrault

Hmmm, hättest doch auch die Hasen nur kraulen brauchen ;-).


Das war es erstmal :-), *:)

Liebe Grüße :)* :)* :)*

gorad'fly


Ich bin weiterhin dabei, mich zu erforschen und herauszufinden, wie ich gut zu mir sein kann. Bei anderen kann ich das eindeutig besser.

Vermutlich ist das auch der Grund, wieso ich zulasse, wenn andere nicht gut zu mir sind. Ich denke immer, ich habe es verdient, schlecht behandelt zu werden und es ist richtig, wenn man mir Unmögliches abverlangt (es geht hier um die Arbeit).

Ich habe eindeutig ein Problem mit nicht zu hinterfragender Hierarchie. Ich finde es unfair, wenn man alles mit mir machen kann, weil ich abhängig bin. Ich kann mich deshalb auch überhaupt nicht durchsetzen. Meine Grenzen sind in der Zwischenzeit sehr sehr eng geworden. Ich spüre die Bauchschmerzen schon, sobald jemand auch nur einen kleinen Schritt über meine Grenze hinaus macht.

Ich kann dafür überhaupt nicht einschätzen, ob meine Grenze "okay" ist. Das Bauchgefühl ist nicht da. Vielleicht reagiere ich ja total extrem und sollte meine Grenze wieder erweitern? Aber was habe ich davon? Was habe ich davon, wenn ich auf mein Recht poche und für die Einhaltung meiner Grenzen plädiere, wenn man mich (durch die Abhängigkeit) auf der anderen Seite dafür "bestrafen" kann?

Es macht mich so wütend. Ich bin wütend auf den Chef, ich bin wütend auf mich und am Ende des Tages bin ich die, die die Wut mit Essen bekämpft hat :(v

Ich habe nie gelernt zu verhandeln. Früher hatte ich auch so einen "Vorgesetzten" meinen Vater der weder Kritik geduldet hat, noch Widerspruch in anderer Form oder Argumente. Die am allerwenigsten... Ich weiß nicht, wie ich richtig für mich einstehe. Ich weiß nicht, was ich tun muss, um zufrieden aus solchen Kämpfen zu gehen. Soll man überhaupt kämpfen? Oder doch lieber einfach tun, was von einem verlangt wird im Wissen, dass man viel mehr zu leisten in der Lage ist, als man selbst annimmt?

Ich weiß, das sind nur Extreme, es sind Endpunkte einer Skala, bei der mir die Mitte fehlt.

Die Mitte wäre, so zu verhandeln, dass ich im Prinzip meine Bedürfnisse durchsetzen kann, ohne aber die andere Seite total zu verprellen.

Und wie geht das? ??? ":/ :-(

Nun ja, es hat heute fast mehr mit Beruf und Alltag zu tun, aber es ist Teil meines Essproblems und es führt einfach dazu, dass ich stressesse, wenn ich nicht weiß, wie ich damit umgehen soll.

Wie setzt man sich durch?

Wie setzt man realistische Grenzen?

Wie sorgt man dafür, dass diese eingehalten werden?

Liebe Grüße :)*

S\. wapllisxii


Was habe ich davon, wenn ich auf mein Recht poche und für die Einhaltung meiner Grenzen plädiere

für den Einzelfall halt das worum's grad geht und längerfristig den Lerneffekt: ich bin's mir wert.

Wie setzt man realistische Grenzen?

Wenn man da Defizite hat ist "realistisch" erstmal eh uninteressant^^ Da passiert es eigentlich automatisch das man das dann übungstechnisch auch mal überzieht und vllt ist das auch mal wichtig im Sinne des oben genannten Lerneffekt, so nach dem Motto eigentlich wär's nicht soo wichtig und gerade dass man es dann trotzdem tut fördert diesen Lerneffekt natürlich außerordentlich. (man könnte sich da natürlich auch verrennen und viel tun's meiner Beobachtung nach auch^^ Da hilft natürlich zu wissen was in einem wirklich abgeht und da hätte ich bei dir eher keine Bedenken)

g2radfxly


Hallo S. wallisii *:) ,

ich glaube, mein Entwicklungsstand ist da etwas schwankend. Ich denke, ich habe da schon einen gewissen Lerneffekt, der allerdings bei dieser einen Person wie weggewischt ist und ich bin auch schon in der Phase der überzogenen Grenzsetzung gewesen.

Langsam würde ich gern zur nächsten Phase übergehen und realistische Grenzen setzen, da ich glaube, dass man damit sehr viel weiter kommt als mit den jeweiligen extremen Endpolen (keine oder übersteigerte Grenzen). Das geht in den allermeisten Kontexten schon sehr gut, aber wenn dieses besondere Abhängigkeitsverhältnis dazu kommt, bin ich echt mies.

Ich fühle mich extrem unfair behandelt und möchte dagegen rebellieren (so wie in der "echten" Jugend ;-) ), weiß aber, das bringt mich nicht weiter. Ich weiß auch, ich muss trotzdem Grenzen setzen und mich durchsetzen, aber ich will dabei, dass es verhältnismäßig ist. Und das gelingt nicht.

Diese Konstellation löst auch bestimmte "alte" Gefühle (Trotz, Wut, Traurigkeit, abgelehnt zu werden) wieder aus und ich würde gern haben, dass ich damit umgehen kann. Denn, wenn nicht---> Stressessen.

