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Nachts im Dunkeln habe ich Angst vor "Übernatürlichem"

C#allitstax26


Danke für eure vielen Antworten - irgendwie beruhigend, dass nicht nur ich Angst vor etwas eigentlich "total lächerlichem" habe ;-)

Ich habe ansonsten eigentlich nicht so viel Angst - ich habe kein Höhenangst, keine Flugangst, keine Angst in Aufzügen oder engen Räumen, keine Angst vor Spinnen und anderen Krabbeltieren usw. Nur wenn ich im Dunkeln bin kriege ich Angst - vor Dingen die da lauern, dass plötzlich irgendwas "erscheint" und mir was antut, vor Geistern, vor Untoten, vor Verbrechern usw. Mir ist dann zwar immer bewusst, dass ich mir wohl ganz umsonst so eine Angst mache, aber es lässt sich nicht abstellen. In Gedanken male ich mir dann die schrecklichsten Dinge aus und ich schaffe es einfach nicht nicht mehr daran zu denken...

Seit ich den 1. Beitrag zu dem Thema hier verfasst habe, konnte ich jede Nacht wieder normal durchschlafen :)^ Aber wie gesagt: ab und an habe ich aus den verschiedensten Gründen total Schiss wenn ich abends/nachts alleine im Bett liege...

Jeden Abend bevor ich ins Bett gehe kontrolliere ich 2-3 mal ob die Haustür auch wirklich geschlossen und abgesperrt ist, alle Fenster zu sind und alle Rolläden unten sind. Am liebsten würde ich mir noch so ein zusätzliches Sicherheitsschloss an die Tür anbringen lassen und meine Wohnung mit einem Bewegungsmelder oder so versehen, aber da spielt wohl mein Vermieter nicht mit bzw. ich weiß gar nicht wie ich sowas anbringen soll. Ich denke mal, dass ich diese "Angst" auch habe, weil ich schon früh so Sendungen wie "Akte X" oder "Aktenzeichen XY ungelöst" angeschaut habe. Meine Eltern haben auch immer in meiner Gegenwart Tatort geschaut und da gibt es ja bekanntlich auch immer Leichen. Das ist eben der Nachteil wenn man die Jüngste in der Familie ist - da wird man zwangsläufig mit Dingen konfrontiert, die vielleicht noch nicht dem Alter angemessen sind!

M ollpieUnchexn


Das mit Aktenzeichen XY als Kind schauen war bei mir auch so. Ich hatte eine Weile auch tierische Angst, nachts allein zu Haus zu sein. War allerdings schlimmer im Haus (meiner Eltern) als jetzt in der Wohnung, da ich hier weiß, dass ein eventueller Einbrecher zwei Hürden zu überwinden hätte – 1. die Haustür, 2. die Wohnungstür. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sich hier im Haus ausgerechnet unsere Wohnung aussucht, eher klein… ;-D

Gut, ich bin nun auch selten nachts allein (Ehemann sei Dank), aber ich glaube, auch so hätte ich jetzt nicht mehr solche Angst.

Wie das wäre, wenn ich nun wieder in ein Haus zöge – keine Ahnung… :-o ":/

Q$wje?rtz|lexr


Hallo zusammen,

mich haben Horrorfilme auch bis ins Mark verdorben. ;-D

Ich kenne deine Angst, und mit fällt auf das ich jetzt zum ersten Mal darüber schreibe. Wo es anfing kann ich nicht mehr nachvollziehen.

Das erste Mal wo ich durchdrehen hätte können, war bei meiner allerersten [[http://de.wikipedia.org/wiki/Bewegungsunfähigkeit_im_Schlaf Schlafparalyse]]. Da war ich vielleicht 7 oder 9 Jahre alt. Dein Kopf/Geist wacht nachts auf, aber dein Körper schläft noch. Du liegst also da, kannst dich nicht bewegen, bekommst aber alles um dich herum mit. Ich schrie, um meinen Bruder aufzuwecken, aber es kam kein Ton. Es ist keine Bewegung möglich, du liegst einfach nur Starr da. Irgendwann schläft man ein. Meine Eltern kannten sowas nicht, als Kind war ich sehr verunsichert.

Jahrelang war dann Ruhe und irgendwann bzw. unregelmäßig kam die Paralyse wieder. Und dasselbe Spiel beginnt. Keine Bewegung. Nur du und die nächtliche Ruhe. In Zeiten des fließenden Internets stieß ich auf andere Betroffene, die dann sogar visuelle und auditive Halluzinationen durchleben (Schritte sind hörbar, Kinder liegen um das Bett herum, das übliche halt). Von sowas blieb ich verschont, bis auf kleinere auditive Dinge (ich höre Sachen, die nicht da sind).

