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Leute, die ständig gereizt und empfindlich reagieren

T;ina,Lan/dshxut


Warum willst Du so gerne, dass diese Person(en) krank sind?

;-D

a@.fisxh


;-D Ey, die Frage war ernst gemeint. Mir begegnet das öfter – Menschen, die sich wirkliche Mühe geben, die Eigenarten ihrer Mitmenschen irgendeiner benennbaren Krankheit zuzuordnen. 'Der ist doch Narzist, die hat doch Borderline, also das ist wirklich nicht mehr normal, das ist schon krankhaft' usw. Warum tun sie so?

aN.fiDsh


Ist das gar – eine Persönlichkeitsstörung? Pathologiismus? Ich glaube schon. :)z

Jzan7}4


Warum willst Du so gerne, dass diese Person(en) krank sind?

Hm, denke nicht, das ich das "will". Aber beim Versuch, seine Mitmenschen (oder die Welt generell) zu verstehen, ist es einfacher (notwendig), diese in Schubladen einzuordnen. Den Begriff "krank" finde ich ja eh nicht ganz passend – ich denke, wenn ein bestimmtes Verhaltensmuster Leiden erzeugt (sowohl beim Betroffenen selber als auch bei seinem Mitmenschen), ist das nicht gut (und sollte möglicherweise behandelt werden); mehr braucht man da doch gar nicht an Festlegung.

Und sowas wie Borderline gibts ja nunmal in schwer ausgeprägt als auch in "nur leicht anflugsweise vorhanden".. und eine objektive Instanz, die festlegt, bis wo noch "gesund" ist und wo "krank" anfängt, gibts ja sowieso nicht (und da sind auch professionelle Psychiater nicht objektiver als Laien! Einfach ein Mensch der da subjektiv ein Grenze zieht).

a*.+fisxh


Den Begriff "krank" finde ich ja eh nicht ganz passend

Du bevorzugst "gestört"?

Einordnung und Kategorisierung verwundert mich nicht, das ist nicht bemerkenswert, aber mich weht da immer der Versuch von Abgrenzung an. Hier wir normalen, wo alles hübsch ist – und da die mit Störungsbildern (denen wir natürlich nur helfen wollen, weil sie so leiden ;-)). Menschliches Verhalten umfasst einen bunten Regenbogen von Farben.. von denen manche in den Augen weh tun. ;-D Aber die muss man bitte, bitte nicht reparieren.

Dpumal


Jan74

was tun dann?

Auf Abstand gehen und sich nicht angesprochen fühlen.

a-.fisxh


(denen wir natürlich nur helfen wollen, weil sie so leiden ;-))

Dieses Denken generiert letztendlich Überlegenheit. Du bist krank oder gestört, Du hast ein Defizit, ich sehe das gnädig und gestehe Dir zu, dass Du nichts dafür kannst und Hilfe brauchst. Brrr! Gönnerhaft. Nimm die Leute, wie sie sind – und wenn Du sie nicht magst, befolge Dumals Rat.

D~umaxl


Jan74

ich denke, wenn ein bestimmtes Verhaltensmuster Leiden erzeugt (sowohl beim Betroffenen selber als auch bei seinem Mitmenschen)

Die Person selber hat ja ggfls. kein Problem und kein Leiden. Dann bleibt das Umfeld und das kommt dann nicht drum sein Problem zu lösen. Das ist nicht für alle möglich bzw. die Möglichkeiten unterscheiden sich. Bei einem nahen Arbeitskollegen bleibt unterm Strich nur ein Arbeitsplatzwechsel. (Oder derjenige geht oder wird gegangen...Darauf aber warten...) Als Freund kann man sich gut distanzieren, als Kind ist das dann wieder nicht so einfach.

Worauf ich hinaus will: Nur weil jemand "objektiv" ein Problem verursacht, heißt es nicht, dass es auch an dieser Person ist das Problem aus der Welt zu schaffen. (Und selbst wenn es so wäre, bedeutet es ja noch lange nicht, dass die Person es auch tut.) Unfair? Ja...Tough Shit.

J=an7x4


Hm, Frau(?) a.fish, Du stellst mich da in eine Ecke, in die ich nicht gehöre.. ich mein das alles keinesfalls überheblich sondern einfach sachlich und würde auch niemals behaupten das ich nicht krank/gestört wäre. Mag sein das es so bei Dir ankommt (wenn Du schon oft sowas erlebt hast und da empfindlich bist?), aber da ordnest Du wiederum mich zu unrecht in eine Schublade ein ]:D .

Jcanx74


Also die Personen an die ich da denke leiden durchaus.

Irgendwie werden mir hier dauernd Intentionen unterstellt die ich nicht habe, stelle ich fest. Ich hab doch irgendwas was von "Aufforderung, das Problem zu lösen", geschrieben!? Und auch nicht dass ich WILL das irgendjemand krank ist.

aG.fisxh


Du stellst mich da in eine Ecke, in die ich nicht gehöre..

Das kommt vor. Ich sag ja – nicht die Einordnung verwundert mich, sondern das Etikett "krankhaft". Warum wird das gezogen? Meine Gedanken dazu – siehe oben. Ich kann ja nur spekulieren.

Deu|maxl


Jan74

Ich habe mich in meinen beiden Beiträgen auf deine Frage bezogen: was tun dann? Das war in meinem zweiten Beitrag nicht offensichtlich.

lha/bex/mi


Naja, nicht EINE bestimmte Person, einer einfach so diverse, die ich bisher kennengelernt hab, wo sich diese Verhalten wie ein roter Faden durchzieht..

Wenn es viele empfindliche Leute in deinem Umfeld gibt, liegt es vielleicht ja auch an deiner Art, mit Menschen umzugehen? Nur so ein Gedanke. @:)

_UNixZex_


Menschen die unter einem unbewältigten Trauma leiden kompensieren die Störung oft mit anankastischen Zügen.

Es geht dabei darum, dass sie sich bemühen die Kontrolle nicht zu verlieren, zu Grunde liegt die Angst vor erneuter Verletzung....

Was du schreibst:

hat sie Panik, schlecht zu sein in dem, was sie tut, nicht zu genügen,

Das klingt in die Richtung von PTBS.

Evtl. ist ihr das gar nicht bewusst.

Oft bricht es irgendwann nach einem geringen Anlass mal ganz heftig aus – oft um die Lebensmitte herum.

Die Fassade traumakranker Menschen hält oft jahrelang – aber wenns dann den Deckel sprengt......... :-o :-o :-o

NAurarUihyoxn


Jan, du sagst es ja selbst. Du versuchst Leute in Schubladen einzuordnen. Du meinst das sicherlich nicht böse und generell kann das helfen, das Verhalten des Gegenübers einzuordnen. Doch gerade dies ist bei vielen ein wunder Punkt. Man fühlt sich katalogisiert und beurteilt. Und das ist etwas, was man höchstens den sich nahestehendsten Menschen (wenn überhaupt) zugesteht.

Was also tun? Man kann an seiner Kommunikation arbeiten und differenzierter auf das einzelne Individuum eingehen. Wenn man die empfindlichen Themen kennt kann man diese umgehen, oder zumindest vorsichtiger angehen. Man kann dem Gegenüber gnadenlos das Verhalten reflektieren, dann musst du aber auch das Echo verkraften wollen und können. Du kannst die Kommunikation mit solchen Personen auf ein professionelles Minimum begrenzen. Zugutletzt kannst du den Kontakt, so möglich, komplett abbrechen.

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