Ein anderes "altes" Gefühl in der Hinsicht ist ja auch, dass ich immer allen gefallen will in der verzweifelten Hoffnung, geschätzt zu werden. Ich bin es irgendwie leid, dass diese "alten" Dinge quer schießen. Es muss doch möglich sein, sich daraus zu befreien.

In diesem besonderen Fall habe ich natürlich auch extrem viel Angst, dass ich über das Ziel hinausschieße (übersteigerte Grenzen) und es mir dadurch verscherze... ich bin einfach abhängig vom Wohlwollen meines Gegenübers.

Schlimmer wird das Ganze nur noch, weil mein Gegenüber nicht sehr sachlich ist, sondern sehr emotional und es mir persönlich übel nimmt, wenn ich Grenzen setze.

Sch***, es liegt nicht einmal nur an mir, es liegt auch am Gegenüber, aber daran kann ich nichts ändern. Das ist, wie es ist.

:(v :(v :(v

Liebe Grüße :)*

SI. walXlisixi


ich glaube, mein Entwicklungsstand ist da etwas schwankend. Ich denke, ich habe da schon einen gewissen Lerneffekt, der allerdings bei dieser einen Person wie weggewischt ist und ich bin auch schon in der Phase der überzogenen Grenzsetzung gewesen.

kann ich nachvollziehen

Langsam würde ich gern zur nächsten Phase übergehen und realistische Grenzen setzen, da ich glaube, dass man damit sehr viel weiter kommt als mit den jeweiligen extremen Endpolen

vermutlich ist beides gewissermaßen zielführend im Sinne von Entwicklung

Ich bin es irgendwie leid, dass diese "alten" Dinge quer schießen. Es muss doch möglich sein, sich daraus zu befreien.

hm unter Umständen ..., meiner Erfahrung nach begegnet man seinen persönlichen Spezialthemen aber durchaus öfter ;-D Möglichweise ist's praktisch da (zu dieser Wiederholung) ein möglichst gelassenes Verhältnis zu erschaffen. Alternativ bleibt nur die Flucht oder entsprechende Dauerkonfrontation die einen in Übung hält oder (wer weiß ob's jeweils beim persönlichen Thema xy überhaupt geht) so krasses Lernen/Üben dass es wirklich mal ausgetilgt ist das Thema. (ich schätze das erfordert schon einiges an Zeit, Muse, Energie und für einige Themen auch ordentlich Egoismus, ist halt nicht so dass einem das Alltagsleben immer entsprechende Gelegenheiten/Ressourcen überlässt)

Sch***, es liegt nicht einmal nur an mir, es liegt auch am Gegenüber, aber daran kann ich nichts ändern. Das ist, wie es ist.

tjoa, entweder siehst du es als besondere Herrausforderung und Lerngelegenheit oder du arragierst dich irgendwie damit dass es hierbei nicht geht oder du mogelst dich irgendwie durch^^ (ich konnte das Grenzenstecken mit Chefs auch nie gut, eher im Gegenteil (und mir geht's da ähnlich wie dir: auf anderen Gebieten kaum ein Problem mehr) und ich hab dann immer die Mogelvariante gewählt, zwar schon öfter auch nein gesagt zwecks z.B. Überstunden, aber auch immer wieder breitschlagen lassen aber dann so sichtlich unwillig dass die Frage danach immer seltener kam ;-D .. einen Lerneffekt hat das natürlich nicht im geringsten, aber naja^^)

*:)

g<rad.fly


Es tut mir leid, aber ich muss mal wieder jammern und es tut mir gut, es hier zu tun. Zwar ist es auch hier nicht interessant für irgendjemanden, aber es ist besser, als nur komplett in mich hinein zu jammern.

Ich habe das Gefühl, das nächste halbe Jahr vergeht überhaupt nicht. Es ist noch so lang, bis ich an meiner Grundsituation etwas verändern kann.

Ich habe das Gefühl, die Zeit rast. Jeder Tag ist so schnell vorbei und ich habe so wenig geschafft, dass ich hoffe, das nächste halbe Jahr dauert noch ewig.

Ich fühle mich total zerrissen :°(

Aber ich weiß natürlich, dass es nicht hilft zu jammern. Ich muss etwas an meiner Situation ändern oder sie so hinnehmen und es durchziehen.

Manchmal wünschte ich, ich hätte irgendwie mehr Zuspruch. Im Moment fehlt es mir sehr, dass ich Menschen an meiner Seite habe, die wenigstens ein bisschen da sind und mich auffangen oder mir Mut machen, dass ich das hinbekomme.

Jaja, ich muss das aus eigener Kraft schaffen und ich will ja auch kämpfen, dass mir die Anerkennung von anderen nicht mehr wichtig ist und ich mich selbst motiviere und mich um mich kümmer, mich an der Hand nehme und notfalls bis ins Ziel ziehe, aber das scheint heute so absurd, so schwer, so sinnlos... :(v

S. wallisii

meiner Erfahrung nach begegnet man seinen persönlichen Spezialthemen aber durchaus öfter

Oh ja, das hat mir schon meine damalige Therapeutin gesagt: "Frau gradfly, diese Themen werden immer Ihre bleiben." :-(

Ich jedoch gehe davon aus, dass Menschen mündig im Sinne der persönlichen Weiterentwicklung sind und ich könnte nicht mit dem Gedanken leben, mich in ein wie auch immer geartetes Schicksal fügen zu müssen... (wieso gibt es keinen Stirn runzelnden Teufel?)

Liebe Grüße :)*

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