Das wird aber damit erklärt, dass der Körper wach ist und alles was du denkst in diesen Zustand in deinem Zimmer projiziert wird. Du träumst also nur. Genau so kannst du dann schöne Dinge denken (Kinoleinwand an der Decke, z. B.). Oder es dient als Einstieg in luzides Träumen (andere Geschichte, nicht minder faszinierend).

Wenn heute sowas passiert, denke ich nur noch: "Nicht schon wieder." :-/

Ich kann die Angst nachvollziehen. Aber man muss sich einfach vor Augen halten, dass einfach nichts passieren KANN. Es geht einfach nicht. Das tröstet mich dann immer. :-)

Gruß,

A<ennyGfaiYl_


Lange ist's her... wie geht's dir jetzt?

Mir fällt dazu nur ein bzw ist MEINE Erfahrung damit das es da zwar irgendetwas gibt aber was nun genau wird wohl nie jemand herrausfinden. Die Sache ist nur die, ob du dir Angst machen lässt oder nicht.

Ich meine Kinder sehen ja auch viel mehr und nehmen generell mehr wahr als die sogenannten Erwachsenen ...

Als Kind hatte ich schon etliche solcher Begegnungen... ja hatte ich... auch wenn es lächerlich klingt.

Vor zwei Wochen ist meine Oma verstorben und seither habe ich das Gefühl das sie oder ihre Seele da ist... vorgestern ist dann in der Nacht vier mal der TV angegangen obwohl niemand im Raum wahr und alle Geräte heruntergefahren waren... Das ganze Spiel hörte erst auf als alle Stecker gezogen wurden. Das Gruselt mich heut noch.

Ja. Da gibt es etwas... aber ich denke nichts das dir etwas anhaben könnte.

J#essAicaG fRdxk


HEY! ENDLICH ! Ich verstehe dich voll und ganz! Mir geht es genauso wie dir...ich weiß nicht was ich noch machen soll ich habe krankhaft angst vor geistern und alles und Extrem oft nachts oder wenn es nur dunkel ist ! So dolle angst das ich nur noch mit Licht penn kann ( wenn ich mal n vor 6 Uhr einschlafen kann) es belastet mich so sehr das ich so Panik davor habe das etwas hinter mir her ist ständig...ständig habe ich das gefül das mich jemand beobachtet und bei mir ist...Sobald ich meine Augen zu habe bekomme ich angst weil ich denke es kommt was auf mich zu ! Es ist so schwer ich bilde mir schon ein Sachen zu hören und denn hängt mein Herz übertreiben doll an zu rasen und ich bekomme totale angst ! Ich will am liebsten noch mehr schreiben aber du hast schon alles gesagt ! Ich fühle mit dir und man sollte es aufjedenfall nicht unterschätzen....ich habe das jetzt gerade und habe im Internet danach gesucht der mir helfen kann...Und bin auf dich gestoßen.

EGhemalDiger NQutzLer (I#597g322x)


Hallo zusammen

Ich hatte das selbe Problem bis vor etwa 3 Jahren. Hat bei mir mit meiner Erziehung zu tun, da ein Elternteil sehr esoterisch ist und ich in der Vorstellung aufgewachsen bin, dass es das alles gibt. Details lasse ich, um euch nicht noch auf mehr Ideen zu bringen.

Ich bin deshalb mit 16 noch teilweise zu meiner Mutter ins Bett nachts. Sls ich dann alleine gewohnt habe war meine Taktik auch vor dem Schlafen das Zimmer zu kontrollieren, die Zimmertür abschliessen und immer ein Nachtlicht brennen lassen. Leise ein Hörbuch, damit man nicht meint irgendwas zu hören. Oft bin ich erst schlafen gegangen, als es wieder hell wurde. Verschlimmert wurde es noch durch einen Einbruchsversuch.

Aufgehört hat es erst dann, als ich Katzen hatte. Ich verstehe nicht genau den Zusammenhang, aber dadurch dass sie auf meinem Bett geschlafen haben oder sonst rumgewuselt sind und ich mir dachte, dass jedes Geräusch von ohnen kommt, ging das halt besser. Auch weil ich an ihnen erkennen konnte, das alles wie immer und alles ok ist.

Mittlerweile habe ich keine Katzen mehr und schliesse die Zimmertür zwar noch ab, aber ein Licht brauche ich nur ganz selten und schlafe meist ruhig ein.

