» »

Stehe kurz vor dem Zusammenbruch und weiß nicht mehr weiter

f)ut'ure0x9? hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

ich weiß im Moment einfach überhaupt nicht mehr weiter und versuch es nochmal bei euch.

Zu meiner Person: Ich bin männlich, 23 Jahre alt, Student und leide seitwahrscheinlich bald 3,5 Jahren an Depressionen die durch ein traumatisches Erlebnis hervorgerufen wurden.

Die Depression äußert sich durch folgende Symptome:

-Lustlosigkeit, kaum mehr Selbstbewusstsein

-kaum mehr Lebensfreude, Isolation – nicht mehr so gerne in den Öffentlichkeit sein, -Schweißausbrüche in Stresssituationen/ unangenehmen Situationen (dazu eigentlich ständig schwitzige Hände),

-Pessimismus (noch mehr als vor meinem Trauma: Ich war schon von klein auf ein pessimistischer Mensch, befand das bisher aber immer als normal, da ich nichts anderes kannte. In meiner Situation ist diese Einstellung aber spürbar unvorteilhaft.),

- eine gewissen Hypochondrie: besonders im Bezug auf HIV, was aber in letzter Zeit, seitdem

ich keine Freundin mehr habe nachgelassen hat

-Grübelei über das Erlebnis und dessen Auswirkungen obwohl es bereits über drei Jahre

zurückliegt.

- Hin und wieder auftretende unkontrollierbare negative/abstoßende Gedanken

Nun ist es so, dass die Prüfungszeit meines 4. Semesters letzte Woche vorbeigegangen ist und ich am Freitag (also übermorgen) eigentlich mein Praxissemester beginnen soll, aber ich nicht weiß ob ich es überhaupt antreten kann.

Bisher konnte ich meine Krankheit immer gut kaschieren. Für das Studium habe ich viel von zu Hause aus gemacht, und bin bisher auch gut durchgekommen, sodass kaum jemandem aufgefallen ist wie schlecht es mir geht.

Während der Zeit habe ich mich immer wieder um einen Therapieplatz bemüht, jedoch leider nie einen bekommen.

Jetzt bin ich aber durch den ganzen Stress der letzten Wochen und die Anspannung was das Praxissemester angeht vollkommen am Ende mit den Nerven: Ich habe die letzten Tage eigentlich so gut wie garnichts mehr gegessen und zusätzlich auch noch kaum geschlafen.

Ich wollte mich jetzt in dieser einen Woche in der ich "Ferien" hatte um einen Therapieplatz bemühen und zuvor eine Liste meiner Krankenkasse bekommen. Gestern habe ich sporadisch mal ein paar Therapeuten angerufen und natürlich wie immer keinen erreicht.

Ich weiß nicht mehr wie ich weitermachen soll...

Höchstwahrscheinlich werde ich am Freitag antreten und mein Bestes geben. Vllt. schaffe ich es ja dieses einen Tag rumzubringen und dann ist ja zum Glück schon wieder Wochenende.

Normalerweise müsste ich dort bis August arbeiten,was ich mir im Moment noch überhaupt nicht vorstellen kann.

Ich habe Angst, dass ich zusammenbreche und nicht mehr weiterkomme. Momentan weiß ich einfach nicht was ich machen soll.

Meine Familie weiß von meinem Zustand auch nichts und ich habe immer mehr die Panik, dass ich in den kommenden Tagen vollkommen am Ende zur Tür rein falle und einfach garnicht mehr kann.

Welche Möglichkeiten habe ich denn weiterhin schnellstmöglich an einen Therapeuten zu kommen?

Falls ich das Praktikum wirklich nicht machen kann werde ich wohl meinen Hausarzt aufsuchen und ihn um Hilfe bitten, obwohl ich zu meinem Hausarzt ein recht schlechtes Verhältnis habe. Er sagt eigentlich kein Wort zu einem...

Ich denke das wäre noch die beste Lösung oder? Wie sieht es mit Einweisungen aus? Hat jedes Krankenhaus auch eine Psychologische Abteilung in die man sich einweisen lassen kann?

Wird einem da auch wirklich geholfen?

Ich weiß momentan einfach nicht mehr weiter und brauche eure Hilfe. Konnte heute wiedermal grad nur 4 Stunden schlafen (wenn überhaupt) und nacher um 7 gehts weiter zu meinem Nebenjob...total fertig

Antworten
M(är0zsoxnne


Guten Morgen,

den ersten Schritt hjast du hier ja schonmal gemacht. Endlich ist der Knoten geplatzt, Du konntest hier reden bzw. schreiben, was Dich bedrückt.

