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Betrunken etwas eingekotet

fSutuere09x? hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

es ist sicherlich ein großes Tabu-Thema, aber ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll, ich versuchte mich kurz zu fassen:

Die letzten 7-8 Wochen waren für mich richtig anstrengend: Klausurzeit im Studium, zudem leide ich höchstwahrscheinlich an Depressionen (kaum Lebensfreude, Konzentrationsschwierigkeiten, Minderwertigkeitsgefühl, Motivationsprobleme,...) Ich kümmere mich zur Zeit auch um einen Therapieplatz, da ich endlich mal etwas an meiner Situation verändern will.

Jedenfalls habe ich letzte Woche meine Prüfungen abgeschlossen und war am Freitagabend mit meinem Freundeskreis unterwegs. Da wir schon länger nicht mehr zusammen weg waren (die allermeisten hatten mit ihren Klausuren zu kämpfen) sind wir zusammen in die Stadt gegangen und haben unser Zusammentreffen gefeiert.

Soweit eigentlich alles ganz normal, wenn es die Zeit zulässt sind wir öfers zusammen unterwegs.

Nur jetzt kommt da schlimme: Als ich aufgewacht bin, musste ich feststellen, dass ich mich etwas eingekotet habe. So etwas ist mir noch nie passiert und ich schäme mich auch unglaublich dafür und weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Es war nicht wirklich viel, nur ein wenig ist der Boxershoot, aber für mich trotzdem sehr erschreckend!

Es war auch nicht so, dass ich übermäßig betrunken wäre, sprich Filmriss etc.

Aber ich war körperlich und mental durch die letzten Wochen richtig ausgelaugt und fertig. Habe nach dem Abend auch richtig lange geschlafen (~17 Stunden).

Anschließend habe ich mich ziemlich schockiert erstmal im Netz erkundigt wie es zu so etwas kommen und und bin auf die Information gestoßen, dass es in Phasen starker psychischer Anspannung zu solch einem Vorfall kommen kann.

Weiß irgendjemand von euch etwas zu dem Thema? Mir gehts seither richtig schlecht, konnte kaum mehr was essen und ekel mich einfach nur vor mir selbst.

Ich versuche mir zwar einzureden, dass nichts weiter passiert ist: Es war nicht viel und es ist ja auch niemandem etwas passiert. Zumal ist mir so etwas ja noch nie passiert. Aber ich weiß das alles nicht einzuordnen und es macht mir angst. :°(

Antworten
L@e7wian


future09

Klingt fuer mich nicht allzu dramatisch. Ist ne peinliche Sache, aber peinliche Sachen passieren vielen Menschen mal.

Kann ich mir schon vorstellen, dass Anspannung und Trinkerei zusammen diesen Effekt hatten.

Ich habe jetzt keine spezielle medizinische Ahnung davon, aber falls du jemand brauchst, der dir sagt, mach dir keinen Kopf drum (solange es nicht zur Regelmaessigkeit wird), kann ich das gerne tun.

fKutuVre0x9?


Vielen Herzlichen Dank dir Lewian,

ich denke das ist das was ich gebraucht habe.

Mit einigen Tagen Abstand lässt mich mein Kopf auch wieder etwas mehr in Frieden.

Gruß future

Rzegens)chir@m,damxe


Ich will ganz bestimmt nicht klugscheißen ... Tut mir Leid – aber ich muss trotzdem. ;-) aber genau das, was du bei psychischen Problemen zu allerletzt tun solltest, ist Alkohol zu konsumieren... Du hast für 2-8 Stunden deine (vermeintliche) Ruhe – aber du bekommst es doppelt und dreifach zurück, sobald du wieder "klar" bist. Insofern muss ich ehrlich zugeben, dass mich dieser Vorfall gar nicht so sehr wundert... Aber ernsthafte Sorgen darum, dass mit dir rein körperlich etwas nicht stimmt, musst du dir nicht machen, denke ich – ist sehr peinlich, klar, aber wirklich kein Weltuntergang und wenn's keiner mitbekommen hat, weiß nur eine gänzlich unbekannte Internetgemeinde davon. ;-)

Viel beunruhigender finde ich ehrlich gesagt deine psychische Situation. Ich höre sehr oft von Leistungsdruck, Verschulung und Frustration während der gymnasialen Oberstufe und des anschließenden Studiums. Ausnahmsweise keine weiteren Bemerkungen minerseits zum dt. Bildungssystem... Du machst allerdings wirklich niemanden glücklich, wenn du dir da etwas zumutes, was über deine psychischen Möglichkeiten geht. Wir sind Menschen – keine Leistungsroboter; und funktionieren demzufolge genau dann am allerbesten, wenn es uns gut geht. Unter Depressionen, die sogar ins Psychosomatische gehen, könnte ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, noch zu studieren. Das ist gewissermaßen bewundernswert – aber sicher nicht erstrebenswert.

Alles Gute wünsch ich dir – und hör auf psych. Signale. ;-) Wenn schon der Körper dir was vor Augen führen muss, ist es weit gegangen...

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