Vielleicht könnten auch Entspannungsübungen zum Einschlafen auf Youtube oder so helfen, mit einem kleinen Licht? Ja und einen ganz grossen Bogen machen um alle Bücher, Filme, Internetseiten usw. die irgendwie unheimlich sind.

Von wegen Einsbruchsschutz: Es gibt so kleine Alarmgeräte fürs Fenster usw. die angeben, falls es geöffnet wird. Das kann man einfach so drankleben ohne Zustimmung vom Vermieterin. Wie das genau geht weiss ich nicht, hatte aber mal eine Bekannte.

EyhemalOiger "Nuxtzer (N#5973x22)


Ps: Und kiffen war auf jeden Fall ein sehr kontraproduktiver Faktor bei mir.

t'raum_sRnzerxin


Mir kommt das so bekannt vor ;-D

Ich bin 28 und ganz ehrlich, ich gehe heute noch nicht alleine in den Keller wenn es dunkel ist. Unser Keller ist gruselig und ich denk mir immer da steht jetzt irgendwo wer oder springt wo hervor oder keine Ahnung. Wenn es gar nicht anders geht und ich muss runter, dann zwinge ich meine Katze mit zu kommen. Weil Tiere haben ja den 6. Sinn und wenn sie entspannt runter geht, kann ja da gar nichts unten sein ;-D

Ich war auch schon immer so ein Schisser ":/ Das letzte Mal als ich einen Horrorfilm angesehen habe, konnte ich zwei Wochen nur mit Vollbeleuchtung nachts aufs Klo. Ich weiß nicht ob das eine "Urangst" vor Bösem ist oder ich weiß nicht wie man das psychologisch erklären kann.

Nicht falsch verstehen, das hab ich nur wenn ich was Gruseliges im Fernsehen gesehen hab. Sonst normal nicht. Außer der Keller, der ist Horror ;-D Ich kann dich also vollkommen verstehen!

P=olYyhymnxia


Falls ich jemanden von euch beruhigen kann: Geister 'halten' sich normalerweise nur in alten Gebäuden auf. Insbesondere wenn dort etwas Schreckliches passiert ist. Auch können Geister euch nicht plötzlich aus dem Nichts heraus angreifen. Dazu sind sie schlichtweg nicht in der Lage. Selbst wenn ihr einen Geist hättet - die Chancen sind äußerst gering - bedeutet das auch nicht automatisch, dass er/sie euch etwas Böses will.

Ich bin natürlich kein Experte auf dem Gebiet, aber habe mich schon immer für diese Art von Themen interessiert.

Was gruselige Filme angeht - das Problem kenne ich selbst auch nur zu gut. Mir hilft es, mir einfach in's Bewusstsein zu rufen, dass es nur eine erfundene Geschichte ist. Betreffende Schauspieler zu googlen kann auch beruhigend wirken.

M[aInn0b42


Ich möchte etwas zu Polyhymnias Aussage

Falls ich jemanden von euch beruhigen kann: Geister 'halten' sich normalerweise nur in alten Gebäuden auf. Insbesondere wenn dort etwas Schreckliches passiert ist.

schreiben. Das ganze stammt zwar nicht von mir, sondern von Pascal Voggenhuber.

Pascal Voggenhuber ist ein Medium aus der Schweiz, ein noch recht junger sympathischer Bursche und man kann es ihm glauben oder auch nicht, dass er mit Verstorbenen kommuniziert. Er sagt man muß zwischen zwei Sachen unterscheiden:

1. Wenn ein Mensch stirbt, geht seine Seele in eine andere Dimension über. Aber von dort können die Verstorbenen noch mit den Lebenden kommunizieren sofern diese die Fähigkeit haben mit den Verstorbenen zu kommunizieren. Aber die Seelen geistern nicht auf der Erde herum und erschrecken Menschen.

2. Im Prinizip ist alles Energie und wenn irgendwo was passiert, also ein Mensch wird umgebracht, dann hat diese Tat eine gewisse Energie, die am Ort verhaftet. Es gibt eben fühlige Menschen die so was spüren. Aber sie verwechseln das dann mit der Seele des Menschen der gestorben ist und sagen, der wäre noch hier.

Pascal Voggenhuber sagt er könne beides von einander unterscheiden und weiß genau ob er jetzt so eine (mein Ausdruck) "Tat-Energie" spürt oder ob eine Seele Kontakt mit ihm aufnehmen will. Und er sagt wir brauchen keine Angst vor den Seelen der Verstorbenen haben. Es geistert keiner hier rum um lebende Menschen zu erschrecken.