Aufnehmen sollte Dich jedes Krankenhaus mit psychiatrischer Abteilung. Ansonsten google mal, welche größere Psychiatrie in Deiner Nähe ist. Die haben vielleicht noch mehr Therapieoptionen, wie eine kleine Abteilung im Krankenhaus.

Du hast mehrere Optionen. Und zwar wirst du eine Therapie machen, Medikamente bekommen, lange tiefgründige Gespräche bekommen.

Jamend muß Dir mal die Last nehmen, anm HIV erkrankt zu sein, oder es noch zu bekommen. Ein anonymer Test beim Gesundheitsamt könnte auch Aufschluß bringen.

Du brauchst wieder ein gesundes Gefühl für Deinen Körper. Im Moment hattest du viel Streß und Sorgen. Die sollte Dir eine gut ausgebildete Psychologin/loge nehmen.

Ein Antidepressiva kann Dich erstmal aus Deinem Tief holen. dann kannst du auch wieder richtig durchschlafen.

Bevor Du zum Neurologen oder in eine psychiatrische Einrichtung gehst, mach Dir mal einen Stichzettel auf dem steht, was Dich so alles bedrückt.

Hast Du denn nun alle Prüfungen hinter Dir?Es hört sich schon alles nach ausgepowert sein an, die Kraft schwindet.

Magst du nicht auch mit Deinen Eltern reden?Sind sie nett?Dann könnten sie Dir eine Stütze sein. Glaub mir als Mutter machst Du alles, damit Dein Kind schnell wieder gesund wird.

Streß Dich nicht zu sehr mit Deinen Klausuren, sieh erstmal zu daass der Kopf frei wird.Gehe schnell zum Arzt.

Good luck!

sCchneQcke[19x85


Hallöchen!

Ich versuche jetzt erstmal auf ein paar wenige Punkte einzugehen – bin auch nicht mehr am allerwachsten, aber ich werde mir Mühe geben. Erstmal tief durchatmen – das wird schon :)_

Während der Zeit habe ich mich immer wieder um einen Therapieplatz bemüht, jedoch leider nie einen bekommen.

Aus welchen Land kommst du, Deutschland? Soweit ich weiß, ist es dort wohl "normal", dass Psychologen monatelange Wartelisten haben. Warum hast du dich nicht auf eine Liste setzen lassen?

Aber das soll hier nicht primär Thema sein, denn selbst wenn du morgen einen Therapeuten hättest, würde es dir morgen nicht zwangsläufig besser gehen. Das heißt, eine Therapie geht über mehrere Wochen / Monate, damit einhergehend baut man sich langsam ein Leben auf, das einen gesund macht und auch hält. Das dauert und braucht auch Geduld.

In deinem Falle würde ich dir raten, dich erstens beim Hausarzt einzufinden. Der könnte vielleicht bezüglich Dringlichkeit einer Therapie was machen oder einen guten Therapeuten empfehlen. Zweitens lässt du dir eine Überweisung für einen Neurologen / Psychiater machen. Dort kommst du in der Regel zügig dran (auch hier evtl. vom HA auf dringend machen lassen).

Warum Psychiater?

Weil Medikamente oft in Akutkrisen wesentlich schneller anschlagen als reine Gesprächstherapie (die solltest du natürlich auf jeden Fall zusätzlich anvisieren). Ob du Medis bekommen würdest oder ob du sie nehmen willst, das müssen der Arzt und du dann entscheiden.

Ich weiß nicht mehr wie ich weitermachen soll...

Höchstwahrscheinlich werde ich am Freitag antreten und mein Bestes geben. Vllt. schaffe ich es ja dieses einen Tag rumzubringen und dann ist ja zum Glück schon wieder Wochenende.

Normalerweise müsste ich dort bis August arbeiten,was ich mir im Moment noch überhaupt nicht vorstellen kann.

So, min Jung, jetzt sage ich dir etwas, was jemand zu mir vor vier Jahren (bin 27) hätte sagen sollen: Scheiß auf die Ausbildung und Studium, wenn du dir die Psyche und Gesundheit kaputtmachst! Das ist es echt nicht wert. Ich bin so ein Fall, der weitergemacht hat, bei mir kam der Zusammenbruch kurz vor der Diplomarbeit. Studium im Arsch.

