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Lang zurück liegender Missbrauch "Schuld"?

f~ilo.'sofixa


also ich habe, auch wenn es fies ist, so gar kein Interesse mich da irgendwo einzumischen

nein, fies ist es nicht, aber leider sehr sehr traurig und tragisch. Ich wünsche Dir den Mut und die Kraft gegen diesen Menschen vorzugehen. :)*

G9ehtj\amaTlg%arnichxt


Naja, ich weiß ja wie gesagt eh nicht, OB er mit dem Kind alleine ist, ob sich die Gelegenheit ergibt und wenn, ob er es nochmals täte. Bei mir war es auch nur einmal, die Gelegenheit hat er bei mir definitiv öfter gehabt.

SmaCldo


Ich will ja auch nix runterspielen, aber es ist eben komisch für mich, dass dieses einmalige Erlebnis mich jahrelang derart, wenn auch unbewusst, beschäftigen kann.

Das ist aber normal und da kann genau deshalb eine Therapie helfen. Aber nur, wenn Du sie auch willst und mitmachen willst und wenn Du ehrlich zu dir und deinem Therapeuten bist - sonst ist es verlorene Zeit.

Die Sache auf sich beruhen zu lassen ist für dich sicher keine Lösung, wenn Du verhindern möchtest, dass es immer wieder kommt.

Ich denke, Du wirst wissen, was Du tun musst (auch im Hinblick auf den Onkel), wenn Du die Therapie machst. Die wird dir einige Fragen beantworten. wohlbemerkt die Therapie, der Therapeut nicht, der kann dich nur führen

Slynon'ymecrixn


Hallo!

Ich hab die Tochter 1x gesehen, das Kind nie, ich hab keine Ahnung ob er überhaupt mit dem Kind alleine ist oder sonstwas.

Ich habe bis jetzt still mitgelesen und ja, es tut mir leid, was dir passiert ist.

Ich wollte dir nur ein paar Zeilen dalassen bezüglich dem Satz oben.

Ich finde es immer sehr zwiespältig, ob jemand, der einen Missbrauch erlebt hat, danach auch noch verantwortlich sein soll, dass der Missbrauch an anderen Kindern nicht noch weitergeht. Die allermeisten Täter haben auch mit anderen Kindern Kontakt. Klar, im besten Fall bringt man so einen Täter zur Anzeige und allein deshalb kann sich so einer dann nicht weiter an Kindern vergehen.

Jedoch ist meine Meinung, dass man eben auch als Eltern eine Verantwortung hat, sein eigenes Kind zu schützen.

Wir haben eine Tochter, die ist jetzt 7. Sie war bisher noch nie bei Verwandten oder bei Nachbarn übernachten, zum grössten Teil aus dem Grund, dass man halt eben nie weiss. Die meisten Missbräuche werden verübt durch Täter, die das Kind gut kennen. Diesbezüglich vertraue ich einzig und allein meinem Partner und dem Papa meiner Tochter. Für meine Schwager könnte ich die Hand nicht ins Feuer legen.

Auch sprechen wir mit unserer Tochter immer mal wieder darüber, was Sache ist, was an Berührungen o.k. ist und was nicht. Und dass sie immer zu uns kommt und erzählt, auch wenn ihr jemand sagt, sie dürfe niemandem etwas sagen. Wir indoktrinieren ihr, dass jemand, der sie gegen ihren Willen anfasst, ins Gefängnis kommt und sie deshalb das immer erzählen soll.

Ich will damit nur sagen; man kann nicht diese Bürde auf jene laden, die einen Missbrauch erlebt haben. Missbrauch verhindern lässt sich am effektivsten, wenn man Kinder stark macht und sensibilisiert für ihren eigenen Körper, ihre Grenzen und ihr eigenes Empfinden. Und als Eltern sollte man auf keinen Fall naiv sein und sein Kind allen anvertrauen, auch in der Verwandtschaft nicht. Ist meine Meinung.

Alles Gute wünsche ich dir.

G5eht8jamalKgarxnicht


Danke :)

Auch wenn es egoistisch ist. Ich denke momentan eher an mich, dass ich damit klarkomme bzw. es einsortieren kann, ob es mich so sehr belastet, dass da wirklich der Quell des Übels liegen kann. Das geht mir über das Wohl eines mir unbekannten Kindes, sorry..

bQmeUd


Hallo,

ich denke, "es" beschäfätigt Dich (warum genau jetzt ... ist eigentlich egal).

Du beginnst gerade damit, es zu verarbeiten, indem Du "hier" drüber schreibst, das ist der Anfang.

Wenn Du das Gefühl hast, Du müsstest mit einer "echten" Person drüber reden, dann tue das, dafür gibt es Profis.

lg.

Mgoo3


Hallo Gehtjamalgarnicht

Von meiner Seite aus auch erstmal viel Kraft, damit du dein Erlebtes wirklich verarbeiten kannst!

Und dennoch lässt mich die eine Sache nicht los...

Wenn dieser Mann weiterhin in den Kontakt mit einem kleinen Jungen steht, dann sollten bei dir alle Alarmglocken angehen!

Schweigen schützt die Falschen!

Ich kann es verstehen, dass du selbst mit dieser Tat zu kämpfen hast. Ich kann es auch verstehen, dass du im Moment an dich selbst denken musst. Aber du erlebst doch im Moment wieder dieses Gefühl der Hilflosigkeit.

Was dir passiert ist, ist schlimm genug. Keine Frage. Aber muss es jetzt wieder dem nächsten Kind passieren?

Außerdem ein "einmaliges" Ereignis reicht aus, um die Seele des Jungen so schwer zu verletzen, dass er auch Jahre lang nach dieses Tat damit konfrontiert wird und nicht abschließen kann. Du durchläufst diese Phase doch auch wieder.

Ich persönlich wäre interessiert, wenn wir nochmal etwas von dir hören. Und bitte bitte denk nochmal darüber nach. :-/

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