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Wenn einem alles so ausweglos erscheint

gerünIer_Ta=nnSenzwxeig hat die Diskussion gestartet


ich weiss nicht wie und wo ich anfangen soll, ich bin auch irgendwie zu müde um jetzt alles aufzuschreiben,aber ich versuch es mal.

Zumindest so das es deutlich erscheint.

Depressiv und labil war ich schon immer,konnt es aber immer gut verstecken,zumindest eine zeitlang bis ich das erstemal in einer Klinik landete.

Da ich Borderliner war oder bin (letzte cut war 2005) und eine generalisierte Angststörung habe, kenn ich die Palette von Therapien und Medi´s.

Vor meiner Schwangerschaft 2010 gings mir eine zeitlang richtig gut, auch in der ss ,aber danach fings langsam wieder an,dennoch riss ich mich zusammen und versuchte eine gute Mutter zusein,OHNE Medis,obwohl ich weiss,das man durchaus Psychopharmakas auch während der ss und Stillzeit nehmen darf.

Ich wollte es nicht,absolut kein Risiko für meine Tochter eingehn.

Jetzt still ich immernoch,u.a. auch weil der Abstillkampf schon zulange geht,aber ich arbeite daran,möchte darauf jedoch NICHT näher eingehen,weil das nicht so einfach ist.

Ich bin kurz davor doch was einzunehmen,weil ich diesen ganzen Druck einfach nicht mehr ertrage und nur noch in den Seilen hänge.

Hab leider erst in 4 Wochen einen Termin beim Psychiater bekommen, bis dahin muss ich die Zeit irgendwie rumbringen und such hier etwas Unterstützung.

Kurz zur Geschichte.

Wir sind vor einem guten halben Jahr in unser gebautes Haus gezogen und ins Dorf wo Schwiegermutter und Schwägerin wohnen.

Das Verhältnis zu diesen ist schwierig,da beide sehr dominant und egozentrisch sind.

Es gab einige Vorfälle und nun begibt man sich auf dem Level,das man sich zwar akzeptiert und weitgehend achtet, aber mehr nicht.

Zu meinem Kind sind sie zwar nett und geben sich Mühe,allerdings versucht man immer in die Erziehung zufunken,was sie bislang leider auch immer schafften,da ich sowie mein Mann zu gutmütig sind um dagegnzureden.

Für mich eine unerträgliche Situation, weil es sich für mich nicht richtig anfühlt,aber ich schaffe es einfach nicht was zusagen,zumal wir ein Stückweit auf diese Leute angewiesen sind. (Finanziell)

Meine Familie ist ein einziger Trümmerhaufen,Eltern geschieden, Mutter kank, Stiefopa und Oma verlangen immernur Leistung ala: Man ist nur etwas,wenn man gut aussieht und Geld hat!

Mein Vater ist ebenso.

Ich hab einfach niemanden wo ich ich mich ausheulen kann und wo ich mich wohlfühle.

Mein Mann arbeitet eigentlich immernur, klar,muss ja auch irgendwie das Haus fertig bringen,weil wir hier noch halbe Baustelle haben.

Die Ehe läuft schon lange nicht mehr gut und ich versuch mit aller Gewalt zu verhindert mir das einzugestehen.

Ich bin so unglücklich und traurig,aber vielleicht sind das nur die Hormone,weil ich zudem eine Hormonstörung habe.

Momentan zerbricht Stück für Stück ein Teil von mir, ich fühle mich so rastlos und ausgelaugt.

Das Haus, die finanziellen Sorgen, die Ängste, das Stimmungstief, die ganze familiäre Situation machen mich langsam mürbe,ich möchte am liebsten nur noch weg.

Aber wohin??

Und OHNE meine geliebte Kleine würd ich nie gehen,nur was soll ich ihr den bieten,ich hab ja nix.

Ich arbeite jedes Wochenende um uns über Wasser zuhalten,aber auch das macht mich fertig,zumal mein Chef ein richtiges Monster ist,der immernoch einen drauf haut,wenn man eh schon am Boden liegt.

Ich fühl mich leer und alleine,hab so Angst davor was noch alles kommt.

Meine Kleine ist sehr anfällig und oft krank, ihr hab ich mein Asthma vererbt, viele Nächte sitz ich mit meinem hustengeplagten Kind am Fenster und blicke hinaus.

Ich will einfach nur noch weg.

Ich kann nicht mehr mal sagen das ich meinen Mann noch liebe, zuviele Reibereien wegen dem Geld, dem unfertigen Haus und der wenig gemeinsamen Zeit nagen an uns.

Jeder lebt vor sich hin und sämtliche Gespräche scheiterten.

Wir kommen beide nicht aus unserer Haut.

Und ich bin es einfach nur Leid, ihm alles aus der Nase zuziehen und noch dazu seine Putzfrau zuspielen.

Ich komm nicht mehr klar und jetzt wo ich das alles so niederschreibe, erscheint das alles noch sinnloser. was soll oder wird sich denn schon gross ändern?

Wir haben die nächsten Jahre nicht mehr Geld, nicht mehr Zeit und nicht unsere Ruhe von der Familie.

Ich kann ja auch nicht mit denen kitten,weil wir auf sie angewiesen sind.