Du kannst dich sicher krankschreiben lassen oder ein Ferialsemester einlegen. Wenn du unbehandelt so weitermachst, dann verschlechtert sich deine Krankheit immer weiter, das kann chronisch werden. Toll, oder?

Meine Familie weiß von meinem Zustand auch nichts und ich habe immer mehr die Panik, dass ich in den kommenden Tagen vollkommen am Ende zur Tür rein falle und einfach garnicht mehr kann.

Das wär zum Beispiel auch ein guter Schritt: Deine Familie einweihen. Vielleicht können die dir auch bzgl. Praktikum besser was raten. Glaube mir, Eltern spüren, wenn was mit ihrem Kind nicht stimmt.

Ich denke das wäre noch die beste Lösung oder? Wie sieht es mit Einweisungen aus? Hat jedes Krankenhaus auch eine Psychologische Abteilung in die man sich einweisen lassen kann?

Wird einem da auch wirklich geholfen?

Ich weiß nicht, ob das so gut ist, wenn du stationär aufgenommen wirst. Regle doch erstmal die o.g. Sachen – wenn du stationär bist könnte es nämlich schwierig sein, die Alltagssachen zu regeln. Außerdem wärst du dann gezwungen, deine Eltern unter doofen Bedingungen einzuweihen. Ich weiß nicht, ob das für euch gut wäre.

_}Par-va_tix_


Als Alternative zur stationären Aufnahme, wäre noch eine Tagesklinik möglich. Da kommt man eigentlich auch recht zügig rein. Zügig heißt in in der Regel 3 Wochen bis 2 Monate. Parallel wäre es aber sinnvoll noch nach einem ambulanten Therapieplatz zu suchen. Ja, es ist schwierig. Musst du dich halt auf Wartelisten setzen lassen. Geht leider nicht anders. Suche auch einen Therapeuten, der sich mit Traumatherapie auskennt, da ja bei dir ein Trauma zugrunde liegt.

Bis du einen Therapieplatz gefunden hast, kannst du auch versuchen dir selbst zu helfen. Ich bin selbst mehrfach traumatisiert und mir helfen z.B. Achtsamkeitsübungen, Progressive Muskelentspannung und Sport (Yoga). Die ersteren zwei erfordern etwas Übung. Wenn du mehr dazu wissen willst, einfach mal googeln.

fButurqe0x9?


Vielen Dank für eure netten Antworten.

Es geht mir weiterhin sehr schlecht und ich halts bald nicht mehr aus.

War heute noch 10 Stunden arbeiten und kann wieder nicht schlafen und nichts geht mehr.

HIV-Tests hab ich mit den Jahren schon 3 Stück gemacht.

Letzten Freitag war ich nach meinen prüfungen mit einigen Kommilitionen trinken und habe anschließend nahezu 24 Stunden am Stück geschlafen.

Als ich aufgewacht bin musste ich feststellen, dass ich etwas Durchfall in meiner Boxershot und ein kleines bisschen auch am Bettbezug hatte.

Seither drehe ich wie völlig durch und habe wieder gravierende HIV-Ängste, wobei der zusammenhang für außenstehende wohl kaum zu greifen ist: Angst habe ich, dass mir jemand etwas angetan haben könnte, obwohl ich mich eigentlich zum großteil an den ganzen Abend erinnern kann.

Nur ist mir sowas zuvor noch nie passiert und es war für mich einfach unheimlich erschreckend.

Könnt ihr mir die Angst irgendwie etwas nehmen?

Eigentlich ist es vollkommen verrückt, aber ich bin einfach fertig.

s.chAnecgkre1985


Was mir immer hilft, wenn ich akut am Rad drehe: Ein langes, heißes Bad oder eine entsprechende Dusche, evt. mit Kerzenlicht (um runterzukommen, eine ruhige Atmosphäre zu schaffen)

f`uture"09?


danke, aber das mit dem Durchfall ist doch nicht normal.

Sowas ist mir noch nie passiert und ich war schon viel betrunkener.

Die ganze Sache macht mir große Angst.

sachneRcke1F9x85


Das nennt man "Schurz" eine Mischung aus Sche*** und Furz. Durchfall und Co. ist bei Alk ganz normal. Oder kannst du mir einen Fall nennen, wo jemand einen Tag Durchfall hatte und danach auf HIV positiv getestet wurde?

_hPGarvaxti_


Es geht mir weiterhin sehr schlecht und ich halts bald nicht mehr aus.