Im übrigen gilt natürlich: Wer sich mit Grusel- und Horrorgeschichten und -Filmen beschäftigt, braucht sich nicht zu wundern, dass er im Dunkeln dann Angst bekommt. Wenn ich solchen Sachen aus den Filmen Aufmerksamkeit schenke und sie für möglich halte, dann passiert im Dunkeln, dass man ein Geräusch wahr nimmt und der Verstand suggeriert einem sofort: Huch da war was. Das muß ein Geist sein. Und dabei hat der Wind oder sonst was für ein ganz natürliches erklärbares Phänomen (Tier oder was auch immer) das Geräusch verursacht. Z.B. alte Kommoden oder generell altes Holz knackt durch Änderung der Feuchtigkeit in der Luft. Da braucht's keine Geister.

Nzurari%hyoxn


Angst in der Dunkelheit ist völlig normal. Das steckt uns noch in den Knochen aus der Zeit, als wir noch keine sichere Wohnung mit Türe hatten, die man schließen kann. Nachts waren eben die Jäger unterwegs. Mittlerweile stellen Tiere oder feindliche Stämme keine Bedrohung mehr für uns dar. Leider konstruiert sich das Hirn dann trotzdem gerne irgendeinen Schrott zusammen. Generell halte ich Ängste für völlig natürlich, egal wie alt man ist. Das muss einem nicht peinlich sein, obwohl ich auch nicht damit hausieren gehen würde.

Viele Menschen mögen dieses Gefühl, den Thrill, wenn sie einen Horrorfilm geschaut haben. Manche spüren diesen Thrill gar nicht erst und bei anderen geht dann eben die Fantasie durch.

Mich hat z.B. (Achtung: Spoiler ;-D ) The Grudge, dieses knrazende, schreckliche Stimme nachhaltig verstört. In böser Erinnerung habe ich auch noch (Achtung: Spoiler ;-D ) die Krankenschwester in der Exorzist 2, die an der Decke entlang krabbelte.. Wenn man da übersensibel reagiert, dann sollte man solchen Filmen aus dem Weg gehen.

Wenn man sich nicht so einschränken möchte, empfehle ich die Konfrontationstherapie. Ich gehe dann bewusst langsam, im Dunkeln, durch den Gang zum Badezimmer. Ab einem bestimmten Punkt merke ich, dass nichts passiert, und die Angst baut sich langsam wieder ab.

Therapiebedürftig ist die ganze Sache erst, wenn man nachhaltig im Alltag eingeschränkt wird. Alles abseits davon ist normal.

NSurar`ihyxon


Toll, uralter Faden. Voll in die Falle getappt. Aber vielleicht kommen ja noch ein paar interessante Beiträge zu dem Thema. :-)

M+eYlod1y_94


Ui derThread ist ja schon etwas älter, aber ich hab genau das gleiche Problem und wenn es richtig schlimm ist, sogar wenn mein Freund mit im Bett liegt.

Das ist wirklich belastend, da ich um 5 zur Frühschicht aufstehen muss und ich dann quasi nicht geschlafen habe, weil ich solche Angst habe und deshalb das Licht anmache aber mit Licht überhaupt nicht schlafen kann...ein ewiger Teufelskreis. :-/

Ich habe vor einiger Zeit das Räuchern mit weißem Salbei für mich entdeckt. Ich putz die Wohnung gründlich und räuchere sie dann mit weißem Salbei aus. Weißer Salbei wirkt reinigend und soll böse Wesenheiten aus der Wohnung geleiten. Ich räuchere ca. einmal im Monat und es ist nicht unbedingt die Tatsache, dass ich die Geister ( die ich mir des Nächtens einbilde aber real fürchte ^^') ausräuchere, sondern eher, dass ich mir Zeit nehme zu mir zu finden und ich mir wirklich einen Tag nur für mich nehme und zur Ruhe komme. Das Räuchern hat etwas von Meditation, ich stelle mir vor, dass alles was mir Angst macht mit dem Rauch aus der Wohnung getragen wird. Danach lüfte ich ordentlich durch und räuchere frischere, freundliche Düfte. Nach dieser Prozedur geht es mir immer richtig gut, ich fühl mich befreit und entspannt und kann auch im Dunkeln wieder schlafen. Also räuchere ich quasi einmal im Monat meinen Stress und die negativen Gedanken weg, die meine Angst verstärken.

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