Leider bringt eine Konfrontation nicht viel,das hatten wir schon mal und die sehen sich absolut nie in der Schuld.

Dazu sind sie unheimlich nachtragend und eigenbrödlerisch.

Mein Mann ist ein Stückweit auch so, ich frage mich auch ehrlich gesagt,wieso ich hierhergezogen bin,ich wusste es ja bereits davor was mich hier erwartet.

Ich bin so doof,so naiv.

Jetzt ist alles so eingetroffen wie ich es befürchtet hatte und sitz hier mit meinem Kind und fühle mich so schlecht.

Es tut mir leid das es solang wurde und wenn jemand irgendwelche Worte übrig hat, wäre ich sehr dankbar.

Traurige Grüsse

Antworten
gPrüner_KTansnen*zwexig


ich schieb mal,ging wohl leider unter :-)

E!qui]lize%r


Hallo Tannenzweig! *:) @:) Dass hört sich alles sehr aussichtslos an. :°_ Aber es gibt immer einen Ausweg. :)_ Würde es dir, rein vom Gefühl her, besser gehen wenn du mit deiner Familie von dort weg ziehen würdest? Besteht die Möglichkeit das Haus zu verkaufen? Denn so wie ich es aus deinen Zeilen heraus lese, machen dir besonders die Schwiegereltern zu schaffen.

Für mich eine unerträgliche Situation, weil es sich für mich nicht richtig anfühlt,aber ich schaffe es einfach nicht was zusagen,zumal wir ein Stückweit auf diese Leute angewiesen sind. (Finanziell)

Dass kann ich gut verstehen. Wenn es um finanzielle Abhängigkeit geht, tanzen die Leute einem gerne an der Nase herum. Du must da raus!

Ich hab einfach niemanden wo ich ich mich ausheulen kann und wo ich mich wohlfühle.

Mein Mann arbeitet eigentlich immernur, klar,muss ja auch irgendwie das Haus fertig bringen,weil wir hier noch halbe Baustelle haben. Die Ehe läuft schon lange nicht mehr gut und ich versuch mit aller Gewalt zu verhindert mir das einzugestehen.

Ich bin mir sicher dass es in eurer Ehe wieder besser laufen würde, wenn ihr nicht mehr in dieser Abhängigeit wärt.

Ich kann nicht mehr mal sagen das ich meinen Mann noch liebe, zuviele Reibereien wegen dem Geld, dem unfertigen Haus und der wenig gemeinsamen Zeit nagen an uns.

Eine Ehe muß gepflegt werden. Jeden Tag aufs neue. Ihr müsst euch in dieser schwierigen Lage irgendwie zusammen raufen.

Das Haus, die finanziellen Sorgen, die Ängste, das Stimmungstief, die ganze familiäre Situation machen mich langsam mürbe,ich möchte am liebsten nur noch weg.

Aber wohin?? Ich fühl mich leer und alleine,hab so Angst davor was noch alles kommt.

Meine Kleine ist sehr anfällig und oft krank, ihr hab ich mein Asthma vererbt, viele Nächte sitz ich mit meinem hustengeplagten Kind am Fenster und blicke hinaus. Ich will einfach nur noch weg.

Dass mit deiner kleinen Maus tut mir sehr leid :°_ Aber wenn dir dein Bauchgefühl immer wieder sagt, das du weg willst, dann tu es auch.

OHNE meine geliebte Kleine würd ich nie gehen,....

Du sollst auch nicht ohne deine kleine Maus gehen. :)_

nur, was soll ich ihr den bieten,ich hab ja nix. Ich arbeite jedes Wochenende um uns über Wasser zuhalten,aber auch das macht mich fertig, zumal mein Chef ein richtiges Monster ist,der immernoch einen drauf haut,wenn man eh schon am Boden liegt.

Auch hier gibt es nur eines: Weg von diesem Chef. Es gibt andere Möglichkeiten um Geld zu verdienen. Aber nicht am Wochenende. Da sollst du ganz für dein Kind da sein. :-@ Wenn du das ganze Wochenende mit deinem Kind verbringst , bietest du ihm mehr als alles andere materielle.

Meine Kleine ist sehr anfällig und oft krank, ihr hab ich mein Asthma vererbt, viele Nächte sitz ich mit meinem hustengeplagten Kind am Fenster und blicke hinaus.

Du bist eine sher gute Mutter. :)_ Aber lass den Kopf nicht hängen. :°_ :)_ Es gibt gute Behandlungsmöglichkeiten für dein Kind.

Stiefopa und Oma verlangen immer nur Leistung ala: Man ist nur etwas,wenn man gut aussieht und Geld hat!

Dumm! Einfach nur dumm! :|N

Hab leider erst in 4 Wochen einen Termin beim Psychiater bekommen, bis dahin muss ich die Zeit irgendwie rumbringen und such hier etwas Unterstützung.

Ich hoffe, dass die Sitzung Erfolg verspricht. :)* Und vieleicht hat dir meine Unterstützung wenigstens etwas geholfen.

Ich bin so doof,so naiv.

Nein, dass bist du nicht. Du bist von vielem Abhängig. Dass macht dich fertig. Rauf dich mit deinem Mann zusammen und dann ab durch die Mitte. Wenn ich du wäre, könnte mir die Verwandschaft den Buckel runter rutschen.

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