War heute noch 10 Stunden arbeiten und kann wieder nicht schlafen und nichts geht mehr.

Ich würde dir empfehlen, dich krank schreiben zu lassen. Wenn du dich jedoch mit deinem jetzigen Hausarzt nicht so gut verstehst, dann wechsel ihn lieber. Wenn du dann krank geschrieben bist, solltest du etwas tun, was dir gut tut und was dir freude bereitet. Lenke dich so gut es geht ab. Mein Psychotherapeut meinte zwar, dass ablenkung nur Trickserei ist – denn mit Ablenkung schiebt man nur seine Probleme vor sich her – jedoch erst einmal gut helfen kann.

HIV-Tests hab ich mit den Jahren schon 3 Stück gemacht.

Dann solltest du darauf vertrauen, dass da auch nichts ist. Gut, ist leicht gesagt...

Könnt ihr mir die Angst irgendwie etwas nehmen?

Wie bereits geschrieben: Versuch dich abzulenken, mach Entspannungsübüngen, Achtsamkeitsübungen oder, was mir persönlich am besten hilft, diese Progressive Muskelentspannung. Das wende ich sehr gerne an, wenn ich im Bett liege und nicht einschlafen kann. Mir reicht es im Grunde schon einfach nur meine Hand fest zur Faust zu ballen und wieder locker zu lassen. Das mache ich ein paar Mal bis ich einschlafe. Das sind letztendlich auch alles Dinge, die dir auch ein Psychotherapeut zeigen würde.

Weiter nehme ich, wenn es ganz schlimm mit meiner Angst oder den Flashbacks/Intrusionen ist, mal eine Tavor (das ist ein angstlösendes verschreibungspflichtiges Medikament) ein. Aber nur im absoluten Ausnahmefall! Denn das Zeug hat ein sehr hohes Suchtpotential! Aber man sollte es ach nicht verteufeln, wie es auch viele tun. Es hilft, wenn man vorsichtig damit umgeht, im Grunde sehr sehr gut.

skchneck[e198x5


PS: Wie siehts aus mit Hausarzt und Co? Und v.a. Elterngespräch? ;-)

_oPaQrvaati_


Was das Elterngespräch betrifft, sollte man sich gut überlegen ob man es überhaupt den Eltern sagt und wenn ja, was genau. Der Schuss kann nämlich auch gewaltig nach hinten los gehen. Das war nämlich bei mir der Fall. Im Grunde habe ich mich immer recht gut mit meinen Eltern verstanden, aber als ich ihnen von meinem Leid und meinen Traumata berichtete, bekam ich, vor allem von meiner Mutter nur zu hören: "Das ist doch schon so lange her." oder "Du spinnst doch!" oder "Das denkst du dir doch nur aus!" Damit habe ich ehrlich gesagt überaupt nicht gerechnet! Das hat mich zutiefst verletzt und mich nur noch weiter runter gezogen! Ich habe es hinterher sehr bereut überhaupt mit meinen Eltern darüber gesprochen zu haben. Zum Glück haben mein Mann und meine Schwiegereltern mehr Verständnis entgegen gebracht.

Wenn ich du wäre, future, dann würde ich den Eltern nur sagen, dass eine Depression vorliegt. Ich würde da gar nicht so sehr ins Detail gehen und vom Trauma berichten. Aber das musst du selbst entscheiden. Natürlich muss es nicht so laufen, wie bei mir. Aber bedenke, dass man nie weiß, wie die Eltern auf sowas reagieren würden, egal, wie gut die Beziehung ist. Du musst selbst wissen, ob du auch verkraften kannst, wenn sie dir kein Verständnis für deine Situation entgegen bringen sollten.

sYchneckDe198x5


@ Parvati

Im Grunde hast du schon recht, und ich habe mich da wohl auch etwas unklar ausgedrückt: Von großen Enthüllungen und detaillierten Einblicken in die Seele halte ich auch nicht viel – eben weil es schnell schief gehen kann.

Ich meinte eher die Ansage: Ich bin psychisch am Ende und bin deshalb ziemlich schräg drauf – setzt mich nicht unter Druck / gebt mir Ratschläge, denn ich bin krank.

MLärOz@so5nxne


Ja, der Durchfall kommt definitiv nicht von einer HIV Erkrankung. Ein verkorkster Magen, oder auch der Alkohol werden daran Schuld sein.

Du leidest meiner Meinung nach unter Ängsten und Zwängen. Schnelle Hilfe bringt Dein Hausarzt. Er kann Dir ein Antidepressivum verordnen, was Dir die Ängste jetzt in der schwersten Zeit nimmt. Und Du kannst davon vernünftig schlafen.

Natürlich mußt Du langfritsig auch andere Maßnahmen einleiten. Psychotherapie, Entspannungsverfahren und dein Leben eventuell verändern?

Hast du denn gar keine Bezugsperson?Irgendwer muß Dir doch mal Deine Ängste nehmen.Du bist doch kein schlechter Mensch. Du hast niemanden etwas Böses angetan. Hab keien Selbstzweifel, aber bitte laß Dir schnell von einem Arzt helfen.

Dein Körper scheint total ausgepowert zu sein, deshalb hast Du auch so lange geschlafen.

Neurologen haben auch Notfalltermine. Bemühe Dich darum!!!

f&uturex09?


Vielen Dank euch allen, echt lieb, dass ihr euch um mein Wohlergehen bemüht.

Konnto heute Nacht wieder grade mal nur 4 Stunden schlafen.

Hab gestern Abend noch mit meiner Mutter gesprochen, dass es mir im Moment richtig schlecht geht. Sie hat mir gesagt, dass sie dass sieht, mich aber nicht drauf ansprechen sollte, da ich ja schon öfters mal solche Phasen hatte, wo Sie ja auch recht hat...nur so schlimm wie im Moment wars eben noch nie.

Wir sind dann beide dazu gekommen, dass alles in letzter Zeit einfach viel zu viel war und mein Körper mir jetzt die Grenzen aufzeigt.

Ich werd heute noch ein letztes Mal zu meinem Nebenjob gehen, weil die Leute mich dort brauchen und morgen werd ich dann wahrscheinlich mein Praktikum absagen müssen und zum Hausarzt gehen, um mich überweisen zu lassen.

Ich hoffe, dass es irgendwie möglich ist relativ schnell einen Termin bei einem Therapeuten zu bekommen, v.a. wenn ich ja dann eigentlich rund um die Uhr Zeit für einen Termin habe. Was denkt ihr?

Ich müsste einen schnellen Termin (d.h. in spätestens 3 Monaten) bekommen, damit ich auch alles mit der Schule regeln kann und ich nicht exmatrikuliert werde, weil ich nicht zum Praxissemester antreten kann und die bisherigen 2,5 Jahre um sonst waren. Das wäre das allerschlimmste.

Zumal es ohnehin schon sehr schwer wird, wenn die ganze Fassade jetzt zerbricht und ich allen sagen muss, dass ich ein halbes Jahr oder mehr Pause machen muss, weil ich nicht mehr kann.

Zu dem Durchfall: Es hat mir nur Angst gemacht, weil der über Nacht in der Hose gelandet ist. Und als ich zu meinem nächsten Stuhlgang bin, war der komischer Weise auch garnicht mehr flüssig.

Was meine HIV Angst diebezüglich betrifft: In meinem kaputten Kopf geistert halt herum, dass mir in der Nacht jemand etwas angetan haben könnte und der Durchfall davon kommt, was sicherlich völlig auszuschließen ist...es ist einfach wieder diese Hypochondrie diesbezüglich, wie sie schon öfters mal aufgetaucht ist, nur eben bisher noch nicht in so hohem Ausmaß.

Vielen Lieben Dank euch allen!

_JParvCahti_


Ich hoffe, dass es irgendwie möglich ist relativ schnell einen Termin bei einem Therapeuten zu bekommen, v.a. wenn ich ja dann eigentlich rund um die Uhr Zeit für einen Termin habe. Was denkt ihr?

Auch, wenn du rund um die Uhr Zeit hast, könnte es sehr schwierig werden.

Ich müsste einen schnellen Termin (d.h. in spätestens 3 Monaten) bekommen, damit ich auch alles mit der Schule regeln kann und ich nicht exmatrikuliert werde, weil ich nicht zum Praxissemester antreten kann und die bisherigen 2,5 Jahre um sonst waren. Das wäre das allerschlimmste.

Na ja, bei 3 Monaten Wartezeit musst du schon echt viel Glück haben. Aber wie gesagt: Wenn du eine stationäre Aufnahme oder eine Tagesklinik in Erwägung ziehst, dann könnte es schneller gehen.

Erkundige dich auch einfach mal, wie es ist, wenn du längere Zeit krank bist. So schnell wirst du da sicher nicht exmatrikuliert ;-) Aber ich kenne mich da jetzt auch nicht so aus.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH